Ausgewählte Nachrichten
Freitag, 26. April 2013

„Wir haben eine ökonomische Parteikrise“: NPD-Parteipostille Deutsche Stimme weiter am Rande des Ruins

Wie auf dem NPD-Bundesparteitag am letzten Wochenende bekannt wurde, sei die wirtschaftliche Lage des NPD-eigenen Deutsche Stimme-Verlages noch weit angespannter gewesen als bislang bekannt. Neben einer „geordneten Insolvenz“ stand möglicherweise die Einstellung des NPD-Parteiblattes zur Diskussion. Das plauderte zumindest eine Szenewebseite aus.

Freitag, 26. Oktober 2012

„Physische Gewaltanwendung ist Instrumentarium der Politik“: Rechtsextremist Schwab liefert neues Verbotsfutter

Nach einjährigem Schweigen bietet die NPD dem bekannten „Nationalrevolutionär“ Jürgen Schwab in ihrer Parteizeitung Deutsche Stimme wieder ein Forum. Dieses weiß er zu nutzen und zieht ordentlich vom Leder: Er fordert die „Abschaffung des gesamten BRD-Parteiensystems“ und hält die „physische Gewaltanwendung“ für ein „Instrumentarium der Politik“.

Mittwoch, 26. September 2012

Mit Freibier in die Pleite: Abschiedsparty mit der „Lunikoff Verschwörung“ für den Chef des NPD-Propagandaversandes

Die Sanierung des angeschlagenen NPD-Parteiverlages Deutsche Stimme scheint schiefgelaufen. Jedenfalls nimmt der Geschäftsführer Eckart Bräuniger am Samstag seinen Hut. Den Abschied versüßt man ihm mit einer Party: Neben 200 Litern Freibier werden Rechtsrockbands wie „Die Lunikoff Verschwörung“ oder „Sachsonia“ den Gästen in Riesa einheizen. Vielleicht zum letzten Mal.

Samstag, 18. August 2012

„Wir sind viele, die es anpacken wollen“ – In Vorpommern müssen Neonazis zukünftig mit mehr Widerstand rechnen

Zum Pressefest des NPD-eigenen Deutsche Stimme Verlages in Vorpommern hatten die Parteistrategen wohl kaum mit einem derart heftigen zivilgesellschaftlichen Widerstand gerechnet. Damit hatte der braune Event einen positiven Effekt - jedenfalls für die Demokratie. Auch zukünftig will sich das Bündnis „Vorpommern: weltoffen, demokratisch, bunt!“ Neonazis in den Weg stellen, erklärte Benno Plassmann, der Moderator der Koordinierungsgruppe, im Gespräch mit ENDSTATION RECHTS.

Mittwoch, 15. August 2012

Für 140.000 Euro: NPD-Chefs Apfel und Pastörs sichern Einfluss auf Deutsche Stimme

Der Medienrummel um den „Fall Drygalla“ und das Pressefest der Deutschen Stimme ließ eine kurze Meldung in den Hintergrund treten, die ordentlich Zündstoff birgt: Mit 140.000 Euro der sächsischen NPD erkauften sich die beiden Spitzenkader Apfel und Pastörs weitreichenden politischen Einfluss im parteieigenen Verlag. Offenbar sollen mögliche Gegner der momentanen Parteistrategie bereits im Vorfeld mundtot gemacht werden.