von Robert Scholz
   

Wird´s jetzt teuer? NPD-Schulhof-CD im Visier der GEMA

Nach einem Bericht des Tagesspiegel kommen auf die NPD möglicherweise Nachzahlungen an die GEMA zu auch der Musikkonzern EMI könnte sich noch an die Rechtsextremen wenden. Der Grund ist eine Urheberrechtsverletzung auf der neuen sogenannten Schulhof-CD.

„Der Schrecken aller linken Spießer und Pauker“, wie die NPD ihre Schulhof-CD bewarb, könnte auch noch zum Schrecken der NPD selbst werden. So berichtet der Tagesspiegel, dass dem inhaltlich Verantwortlichen der CD, Jörg Hähnel, neuerlicher Ärger ins Haus stehen könne. Nachdem der Musik-Konzern EMI die Partei aufgefordert hatte, die CD wegen Urheberrechtsverletzungen nicht mehr zu verbreiten, könnte sich nun auch noch die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz GEMA, an die Rechtsextremen wenden.

Die haben nämlich auf ihrem Album ein Lied der Gruppe „Blink182“, dass von der RechtsRock-Band „Hassgesang“ gecovert und mit, so der Tagesspiegel, „rechtsextremen Texten“ unterlegt wurde. Neben der von NPD-Justitiar Frank Schwerdt unterschrieben Unterlassungserklärung, könnte es nun auch noch dazu kommen, dass die NPD GEMA-Gebühren nachzahlen muss, da das Lied nicht für die Verbreitung auf der CD gemeldet wurde. Auch ein Strafgeld und mögliche Schadenersatzforderungen des Musikkonzerns könnten hinzukommen.

Foto: Screenshot

Keine Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen