von Oliver Cruzcampo
   

Trotz Rostock: Mvgida mit neuem Tiefstand

Die mit Spannung erwartete erste Mvgida-Demonstration in Rostock verlief für die Islam- und Asylkritiker nicht optimal. Nur 200 Anhänger folgten dem Aufruf und mussten eine unattraktive Route abmarschieren. An den Gegenprotesten beteiligten sich wesentlich mehr Personen – eine Blockade gelang jedoch nicht.

Seit dem Erstarken der Pegida-Bewegung Ende vergangenen Jahres forderten Sympathisanten nicht nur die ersten Aufmärsche in Mecklenburg-Vorpommern, vor allem Rostock als größte Stadt und kulturelles Zentrum des Bundeslandes wurde immer wieder gefordert. Auch als klar wurde, dass die Organisatoren um Enrico Naumann abwechselnd Schwerin und Stralsund als Standorte festzurrten, ebbten die Stimmen nicht ab.

Nachdem nicht nur in Dresden, sondern auch der hiesige Ableger seit Wochen mit Mobilisierungsproblemen zu kämpfen hat, wurde am Sonntag erstmals nach Rostock aufgerufen. Am Treffpunkt auf der Südseite des Hauptbahnhofes versammelten sich gegen 15 Uhr jedoch mit 210 Personen deutlich weniger Anhänger als erwartet. Damit erreichte Mvgida auch einen neuen Tiefstand – in Schwerin und Stralsund versammelten sich nie weniger als 250 Demonstranten.

Über 600 Personen fordern „Rostock für alle“

Das Bündnis „Rostock nazifrei“ hatte in der Hansestadt etliche Gegenaktionen angekündigt. So gab es eine zentrale Kundgebung am Kröpeliner Tor, anschließend zogen die rund 600 Personen bis zum Goetheplatz. Die von Mvgida ursprünglich geplante Strecke konnte so nicht gelaufen werden.

Am Bahnhof wurde derweil der erste Redner auf einen mobilen Kran gesetzt und den eigenen Reihen vorgestellt. Der Muslim und Islamkritiker Zahid Khan, der bereits auf anderen Pegida-Demos Reden gehalten hat, wandte sich an die Anhänger und vermischte immer wieder Deutsch und Englisch. Neben ihm hatte sich eine Frau positioniert und musste die Inhalte erneut wiedergeben, da diese nur schwer verständlich waren.


Unter den Mvgida-Teilnehmern befanden sich etliche vermummte Personen

Schnell wurde klar, dass die Route nicht durch die Rostocker Innenstadt verlaufen würde. Über den Südring wurde die vor allem aus jungen männlichen Anhängern bestehende Schar durch die Nobelstraße, Tychsenstraße und Schwaaner Landstraße zurück zum Bahnhof geleitet. Wahrgenommen wurden die Demonstranten fast ausschließlich vom politischen Gegner und der Polizei. Entlang von dicht besiedelten Plattenbausiedlungen verlief die Strecke – im Gegensatz zu Stralsund – nicht, später ging es durch größtenteils menschenleere Außenbezirke.

So konnte das ehemalige AfD-Mitglied Tatjana Festerling den Blick über weite Felder schweifen lassen. In ihrer Rede kritisierte sie die Presse, die möglichst zu meiden sei und etliche Nahrungsmittelmarken, die alle in US-amerikanischer Hand und somit ebenso wenig konsumiert werden sollten. Weiter ging die Schelte mit Volkswagen. Da sich an einer Pegida-Gegendemonstration ein hoher Funktionär des Konzerns beteiligt hätte, sollte ebenso ein VW-Boykott in Betracht gezogen werden. Eine lange Liste an Dingen, die nicht mit dem Weltbild der Pegida-Jünger zu vereinen seien.

Auf der Südseite des Hauptbahnhofes ging die Polizei derweil gegen Pegida-Gegner vor, das Einschreiten beschrieben Beobachter als unverhältnismäßig hart. Einen Grund für das plötzliche Vorgehen war anfangs nicht zu erkennen. Mvgida wurde schließlich über die Nordseite zu den Zügen geleitet, eine Konfrontation der beiden Lager konnte so umgangen werden.

Das Fazit für beide Seiten dürfte durchwachsen ausfallen. Das lokale Bündnis „Rostock nazifrei“ konnte etwa drei Mal mehr Sympathisanten auf die Straße bewegen als Mvgida. Mit einer Bühne, Kundgebungen, zwei Demonstration und zahlreichen kleineren Aktionen wurde ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. In die Innenstadt konnten die Islam- und Asylkritiker aufgrund einer Blockade nicht gelangen, dennoch konnte der Demozug nicht gestoppt werden.


Ein Demonstrant auf der „Rostock nazifrei“-Veranstaltung 

Anmelder Enrico Naumann erhoffte sich am Sonntag sicherlich mehr als die rund 210 größtenteils angereisten Anhänger. Bis zu 600 Teilnehmer waren seinen Aufrufen gefolgt, doch in den letzten Wochen gingen die Zahlen sukzessive zurück. Ausgerechnet in Rostock wurde nun ein neuer Tiefstand erreicht. „Die Rostocker haben alle geschimpft warum keine Mvgida Veranstaltung in Rostock ist! Jetzt war eine da doch keiners von denen die es wollten waren da“ (alle Fehler im Original), macht sich ein Anhänger auf Facebook freie Luft. Etliche Sympathisanten stoßen in das gleiche Horn.

Rechtsextreme Szene bleibt fern

Dieser Umstand dürfte auch auf das Fehlen der organisierten rechtsextremen Szene zurückzuführen sein. Nachdem sich in den vergangenen Wochen noch Dutzende NPD-Funktionäre und Neonazi-Kader den Aufmärschen angeschlossen hatten, blieben diese am Sonntag der Veranstaltung fern. Kein Udo Pastörs, kein Stefan Köster und auch die starke Kameradschaftsszene bevorzugte andere Aktivitäten am Sonntagnachmittag.

Nachdem Mvgida trotz „prominenter“ Redner und dem lange geforderten Zwischenstopp in Rostock zahlenmäßig keinen Erfolg brachte, dürften es die Organisatoren die kommenden Wochen noch schwerer haben, ihre Anhänger auf die Straße zu bewegen. Der Zenit ist überschritten, innovative Ideen fehlen und die stets geforderten Dialoge mit der Politik wird es nicht geben.

Kommentare(26)

Robo Montag, 02.März 2015, 13:15 Uhr:
Ich finde die Bezeichnung "Islam- und Asylkritiker" äußerst unpassend. Denn so wird es von den "Islam- und Asylkritiker" selbst verkündet. Es handelt sich aber weder um Islam- noch um Asylkritik.

Islamo- und Xenophobie trifft's glaube ich eher.
 
Irmela Mensah-Schramm Montag, 02.März 2015, 18:37 Uhr:
Ich würde es auch sagen, dass der Begriff "Islam" - und "Asylkritiker" eine Verharmlosung ist.
Na ja, kritisieren ist ja legitim, aber diese Typen tun alles andere als ur "kritisieren": Sie hetzen was das Zeug hält! Mehr noch: Sie agieren menschenverachtend!
 
Björn Montag, 02.März 2015, 19:48 Uhr:
Mit laut Polizei 240 Teilnehmern, war der Spaziergang ähnlich besucht wie der letzte Stralsunder. Auch wenn man sich natürlich mehr Teilnehmer erhofft hat, kann man die Zahl kaum als Niederlage werten. Wenn 240 Bürger ihre Kritik an der Überfremdung in Rostock äußern können und durch Stadt ziehen, dann ist das eine schallende Niederlage für die linken Faschisten, die Rostock als ihre Hochburg ansehen. Zumal statt der erwarteten 2000 Teilnehmer laut Polizei nur 550 Genossen mobilisiert werden konnten.

Und während die Bürgerbewegung MVgida vollkommen gewaltfrei ihre Grundrechte in Anspruch nahm, kam es aus den Reihen der Pegida-Gegner mal wieder zu Gewalttaten. Der Polizeibericht ist da sehr deutlich:

http://polizei-news.com/blog/2015/03/01/pol-hro-abschlussmeldung-zum-polizeieinsatz-aufgrund-mehrerer-demonstrationen-in-rostock/

Warum wundert es mich nicht, dass die Gewaltexzesse der Genossen in diesem Artikel keinerlei Erwähnung finden. Ist das für euch seriöser Journalismus?

Sehr positiv war am gestrigen Nachmittag auch die starke Rede von Frau Festerling. Selbst die handvoll Linken am Straßenrand hörten da aufmerksam zu. Vielleicht konnten sie ja noch was lernen.

Ich denke übrigens, dass die Teilnehmerzahlen in der Zukunft durchaus wieder ansteigen können, wenn in Dresden heute zum dritten Mal in Folge die Teilnehmerzahlen wachsen. Und danach sieht es aus.
 
Oliver Cruzcampo Dienstag, 03.März 2015, 12:05 Uhr:
@Björn

Es waren keine 240, sondern 210. Wir haben mehrfach gezählt. Mvgida selbst spricht sogar nur von 150. Zwei Wochen zuvor waren es in Stralsund rund 270, keine wie von der Polizei genannten 200. Dafür, dass Rostock in etwa doppelt so viele Einwohner hat Schwerin und vier Mal mehr als Stralsund, werden auch Sie sich eingestehen müssen, dass das kaum als Erfolg zu werten ist. Es ist natürlich typisch für Sie, dass Sie sich jeweils nur die Zahlen rauspicken, die für Ihre "Argumentation" hilfreich sind.

Die Vorfälle, die für Sie natürlich gleich "Gewaltexzesse" waren, fanden außerhalb der Veranstaltungen von "Rostock nazifrei" statt. Das wissen Sie natürlich auch. Niemand kann sämtliche Personen in der Stadt kontrollieren.

Wie rechtfertigen Sie denn die versuchten Übergriffe durch Pegida-Anhänger im Anschluss an die Veranstaltung am gestrigen Abend auf das Flüchtlingscamp in Dresden? Sie sehen, ihre "friedlichen Bürger" sind es oft auch nur, weil sie von starken Polizeikräften begleitet werden.
 
Roichi Dienstag, 03.März 2015, 12:15 Uhr:
@ Björn

Lesen ist wirklich nicht deine Stärke.
Wenn da schon steht, dass gezählt wurde und nicht geschätzt, brauchst du nicht mit einer Schätzung ankommen.

Wo du dann "eine schallende Niederlage für die linken Faschisten" herfabulierst, bleibt deiner Phantasie vorbehalten. Dass du dich damit nur noch mehr lächerlich machst, ist offensichtlich.

"Und während die Bürgerbewegung MVgida vollkommen gewaltfrei ihre Grundrechte in Anspruch nahm, kam es aus den Reihen der Pegida-Gegner mal wieder zu Gewalttaten."

Und wieder muss "das System" als Kronzeuge herhalten. Wie sieht das nochmal mit den Polizeiberichten von Übergriffen deiner Kamerraden aus?
Mit Urteilen gegen deine Kamerraden aufgrund von Übergriffen und Straftaten?

"Selbst die handvoll Linken am Straßenrand hörten da aufmerksam zu. "

Du driftest immermehr in deine Traumwelt ab.
 
Bürger Dienstag, 03.März 2015, 16:13 Uhr:
@ Oliver Cruzcampo

"Wie rechtfertigen Sie denn die versuchten Übergriffe durch Pegida-Anhänger im Anschluss an die Veranstaltung am gestrigen Abend auf das Flüchtlingscamp in Dresden? "

Laut Polizeibericht, kam es in Dresden nur zu wechselseitigen verbalen Auseinandersetzungen: http://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2015_34768.htm
Warum müsst Ihr immer so übertreiben?

"Sie sehen, ihre "friedlichen Bürger" sind es oft auch nur, weil sie von starken Polizeikräften begleitet werden."

Weil es zu WECHSELSEITIGEN verbalen Auseinandersetzungen kam? Ihr Ernst? Es wäre ja schön, wenn sich die linken Demonstranten nur mit verbalen Auseinandersetzungen zufrieden geben würden. Bei denen kommt es aber regelmäßig zu körperlichen Angriffen. Woran liegt das denn?
 
Björn Dienstag, 03.März 2015, 16:46 Uhr:
@Herr Cruzcampo

Auch die Polizei zählte die Teilnehmer. Da diese deutlich mehr Erfahrung in der Bestimmung von Teilnehmerzahlen haben als sie und ihre Genossen, sind deren Zahlen deutlich glaubwürdiger. Zumal sie nahe an meine eigene Zählung ran kommen.

Natürlich kommt es auch darauf an zu welchem Zeitpunkt man zählt. Es ist bekannt, dass sich dem Spaziergang von MVgida stets Menschen anschließen, die bei der Kundgebung noch nicht anwesend waren oder nur abseits standen.

Aber sei es drum. Deutlich über 200 Menschen, die friedlich durch Rostock ziehen und ein deutliches Zeichen gegen die Überfremdung, Islamisierung und die Kriegstreiberei setzen, sind natürlich ein großer Erfolg. Zumal in dieser Kontinuität, mit der hunderte Menschen jede Woche allein in Mecklenburg und Pommern auf die Straße gehen. Besonders da die Gegenbewegung, die ja immerhin aus fast allen Kirchen, Gewerkschaften, Parteien, Institutionen, linken Gruppen, Staatsbediensteten und Sturas besteht, unterstützt von der weitgehend gleichgeschalteten Medienlandschaft, meist nicht mehr Leute mobilisieren kann. Selbst in Rostock kommen statt der erhofften 2000 nur 550. Eine krachende Niederlage.

Und darüberhinaus zeigen eure Genossen ihr wahres Gesicht indem sie Menschen mit Brandsätzen, Flaschen und Pyrotechnik angreifen, wie auch die FAZ in ihrem Artikel bestätigt, den ihr hier nicht zugelassen habt.
 
Dennis Dienstag, 03.März 2015, 18:16 Uhr:
@Oliver:

Geben Sie sich keine Mühe. Björn ist doch an Argumenten und Antworten gar nicht interessiert.
Es geht ihm doch nur darum, jede noch so gescheiterte und sinnfreie Rechts-Veranstaltung in einen Sieg umzudeuten. Für Ihn hat Deutschland wahrscheinlich auch den WW 2 gewonnen...:-)

Und richtig zählen könnt Ihr doch eh nicht, schliesslich seid Ihr ja eine linksextreme, antideutsche Seite........ (Ironie aus!)
 
Rudi Dienstag, 03.März 2015, 20:44 Uhr:
Als aktiver Teilnehmer der ROGIDA Demo habe ich mir hier in Rostock mal ein Bild über die Streitkultur vor Ort gemacht.
Ich kann diese Nazigequatsche nicht mehr hören,wenn es Menschen gibt, welche Veränderungen im Umgang mit dem Asylrecht in D erwirken wollen.
Die Refjudschie - Jünger waren vordergründig auf Krawall gebürstet und die Blockade der vorgesehenen Route ist ein Verstoß gegen das Versammlungsrecht.Angezündet wurde die Mülltonne natürlich von den so genanten Gegendemonstranten.
Wird aber leider staatlich geduldet.
Bunt statt Braun- wer soll es alles bezahlen?
Ich warte nur noch auf einen Flüchtlingssoli :-)!
Schade, dass es so wenige Menschen hinter dem Ofen vorlockt, um auf viele Misstände in diesem Land hinzuweisen.
Da stehen die Menschen hinter der Gardine oder auf dem Balkon und wundern rum.Aber so lange die persönlichen Auswirkungen noch nicht spürbar sind, wird lieber nichts getan.(siehe Wahlbeteiligungen in D)
Ich sage es sehr deutlich, Die Generation der jetzt 20-30 Jährigen wird es noch spüren, wenn Lichterketten und Stuhlkreise nicht mehr wirken.
Aber so lange die Mägen voll und das politische Desinteresse überwiegt , wird es hier nichts mehr werden.
Dieses Land hat sich abgeschafft und es gilt für die Zukunft "Rette sich, wer kann".
Der Einsatz der Polizei zum Ende der Veranstaltung wird schon nicht ohne Grund gewesen sein.Die wollen auch lieber nach Hause als Demoteilnehmer zu schützen.
 
Irmela Mensah-Schramm Dienstag, 03.März 2015, 22:46 Uhr:
Björn braucht offensichtlich für seine Nazi - Propaganda das Forum "Endstation Rechts".
Eigentlich folgerichtig, denn für die Faschisten gibt es eine "Endstation"!
 
Hotte Dienstag, 03.März 2015, 23:20 Uhr:
Ausser dich selbst, lieber Björn, kann dich wirklich niemand mehr ernstnehmen.
Eine derart unfassbare Faktenresistenz lässt eigentlich nur zwei Optionen annehmen.

Die Erstere derer wäre:
Du bist wirklich so blöd, und fest von dem Unsinn den du vom Stapel lässt überzeugt.

Die Zweitere derer Beiden:
Du bist nicht ganz so blöd, dein Ziel ist der Versuch einer Provokation um jeden Preis, mit den billigsten Mitteln.
Wäre ein klassischer Troll.

Ich schätze (ohne eine Messung abzuwarten) 98% Wahrscheinlichkeit für Möglichkeit zwei.
 
Oliver Cruzcampo Mittwoch, 04.März 2015, 15:10 Uhr:
@ Björn

Ich fasse das Ihrerseits als Angebot auf, dass Sie sich ab sofort ausschließlich auf Polizei-Zahlen berufen. Also kommen Sie mir in den kommenden Wochen nicht wieder mit anderen Quellen, da die Polizei „wieder nur der Polit-Kaste genehme Zahlen“ veröffentlichen würde. Denken Sie dran. (Und ich werde jetzt keine Videos veröffentlichen, in denen Sie und andere die Teilnehmerzahlen selbst nachzählen können.)

Sie wissen genauso gut wie ich und alle anderen Personen, die vor Ort waren, dass sich der Demonstration niemand weiter angeschlossen hat. Das war auch aufgrund der weiträumigen Absperrung seitens der Polizei unmöglich. Ließe sich ebenso durch Fotos und Videos belegen.

Bzgl. des FAZ-Artikels: Kommen Sie mir jetzt nicht mit der „Lügenpresse“.

Und nochmal: Wie rechtfertigen Sie denn die versuchten Übergriffe durch Pegida-Anhänger im Anschluss an die Veranstaltung am gestrigen Abend auf das Flüchtlingscamp in Dresden? Sie sehen, ihre „friedlichen Bürger“ sind es oft auch nur, weil sie von starken Polizeikräften begleitet werden.

@ Bürger

Gut möglich, dass es „wechselseitige verbale Auseinandersetzungen“ gegeben hat. Das dürfte dann seitens der Flüchtlinge eine Reaktion darauf gewesen sein:

„Die Polizei (!) berichtete, zwei Dutzend von ihnen hätten versucht, das Protestlager zu attackieren, seien aber von den Sicherheitskräften gestoppt worden. […] Mehrfach hatten die offenbar rechtsextremen Pegida-Anhänger versucht, zum Camp vorzudringen.“
 
Roichi Mittwoch, 04.März 2015, 19:15 Uhr:
@ Björn

"sind deren Zahlen deutlich glaubwürdiger. Zumal sie nahe an meine eigene Zählung ran kommen. "

Also nur, wenn der Björn das genauso sieht, ist das glaubwürdig.
Ansonsten natürlich Lüge des Systems und Unterdrückung.

"Es ist bekannt, dass sich dem Spaziergang von MVgida stets Menschen anschließen, die bei der Kundgebung noch nicht anwesend waren oder nur abseits standen."

Nein Björn. Das ist deine Behauptung. Zur Tatsache wird sie dadurch nicht.

"Aber sei es drum"

Wie jetzt? Eben noch vehement gekämpft und nun ist das dann doch nicht mehr so wichtig.
Dabei ist da doch ein wesentlicher Aspekt des Artikels, dass die Unterstützung schwindet.
Da folgt doch gleich der Themenwechsel des Björn.
Nicht zu vergessen der nächste Versuch die eigene Behauptung als Tatsache darzustellen: "Deutlich über 200 Menschen..."
Eben nicht "deutlich", wie du es behauptest, sonderen gerade man so über 200.

"...sind natürlich ein großer Erfolg"

Dann bin ich ja mal gespannt, wie du die Anzahl der Gegendemonstranten siehst, die ja jedesmal deutlich mehr sind.


", mit der hunderte Menschen jede Woche allein in Mecklenburg und Pommern auf die Straße gehen. "

Wüsste nicht, dass die NPD auch östlich der Grenze mobilisiert.

Ende Teil 1
 
Roichi Mittwoch, 04.März 2015, 19:15 Uhr:
Teil 2

"...unterstützt von der weitgehend gleichgeschalteten Medienlandschaft, meist nicht mehr Leute mobilisieren kann."

Heul doch, weil euch niemand mag.
Ihr seid einfach nru ein paar Hanseln und nicht mehr. Sonst fällt Niemand auf eure Parolen rein. Das sagt so einiges über deren Qualität. Aber das hatte nwir shcon oft genug an anderer Stelle.
Und natürlich muss der "Widerstand gegen das System" hervorgehoben werden. Wenn es schon nciht für Inhalte reicht.

"Eine krachende Niederlage. "

Also wenn regelmäßig 200+ ein "großer Erfolg" sind, wie willst du dann die doppelte Zahl als "krachende Niederlage" verkaufen?
Björnlogik at it's best.

"Und darüberhinaus zeigen eure Genossen ihr wahres Gesicht indem sie Menschen mit Brandsätzen, Flaschen und Pyrotechnik angreifen, wie auch die FAZ in ihrem Artikel bestätigt, den ihr hier nicht zugelassen habt."

Aber die Angriffe deiner Kamerraden lässt du wie immer unter den Tisch fallen. Vor allem die, auf Asylunterkünfte.

Ende Kommentar
 
Roichi Mittwoch, 04.März 2015, 19:15 Uhr:
@ Rudi

"und die Blockade der vorgesehenen Route ist ein Verstoß gegen das Versammlungsrecht."

Nö. Das ist eine legitime Form des Protestes, als der Inaspruchnahme des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit.
Auch wenn das den Rechten nicht passt.

"Wird aber leider staatlich geduldet."

Falsch. Es gab Festnahemn und Anzeigen, also gibt es auch eine Ahndung.

"Bunt statt Braun- wer soll es alles bezahlen? "

Was denn, die Farbe?
Oder meinst du die Kosten für Zuwanderung? Die bezahlen die Zugewanderten und werfen noch einiges an Gewinn ab.
http://www.sueddeutsche.de/politik/faktencheck-zur-einwanderung-zahlen-gegen-vorurteile-1.2240831-2

"Ich warte nur noch auf einen Flüchtlingssoli :-)!"

Dann warte mal weiter, oder informiere dich.

"Schade, dass es so wenige Menschen hinter dem Ofen vorlockt, um auf viele Misstände in diesem Land hinzuweisen."

Nicht jeder geht rechten Parolen auf den Leim. Wer sich an Fakten hält, wird nicht bei euch vorbeikommen.

"Dieses Land hat sich abgeschafft und es gilt für die Zukunft "Rette sich, wer kann"."

Nicht von dir auf andere schließen.
 
JayBee Donnerstag, 05.März 2015, 08:30 Uhr:
Björn beweist hier ein weiteres Mal, daß er nicht auf der Demo war. Er nimmt auch nur Zahlen von rechten Foren und tut so, als hätte er das selbst erlebt. Wenn ihm diese Zahlen und seine angeblichen Beobachtungen um die Ohren fliegen, windet er sich. Dabei würde er seinen Aussagen auch nicht mehr Gewicht verleihen (wie auch?) wenn er tatsächlich dagewesen wäre.
 
richtig gestellt Freitag, 06.März 2015, 08:49 Uhr:
@roichi
Stichwort Pommern, mit dem Du ja beträchtliche Probleme hast:

"Wüsste nicht, dass die NPD auch östlich der Grenze mobilisiert."

Zitat Wiki:
"Politisch verteilt sich Pommern heute auf die deutschen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie die polnischen Woiwodschaften Westpommern mit der Hauptstadt Stettin (Szczecin), Pommern mit der Hauptstadt Danzig (Gda?sk) sowie Kujawien-Pommern mit den Hauptstädten Bromberg (Bydgoszcz) und Thorn (Toru?)"

Hast Du wie immer Pech beim Denken oder beim verstehenden Lesen?
 
Bürger Freitag, 06.März 2015, 14:45 Uhr:
@Oliver Cruzcampo

"„Die Polizei (!) berichtete, zwei Dutzend von ihnen hätten versucht, das Protestlager zu attackieren, seien aber von den Sicherheitskräften gestoppt worden. […] Mehrfach hatten die offenbar rechtsextremen Pegida-Anhänger versucht, zum Camp vorzudringen.“"

Wo soll die Polizei das denn berichtet haben. Ich halte mich an den offiziellen Polizeibericht und da steht davon nichts.
 
Dennis Freitag, 06.März 2015, 15:21 Uhr:
@ richtig gestellt:

"Stichwort Pommern, mit dem Du ja beträchtliche Probleme hast:"

Probleme mit dem Begriff Pommern haben eher die Nazis, so wie Sie.

Sie benutzen den Begriff "Mecklenburg und Pommern" nämlich absichtlich, um zu zeigen, dass Pommern in ihren Augen nicht zu Polen, sondern zu Deutschland gehört. Dahinter steckt natürlich die Weigerung und die Unfähigkeit, die gültigen Grenzziehungen in Europa anzuerkennen.
 
Oliver Cruzcampo Freitag, 06.März 2015, 17:39 Uhr:
@Bürger

Das hat die Polizei dem MDR berichtet. Finden Sie leicht über Google bzw. hier: http://www.mdr.de/mdr1-radio-sachsen/pegida-legida-cegida100_zc-b2f1a9b5_zs-d9d67f3d.html

Nach welchen Kriterien entscheiden Sie eigentlich, welche Quellen Ihnen "genehm" sind und welche nicht? Jetzt liegt eine offizielle Aussage der Polizei vor und sie wollen diese nicht akzeptieren. In anderen Fällen wiederum geben Ihrer Meinung nach ausschließlich anonyme Blogs die Wahrheit wieder.
 
Bürger Freitag, 06.März 2015, 19:32 Uhr:
@ richtig gestellt (wohin eigentlich?)

Du bist ja ein ganz kluges Deern^^.
Und deswegen jubelst du wohl auch NPD-Björn zu, wenn er meint, auch für die Pommern in Polen zu sprechen? Das macht er ja nicht mal für die in MV.
Kleiner Tipp: Nicht dicker machen als ihr seid :op
 
kritiker Freitag, 06.März 2015, 23:04 Uhr:
@ Björn/@ O.Cruzcampo/@ Bürger/@ roichi
Sind wir hier bei ER im Kindergarten oder im Mathe-Unterricht einer Grund-
schule ? Wie kindisch muß jemand denken (und schreiben), wenn er um 200
oder 210 oder 250 oder 190 oder ... streitet und wahrscheinlich selber glaubt,
sein Beitrag wäre ernsthaft oder würde der Disskussion wirklich dienen ?
Wenn Sie alle keine anderen Probleme (als eine Teilnehmerzahl) haben, kön-
nen Sie Sich ja glücklich schätzen. Wir anderen Leser Ihrer Kommentare kön-
nen darüber nur schmunzeln.
 
Der schon wieder Samstag, 07.März 2015, 12:03 Uhr:
Dennis - Freitag, 06. März 2015, 15:21 Uhr:
@ richtig gestellt:

"Stichwort Pommern, mit dem Du ja beträchtliche Probleme hast:"

Probleme mit dem Begriff Pommern haben eher die Nazis, so wie Sie.

Sie benutzen den Begriff "Mecklenburg und Pommern" nämlich absichtlich, um zu zeigen, dass Pommern in ihren Augen nicht zu Polen, sondern zu Deutschland gehört. Dahinter steckt natürlich die Weigerung und die Unfähigkeit, die gültigen Grenzziehungen in Europa anzuerkennen.

Genau und Pommern Stralsund bzw. Pommern Greifswald sind alles Nazivereine, die erkennen die Grenze zu Polen auch nicht an. Eine Logik hast du?!
Und sich über die Teilnehmerzahlen zu streiten ist ja auch mehr als albern.
 
Roichi Samstag, 07.März 2015, 14:17 Uhr:
@ gestellte Henriette

"Hast Du wie immer Pech beim Denken oder beim verstehenden Lesen? "

Da du schon wiki zitierst hätte man annehmen können, du hast zumindest gelesen, was du da zitierst. Dem ist ganz offensichtlich nicht so.
Aber für dich zitiere ich nochmal den wesentlichen Teil aus deinem Zitat: "sowie die polnischen Woiwodschaften Westpommern mit der Hauptstadt Stettin (Szczecin), Pommern mit der Hauptstadt Danzig (Gda?sk) sowie Kujawien-Pommern".
Was von deiner Frage jetzt auf dich zutrifft, darfst du selbst herausfinden, wobei das im ersten Fall wohl mehr Glückssache sein wrid, als im Zweiten.
Ich bin gespannt auf das Ergebnis.
 
Roichi Samstag, 07.März 2015, 14:17 Uhr:
@ kritiker

"Sind wir hier bei ER im Kindergarten oder im Mathe-Unterricht einer Grund-
schule ?"

Das darfst du gerne Björn fragen.
Der bestand auf der Aussage "Mit laut Polizei 240 Teilnehmern, war der Spaziergang ähnlich besucht wie der letzte Stralsunder" bzw. "Deutlich über 200 Menschen"
Beide Aussagen sind widerlegt und dienten nur dazu, die vermeintliche eigene Bedeutung zu feiern. Die restlichen Lügen des Björn wurden ebenso zerlegt.
Was bleibt ist Bejubelung zum Selbstzweck. Und das wurde herausgestellt.

"und wahrscheinlich selber glaubt,
sein Beitrag wäre ernsthaft oder würde der Disskussion wirklich dienen ?"

Nein, daran glaubt Niemand. Jeder weiß, dass Björn nur ein Jubelnazi ist.
Dennoch kann man seine Lügen entlarven. Und damit ihn selbst.

"Wir anderen Leser Ihrer Kommentare kön-
nen darüber nur schmunzeln. "

Na dann viel Spaß dabei.
 
Roichi Sonntag, 08.März 2015, 12:41 Uhr:
@ Björn

Nachtrag:

Was sagst du eigentlich zu deinen Kamerraden in Nürnberg?
http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/neonazi-angriff-auf-demo-fur-frauenrechte-in-nurnberg-1.4237900
 

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