"60 Kilo Sprengstoff bestellt": Ermittlungen gegen Güstrower Neonazi

In Güstrow im mecklenburgischen Landkreis Rostock waren in den vergangenen Jahren bereits häufiger rechtsextreme Aktivitäten zu beobachten. Nach zahlreichen Attacken, Demos und der zeitweiligen Gründung einer Bürgerwehr kam durch eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion im Schweriner Landtag nun ein weiterer Sachverhalt ans Licht: Zwei Männer wurden offenbar seit Mai 2016 verdächtigt, eine schwere, staatsgefährdende Straftat vorbereitet zu haben.

Über 600 Verfahren gegen ehemalige Mitglieder verbotener rechtsextremer Vereinigungen

In der Antwort auf eine Kleine Anfrage gab der sächsische Justizminister bekannt, dass über 600 Strafverfahren gegen ehemalige Mitglieder inzwischen verbotener Gruppierungen eingeleitet wurden. Die meisten Verfahren wurden wegen Körperverletzung, Diebstahls und Betruges eingeleitet. In der Folge fordert ein Landtagsabgeordneter der Grünen die Erhöhung des Verfolgungsdrucks auch nach einem Vereinigungsverbot.

Sicherheitsbehörden zerschlagen Neonazi-Gruppierung „Weiße Wölfe Terrorcrew“

Heute Morgen hat Innenminister Thomas de Maizière (CDU) die militante Neonazi-Kameradschaft „Weiße Wölfe Terrorcrew“ verboten. Die Mitglieder der Gruppierung hatten in der Vergangenheit mehrere Gewaltstraftaten begangen, außerdem soll zumindest ein Aktivist Verbindung zu einer extrem rechten Terrorzelle unterhalten haben, gegen die der Generalbundesanwalt ermittelt.

Eine Initiative von:

Storch-Heinar