Ausgewählte Nachrichten
Montag, 02. September 2013

Brisantes Video belegt Übergriff von NPD-Anhänger in Greifswald

In Wahlkampfzeiten möchten die NPD-Strategen eigentlich jedwede negative Berichterstattung vermeiden. Doch der Lack dieser Partei ist längst ab. Während der Schweriner Fraktionsvize Tino Müller im Verdacht steht, an einem Übergriff in Greifswald beteiligt gewesen zu sein, dokumentiert ein neu aufgetauchtes Video einen Angriff eines weiteren Parteianhängers bei einer Wahlkundgebung – ebenfalls in der Hansestadt.  

Dienstag, 27. August 2013

Lichtenhagen reloaded – NPD-„Leitfaden zum Umgang mit Asylanten“

Die Pogrome von Rostock-Lichtenhagen sind bis heute Sinnbild für Menschenfeindlichkeit und Gewalt. Damals befeuerte der heutige NPD-Landtagsabgeordnete Michael Andrejewski die aufgeheizte Stimmung gegen die Flüchtlinge mit einem „Widerstand gegen die Ausländerflut“-Flyer. Heute, 21 Jahre später und im Lichte von Berlin-Hellersdorf, veröffentlicht derselbe Andrejewski einen „Leitfaden zum Umgang mit Asylanten“.

Dienstag, 30. Juli 2013

Tumulte bei NPD-Tour in Greifswald: NPD-Anhänger schüchtern Gegendemonstranten ein

Unbeirrt setzt die NPD ihre „Asyltour“ durch Mecklenburg-Vorpommern fort. Gestern steuerte die Truppe um Bundesvize Udo Pastörs Greifswald an, wo es zu Tumulten kam. Anhänger der Partei sollen Gegendemonstranten attackiert haben. Dabei gab es einen Verletzten. Morgen werden die Rechtsextremisten in Torgelow und in Pasewalk ihre rassistischen Parolen verbreiten.

Samstag, 27. Juli 2013

NPD-Hetzer-Tour wird zum Flop – Kundgebung in Rostock abgebrochen

Ihre Propaganda-Tour durch Mecklenburg-Vorpommern, die unter dem Motto „Asylflut stoppen“ stand, wird die NPD kaum als Erfolg verkaufen können. Da die Termine bis zuletzt – mehr oder weniger erfolgreich – geheim gehalten wurden, hetzten die Parteigrößen Udo Pastörs und Stefan Köster meist auf leeren Plätzen. In Rostock mobilisierten Neonazi-Gegner gestern aber einen breiten Protest, in dessen Folge die NPD-Kundgebungen abgebrochen werden musste.

Freitag, 28. Juni 2013

Aufgeheizte Stimmung in M-V: NPD macht weiter Front gegen Flüchtlinge - Anschläge häufen sich

Im Jahre 2012 nahm Mecklenburg-Vorpommern 1.198 Asylbewerber auf. Zum ersten Mal seit acht Jahren überschritt deren Zahl die 1.000er-Marke. Für die NPD, die sich bislang erfolglos auf der Suche nach einem einträglichen Wahlkampfthema befand, ein „Glücksfall“. Unentwegt hetzen die Rechtsextremisten gegen die Flüchtlinge und heizen die angespannte Stimmung weiter an. Die Behörden verzeichnen vermehrt Übergriffe auf Wohnheime von Asylbewerbern.