von Oliver Cruzcampo
   

„Deutschlandfahrt“ der NPD: Mit dem Regen kamen die Neonazis

Die NPD tourt mit ihrer Anti-EU-Kampagne aktuell quer durch Norddeutschland, heute gab es Zwischenstopps in Rostock und Schwerin. Doch das Konzept geht nicht auf – vor allem die lautstarken Gegenproteste bleiben in Erinnerung.

Mehrere Hundert Personen hatten sich bereits auf dem Neuen Markt in Rostock eingefunden, als die NPD verspätet mit ihrem als Flagschiff getauften Transporter um die Ecke bog und die Lautsprecheranlage aufbaute. Den NPD-Anhängern wurde schnell klar, dass sie gegen die schallende Geräuschkulisse nur schwer ankommen würden.

Seit gut einer Woche fährt die NPD im Rahmen ihrer sogenannten Deutschlandfahrt verschiedene Städte an, um dort Kundgebungen abzuhalten, um gegen die EU-Politik und den Euro zu wettern. Bisher mit eher mäßigen Erfolg. An keinem Ort konnten die Rechtsextremen mehr als 20 Anhänger auf sich vereinen.

Auch in Rostock gestaltete sich die Situation ähnlich. Auf der einen Seite fanden sich insgesamt 16 Teilnehmer ein, darunter der NPD-Bundespressesprecher Frank Franz, das Präsidiumsmitglied Jörg Hähnel und auch der NPD-Landtagsabgeordnete David Petereit, der sich allerdings darauf beschränkte, unzählige Fotos der Gegendemonstranten anzufertigen.

Die Szene am Neuen Markt mutete skurril an: Rund 200 Personen hatten sich im Halbkreis um das NPD-Flagschiff positioniert. Ähnlich sieht es sonst auf Demonstrationen der Rechtsextremen aus, wenn sich ihre Anhänger dementsprechend aufbauen. Doch standen die NPD-Redner diesmal Demonstranten verschiedenster Organisationen, Initiativen und Parteien gegenüber, die mit Trillerpfeifen und Megaphonen dafür sorgten, dass die NPD nur wenige Meter zu hören war, geschweige denn von der Bevölkerung wahrgenommen werden konnte.

In Rostock trat zuerst Frank Franz ans Mikrofon, den man mit Gelfrisur und Stehkragen jedoch eher auf einem Laufsteg als auf einer Neonazi-Demonstration verortete, während die übrigen „Kameraden“ häufig mit Zimmermannshosen und Fischerhemden auflaufen. Just als der Pressesprecher seine Rede beginnen wollte, öffnete sich der Himmel und es begann kräftig zu regnen. Anschließend übernahm Hähnel. „Deutschland ist das Land der Deutschen und soll das Land der Deutschen bleiben“, schrie er mit bereits gereizten Stimmbändern ins Mikrofon.

Udo Pastörs ließ es sich in Schwerin erwartungsgemäß nicht nehmen, ebenfalls seinen Standpunkt zur EU zu vertreten und wetterte in typisch rechtsextremistischem Duktus gegen die „Etablierten“, die „Verräter am deutschen Volk“ seien und gegen die „Linken“, die Schuld hätten an der „Ausländerüberflutung“. Auch in der Landeshauptstadt hatten sich weniger als 20 Anhänger eingefunden, rund 70 Personen wehrten sich gegen die NPD-Parolen – darunter auch die Sozialministerin Manuela Schwesig oder der Fraktionsvorsitzende der Linken, Helmut Holter.

Die NPD verbucht unterdessen jeden einzelnen Zwischenstopp als Gewinn und spricht von „guter Resonanz bei Passanten“, „interessierten Bürgern“ und einem „vollem Erfolg“. Aufgrund dieses gesteigerten Selbstbewusstseins sieht die Rechtsaußen-Partei mittlerweile sogar völlig davon ab, potentielle Sympathisanten über kommende Termine zu informieren. Lediglich „morgen Hamburg“ heißt es in der spärlichen Ankündigung. Wie so die breite Öffentlichkeit erreicht werden soll, wird wohl für immer ein Geheimnis der NPD bleiben.

Erst eine Pressesprecherin der Polizei konnte gegenüber ENDSTATION RECHTS. für Abhilfe sorgen: In Hamburg wird die NPD morgen um 11.00 Uhr an der Kunsthalle auflaufen und am Nachmittag um 15.00 Uhr in Bergedorf an der Alten Holstenstraße eine weitere Kundgebung durchführen.

Bereits jetzt dürfte für die NPD feststehen: Auch Hamburg wird ein „voller Erfolg“.

Kommentare(29)

Björn Dienstag, 17.Juli 2012, 17:56 Uhr:
"Rund 200 Personen hatten sich im Halbkreis um das NPD-Flagschiff positioniert."

"Die NPD verbucht unterdessen jeden einzelnen Zwischenstopp als Gewinn und spricht von „guter Resonanz bei Passanten“, „interessierten Bürgern“ und einem „vollem Erfolg“."

Wenn sich über 200 Personen für die NPD interessieren, ist das doch ein Erfolg. Ihr habt nämlich vergessen zu erwähnen, dass es sich nicht um 200 Gegendemonstranten handelte, sondern um 200 Menschen, die auf dem neuen Markt standen. Während die eine Hälfte versuchte ihre Argumentationslosigkeit mit "Nazis raus" und "Wir kriegen euch alle"-Gegröhle zu überspielen, haben die vielen Marktbesucher, Kaffeegäste und interessierten Bürger den Reden zugehört und keinerlei negative Äußerungen oder Gesten von sich gegeben. Ihr solltet den Erfolg dieser Infokundegebungen vielleicht nicht an der Teilnehmerzahl festmachen. Es geht darum die Botschaft, dass sich die NPD gegen den antidemkratischen ESM stellt, den Menschen zu übermittelt. Und diese Botschaft kommt an. Vor Ort und in den Medien. Aber ihr könnt euch natürlich gerne als Sieger sehen. Ist doch schön, wenn alle Beteiligten von einem Erfolg sprechen.
 
Steiner Mittwoch, 18.Juli 2012, 01:57 Uhr:
Könnt ihr Pfeifen denn nur mit euren Pfeifen versuchen zu stören ? Es kommt immer beim Volk an was die NPD sagt,außerdem schft ihr ja gerade die Aufmerksamkeit herüberzubringen und zeigt dem Volke da ist etwas los,das wollen wir sehen und hören,ihr erreicht genau das gegenteil von dem was ihr euch als Erfolg gegen Nazis verspricht !
 
Dexter Mittwoch, 18.Juli 2012, 07:12 Uhr:
Also ich stand relativ Abseits des Geschehens auf dem Schweriner Marktplatz und ich habe kein einziges Wort von Pastörs und Co. verstanden. Das Peifkonzert war kraft- und sinnvoll. Einige Passanten haben auch über das miesepetrige Verhalten der Nazis gelacht, haben sich gleich abgewendet oder den demokratischen Demonstranten angeschlossen. Mir hat der Widerstand in Schwerin sehr gefallen. Er hat ein deutliches Zeichen gesetzt: Die NPD bleibt in Schwerin unerwünscht.
 
John Mittwoch, 18.Juli 2012, 07:28 Uhr:
"Es kommt immer beim Volk an was die NPD sagt (...) ihr erreicht genau das gegenteil von dem was ihr euch als Erfolg gegen Nazis verspricht !"

...was sich auch im bombastischen erfolg der NPD zeigt!
 
Amtsträger Mittwoch, 18.Juli 2012, 08:35 Uhr:
"Es kommt immer beim Volk an was die NPD sagt"

Natürlich kommt es das :D Die umschließedne Begleitung der Polizei bei Versammlungen mit Konfliktpotenzial hindert den Bürger natürlich nicht daran in Sicht- und Höhrweite zu gelangen.

Ach stopp. Doch das tut sie...
 
Wahrheitsfanatiker Mittwoch, 18.Juli 2012, 10:54 Uhr:
Sind das Demokraten, die andere nicht ausreden lassen naja...?


Der NPD geht es nur darum in die Schlagzeilen zukommen mehr nicht.
 
Roichi Mittwoch, 18.Juli 2012, 14:10 Uhr:
Och Björn

Dein Versuch die Gegendemonstranten zu Sympathisanten umzumünzen ist einfach nur peinlich.
Aber nicht verwunderlich.
Sonst müsstest du ja eingestehen, dass die Auftritte eben doch ein Reinfall waren, und das geht nicht ,denn die Partei hat immer Recht.

@ Steiner

"Es kommt immer beim Volk an was die NPD sagt,"

Nur will das Volk das nicht hören. Deshalb auch die Wahlergebnisse von 1.5% und weniger.
 
Zipfelmütz Mittwoch, 18.Juli 2012, 15:24 Uhr:
@Björn
"...haben die vielen Marktbesucher, Kaffeegäste und interessierten Bürger den Reden zugehört und keinerlei negative Äußerungen oder Gesten von sich gegeben..."
Deine Art Situationen zu deuten ist ja schon speziell, ich sag mal, realitätsfern. :-))))
Mag sein ,dass Leute zugehört haben. Bietet sich ja nicht jeden Tag die Gelegenheit sich den NPD-Stumpfsinn zu geben.
In der Bewertung war es den Leuten vielleicht nicht wert, Äußerungen und Gesten zu diesem Nazischrott von sich zu geben, weil sie weiter denken als von zwölf bis mittag und damit die NPD-Motivation durchschaut und als Hetze gegen alles erkannt haben.
 
Amtsträger Mittwoch, 18.Juli 2012, 17:27 Uhr:
Tatsächlich kann man als begleitender Beamter eine Vielzahl von Unmutsäußerungen, abwertenden Gesten und Kopfschütteln in der örtlich und zeitlich anwesenden Bürgerschaft erkennen.

Davor verschließt der Rechtsextremist aber die Augen, um sich der Realität und der gesellschaftlichen Ablehnung seiner Anschauung zu entziehen.
 
WW Mittwoch, 18.Juli 2012, 19:47 Uhr:
Björn, die nächsten Wahlergebnisse werden für die NPD dann wohl überwältigend sein, wie? :-)
 
Samuel P. Donnerstag, 19.Juli 2012, 00:27 Uhr:
"Das Peifkonzert war kraft- und sinnvoll. Einige Passanten haben auch über das miesepetrige Verhalten der Nazis gelacht, haben sich gleich abgewendet oder den demokratischen Demonstranten angeschlossen. Mir hat der Widerstand in Schwerin sehr gefallen. Er hat ein deutliches Zeichen gesetzt: Die NPD bleibt in Schwerin unerwünscht."

Das typische Argumentationsmuster eines auf Linie getrimmten Mitläufers.
 
Samuel P. Donnerstag, 19.Juli 2012, 00:32 Uhr:
An den Amtsträger:

"Tatsächlich kann man als begleitender Beamter eine Vielzahl von Unmutsäußerungen, abwertenden Gesten und Kopfschütteln in der örtlich und zeitlich anwesenden Bürgerschaft erkennen."

Kein Wunder bei der intensiven Konditionierung durch die Medien.


"Davor verschließt der Rechtsextremist aber die Augen, um sich der Realität und der gesellschaftlichen Ablehnung seiner Anschauung zu entziehen."

In jedem Abschnitt einer Geschichte wurden schon Menschen abgelehnt. Das macht sie noch lange nicht zu Tätern. Ich erinnere nur an die Inquisition im Mittelalter, in dem diese Frauen jagte, weil ihnen vorgewurfen wurde, mit dem Teufel im Bund zu sein. Sie machen im Grunde nichts anderes, Herr Amtsträger, nur dass die Hexen von damals heute einen anderen Namen erhalten haben.
 
JayBee Donnerstag, 19.Juli 2012, 09:04 Uhr:
Niedlich, die NPD wird nicht mal mehr von der Polizei ernst genommen, geschweige denn von den Bürgern. Ich sehe auf den Photos keine Absperrungen und auch keine Polizeikette. Trotzdem halten die gegendemonstranten Abstand von den paar NPD-Hanseln, als wären es eklige Insekten. Warum denn? Hingehen, sag ich, in den Arm nehmen, die hatten alle eine schwere Kindheit. Die brauchen das.
 
Björn Donnerstag, 19.Juli 2012, 12:21 Uhr:
@Zipfelmütz

"Deine Art Situationen zu deuten ist ja schon speziell, ich sag mal, realitätsfern."

Wenn die Realität für dich entfernt von deiner Realität ist, kann ich da nichts für. Da ich mir das ganze vor Ort angeschaut habe, kann ich das durchaus beurteilen. Zumal ich weiß, dass bei den Zuschauern auch Sympathisanten, weil Freunde von mir, da waren. Nur will verständlicherweise nicht jeder abfotografiert werden. Neben den cirka hundert gröhlenden Linken, die sogar technische Hilfsmittel brauchten um Krach zu machen, gab es ungefähr doppelt so viele, die sich das ganze interessiert und ruhig anschauten. Vom Wochenmarkt aus, von den Kaffees oder stehend abseits der linken Meute. Wobei nicht jeder autmatisch zum NPD-Wähler wid. Aber darum geht es ja auch nicht. Es soll und wird ein objektiveres Bild von uns gezeichnet werden. Vorurteile werden abgebaut. Was euch natürlich nicht passst, da ihr von Vorurteilen und dem Schüren von Hass lebt.

"In der Bewertung war es den Leuten vielleicht nicht wert, Äußerungen und Gesten zu diesem Nazischrott von sich zu geben, weil sie weiter denken als von zwölf bis mittag und damit die NPD-Motivation durchschaut und als Hetze gegen alles erkannt haben."

Welchen Teil der Rede werten sie genau als Hetze und warum? Oder haben sie die Rede gar nicht gehört und dennoch pauschal bewertet?
Was die Zuhörer von der Veranstaltung mitnehmen ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist nur, dass die NPD den Menschen ihre politischen Ziele und ihre Meinung zum ESM deutlich machen konnte. Sogar weit über die Menschen vor Ort hinaus. Dank der Medien.

@WW

"Björn, die nächsten Wahlergebnisse werden für die NPD dann wohl überwältigend sein, wie?"

Schon die letzten Wahlergebnisse waren gemssen an den Bedingungen sehr gut. Zum zweiten mal hintereinander hat die NPD in MV den Landtag entern können. Und das trotz des gewaltigen Medienblocks, der tagtäglichen Pressehetze, der Millionen an Steuergeldern und der Gewalt eurer Genossen. Wie einige eurer Politiker schon sagten, sind die staatlichen Möglichkeiten gegen die NPD fast ausgeschöpft. Und trotzdem ist die Opposition nicht tot zu kriegen. Nicht mehr lange dann wird es sich entscheiden. Wir werden selbstredend unsere Aufkläung weiter verstärken. Dem Staat bleibt dann nur noch übrig zuzuschauen wie wir eine wichtigere politische Kraft werden oder sie lassen ihre Maske komplett fallen und wenden Maßnahmen an, die auch alle Außenstehenden als totalitäre Repressionen erkennen. In beden Fällen können wir nur gewinnen. Wenn ein ganzer Staat es trotz Medienmacht, Hetze, Repressionen und Millionen an Steuergeldern nicht schafft die Opposition zu besiegen, dann ist das schon eine Art Ritterschlag für uns. Bei so viel Druck wäret ihr schon lange gewichen.

@JayBee

"Niedlich, die NPD wird nicht mal mehr von der Polizei ernst genommen, geschweige denn von den Bürgern."

Nur komisch, dass dann die staatstreuen und ihre Helfershelfer zu Gegenaufmärschen aufrufen und aus der ganzen Republik herangekart werden. Sieht so aus als ob man uns mehr als ernst nimmt. Deshalb versucht man auch unsere Argumente mit Krach zu verhindern und nicht mit Gegenargumenten.

"Hingehen, sag ich, in den Arm nehmen, die hatten alle eine schwere Kindheit."

Schön, dass sie uns nochmal das geistige Niveau des Kampfes gegen Rechts aufzeigen. Da wird dann auch deutlich warum ihr Angst vor unseren Argumenten habt und sie übertönen wollt. Gegenargumente habt ihr schließlich nicht.
 
John Donnerstag, 19.Juli 2012, 12:32 Uhr:
@samuel p.

jaja, die bösen systemmedien. das kennen wir ja bereits in allen schattierungen.

aber auch hier frage ich mich, wie sich das nun mit den sonstigen aussagen deiner kameradInnen hier verträgt. zum beispiel mit schantalls interessanter 40% nichtwählerInnen-these (die im umkehrschluss zum großen teil am rechten rand zu finden sein sollen). und wenn diejenigen, die sich klar gegen rechts positionieren nur "mitläuferInnen" einer minderheit sind, wo bleibt der sturm der NPD anhängerInnen auf der großartigen deutschlandfahrt? bisher ein sturm im wasserglas.
 
Amtsträger Donnerstag, 19.Juli 2012, 14:45 Uhr:
Lieber samuel P.

der Unterschied ist zusätzlich, dass die Medien heute frei und unabhängig sind, also nur die Gesellschaf wiederspiegeln.

Außerdem werden Straftäter heute nach rechtsstaatlichen Prinzipien verfolgt. Also nur nach Erfüllung eines vorher bekannten Tatbestandes ;)

Das braucht jemand, der andere Meinungen als indoktriniert abstempelt und nur die eigene zulässt, natürlich nicht verstehen.

So wird mann allerdings kein wertvolles Mitglied der Gesellschaft.

Schon blöd wenn das volk nicht so will wie man selbst, oder? ;)
 
Blacky Donnerstag, 19.Juli 2012, 15:17 Uhr:
@JayBee:

Na, ich würde ja eher die verblendeten Mitläufer in den Arm nehmen. Die brauchen doch ihre "Nazis", weil ihr Leben so trist ist. Den ganzen Frust können sie auf die NPD und "Nazis" projizieren - gehts noch bequemer?
 
Süstemling Freitag, 20.Juli 2012, 12:01 Uhr:
@Björn

"weil Freunde von mir, da waren. Nur will verständlicherweise nicht jeder abfotografiert werden. "

Eins kann man den realitätsverweigernden Rotfaschos beim Kampf gegen die Meinungsfreiheit nicht absprechen und das ist eine gewisse Strategie. Die fehlt der nationalen Opposition leider noch.

"Sieht so aus als ob man uns mehr als ernst nimmt."

Richtig! Wenn die "Gegendemos" ausbleiben, dann mache ich mir wirklich ernsthafte Sorgen um ein freies Deutschland. Aber, ich denke mal, daß ein "JayBee" sich wirklich einredet, daß die NPD vom Bürger und der Exekutive nicht ernst genommen würde. Ein expliziter Beweis seiner "kognitiven Fähigkeiten". :D
 
Schantall Freitag, 20.Juli 2012, 16:27 Uhr:
@Amtsträger:

"dass die Medien heute frei und unabhängig sind..."

*prust* "Amtsträger", ich puller mir in mein Höschen. Sie sind ja noch lustiger, als ich dachte. ROTFL

Machen Sie hin und wieder gern den Clown? ;)

Die Medien sind so frei und unabhängig wie dieses Portal, nicht wahr? ;)
Mal unter uns, Mr. Einstein: Der SPD gehört ein ziemlich einflussreicher Bereich der Medienlandschaft.
 
Schantall Freitag, 20.Juli 2012, 16:29 Uhr:
@Amtsträger:

"Außerdem werden Straftäter heute nach rechtsstaatlichen Prinzipien verfolgt. Also nur nach Erfüllung eines vorher bekannten Tatbestandes ;)"

Sicher. So wie Straftäter in der DDR auch nach rechtsstaatlichen Prinzipien verfolgt werden.

Und was ein "wertvolles Mitglied der Gesellschaft" ist, das bestimmen natürlich wie immer "bunte Demokraten" wie Sie.
Wie viel Euros verdienen Sie eigentlich für Ihre Propaganda? Ich weiß, dass es sich lohnt, nur lasse ich mich im Gegensatz zu Ihnen nicht kaufen.
 
Schantall Samstag, 21.Juli 2012, 14:22 Uhr:
"So wie Straftäter in der DDR auch nach rechtsstaatlichen Prinzipien verfolgt wurden."

musste es natürlich heißen.
 
WW Sonntag, 22.Juli 2012, 00:18 Uhr:
Schantall, der Vergleich mit der DDR wird hier immer wieder gern bemüht, wenn es absolut kein stichhaltiges Argument gibt. Deutlicher kann man seine eigenen hohlen Phrasen nicht ad absurdum führen.
 
Bertl Sonntag, 22.Juli 2012, 11:59 Uhr:
@"Amtsträger":

"der Unterschied ist zusätzlich, dass die Medien heute frei und unabhängig sind..."

Wie kommen Sie darauf,dass die Medien allesamt frei und unabhängig sind??
 
Amtsträger Sonntag, 22.Juli 2012, 14:30 Uhr:
Kaum spricht man von rechtsstaatlichen Prinzipien und unabhängigen Medien kommen die Extremisten aus der Ecke.

Vielleicht kann ein einziger Rechtsextremist einmal den Unterschied zwischen der BRD und der DDR ausfindig machen. Dabei handelt es sich lediglich um einen einzigen Satz, der in der Verfassung der DDR Einzug gefunden hat ;)

Und Leute wie Bertl können nicht verstehen, dass anere Menschen ihre Meinung frei und unentgeldlich vertreten :D

So ist es eben wenn man von Vorurteilen zerfressen wird. Die Realität kann man nichtmehr problemlos wahrnehmen :D

Die Presse ist frei. Sie ist nur nicht der Meinung der Rechtsextremisten. Dummerweise können rechtsextremisten die Meinung anderer nicht tolerieren.

Glücklicherweise ist in Deutschland die Meinungsfreiheit grundgesetzlich Geschützt ;) Aber den Satz kennt ihr ja!
 
Süstemling Sonntag, 22.Juli 2012, 15:22 Uhr:
@Amtsträger

"Die Presse ist frei."

Ja, und die Erde ist eine Scheibe.
 
Schantall Sonntag, 22.Juli 2012, 17:09 Uhr:
@WW:

"Schantall, der Vergleich mit der DDR wird hier immer wieder gern bemüht, wenn es absolut kein stichhaltiges Argument gibt. Deutlicher kann man seine eigenen hohlen Phrasen nicht ad absurdum führen."

Das Schoßhündchen der ER-Kämpfer meldet sich wieder. :)
Nun, WW, der Vergleich mit der DDR wird (von mir) immer gern bemüht, weil er so schön zutrifft. Im Gegensatz zu Ihrer Naaaziii-Paranoia, die Sie so schön hegen und pflegen.


@Amtsträger:

"Kaum spricht man von rechtsstaatlichen Prinzipien und unabhängigen Medien kommen die Extremisten aus der Ecke."

LOL Eine so geballte Propaganda in einem Satz ist schon extrem selten: "rechtsstaatliche Prinzipien" (Zweifler werden trotz der vom Grundgesetz zugesicherten Meinungsfreiheit für Jahre weggesperrt), "unabhängige Medien" (die seltsamerweise alle mit der Antifa kooperieren bzw. ihre Ziele forcieren, wobei die SPD einen großen Anteil an den Medien hat) und "Extremisten" (hier legt der "Amtsträger" fest, wer Extremist zu sein hat und wer nicht).


"Vielleicht kann ein einziger Rechtsextremist einmal den Unterschied zwischen der BRD und der DDR ausfindig machen. Dabei handelt es sich lediglich um einen einzigen Satz, der in der Verfassung der DDR Einzug gefunden hat ;)"

Dann nennen Sie doch mal den Satz. Ansonsten nämlich ist die Situation ähnlich: Denunzianten betätigen sich wie in der DDR auch heute, um Systemfeinde an den Staat auszuliefern. StaSi-Kader werden gedeckt, während hierzulande neue ausgebildet werden.
Der "Verfassungsschutz" ist mit dem Staatsschutz der DDR gleichzusetzen, wobei Sie mir hier sicherlich wieder widersprechen werden (wollen).


"Und Leute wie Bertl können nicht verstehen, dass anere Menschen ihre Meinung frei und unentgeldlich vertreten :D"

Ob sie ihre Meinung frei vertreten, ist die große Frage. Denn stellt es wirklich die eigene Meinung dar, wenn man sich kritiklos einer Ansicht annimmt und diese nicht reflektiert, sondern aus diversen Gründen übernimmt, um sich damit einen eigenen Vorteil zu verschaffen?
Und einer dieser Vorteile besteht auch darin, sich finanziell zu bereichern. Da ist es natürlich immer günstig, auf der "richtigen" Seite zu stehen anstatt auf jener, die von allen Seiten bekämpft wird und demnach auch nicht finanziell gefördert wird.
Unter diesem Gesichtspunkt ist es nicht glaubwürdig, wenn Sie Andersdenkende, die nicht Ihre linksideologische Auffassung vertreten, als "Rechtsextreme" abstempeln.
Und "frei" ist die Presse in ihrer Berichterstattung auch nicht, da sie sich politischen Richtlinien unterordnen muss. Ein SPIEGEL-Autor mit rechten Ansichten (die im Übrigen keineswegs Ihren infantilen Klischees entsprechen) würde seinen Job nicht lange behalten.

Dass es in Deutschland Meinungsfreiheit gibt, ist richtig. Aber nur für Sie. So wie Sie und ihre Genossen ja auch andere Begrifflichkeiten für Ihre Zwecke deuten. "Zivilcourage" z. B.

Dieser Staat ist so rechtsstaatlich wie die DDR.
 
Roichi Sonntag, 22.Juli 2012, 20:26 Uhr:
@ Björn

Na denn mal auf zum Endsieg.

Ist dir das nicht peinlich, die 1,5% Ergebnisse so beschönigen zu müssen und dann auch noch von Ritterschlag reden im gleichen Atemzug mit der üblichen Opferrolle?

"Deshalb versucht man auch unsere Argumente mit Krach zu verhindern und nicht mit Gegenargumenten."

Ich bin mir sicher, der Amtsträger hat das schon erwähnt:
Das Recht auf Meinungsäußerung beinhaltet nicht das Recht auf gehörtwerden.
Und auch Ablehnung ist eine Meinung, die du repektieren solltest, aber nicht kannst.

"Da wird dann auch deutlich warum ihr Angst vor unseren Argumenten habt und sie übertönen wollt. "

Wieder der Versuch der Opferrolle.
Björn, das kauft euch niemand ab.
Auf der einen Seite Kampfrhetorik ala Widerstand, wichtige politische Kraft etc. und auf der anderen die Opferrolle.
Eure Argumente ziehen nicht. Nur 1,5% der Leute wollen euch. Und das seid ihr selber. DEr Rest will nichts mit euch zu tun haben.


@ Schantall

"Die Medien sind so frei und unabhängig wie dieses Portal, nicht wahr?"

Sind sie Schnuckel.
Sie können berichten, was sie möchten, solange es nicht strafbar ist.
Deshalb gibt es ja auch rechte Medien, die niemand mit Verstand verbieten will und kann.
Schonmal darüber nachgedacht?

"Ich weiß, dass es sich lohnt, nur lasse ich mich im Gegensatz zu Ihnen nicht kaufen."

Deine Argumentation ist mal wieder unschlagbar. Dämlich.
Nichts zu sagen, aber die Klappe aufreißen.


@ Bertl

"Wie kommen Sie darauf,dass die Medien allesamt frei und unabhängig sind??"

Es steht im Gesetz.
Grundgesetz, Mediengesetze, etc.
Die Medien müssen sich nur an die Gesetze halten, mehr nicht. Und diese sehen die Pressefreiheit vor.
 
Bertl Sonntag, 22.Juli 2012, 21:18 Uhr:
@"Amtsträger":

"Kaum spricht man von rechtsstaatlichen Prinzipien und unabhängigen Medien kommen die Extremisten aus der Ecke."

Dann sollten Sie vielleicht mal Ihre dummen Phrasen weglassen ;)

"Vielleicht kann ein einziger Rechtsextremist einmal den Unterschied zwischen der BRD und der DDR ausfindig machen. Dabei handelt es sich lediglich um einen einzigen Satz, der in der Verfassung der DDR Einzug gefunden hat ;)"

Ob es auf dem Papier einen Unterschied zwischen "BRD" und "DDR" gibt,ist mir eigentlich ziemlich egal.
Die "BRD" erinnert mich zur Zeit sehr stark an die ehemalige "DDR" und ich denke mal vielen "Ossis" geht es genauso!!


"Glücklicherweise ist in Deutschland die Meinungsfreiheit grundgesetzlich Geschützt ;) Aber den Satz kennt ihr ja!"

Richtig den Satz kenne ich ;)
Leider sieht die Realität etwas anders aus. Jährlich tausende Verurteilungen wegen Meinungsäußerungen,beweisen eher das Gegenteil!!

"... kommen die Extremisten aus der Ecke"

Und ein Extremist bin ich,Weil?????
 
Björn Montag, 23.Juli 2012, 13:53 Uhr:
@Roichi

"Ist dir das nicht peinlich, die 1,5% Ergebnisse so beschönigen zu müssen und dann auch noch von Ritterschlag reden im gleichen Atemzug mit der üblichen Opferrolle?"

Die Rollen verteilen nicht wir. Wenn man sich die Repressalien, die Gewalt und die Hetze der Systemmedien über die letzten Jahre so anschaut, dann hat die NPD schon einige Achtungserfolge einfahren können. Und gerade, dass der Staat, Hand in Hand mit der gewaltätigen Antifa und den Medien seit Jahren gegen uns kämpft und Staatsbedienstete zugeben, dass der Staat an seiner Grenze angelangt ist und wir immernoch jeden Tag die Öffentlichkeit aufklären, ist ein Ritterschlag für uns. Ihr alle würdet schon beim kleinsten Gegenwind aufgeben. Wir leben seit Jahren mit alltäglicher Hetze, Gewalt und Repressionen gegen uns. Doch wir geben nicht auf. Wir werden trotzdem stärker und die Menschen teilen unsere Ansichten immer mehr. Schau dir doch die ganzen Umfragen zu NPD-spezifischen Themen an. Regelmäßig spricht sich eine Mehrzahl für die Sicht der NPD zu den jeweiligen Themen aus. Ich weiß dir gefällt das nicht. Aber du mußt die Realität einfach akzeptieren lernen. Im übrigen hast du behauptet, dass uns 98,5% der Bürger nicht wollen. Für diese gewagte Aussage bleibst du uns, wie für so viele andere, immernoch einen Beleg schuldig. Wenn du schon Kommazahlen nennst, dann mußt du ja auch irgendwelche Zahlen haben. Also, her damit.

"Das Recht auf Meinungsäußerung beinhaltet nicht das Recht auf gehörtwerden."

Hat das irgendwer behauptet? Ich habe nur deutlich gemacht, dass ihr versucht mit Krach unsere Argumente zu verhindern, weil ihr das nicht mit Gegenargumenten könnt. Das zeigt eure ganze Armseligkeit auf.

"Und auch Ablehnung ist eine Meinung, die du repektieren solltest, aber nicht kannst."

Nö. Ich akzeptiere natürlich, dass ihr mittels Krach versucht eure Argumentationslosigkeit zu überspielen. Respektieren muss ich das nicht. Darum zeige ich ja offen eure Feigheit auf. Wer nichtmal Argumente hat, sondern nur die Argumente der anderen mittels technischen Hilfsmitteln versucht unhörbar zu machen, hat schon verloren.

"Auf der einen Seite Kampfrhetorik ala Widerstand, wichtige politische Kraft etc. und auf der anderen die Opferrolle."

Warum leisten wir denn Widerstand? Eben gegen die Ungerechtigkeit in diesem Staat. Wir sind in keiner Opferrolle. Trotzdem gibt es genügend Ungerechtigkeiten, die wir auch ansprechen. Auch die Widerstandskämpfer in der DDR wurden mit Repressalien überzogen und veröffentlichten diese Ungerechtigkeiten so gut es ging. Die wollten sich deiner Meinung nach also auch nur in die "Opferrolle" begeben. Es ist mal wieder ein Paradebeispiel. Ich zeige die Ungerechtigkeiten in diesem Staat auf und dir fällt nichts inhaltliches dazu ein, weshalb du mit solchen inhaltslosen, diffamierenden Begriffen um dich werfen mußt. Ihr macht euch von mal zu mal peinlicher. Glaubst du wirklich du könntest irgendjemanden überzeugen, indem du Repressalien, linke Gewalt und Hetze verharmlost und die Addressaten dieser Angriffe verhöhnst? Dann mache ruhig weiter. Diejenigen Mitleser, die nicht verblendet sind, werden das schon richtig einordnen können. Sag bescheid, wenn du mal ein Argument hast.

"Nur 1,5% der Leute wollen euch. Und das seid ihr selber. DEr Rest will nichts mit euch zu tun haben."

Und warum dann die Millionen im Kampf gegen uns? Warum dann die systematische Medienhetze? Warum die steurgeldfinazierten Antifaschläger? Ihr widersprecht euch jedesmal selbst. Einmal tut ihr so als ob eine Machtergreifung kurz bevor stände und der dritte Weltkrieg wegen uns droht und einen Kommentar später versucht ihr uns als total unbedeutend hinzustellen. Ich muss schon sagen. Bessere Anti Antifaarbeit als ihr mit euren Kommentare macht, könnten wir selbst gar nicht machen. Darum bitte ich euch, macht einfach weiter wie bisher. Am besten noch auf anderen Netzseiten.

"Deshalb gibt es ja auch rechte Medien, die niemand mit Verstand verbieten will und kann."

Und, sind diese frei und unabhängig?

"Deine Argumentation ist mal wieder unschlagbar. Dämlich.
Nichts zu sagen, aber die Klappe aufreißen."

Offizielle 24 Millionen Teuros sagen etwas anderes.

"Es steht im Gesetz.
Grundgesetz, Mediengesetze, etc."

Wenn es so wäre verstießen die Medien dagegen. Die kommerziellen Medien sind von der Werbung, also der Industrielobby abhängig. Die öffentlich-rechtlichen haben allessamt Mitglieder der Regierungsparteien im Aufsichtsrat sitzen. Es gibt soagr viele Medien, die direkt in der Hand von Parteien sind. Sieh dir das Medienimperium der SPD an.
 

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