Rechter Kommunalpolitiker einer „NPD-nahen“ Wählervereinigung möchte kein „Nazi“ sein

Ein Stadtvertreter einer Wählervereinigung, die von der Szene selbst als „NPD-nah“ gesehen wird, der nicht „rechts“ sein möchte – der Streit mutet skurril an. Einen Schuldigen für seine Kündigung bei einem Sicherheitsunternehmen nach seinem Parlamentseinzug für die „Alternative für Torgelow“ (AfT) hat Dan Schünemann schnell ausgemacht: Den SPD-Landtagsabgeordneten Patrick Dahlemann. Deshalb hat er ihn angezeigt. Dahlemmann indes bleibt gelassen.

AfD lässt Maske fallen: Kreistagsmitglieder kündigen mögliche Unterstützung der NPD an

Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern der selbsternannten Alternative für Deutschland (AfD) torpediert das von Parteisprecher Bernd Lucke wie eine Monstranz getragene Image einer „nicht-rechten“ Partei. Während die Staatsanwaltschaft gegen Landeschef Holger Arppe wegen des Verdachts auf Volksverhetzung ermittelt(e), denken die AfD-Kreisräte in Nordwestmecklenburg über eine Unterstützung von NPD-Anträgen nach. Ohnehin scheinen die Hobbypolitiker keine Berührungsängste zu David Böttcher zu haben, dem Personenschützer des NPD-Bundesvorsitzenden Udo Pastörs.

Vorbestrafter NPD-Mann verursacht Wahlwiederholung in Leipzig

Bei den Wahlen zum Leipziger Stadtrat am 25. Mai trat für die NPD auch der umtriebige Nachwuchskader Alexander Kurth an. Aufgrund einer zurückliegenden Haftstrafe hätte das NPD-Mitglied jedoch gar nicht auf dem Wahlzettel auftauchen dürfen. Die für ihn abgegebenen Stimmen reichten zwar nicht für ein Mandat, trotzdem müssen die Einwohner des betroffenen Wahlkreises nun erneut zur Wahlurne gehen. Um die Partei zu „schützen“, wolle Kurth aus der NPD ausgetreten.

Eine Initiative von:

Storch-Heinar