Besuch bei Jüngers Jüngern: Wo die konservative Welt noch in Ordnung ist.

Einmal im Jahr treffen sich Deutschlands Freunde der Werke des Dichters Ernst Jünger in der schwäbischen Provinz im Kloster Heiligkreuztal. An nämlichem, fast asketischem Orte verweilt alljährlich jedoch nicht nur eine elitäre und illustre Gesellschaft, sondern scheint auch der verschollene konservative Kern der Union verborgen zu sein. Im Ländle ist die Welt halt irgendwie noch „in Ordnung".

Alles nur geklaut? Über Hans Zehrer, Zeev Sternhell und den Faschismus

Noch heute gilt der Faschismus häufig allein und ausschließlich als genuin rechtes politisches Phänomen. Die Studien des israelischen Politikwissenschaftlers Zeev Sternhell haben mit diesem schlichten Mythos gründlich aufgeräumt. Er rekonstruierte den Faschismus aus seinen Quellen des "integralen Nationalismus" und "revolutionären Syndikalismus" und damit als eine Synthese aus "rechts" und "links". Doch Sternhell war keinesfalls der erste, der diesen Gedanken präzise auf den Punkt gebracht hat. Der konservative Publizist Hans Zehrer veröffentlichte hierzu bereits im Jahr 1931 einen bemerkenswerten Text.

Ferdinand Frieds „Die soziale Revolution“: Nationaler Sozialismus als Grundlage der Volksgemeinschaft

Nachdem der konservative Publizist Ferdinand Fried bereits im Vorfeld der Machtergreifung durch die Nazis zu einem der Stichwortgeber der Autarkie-Bewegung geworden war, arrangierte er sich nach 1933 schließlich mit dem NS-Regime. In diesem Zusammenhang entstand auch die im Jahr 1942 veröffentlichte Schrift "Die soziale Revolution". Sie kann als eine Rechtfertigung eines "nationalen Sozialismus" gelesen werden, die sich allzu konkreter Vorschläge und Erörterungen allerdings bewusst enthielt.

Antikapitalismus von rechts – Ferdinand Fried und das Konzept der Autarkie

In den späten 1920er Jahren entwickelte sich unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise und im Schlepptau eines grundsätzlichen Antiliberalismus auch auf Seiten der politischen Rechten ein zunächst diffuser Antikapitalismus. Systematisiert und mit Argumenten ausgestattet wurde dieser u.a. von Ferdinand Friedrich Zimmermann, der im Vorfeld des Nationalsozialismus unter dem Pseudonym Ferdinand Fried für die konservative Monatszeitschrift „Die Tat“ schrieb.

'So sind wir Menschen.' - Über die Kapitulation der Konservativen vor der empirischen Wirklichkeit

In das Regierungsviertel der Hauptstadt, genauer gesagt in die gemeinsame Landesvertretung von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, hatte gestern Abend der Landtverlag anlässlich der Vorstellung eines neuen Buches geladen. Gekommen waren etwa 150 Gäste - darunter neben dem Buchautor Jörg Schönbohm auch Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble sowie FAZ- und JF-Autor Karl Feldmeyer.

„Ende des Vertrauens?" - Die Neue Rechte zerlegt sich selbst.

Wenige Tage nach der Verleihung des Gerhard Löwenthal-Preises der Wochenzeitung "Junge Freiheit" (JF) an Ellen Kositza erschien auch ein würdevoll gestaltetes Begleit-Video. Was jedoch zum Jahreswechsel 2009 geschah, nachdem dieses Video im Blog der rechten Jugendzeitschrift "Blaue Narzisse" (BN) veröffentlicht worden war, erschien nicht nur Beobachtern der Szene als würdelos.

Ein Lehrstück über das Private: Zum Briefwechsel zwischen Ernst Jünger und Margret Boveri

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlichungen von Briefwechseln rund um den vielleicht umstrittensten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, Ernst Jünger, reißen noch immer nicht ab. Der Wehrmachtsoffizier Jünger, letzter Träger des Ordens „Pour le Mérite“ sowie rechter Gegner des Hitler-Regimes legte sich durch seine trotzige Haltung gegenüber den Besatzungsmächten nach dem Zweiten Weltkrieg selbst so manchen Stein in den Weg. Sein im Landt-Verlag veröffentlichter Briefwechsel mit der konservativen Publizistin Margret Boveri zeigt nun, dass er seine Rolle als Paria der deutschen Nachkriegspublizistik keinesfalls stoisch hinnehmen wollte.

Erik Maria Ritter von Kuehnelt-Leddihn: Die Heimat des Nationalsozialismus (Dokumentation)

Ich bin ein Rechter und daher ein absoluter Gegner des Nationalsozialismus. Wenn das den Leser überrascht, kennt er entweder wie einst die Einwohner von Niniveh (Jonas, 4, 10) den Unterschied zwischen „rechts“ und „links“ oder den wahren Charakter des Nationalsozialismus oder vielleicht auch beides nicht. Auf jeden Fall aber ist die schlechte Angewohnheit, die brandlegerischen Punker „Rechtsradikale“ zu nennen, genau so ein glatter Unsinn, wie den Massenmord an Geisteskranken, Israeliten und Zigeunern als „Holocaust“ (mit englischer Orthographie!) zu bezeichnen, denn so nannten die frommen Hellenen ihre Brandopfer für die Gunst ihrer Götter.

Eine Initiative von:

Storch-Heinar