NPD-Sympathisant will Schweriner Rathaus erobern
Uwe Wilfert bei einer früheren Demonstration in Schwerin (Foto: Oliver Cruzcampo, Archiv)
Rund 140 Anhänger folgten gestern Abend dem Aufruf von „Deutschland wehrt sich“ (DWS) auf den Grunthalplatz vor dem Hauptbahnhof in Schwerin. Bereits seit Wochen rührte die Organisation die Werbetrommel für ihre Veranstaltung am ersten Tag der internationalen Woche gegen Rassismus, auf der sie einen eigenen Kandidaten für die Wahl des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern bekannt geben wollte.
Angesichts des von den DWS-„Machern“ um David Bühring und Torsten Schramke krampfhaft aufgebauten Spannungsbogens dürfte die Teilnehmerzahl hinter den Erwartungen zurückgeblieben sein, obwohl die NPD zur Unterstützung der „Kameraden“ in Mannschaftsstärke auflief. Neben dem Fraktionsvorsitzenden der rechtsextremistischen Partei, Udo Pastörs und Landeschef Stefan Köster beteiligten sich die Strippenzieher der NPD-Tarnorganisation Mvgida, Michael Grewe und Andreas Theißen, an dem Aufmarsch. Gesehen wurden darüber hinaus u. a. die Landesvorsitzende des Rings Nationaler Frauen, Antje Mentzel, der mehrfach vorbestrafte Sven Krüger oder der Mitarbeiter von Köster, Torgai Klingebiel.
Angesichts des von den DWS-„Machern“ um David Bühring und Torsten Schramke krampfhaft aufgebauten Spannungsbogens dürfte die Teilnehmerzahl hinter den Erwartungen zurückgeblieben sein, obwohl die NPD zur Unterstützung der „Kameraden“ in Mannschaftsstärke auflief. Neben dem Fraktionsvorsitzenden der rechtsextremistischen Partei, Udo Pastörs und Landeschef Stefan Köster beteiligten sich die Strippenzieher der NPD-Tarnorganisation Mvgida, Michael Grewe und Andreas Theißen, an dem Aufmarsch. Gesehen wurden darüber hinaus u. a. die Landesvorsitzende des Rings Nationaler Frauen, Antje Mentzel, der mehrfach vorbestrafte Sven Krüger oder der Mitarbeiter von Köster, Torgai Klingebiel.
Ein Teil der NPD-Truppe (Foto: Hans Schlechtenberg)
Bekommt Wilfert NPD-Unterstützung?
Wilferts „Bewerbungsrede“ vor der Staatskanzlei – hier musste der Tross stoppen, denn eine Blockade von gut 100 DWS-Gegnern verhinderte den Marsch in Richtung Alter Garten – kam über Allgemeinplätze nicht hinaus. Mal ging es darum, linken Projekten den Geldhahn zuzudrehen, mal um mehr Polizei, die außerdem von „Bürgern“ unterstützt werden sollte.
DWS-Unterstützer in Schwerin (Foto: ENDSTATION RECHTS.)
„Die Gramkow muss weg“
Neben Merkel haben sich die Neonazis in Schwerin auf die amtierende Rathauschefin Angelika Gramkow eingeschossen. Immer wieder schallte es gestern Abend „die Gramkow muss weg“ durch die dunkeln Straßen der Landeshauptstadt. Der Linken-Politikerin machen die Neonazis den in ihren Augen bislang nicht ausreichend aufgearbeiteten Skandal um Kindesmisshandlungen in einem Schweriner Verein zum Vorwurf. Eine themenbezogene Mahnwache von „Deutschland wehrt sich“ floppte Anfang März – vor dem Stadthaus erschienen höchstens zwei Dutzend Unterstützer.
Eindeutige Botschaft (Foto: Hans Schlechtenberg)
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