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Mittwoch, 30. Dezember 2015

NS-Propaganda im bundesdeutschen Rechtsextremismus

Der "Lassaner Bote" ist eine mehrmals im Jahr erscheinende Flugschrift örtlicher neonazistischer "freier Kameradschaften" in Mecklenburg-Vorpommern, die ihrerseits vielfältige Verbindungen zur dortigen NPD aufweisen. Das Blättchen wird kostenlos über Briefkästen verteilt. Es verbirgt seinen rechtsextremen Hintergrund nicht, ist aber auf Breitenwirkung angelegt und relativ seriös gestaltet. Das Sommerheft 2015 thematisiert fast ausschließlich das, was im neonazistischen und rechtsextremen Lager als "Überfremdung" und "Volkstod" bezeichnet wird. Der Politik wird in verschiedenen Beiträgen vorgeworfen, Deutsche zu vertreiben und deutschen Familien zu schaden, andererseits aber den Zuzug von Asylbewerbern und anderen Einwanderern zu befördern. Unter anderem wird ein Foto gezeigt, laut Bildunterschrift eine "Mauerparole in Berlin im Mai 1945" mit dem Text "Wir kämpfen für die Zukunft unserer Kinder!" Ein weiterer Beitrag thematisiert den Geburtenrückgang. Daneben steht ein Textkasten folgenden Inhalts: "Die Arbeit ehrt die Frau und den Mann. Das Kind adelt die Mutter."

Donnerstag, 11. Juni 2015

„Zwischentag“ in Erlangen: Vernetzungstreffen der Neuen Rechten

Verglichen mit früheren Auflagen des neurechten „Zwischentages“ müssen die Organisatoren um Felix Menzel mittlerweile kleinere Brötchen backen. Die für den 4. Juli in Erlangen unter dem Rahmenthema „Geopolitik und Einwanderung“ stehende „Freie Messe“ wird mit ihrem abgespeckten Programm nichtsdestoweniger eine Vielzahl an Personen des rechten Randes abseits von NPD und Freien Kameradschaften anziehen.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Klatsche für Verfassungsschutz Schleswig-Holstein: Bericht 2012 muss geschwärzt werden

Die schlechten Nachrichten für die deutschen Inlandsgeheimdienste reißen nicht ab. Nachdem sich in Mecklenburg-Vorpommern drei linke Vereine erfolgreich gegen ihre Nennung im Bericht 2011 zur Wehr gesetzt hatten, fuhr nun auch der schleswig-holsteinische Verfassungsschutz eine Niederlage vor Gericht ein. Die Passagen zum rechtsgerichteten „Lesen & Schenken-Verlag“ müssen geschwärzt werden, entschied das Verwaltungsgericht Schleswig in einem Eilverfahren.

Donnerstag, 01. März 2012

Rechter Verlag „Lesen und Schenken“ mit Millionenumsätzen

In der 1.000 Einwohner-Gemeinde Martensrade sitzt der Verlag „Lesen und Schenken“. Unter dem rechtsextremen Geschäftsführer Dietmar Munier generierte man 2010 auf fast drei Millionen Euro Umsatz. Dennoch scheint dies niemanden zu stören.   Der „NDR“ berichtet über den in Schleswig-Holstein ansässigen Verlag, der vor allem durch die rechtsextreme Zeitschrift „Zuerst“ mit einer Auflage von 86.000 Exemplaren auf sich aufmerksam macht. 20 Mitarbeiter sollen allein in der kleinen Gemeinde wohnhaft sein. Darunter auch Jens Lütke. Der Mitarbeiter ist Vorsitzender des NPD-Landesverbandes Schleswig-Holstein und zugleich Spitzenkandidat zur anstehenden Landtagswahl im Mai.

Mittwoch, 06. Juli 2011

Internetportal „Fränkischer Heimatschutz“ offline – Codename „heimatschutz88“

Die Internetseite der Gruppierung „Fränkischer Heimatschutz“ ist möglicherweise einem Hackerangriff zum Opfer gefallen und seit Dienstag nicht mehr erreichbar. Wie die „Neue Presse“ meldet, sei es gelungen, die Betreiber der Homepage zu ermitteln. Als Symbol nutzte der „Heimatschutz“ die Schwarze Sonne, die in der Vergangenheit von der nationalsozialistischen SS verwendet wurde.