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Freitag, 07. Juni 2013

Landgericht Osnabrück: „Döner-Killer“-Song nicht strafbar

Nach Ansicht des Landgerichts Osnabrück ist das berüchtigte „Döner-Killer“-Lied der Rechtsrock-Band „Gigi und die braunen Stadtmusikanten“ nicht strafbar. Der menschenverachtende Text sei allenfalls „mehrdeutig“. Trotzdem verließ der Sänger der Band, Daniel „Gigi“ Giese, den Gerichtssaal nicht ungeschoren. Da er in einem anderen Song den NS-Völkermord geleugnet habe, verurteilten ihn die Richter zu einer Geldstrafe von 1.000 Euro.

Samstag, 04. Mai 2013

„Die Lunikoff-Verschwörung“, „Deutsch. Stolz. Treue.“ oder „Die Zillertaler Türkenjäger“: Rechtsrock-Größen geben sich in Mecklenburg-Vorpommern die Klinke in die Hand

Vielen Beobachtern gelten Sachsen-Anhalt und Thüringen als braune Konzerthochburgen, da dort die großen Sommerfestivals stattfinden. Doch längst ist Mecklenburg-Vorpommern dabei, ihnen den Rang abzulaufen. Eine vitale rechtsextreme Szene und eine gut ausgebaute Infrastruktur locken viele Szenebands an die Ostsee – unter ihnen die radikalsten wie „Die Zillertaler Türkenjäger“ oder „Deutsch. Stolz. Treue.“. Organisiert werden die Hasskonzerte auch von den „Hammerskins“.

Samstag, 29. November 2008

Immer noch rechtsextremes Musiknetzwerk auf Last.FM – Mitbegründer Stiksel uneinsichtig: „Musikzensur in Deutschland ist einmalig“

Mehrfach wurde in den letzten Wochen und Monaten von ENDSTATION RECHTS. über das rechtsextreme Netzwerk von Bands, Fans und Foren auf der Musikplattform Last.FM berichtet. Immer wieder hatten die Betreiber zwischenzeitlich offenbar versucht, mittels angepasster Filter gegen einschlägige Bands und Nutzer wie „Gassturm“ oder „deutsche-wut88“ mitsamt nationalsozialistischer Symbolik und Lieder wie „99Judenschweine“ von „Volkszorn“ in den Profilen vorzugehen. Allerdings bislang ohne nennenswerten Erfolg! 

Dienstag, 22. Juli 2008

Rechtsextremes Musik-Netzwerk auf Last.fm - Spiegel-Online auf Distanz?

Nachdem „Spiegel-Online“ in der Vergangenheit wiederholt Schwierigkeiten mit rechtsextremen, antisemitischen und neonazistischen Inhalten auf ihrer Musikplattform http://lastfm.spiegel.de hatte, schaltete „Spiegel-Online“ das Angebot kürzlich offenbar erneut ab. Nachdem noch am 14. Juli 2008 eine Kooperation mit dem britischen Internetradio „Last.fm“ existierte, ist derzeit kein gemeinsamer Auftritt von „Spiegel-Online“ und „Last.fm“ mehr abrufbar.