Termine der „NPD-Deutschlandfahrt“ bekannt: Montag Schwerin und Rostock, Dienstag Hamburg und Lüneburg

Bereits vor Wochen hatte die NPD angekündigt, im kommenden Bundestagswahl wieder mit einer „Deutschlandfahrt“ provozieren zu wollen. Obwohl sich die Parteispitze bislang in Schweigen hüllt, sind die ersten Termin durchgesickert. Starten wird die Tour am kommenden Montag in Rostock und Schwerin. Es folgen am Dienstag Hamburg und Lüneburg.  

Hass und Gewalt begleiten gescheiterte Neonazi-Aufmärsche

Im Schatten des gescheiterten Neonazi-Aufmarsches von Bad Nenndorf versuchte die brandenburgische NPD, Stimmung gegen Asylbewerber zu machen. Noch bevor die eigentlichen Kundgebungen beginnen konnten, löste die Polizei die Versammlung auf: NPD-Anhänger hatten zuvor Gegendemonstranten mit Pfefferspray und Fahnenstangen angegriffen. Es gab vier Verletzte. In Niedersachsen attackierten frustrierte Neonazis einen Journalisten. 

Landgericht Osnabrück: „Döner-Killer“-Song nicht strafbar

Nach Ansicht des Landgerichts Osnabrück ist das berüchtigte „Döner-Killer“-Lied der Rechtsrock-Band „Gigi und die braunen Stadtmusikanten“ nicht strafbar. Der menschenverachtende Text sei allenfalls „mehrdeutig“. Trotzdem verließ der Sänger der Band, Daniel „Gigi“ Giese, den Gerichtssaal nicht ungeschoren. Da er in einem anderen Song den NS-Völkermord geleugnet habe, verurteilten ihn die Richter zu einer Geldstrafe von 1.000 Euro.

„Tag der deutschen Zukunft“: Schaulaufen der Neonazi-Größen

Beim „Tag der deutschen Zukunft“ in Wolfsburg zeigten sich viele Neonazi-Größen einträchtig nebeneinander. Die szeneinternen Streitigkeiten traten in den Hintergrund. Ein Erfolg war die Demonstration trotzdem nicht: Die Teilnehmerzahlen stagnieren. Weit schwerer wiegt indes, dass die braunen Marschierer ihre rassistischen Parolen unter Ausschluss der Öffentlichkeit skandierten.

Nach dem Tod von Daniel S.: Neonazis tarnen sich als „Bürgerinitiative“

Weyhe kommt nicht zur Ruhe. In regelmäßigen Abständen strömen Neonazis in die kleine niedersächsische Stadt, um an den mutmaßlich von einem jugendlichen Migranten ermordeten Daniel S. zu erinnern. Federführend ist dabei die Partei Die Rechte, die tatkräftige Unterstützung von einer „Bürgerinitiative gegen das politisch korrekte Wegschauen“ erhält, die ihrerseits Wurzeln tief im braunen Geflecht hat.  

Eine Initiative von:

Storch-Heinar