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Montag, 09. November 2015

Reichspogromnacht – „Ritual der Erniedrigung und Demütigung“ von Juden

„Reichskristallnacht“, „Reichspogromnacht“ oder „Novemberpogrom“: alle drei Worte bezeichnen ein und dasselbe historische Ereignis. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 waren die Novemberpogrome vom nationalsozialistischen Regime organisiert worden. Sie sollten die Zerstörung von Eigentum, religiösen Stätten und Leben der Juden im Deutschen Reich (zu dem seit März auch Österreich gehörte) bedeuten. Die Pogrome kennzeichneten den neuen Umgang mit den Juden – von Diskriminierung und Ausgrenzung hin zur systematischen Verfolgung der deutschen Juden. Im Zeitraum vom 7. bis 13. November 1938 wurden hunderte jüdische Menschen ermordet oder in den Selbstmord getrieben. 

Mittwoch, 30. Juli 2014

„Es ist nicht die große antisemitische Welle“

"Man darf jetzt nicht so tun, als würde das deutsche Volk in den Nationalsozialismus zurückfallen", sagte der Historiker Wolfgang Benz. Im Weltbild von 15 bis 20 Prozent der Deutschen seien Ressentiments gegen Juden vorhanden. "Das sind deshalb noch keine Antisemiten." Der "harte Kern der üblen, stumpfsinnigen, bösartigen Antisemiten" sei sehr viel geringer, so Benz. Der ehemalige Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin im Interview mit dem ARD-Morgenmagazin.

Sonntag, 20. Juli 2014

Claus Schenk Graf von Stauffenberg und der 20. Juli 1944

Die Mehrheit der Deutschen war in der Zeit des Nationalsozialismus entweder durch Propaganda verführt, versteckte sich vor Zwang und Terror oder war, zufrieden mit den Errungenschaften der nationalsozialistischen Herrschaft, dem „Hitler-Mythos“ verfallen. Einige hatten auch Vorbehalte, eine Minderheit der Regimegegner flüchtete in die „innere Emigration“ und zeigte  durch diskrete Verweigerung ihre Opposition und auch politische Opposition entwickelte sich. Etwa bei der kleinen Gruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die den Versuch unternahm, Hitler durch einen Staatsstreich zu töten.

Samstag, 24. Mai 2014

Storch Heinar „Botschafter für Demokratie und Toleranz 2014“

Am Freitag hat das „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ (BfDT) zum 13. Mal in einem feierlichen Festakt die Auszeichnung „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ an fünf Persönlichkeiten und Initiativen verliehen, die sich in herausragender Weise um Demokratie und Toleranz verdient gemacht haben. Mit dabei und stolz wie Bolle: Führer-, Front- und Modestorch Heinar.

Mittwoch, 01. Mai 2013

Der 1. und 2. Mai im Nationalsozialismus: Zwischen Maifeier und Zerschlagung der Gewerkschaften

Im Mai 2013 jährt sich die Ernennung des 1. Mai zum Feiertag im Nationalsozialismus und die Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai 1933 zum 80. Mal. Es folgt ein historischer Abriss der Ereignisse.?? Im Jahre 1933 wurde der 1. Mai erstmals als staatlicher Feiertag offiziell begangen. Goebbels proklamierte diesen Tag zum „Tag der nationalen Arbeit“ und erfüllte damit jahrzehntealte Sehnsüchte der organisierten Arbeiterbewegung.

Donnerstag, 21. März 2013

Vom Adel bis zur „Occupy“-Bewegung: Antisemitismus unter der Lupe

Das nun nicht mehr von Wolfgang Benz, sondern von Stefanie Schüler-Springorum herausgegebene „Jahrbuch für Antisemitismusforschung“ liegt in seiner einundzwanzigsten Ausgabe vor. Einen Themenschwerpunkt bilden Beiträge zum Antisemitismus in Litauen, darüber hinaus findet man aber in bewährter Qualität auch beachtenswerte Abhandlungen zur Judenfeindschaft in anderen Ländern und zu anderen Zeiten.