Ausgewählte Nachrichten
Donnerstag, 21. Januar 2016

Köln: Gefährliche neue Bündnisse – Hooligans, Türsteher und Rechtsrextremisten organisieren Übergriffe auf „Fremde“

Die Übergriffe in der Silvesternacht im Umfeld des Kölner Hauptbahnhofs haben zu einem besorgniserregenden Erstarken rechtsextremer Kreise im liberalen Köln geführt. Nach dem Mordversuch an der inzwischen als Oberbürgermeisterin amtierenden Henriette Reker – durchgeführt von einem Aktivisten mit langjähriger rechtsextremer Vergangenheit – hatte es zunächst so ausgesehen, als sei die rechtsextreme Szene eingeschüchtert. Offensichtlich haben die Übergriffe nun dazu beigetragen, die „Bewegung“ zusammenzuschweißen und zu radikalisieren.

Montag, 19. Januar 2015

KÖGIDA-Marsch mit Hooligans und Mohammed-Karikatur

Am 5. Januar hatten mehrere tausend Gegendemonstranten einen ersten Aufmarschversuch der PEGIDA-Kopie „Köln gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (KöGIDA) verhindert. Obwohl die Islamfeinde mehr als 500 Anhänger mobilisiert hatten, kam es zu einem internen Streit, der zur Trennung von Original und Kopie führte. Trotzdem konnte die radikaler ausgerichtete Kopie am 14. Januar einen eigenen Marsch in der Kölner Innenstadt durchsetzen.

Mittwoch, 14. Mai 2014

PRO Köln, der Aufstieg des 1. FC Köln und ein Instrumentalisierungsversuch

Nach zweijähriger Abstinenz ist dem 1. FC Köln der Wiederaufstieg in die Bundesliga gelungen. Das Ereignis versetzte zunächst die Domstadt in Hochstimmung, verleitete dann aber auch die Vereinigung PRO Köln dazu, den sportlichen Erfolg des Vereins für den eigenen Kommunalwahlkampf zu missbrauchen. Diese Maßnahme erweckte zwar die erwartete Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, führte aber nicht nur zu einem Protest des Clubs, sondern auch zu einer heftigen Reaktion einer seiner Ultra-Gruppen.