Lüneburger Eltern machen Front gegen „rechte“ Erzieherin

Die Meldungen gehören zu den Schreckgespenstern der Medienlandschaft: Neonazis, die systematisch die Gesellschaft unterwandern. Schlagzeilen machte zuletzt der Fall einer Pädagogin in Lüneburg, die nach einer vorübergehenden Freistellung die Rückkehr an ihren Arbeitsplatz erstritt. Nun aber wehren sich die Eltern – ihre Kinder sollen nicht von der Frau des NPD-Kaders Andreas T. betreut werden.

Der Mordfall Daniel S.: Wie Neonazis aus einer Tragödie politisches Kapital schlagen wollen

Am letzten Wochenende wurde der 25-jährige Daniel S. bei einer Auseinandersetzung getötet. Gegen den Hauptverdächtigen, einen jungen Migranten, wurde Haftbefehl erlassen. Wie die Aasgeier stürzten sich Rechtsextremisten auf den Vorfall, um ihrem Hass freien Lauf zu lassen. Allen voran: die NPD. Aber auch die Bild-Zeitung ist mit an Bord und nutzt die Tragödie, um Schlagzeile zu machen und Vorurteile zu schüren. 

Landtagswahl Niedersachsen: Bruchlandung für die NPD

Für politisch Interessierte bot die gestrige Landtagswahl in Niedersachen einen Leckerbissen. Erst kurz nach 23.00 Uhr stand der Sieger fest: Zukünftig wird das Bundesland wahrscheinlich von einer rot-grünen Koalition regiert. Die rechtsextreme NPD hingegen erlebte in ihrem einstigen Stammland eine Bruchlandung: Sie kam nur auf 0,8 Prozent und fällt damit aus der staatlichen Parteienteilfanzierung.

Wahlkampftour in Niedersachsen: Berliner NPD-Chef greift Gegendemonstranten an

Bei einer niedersächsischen NPD-Wahlkampfveranstaltung wurden am vergangenen Freitag zwei Gegendemonstranten angegriffen. Der Berliner NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke soll mit einem roten Regenschirm auf einen der Demonstranten eingeschlagen haben. Zudem seien der niedersächsische JN-Chef Christian Fischer und der NPD-Kader Martin Götze an dem Angriff beteiligt gewesen.

Eine Initiative von:

Storch-Heinar