Abgrenzung zu Gewalt: Rechtspopulisten betreiben „Augenwischerei“

Noch immer ist in vielen Medien im Zusammenhang mit den rassistischen Demonstrationen der Pegida-„Bewegung“, ihrer Ableger oder sonstiger vermeintlicher Bürgerinitiativen verharmlosend von „besorgten Bürgern“ die Rede. Dabei sind viele „Spaziergänger“ nicht besorgt, sondern wütend. Sie billigen Gewalt gegen Schwächere, insbesondere Flüchtlinge, tragen diese mit und befeuern sie, wie eine neue Studie belegt.

Hohe Ablehnung von Flüchtlingen bei hoher Gewaltakzeptanz (Foto: Oliver Cruzcampo, Archiv)

Rechtspopulistische Ansichten sind in der deutschen Bevölkerung weit verbreitet. Dies geht aus einer durch das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld vorgenommenen Neuauswertung der Daten der „Mitte-Studie“ aus dem letzten Jahr hervor. Befragt wurden seinerzeit 2.000 repräsentativ ausgewählte Personen über 16 Jahren. Hiernach zeigt fast jeder zweite Deutsche, nämlich 42 Prozent, eine gewisse Tendenz zu entsprechenden Einstellungsmustern. 20 Prozent vertreten deutliche rechtspopulistische Einstellungen, die wiederum in den ostdeutschen Bundesländern weitaus verbreiteter sind. Hier liegt das eindeutig rechtspopulistische Potential bei 28 Prozent, im Westen sind es hingegen zehn Prozentpunkt weniger (18 Prozent). Interessanterweise sind sich viele dieser Menschen ihrer politischen Ausrichtung nicht bewusst. Sie verorten sich vielmehr in der gesellschaftlichen Mitte.

„Anhand der Daten kann man nachvollziehen, was Bürger in die Arme von Rechtspopulisten treibt“, sagt Andreas Zick, einer der Autoren der heute erschienenen Studie „Wut, Verachtung, Abwertung. Rechtspopulismus in Deutschland“: „Wut auf die Veränderungen etwa durch Einwanderung, Verachtung für `die da oben´ in Politik, Wirtschaft und Medien sowie Abwertung all derer, die schwächer sind, denen aber unterstellt wird, den eigenen Status vermeintlich zu bedrohen.“ Durch dieses Statement sind die von den Forschern verwendeten Kriterien zur Erfassung rechtspopulistischer Einstellung umrissen: Die Abwertung sozialer Gruppen, ein „Law-and-Order-Autoritarismus“, Misstrauen in die Demokratie, Antisemitismus, die Befürwortung von Etrabliertenvorrechten, Nationalismus, eine Anti-EU-Haltung sowie eine „kollektive Wut und Gewalt“.

Keine Bevölkerungsgruppe immun

Verbreitet sind rechtspopulistische Einstellungen in allen Bevölkerungsgruppen. Bei älteren Menschen über 60 Jahren neigt mehr als die Hälfte zum Rechtspopulismus (52 Prozent). Auch Jüngere, in dieser Alterskohorte werden die 16-bis-30-Jährigen erfasst, zeigen mit 39 Prozent eine höhere Affinität, während die mittleren Jahrgänge zwischen 31 und 59 Jahren mit 36 Prozent am Ende der Statistik liegen. Unter Frauen ist Rechtspopulismus in der Tendenz weiter verbreitet als unter Männern (45 Prozent zu 38 Prozent). Der Lebensmittelpunkt, also ob Stadt oder Land, ist unerheblich.

Die Bildung der Befragten spielt hingegen eine wichtige Rolle. Je niedriger diese ist, desto höher ist die Zustimmung zu den verschiedenen Bestandteilen der Rechtspopulismus-Skala. „So neigt unter Befragten, die maximal einen Hauptschulabschluss besitzen, mehr als die Hälfte zu einer tendenziell rechtspopulistischen Haltung, während dies bei Befragten mit Fachabitur oder Abitur nur 20 Prozent sind. Ähnlich klar sind die Unterschiede in Abhängigkeit vom Einkommen. Unter Einkommensschwachen ist Rechtspopulismus deutlich weiter verbreitet, aber auch in der Mittelschicht tendieren 44 Prozent dazu, während unter Wohlhabenden dies nur ein Viertel tut“, stellen sie Sozialwissenschaftler fest.

Hohe Gewaltakzeptanz

Die von Rechtspopulisten stets wie ein Monstranz vorangetragene Abgrenzung zu Gewalt ist kaum glaubhaft. Selbst wenn nur Wenige tatsächlich gewalttätig sind – in der Regel junge Männer – lässt das Datenmaterial eine gewisse Billigung von Gewalt zur Absicherung des eigenen Status erkennen. 16 Prozent aller Befragten gaben an, sie seien „voll und ganz“ oder „eher“ bereit, sich mit körperlicher Gewalt gegen Fremde durchzusetzen. Fast ein Viertel der Deutschen (23 Prozent) äußerten Verständnis für die Wut der Bürger gegen die Zuwanderung, sieben Prozent sogar für die Gewalt gegen Flüchtlingswohnheime. 16 Prozent sehen es als unzumutbar an, neben einem „Asylantenheim“ zu wohnen. Ralf Melzer von der Friedrich-Ebert-Stiftung und einer der Herausgeber der Studie sagte dazu: „Die nahezu täglich brennenden Unterkünfte für Geflüchtete sind ein Ausdruck dieser Gewaltbereitschaft.“

„Rechtspopulismus ist nicht nur gesellschaftsfähig geworden, er ist auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen, beziehungsweise war schon immer dort“, lautet das Fazit der Studie, die außerdem weitere lesenswerte Beiträge von Gideon Botsch, Frank Decker, Eva Groß, Alexander Häusler, Andreas Hövermann, Christoph Kopke, Daniela Krause, Beate Küpper, Alexander Lorenz, Simone Rafael, Rainer Roeser, Olaf Sundermeyer und Andreas Zick sowie ein Interview mit Bundesjustizminister Heiko Maas bietet. Das Misstrauen in Demokratie und Abwertung ganzer Gruppen gehe mit Wut und der Bereitschaft zu Gewalt einher.

Kommentare(21)

Martin Montag, 30.November 2015, 14:37 Uhr:
Eine Studie der Parteistiftung der SPD wird von der SPD genutzt, um politische Gegner in den Ruf der Gewaltbereitschaft zu rücken.

Mich würde mal interessieren, was rauskommen würde, wenn die NPD Stiftung eine Umfrage zur Mitte der Gesllschaft machen würde und die Billigung der Linksextremismus durch SPD, Linke und Grune beleichten würde.

Bezeichnend für die SPD, dass nicht auf den Interessenkonflikt der Autoren hingewiesen wurde.

Und ausgerechnet Maas - der auch noch den letzten Rest von Rechtsstaatlichkeit zu beseitigen sucht - wird hier als Autor zur Gefährung der Demokratur das Wort erteilt (ebenfalls SPD).
 
Dennis Montag, 30.November 2015, 15:26 Uhr:
@ Martin:

"Mich würde mal interessieren, was rauskommen würde, wenn die NPD Stiftung eine Umfrage zur Mitte der Gesllschaft machen würde und die Billigung der Linksextremismus durch SPD, Linke und Grune beleichten würde."

Seit wann billigen SPD, Linke und Grüne Linksextremismus? Für die steile Behauptung haben Sie ja sicherlich Belege, oder? Die demokratischen Parteien lehnen Extremismus in jeder Form ab, egal ob von links oder rechts. Ganz im Gegensatz zu Ihrer geliebten NPD. Da gibt es ja nur die bösen linken. Von rechts geht ja niemals Gewalt aus. Kann ja nicht sein....

Oder ist das vielleicht am Ende doch nur mal wieder eine platte Naziparole?
Schließlich ist für euch Nazis ja alles linksextrem, was nicht eurem Kranken Weltbild folgt.

"Und ausgerechnet Maas - der auch noch den letzten Rest von Rechtsstaatlichkeit zu beseitigen sucht - wird hier als Autor zur Gefährung der Demokratur das Wort erteilt (ebenfalls SPD). "

Auch die Vorwürfe gegen Heiko Maas können Sie bestimmt belegen.
 
Harry Montag, 30.November 2015, 16:09 Uhr:
@Dennis
Du glaubst doch nicht, dass du da eine Antwort erhältst. Die Damen und Herren der "rechten Fraktion" bestehen zwar immer auf Fakten, sind aber sehr schnell dabei, wenn es darum geht anders denkende Bürger als Antifa - Anhänger hinzustellen.
Auch die Verunglimpfungen gegen die Bundesregierung und Volksvertretern der einzelnen Länder beruhen meist nicht auf Fakten, vielmerh auf Lügen und Hass aus den Mündern ihrer Gurus in Dresden oder deren Splittergruppierungen.

Diejenigen, die am lautesten Lügenpresse schreien, belügen ihre Anhänger umso mehr. *Kopf auf Holz
 
Roichi Dienstag, 01.Dezember 2015, 00:07 Uhr:
@ martin

Wie wäre es denn mal, die Studie selbst zu betrachten, sie zu analysieren und eventuelle methodische Schwächen aufzuzeigen.
So ist das nichts als billiges Gepöbel von dir.
Und Dennis hat auch schon gute Punkte angebracht. Deine Behauptungen harren der Belege.

Und damit du dich nicht gleich wieder in Parolen verhedderst, lies doch nochmal, wer was wie erhoben und ausgewertet hat.
Ich zitiere für dich noch mal den entscheidenden Teil:
"Dies geht aus einer durch das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld vorgenommenen Neuauswertung der Daten der „Mitte-Studie“ aus dem letzten Jahr hervor. "
 
Martin Dienstag, 01.Dezember 2015, 01:45 Uhr:
Ihr wollt doch nur ablenken davon, dass Eure Studien und Experten bezahlt und der Inhalt keinen wissenschaftlichen Standards genügt.

Wenn ich hier irgendwelche Artikel über die Gefahr von Rechts lese, dann sind es immer die gleichen von der SPD finanzierten Gestalten wie der Zick, die dann hier als unabhängige Experten ausgegeben werden.

Und Maas mit seiner erneuten Vorratsdatenspeicherung ohne jeden Respekt für die jünsten Entscheidungen der höchsten Gerichte, die Vorratsdatenspeicherung für Verfassungs- und Europarechtswidrig erklärt haben. Ein echter Rechtsstaatler wie man ihn aus der SPD kennt, die auch die zahlreichen verfassungswidrigen Regelungen in SGB II gezimmert hatten.

Bei der SPD kann man die Nähe zum Linksextremen Spektrum durch die Finanzierung von Projekten und Reisen der Linksfaschisten durch SPD geführte Regierungen nachweisen. Man sieht es auch daran, mit wem die SPD bei Großdemonstrationen gemeinsam marschiert.

Bei der Linkspartiei sind hier am Ort sogar Leute in der Partei, die alte Leute an AfD Infoständen körperlich attackieren und im Wahlkampf einschüchtern. Einen der Vermummten Schläger haben sie hier erwischt und identifiziert. Und der war aktiver Politiker bei der Linken.

Und bei den Grünen ist die Nähe zum Linksextremismus und der Pädophilenszene eng mit der Gründungsgeschichte und zentralen Personen wie Fischer verbunden. Und es hat nie einen ernsthaften Bruch mit dieser Geschichte gegeben.
 
JayBee Dienstag, 01.Dezember 2015, 08:39 Uhr:
Ich les bei Martin nur "mimimi" ohne Belege, dafür mit Beschimpfungen. Naja, alles wie immer.
 
Erik Dienstag, 01.Dezember 2015, 12:33 Uhr:
@ Dennis

"Seit wann billigen SPD, Linke und Grüne Linksextremismus? Für die steile Behauptung haben Sie ja sicherlich Belege, oder?"

Einige Linke und Grüne bezeichnen sich sogar selbst als Linksextremisten:
https://linksextremistin.wordpress.com/
 
münchhausen Dienstag, 01.Dezember 2015, 12:57 Uhr:
1/3

"Und bei den Grünen ist die Nähe zum Linksextremismus und der Pädophilenszene eng mit der Gründungsgeschichte und zentralen Personen wie Fischer verbunden. Und es hat nie einen ernsthaften Bruch mit dieser Geschichte gegeben."

Doch, die Grünen haben sich kritisch mit ihrer Geschichte auseinandergesetzt und sich distanziert.

Zur Pädophilie-Debatte:

- 2013 gaben die Grünen die Untersuchung "Umfang, Kontext und Auswirkungen pädophiler Forderungen in den Milieus der Neuen Sozialen Bewegungen sowie der Grünen“ beim Göttinger Institut für Demokratieforschung in Auftrag.

- Die Partei distanzierte sich in der Pressemitteilung klar von Positionen, die in den Anfangsjahren von Minderheitenströmungen besetzt worden waren: „Forderungen nach Straffreiheit von Sexualität von Erwachsenen mit Kindern und pädophilen Handlungen waren und sind inakzeptabel und falsch. Wir bedauern, dass es in den Anfangsjahren der Grünen Partei Raum für diese Debatten und Forderungen gab. Das ist ein Fehler, für den unsere Partei ohne Wenn und Aber die Verantwortung trägt. Pädophile Forderungen und Debatten haben in unserer Partei nichts zu suchen.“
 
münchhausen Dienstag, 01.Dezember 2015, 13:26 Uhr:
2/3

- Am 22.11.14 haben die Grünen auf dem Bundeskongress in Hamburg mit großer Mehrheit eine Entschuldigung verabschiedet: "Einvernehmliche Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern kann es nicht geben [...] Wir bitten deshalb alle Opfer sexuellen Missbrauchs um Entschuldigung, die sich durch unsere Positionen und Debatten in den 1980er Jahren in ihrem Schmerz und ihrem Leid verhöhnt fühlen." Hier die gesamte Stellungnahme im Original: http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Beschluesse/Verantwortung_fuer_die_eigene_Geschichte_uebernehmen.pdf

Linksextremismus:

- Die Parteigründung geht zurück auf einen Zusammenschluss unterschiedlicher Bürgerrechtsbewegungen wie der 'Grünen Liste Umweltschutz' und 'Initiative Frieden und Menschenrechte', aber auch K-Gruppen. Es gibt damit nicht DIE linksextreme Geschichte der Grünen, sondern Teile ihrer Mitglieder stammten aus dieser Szene. Die betreffenden Personen haben sich aber vom Linksextremismus distanziert:

- Joschka Fischer am 17. Januar 2001: „Ich habe damals aber erkannt, wie Gewalt die eigenen Gesichtszüge verzerrt, selbst wenn man meint, sie aus guten Gründen einsetzen zu können. Das war für mich die entscheidende Erfahrung, wo ich mich abgewandt habe, innerlich und auch in den politischen Konsequenzen. Ich habe damals Unrecht getan. Und ich habe mich dafür zu entschuldigen bei allen, die davon betroffen waren. Dieses habe ich getan und tue ich heute wieder."
 
münchhausen Dienstag, 01.Dezember 2015, 13:35 Uhr:
3/3
Quelle Joschka Fischer: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2001/maerz/aus-ueberzeugung-zum-demokraten-gewandelt

- Winfried Kretschmann hat seine Mitgliedschaft in einer K-Gruppe als "Verblendung" und "Fehler seines Lebens" bezeichnet.
Quelle1: http://www.zeit.de/2015/12/winfried-kretschmann-die-gruenen-glaube-christentum
Quelle2: http://www.sueddeutsche.de/politik/baden-wuerttemberg-das-k-in-kretschmann-1.2401302
 
Erik Dienstag, 01.Dezember 2015, 13:41 Uhr:
@ Dennis

"Oder ist das vielleicht am Ende doch nur mal wieder eine platte Naziparole?
Schließlich ist für euch Nazis ja alles linksextrem, was nicht eurem Kranken Weltbild folgt."

Ich glaube übrigens nicht, daß der Kommentator "Martin" ein Nationalsozialist ist.
Auch wenn du es nicht wahrhaben willst: Nicht jeder Mensch, der deinem kranken Weltbild nicht folgt, ist ein Nazi.
 
Roichi Dienstag, 01.Dezember 2015, 17:04 Uhr:
@ Martin

Nee Martin. Du willst davon ablenken, dass du nichts gegen die Studien vorbringen kannst.
Denn eine Auseinandersetzung versuchst du gar nicht erst. Du gehst davon aus, dass dir nicht genehme Menschen nur dir nicht genehme Ergebnisse produzieren wollen.
Dabei hat Wissenschaft nichts damit zu tun.
Deshalb auch die Aufforderung an dich, dich mit der Studie auseinanderzusetzen und diese, wenn möglich, inhaltlich oder methodisch anzugreifen.
Aber dazu bist du offensichtlich nicht in der Lage.
Es bleibt also bei bloßen Behauptungen von dir.
Gerade auch zu "wissenschaftlichen Standards", die du offensichtlich nicht anwenden möchtest. Denn nichts anderes, als wissenschaftliche Kritik wird von dir eingefordert.
Du könntest also damit genau deine Behauptung belegen. Machst ud aber nicht.
Stattdessen versteifst du dich auf Personen. Keine Argumente, keine Diskussion, nur Pöbelei.

"dann sind es immer die gleichen von der SPD finanzierten Gestalten wie der Zick, die dann hier als unabhängige Experten ausgegeben werden."

Schon blöd, wenn Wissenschaft nicht zur Ideologie passt, nicht?
Ist eben kein Wunschkonzert.
Also wolltest du die Studie jetzt mit Argumenten angehen, oder doch nur Pöbeln?

Ende Teil1
 
Roichi Dienstag, 01.Dezember 2015, 17:04 Uhr:
Teil 2

"Und Maas mit seiner erneuten Vorratsdatenspeicherung ohne jeden Respekt für die jünsten Entscheidungen der höchsten Gerichte, die Vorratsdatenspeicherung für Verfassungs- und Europarechtswidrig erklärt haben."

Man mag davon halten, was man will.
Blödsinn ist deine Aussage trotzdem.
Denn es ist möglich sowas einzuführen. Frankreich hat das seit Jahren.
Die Frage der Ausgestaltung ist das Problem.

"Ein echter Rechtsstaatler wie man ihn aus der SPD kennt, die auch die zahlreichen verfassungswidrigen Regelungen in SGB II gezimmert hatten."

Joa, Langweilig.
Mehr als generelles Rumpöbeln kannst du offensichtlich nicht.
Was war nochmal das Thema?

"Bei der SPD kann man die Nähe zum Linksextremen Spektrum durch die Finanzierung von Projekten und Reisen der Linksfaschisten durch SPD geführte Regierungen nachweisen"

Dann mach mal.
Bisher hast du nur gepöbelt.

"Man sieht es auch daran, mit wem die SPD bei Großdemonstrationen gemeinsam marschiert. "

Nach deiner Logik ist die AfD dann Rechtsextrem und Faschistisch.
Dumme Sache, die Stammtischlogik.

"Bei der Linkspartiei sind hier am Ort sogar Leute in der Partei, die alte Leute an AfD Infoständen körperlich attackieren und im Wahlkampf einschüchtern."

Na wenn du das so in den Raum behauptest.

Ende Teil 2
 
Roichi Dienstag, 01.Dezember 2015, 17:05 Uhr:
Teil 3

"Einen der Vermummten Schläger haben sie hier erwischt und identifiziert. Und der war aktiver Politiker bei der Linken."

Ah. Das ultimative "Argument". Ich erwähne mal nicht all die NPDler und co. die rechtskräftig verurteilt wurden.
Was wolltest du aussagen?
Mehr als allgemeines Gepöbel war auch das nicht.

"Und bei den Grünen ist die Nähe zum Linksextremismus und der Pädophilenszene eng mit der Gründungsgeschichte und zentralen Personen wie Fischer verbunden. Und es hat nie einen ernsthaften Bruch mit dieser Geschichte gegeben. "

Es wird nicht besser.
Du schaffst es nur allgemein gegen deine Feindbilder zupöbeln.
Argumente, Fakten, Inhalte kannst du nicht bringen, da müssen Behauptungen reichen.
JayBee hat das schon gut zusammengefasst.

Ende kommentar
 
Roichi Dienstag, 01.Dezember 2015, 17:05 Uhr:
@ Erik

Nette Ablenkung.
Und wo sind jetzt die Belege für die Aussage?

"Ich glaube übrigens nicht, daß der Kommentator "Martin" ein Nationalsozialist ist."

Er herrscht Glaubensfreiheit. Toll, nicht.

"Auch wenn du es nicht wahrhaben willst: Nicht jeder Mensch, der deinem kranken Weltbild nicht folgt, ist ein Nazi. "

Mit Sicherheit ist nicht jeder Mensch mit anderem Weltbild ein Nazi. Martin kan man durchaus dort einsortieren. Aufgrund seiner hier getätigten Äußerungen.
Aber Fakten sind ja nicht so gewünscht in rechten Kreisen.
Da jammert man lieber rum, wenn man anhand seiner Aussagen bewertet wird.
 
Erik Dienstag, 01.Dezember 2015, 19:20 Uhr:
@ Roichi

"Nette Ablenkung.
Und wo sind jetzt die Belege für die Aussage?"

In der von mir verlinkten Webseite.
Die "grüne Jugend" von Thüringen, von Sachsen und von Sachsen-Anhalt bekennt sich dort offen zum Linksextremismus, genau wie die "SOLID" aus Ingolstadt. Ich wüsste nicht, daß sich die Grünen und die Linken von diesen Jugendverbänden distanziert haben.

"Er herrscht Glaubensfreiheit. Toll, nicht."

Natürlich. Deshalb schreibe ich ja, daß ich etwas anderes glaube, als du und deine Kamerraden.

"Mit Sicherheit ist nicht jeder Mensch mit anderem Weltbild ein Nazi. Martin kan man durchaus dort einsortieren. Aufgrund seiner hier getätigten Äußerungen."

Welche Äußerungen von Martin sind denn nationalsozialistisch?

"Aber Fakten sind ja nicht so gewünscht in rechten Kreisen.
Da jammert man lieber rum, wenn man anhand seiner Aussagen bewertet wird."

Wie wäre es denn damit, wenn du mal Fakten lieferst?
Welche Aussagen von Martin sind denn nationalsozialistisch?
Man muss dich ja ständig dran erinnern: Deine Behauptungen sind keine Fakten!
 
Martin Dienstag, 01.Dezember 2015, 19:31 Uhr:
@Roichi

Ihr habt offenbar keine Experten, die ihr nicht vorher korrumpieren musstet, ehe sie Euer Lied singen.

Und ob die Studie abgesehen von dem verheimlichten Interessenkonflikt wissenschaftlichen Standards genügt, kann ich erst sagen, wenn ich die Fragebögen, die Stichprobengröße, die Auswahl der Befragten und die vollständigen Rohdaten in der Hand habe.

Allerdings hätte jeder redliche Forscher die Finanzierung aus der linken Ecke zu so einem Thema abgelehnt. Die Unredlichen werden dafür dann später befördert oder bekommen ein Pöstchen.

Übrigens war mein Vater über 40 Jahre bei der SPD und auch mal Landtagskandidat und ich weiss von Kindesbeinen an, wie der Parteifilz funktioniert. Es hat sich für ihr übrigens sehr finanziell gelohnt.

Auch er wurde übrigens von der Friedrich Ebert Stiftung schon frühzeitig gefördert.

Und ihr macht das ja auch nur, weil ihr später ein großes Stück vom Kuchen abhaben wollt.
 
Roichi Mittwoch, 02.Dezember 2015, 17:22 Uhr:
@ Erik

"Die "grüne Jugend" von Thüringen, von Sachsen und von Sachsen-Anhalt bekennt sich dort offen zum Linksextremismus, genau wie die "SOLID" aus Ingolstadt."

Naja. Lesen der Seite hätte dir vielleicht geholfen.
Also mehr, als nur die offensichtlichen Schlagworte.
Aber wozu solltest du das denn machen?
Könnte ja dein Weltbild gefährden.

Also wo sind nun deine Belege?

"Deshalb schreibe ich ja, daß ich etwas anderes glaube, als du und deine Kamerraden."

Das macht es noch nicht zur Tatsache.
Abgesehen davon habe ich keine Kamerraden.

"Welche Äußerungen von Martin sind denn nationalsozialistisch?"

Wobei sich die Frage stellt, warum du den Begriff Nazi nur eingeengt verwendest, wo sich die Bedeutung doch längst aufgeweitet hat.
Ansonsten ging es ja um die Bewertung. Nicht um dein beabsichtigtes Entlanghangeln an einzelnen Zitaten.

"Wie wäre es denn damit, wenn du mal Fakten lieferst?"

Lesen hilft.
Es geht um die Bewertung seiner Aussagen, die man problemlos dorthin einsortieren kann.
Nicht darum, ob du diese als Nationalsozialistisch betrachtest.

"Man muss dich ja ständig dran erinnern: Deine Behauptungen sind keine Fakten! "

Da hast du dich jetzt aber mal wieder selbst reingeritten mit deinen Behauptungen.
 
Roichi Mittwoch, 02.Dezember 2015, 17:23 Uhr:
@ Martin

"kann ich erst sagen, wenn ich die Fragebögen, die Stichprobengröße, die Auswahl der Befragten und die vollständigen Rohdaten in der Hand habe."

Aha. Ausrede gefunden.
Natürlich lässt sich das auch anhand der veröffentlichten Studien sagen.
Sind ja beide verfügbar.
Es sei der Gang in eine Bibliothek empfohlen.

Und du triffst schon längst eine Aussage, indem du einfach mal so unlautere Methoden unterstellst, obwohl du dich nicht damit auseinandergesetzt hast.
Einfach, weil dir die Ergebnisse nicht passen und die Autoren in dein Feindbild fallen.

"Allerdings hätte jeder redliche Forscher die Finanzierung aus der linken Ecke zu so einem Thema abgelehnt. Die Unredlichen werden dafür dann später befördert oder bekommen ein Pöstchen."

Hauptsache Feindbild und Pöbeln.
Wieder keine Argumente.

"Übrigens war mein Vater über 40 Jahre bei der SPD und auch mal Landtagskandidat"

Und was hat das mit dem Thema zu tun?
Nichts.

"Und ihr macht das ja auch nur, weil ihr später ein großes Stück vom Kuchen abhaben wollt. "

Ganz sicher.
 
Erik Freitag, 04.Dezember 2015, 21:30 Uhr:
@ Roichi

"Naja. Lesen der Seite hätte dir vielleicht geholfen.
Also mehr, als nur die offensichtlichen Schlagworte.
Aber wozu solltest du das denn machen?
Könnte ja dein Weltbild gefährden.

Also wo sind nun deine Belege?"

Mir reicht es aus, daß sich linke und grüne Gruppierungen öffentlich als Linksextremisten outen. Mehr muss ich nicht belegen, weil ich nichts weiter behauptet habe.

"Das macht es noch nicht zur Tatsache.
Abgesehen davon habe ich keine Kamerraden."

Und weil du und deine Kamerraden etwas anderes behaupten, machen eure Behauptungen es zur Tatsache?

"Wobei sich die Frage stellt, warum du den Begriff Nazi nur eingeengt verwendest, wo sich die Bedeutung doch längst aufgeweitet hat.
Ansonsten ging es ja um die Bewertung. Nicht um dein beabsichtigtes Entlanghangeln an einzelnen Zitaten."

Ich verwende die Bezeichnung "Nazi" für Nationalsozialist.
Weshalb sollte mich interessieren, für was du und deine Kamerraden diesen Begriff noch verwendest?

"Lesen hilft.
Es geht um die Bewertung seiner Aussagen, die man problemlos dorthin einsortieren kann.
Nicht darum, ob du diese als Nationalsozialistisch betrachtest."

Nur weil du seine Aussagen dorthin einordnest, heißt das nicht, daß jeder sie dorthin einordnen muss. Deine Einordnungen sind für andere Menschen total belanglos.

"Da hast du dich jetzt aber mal wieder selbst reingeritten mit deinen Behauptungen."

Welche Behauptungen denn? Bist du schon wieder high? :D
 
Roichi Samstag, 05.Dezember 2015, 10:56 Uhr:
@ Erik

"Mir reicht es aus, daß sich linke und grüne Gruppierungen öffentlich als Linksextremisten outen. Mehr muss ich nicht belegen, weil ich nichts weiter behauptet habe."

Na wenn du meinst.
Da stehst du jetzt aber reichlich dumm da, wenn du noch nichtmal rausbekommen hast, was der Inhalt der Seite war, und worauf dieses "Outing" abzielt.
Ein Beleg für deine Behauptung jedenfalls kannst du nicht daraus herleiten. Das würdest du vielleicht auch erkennen, wenn du dich mal mit der Seite befasst.

"Ich verwende die Bezeichnung "Nazi" für Nationalsozialist.
Weshalb sollte mich interessieren, für was du und deine Kamerraden diesen Begriff noch verwendest?"

Kommunikation lebt davon, dass Begrifflichkeiten bei Sender und Empfänger gleiche Bedeutung erfahren.
Wenn du der Meinung bist dir selbst eine Bedeutung zurechtzubasteln, kannst du das gerne machen.
Damit kommst du aber dann in deiner "Argumentation" gegenüber Dennis nicht voran, weil er die allgemein verwendete Bedeutung des Begriffs nutzt und nicht deine gebastelte.
Du bleibst also bei der Behauptung hängen, da diese nur in deiner gebastelten Bedeutung auch deine Aussage beinhaltet.

"Deine Einordnungen sind für andere Menschen total belanglos."

Das darfst du gerne so sehen. Glaubensfreiheit und Bedeutungsbastelei hatten wir ja schon.

"Welche Behauptungen denn? Bist du schon wieder high? :D "

Mehr als eine lahme Beleidigung hast du nicht mehr.
Wie langweilig.
 

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