von Mathias Brodkorb
   

NPD professionalisiert Erscheinungsbild

Wie die NPD bekannt gab, hat sie kürzlich eine Handreichung zum "Erscheinungsbild" der NPD herausgegeben. "Jede halbwegs erfolgreiche Firma weiß, wie wichtig ihr äußeres Erscheinungsbild ist.", heißt es in der Bekanntmachung.


Da die NPD nun offenbar selbst nicht hinter dieser Einsicht zurückstehen möchte, enthält die Handreichung alles, was die rechtsextremistischen Kameraden vor Ort über die einheitliche Gestaltung des Propagandamaterials wissen müssen. Auf diese Weise sei es möglich Materialien zu produzieren, "die den Vorgaben der Partei entsprechen." Eine umstrittene Partei wie die NPD könne sich nämlich keinen "Dilettantismus" leisten.

Jörg Hähnel, Leiter des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit im Bundesvorstand der rechtsextremen Partei, weist in diesem Zusammenhang vor allem auf die Wichtigkeit eines einheitlichen Erscheinungsbildes in den Wahlkämpfen hin: "Einheitlich, geschlossen, massiv und unverwechselbar wird sich die NPD präsentieren und den Etablierten einmal mehr beweißen, daß ihr scheinbarer Triumph über uns eine Illusion war."



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