Über uns


ENDSTATION RECHTS.

Das Nachrichten-Portal – Aktuelles aus der rechten Szene


ENDSTATION-RECHTS.de berichtet tagesaktuell über Rechtsextremismus in Deutschland. Im Fokus stehen Neonazis außer- und innerhalb von Parlamenten, die Aktivitäten und Ideologien rechtsextremer Parteien sowie Kameradschaften und natürlich die zivilgesellschaftlichen und demokratischen (Gegen-)Initiativen. Regelmäßig beleuchtet die Website auch die Debatten im Schweriner und im Dresdner Landtag, wo die NPD in Fraktionsstärke vertreten ist bzw. war.

Alle Artikel können kommentiert, in den sozialen Netzwerken geteilt und diskutiert werden – wovon reichlich gebraucht gemacht wird. Einige Artikel führen zu tausenden Reaktionen und vielen Dutzend Kommentaren. Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann den Newsletter oder den RSS-Feed bestellen. Und natürlich ist das Portal auch unterwegs auf Tablet und Smartphone abrufbar.

Gegründet wurde ENDSTATION RECHTS. von den JungsozialistInnen in der SPD Mecklenburg-Vorpommern im Landtagswahlkampf 2006. Leider konnte nicht verhindert werden, dass die NPD bei den Wahlen 7,3 % der Stimmen erhielt und in den Landtag von MV einzog. Die Initiative wurde daraufhin verstetigt und der Webauftritt zu einem Nachrichtenportal mit umfassenden Informationen zu rechtsextremen Aktivitäten in ganz Deutschland ausgebaut.

Das Portal wurde zwar in der "sozialdemokratischen Familie" gegründet. Es agiert jedoch überparteilich und bemüht sich um Objektivität und eine Berichterstattung nach journalistischen Prinzipien. Auch sind längst nicht alle Autoren, Macher und Unterstützer in der SPD zu Hause.

Inzwischen stehen rund 8.000 Artikel – meist mit Bild – im Portal. Es kann mit Fug und Recht also auch als zeitgenössisches Archiv bezeichnet werden. Eine Verschlagwortung und andere Techniken ermöglichen eine komfortable Suche. Viele Medien wissen die Aktualität, die Zuverlässigkeit und die Tiefe des Portals zu schätzen, nutzen es für ihre Recherche und zitieren ENDSTATION-RECHTS.de regelmäßig. Im August 2014 verzeichnete das Portal über 250.000 Besuche und gefiel zudem rund 21.000 Fans bei Facebook.

Unsere Initiative lebt seit der ersten Stunde bis heute vom ehrenamtlichen Engagement. Laufende Betriebskosten refinanzieren sich ausschließlich durch eingeworbene Spenden. Unser Ziel, über rechtsextreme Strategien aufzuklären und Menschen zum Mitmachen zu motivieren, kann jederzeit durch Spenden unterstützt werden.



Storch Heinar
Die Satire-Kampagne – Neonazis den Marsch blasen


2008 startete unter dem Dach von ENDSTATION RECHTS. die satirische Kampagne Storch Heinar. Unter Bezug auf die in rechtsextremen Kreisen sehr beliebte und identitätsstiftende Marke "Thor Steinar" karikiert sie die Rechtsextremen und ihre Rituale.

Ziel der Parodie ist es, über Strategien von Neonazis aufzuklären, die mittels Mode, Musik und unter intensiver Nutzung sozialer Netzwerke menschenfeindliche Ideologien verbreiten wollen.

Storch Heinar engagiert sich für eine nachhaltige Stärkung einer positiven und selbstbewussten Demokratie durch kulturelle und gesellschaftspolitische Bildung, lokale Vernetzung und langfristig angelegte „Mitmachangebote“ für Jung und Alt. Mit seiner Musikkapelle Storchkraft ist das Maskottchen häufiger Gast bei Workshops in Schulen, auf Demokratiefesten und zivilgesellschaftlichen Kundgebungen. Über seine Reisen und Begegnungen informiert Storch Heinar auf storch-heinar.de und in den sozialen Netzwerken. Allein bei Facebook verfolgten Anfang September 2014 rund 87.000 Fans regelmäßig sein Tun.

storch-heinar.de bietet im "virtuellen Kaufmannsladen im Weltnetz" zudem zahlreiche Textil- und Merchandising-Artikel an – vom Shirt (T-Hemd) bis zur Tasse, von der Postkarte bis zum Plakat. Der Erlös aus dem Verkauf kommt ausschließlich den beiden Projekten gegen Rechtsextremismus zugute.

Bundesweite Aufmerksamkeit erlangte Storch Heinar nicht zuletzt, weil "Thor Steinar" versuchte, der Persiflage auf seine Marke gerichtlich ein Ende zu bereiten. Nahezu alle großen Medien berichteten über den Rechtsstreit und das anschließende Scheitern von "Thor Steinar" im "großen Nürnberger Modeverbrecherprozess". Die gesamte Historie können Sie hier nachlesen.

Gestärkt wurde die bundesweit Karriere auch durch Heinars Betätigung als "Spitzenkandidat gegen alle Neonazis – überall" bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2011 und Sachsen 2014. Bei letzterer gelang dem schrägen Vogel der ultimative Schlag gegen die "braune NPD-Brut": Die Rechtsextremen scheiterten am Wiedereinzug in das Dresdner Landesparlament.

Ende 2012 erfolgte die Auszeichnung der Initiative mit dem "Bundes-Engagementpreis" des Bundesfamilienministeriums. 2013 wurde Heinar anschließend durch das "Bundesnetzwerk bürgerschaftliches Engagement" (BBE) und 2014 durch das "Bündnis für Demokratie und Toleranz" (BfDT) zum "Demokratie-Botschafter" ernannt.

Auch Storch Heinar arbeitet seit der Gründung 2008 auf ehrenamtlicher und spendenfinanzierter Basis. Storch Heinars Mission kann jederzeit durch Spenden unterstützt werden.