Über uns


ENDSTATION RECHTS. - Das Nachrichten-Portal

ENDSTATION-RECHTS.de berichtet tagesaktuell über Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Deutschland. Im Fokus stehen dabei Aktivitäten außer- und innerhalb von Parlamenten, die Ideologien und Bestrebungen rechtsextremer Kräfte und natürlich die zivilgesellschaftlichen und demokratischen (Gegen-)Initiativen.

Alle Artikel können kommentiert, in den sozialen Netzwerken geteilt und diskutiert werden – wovon reichlich Gebrauch gemacht wird. Wer auf dem Laufenden bleiben will, verbindet sich mit uns auf Facebook, Twitter, Flickr oder abonniert den RSS-Feed. Und natürlich ist das Portal auch für mobile Endgeräte optimiert.

Gegründet wurde ENDSTATION RECHTS. von den JungsozialistInnen in der SPD Mecklenburg-Vorpommern im Landtagswahlkampf 2006. Leider konnte nicht verhindert werden, dass die NPD in den Landtag einzog. Die Initiative wurde daraufhin verstetigt und der Webauftritt zu einem Nachrichtenportal mit umfassenden Informationen zu rechtsextremen und neurechten Aktivitäten in ganz Deutschland ausgebaut.

Wir agieren überparteilich und legen Wert auf Objektivität und eine Berichterstattung nach journalistischen Prinzipien. Unsere Autoren und Unterstützer sind Sozialdemokraten und Menschen, die sich in anderen Organisationen und Parteien für die Demokratie engagieren. Dementsprechend zeichnen sich unsere Inhalte durch eine Vielfalt an Meinungen aus, denen wir Raum geben wollen.

Inzwischen stehen über 9.000 Artikel im Portal. Es kann daher mit Fug und Recht als zeitgenössisches Archiv bezeichnet werden. Viele Medien und unsere Leser wissen die Aktualität und Tiefe der Berichterstattung zu schätzen, nutzen es für ihre Recherche und zitieren ENDSTATION-RECHTS.de regelmäßig. Ende 2017 verzeichnete die Seite jährlich rund zwei Millionen Besuche und gefiel zudem über 37.000 Fans bei Facebook und über 8.000 Followern auf Twitter.

Unsere Initiative lebt seit der ersten Stunde bis heute vom ehrenamtlichen Engagement. Laufende Betriebskosten refinanzieren sich durch eingeworbene Spenden. Unser Ziel, aufzuklären und Menschen zum Mitmachen zu motivieren, kann jederzeit durch Spenden und eigenes Engagement unterstützt werden.

Wir freuen uns auf Sie!


Storch Heinar
Die Satire-Kampagne – Neonazis den Marsch blasen

2008 startete unter dem Dach von ENDSTATION RECHTS. die satirische Kampagne Storch Heinar. Unter Bezug auf die in rechtsextremen Kreisen sehr beliebte und identitätsstiftende Marke "Thor Steinar" karikiert sie die Rechtsextremen und ihre Rituale.

Ziel der Parodie ist es, über Strategien von Neonazis aufzuklären, die mittels Mode, Musik und unter intensiver Nutzung sozialer Netzwerke menschenfeindliche Ideologien verbreiten wollen.
Storch Heinar engagiert sich für eine nachhaltige Stärkung einer positiven und selbstbewussten Demokratie durch kulturelle und gesellschaftspolitische Bildung, lokale Vernetzung und langfristig angelegte „Mitmachangebote“ für Jung und Alt. Mit seiner Musikkapelle Storchkraft ist das Maskottchen häufiger Gast bei Workshops in Schulen, auf Demokratiefesten und zivilgesellschaftlichen Kundgebungen. Über seine Reisen und Begegnungen informiert Storch Heinar auf storch-heinar.de und in den sozialen Netzwerken. Allein bei Facebook verfolgten Ende 2017 über 116.000 Fans regelmäßig sein Tun.

storch-heinar.de bietet im "virtuellen Kaufmannsladen im Weltnetz" zudem zahlreiche Textil- und Merchandising-Artikel an – vom Shirt (T-Hemd) bis zur Tasse, von der Postkarte bis zum Plakat. Der Erlös aus dem Verkauf kommt ausschließlich den beiden Projekten gegen Rechtsextremismus zugute.
Bundesweite Aufmerksamkeit erlangte Storch Heinar nicht zuletzt, weil "Thor Steinar" versuchte, der Persiflage auf seine Marke gerichtlich ein Ende zu bereiten. Nahezu alle großen Medien berichteten über den Rechtsstreit und das anschließende Scheitern von "Thor Steinar" im "großen Nürnberger Modeverbrecherprozess". Die gesamte Historie können Sie hier nachlesen.

Gestärkt wurde die bundesweit Karriere auch durch Heinars Betätigung als "Spitzenkandidat gegen alle Neonazis – überall" bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2011 und Sachsen 2014. Bei letzterer gelang dem schrägen Vogel der ultimative Schlag gegen die "braune NPD-Brut": Die Rechtsextremen scheiterten am Wiedereinzug in das Dresdner Landesparlament.

Ende 2012 erfolgte die Auszeichnung der Initiative mit dem "Bundes-Engagementpreis" des Bundesfamilienministeriums. 2013 wurde Heinar anschließend durch das "Bundesnetzwerk bürgerschaftliches Engagement" (BBE) und 2014 durch das "Bündnis für Demokratie und Toleranz" (BfDT) zum "Demokratie-Botschafter" ernannt.

Auch Storch Heinar arbeitet seit der Gründung 2008 auf ehrenamtlicher und spendenfinanzierter Basis. Storch Heinars Mission kann jederzeit durch Spenden unterstützt werden.