Ex-NPD-Chef Marcel Wöll vor Gericht

Der ehemalige Chef der Hessen-NPD, Marcel Wöll, war vor Jahren vor allem durch sein außergewöhnliches mediales Engagement bekannt geworden, so zum Beispiel aufgrund eines Zwergen-Wahlkampfeinsatzes sowie des Versuchs, eine "Tagesschau für Nazis" auf den Markt zu bringen.Nun muss sich Wöll allerdings vor Gericht verantworten, weil er im Jahr 2004 in einer Massenschlägerei einen Skinhead niedergestochen haben soll, das jedenfalls berichtet das "Wiesbadener Tagblatt". Ob es zu einer Verurteilung kommen wird, ist derzeit allerdings völlig ungewiss. Das mutmaßiche Opfer gibt nämlich an, sich nicht erinnern zu können, ob Wöll ihn niedergestochen habe.

Brandanschlag in Wetzlar: Neonazi gesteht Tat

Rund sechs Wochen nach einem Brandanschlag auf ein Wohnhaus in Wetzlar hat die Polizei fünf Neonazis festgenommen. Gegen die 17- bis 23-Jährigen wird wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung ermittelt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Die jungen Männer würden zum Kern der rechtsextremen Szene im Raum Wetzlar zählen und seien bereits alle wegen verschiedener Straftaten aufgefallen. Einer von ihnen habe die Tat bereits gestanden.

Mutmaßliche Rechtsextremisten verschicken erneut Drohbriefe

Erneut haben mutmaßliche Rechtsextremisten Drohbriefe verschickt. Diesmal traf es den Oberbürgermeister von Wetzlar und zwei Abgeordnete des hessischen Landtags. Wolfram Dette, Oberbürgermeister von Wetzlar (FDP), hat einen anonymen Brief bekommen. In großen Lettern soll in einem handschriftlich verfassten Brief stehen: „Diese professionellen Volks- und Vaterlandsverräter, Völkermörder dem deutschen Volk, Diebe und Veruntreuer öffentlicher Gelder gehören verjagt!“

Eine Initiative von:

Storch-Heinar