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Gericht stellt Neonazi-Feuerwehrchef das Wasser ab

Der Fall hatte hohe Wellen geschlagen: In Postlow wählte die Freiwillige Feuerwehr einen Neonazi an ihre Spitze. Der Gemeinderat bestätigte anschließend das frühere Mitglied der Rechtsrock-Band „Wiege des Schicksals“ in seinem Amt – trotz des „Radikalenerlasses“ von Innenminister Lorenz Caffier. In der vergangenen Woche kippte das zuständige Verwaltungsgericht die Entscheidung.

Löschender Neonazi-Rocker kandidiert wieder als Gemeinderat

Auf seinem Posten als Chef der Freiwilligen Feuerwehr von Postlow hat es sich Ralf Städing bequem eingerichtet. Einen Einspruch des Amtes Anklam-Land gegen die Wahl des Neonazi-Rockers hat der Gemeinderat kürzlich zurückgewiesen – trotz des sogenannten Radikalenerlasses, der eigentlich Antidemokraten als Wahlbeamte verhindern soll. Damit nicht genug: Am 25. Mai peilt Städing eine weitere Amtszeit als Gemeindevertreter des nicht einmal 350 Einwohner zählenden Dörfchens an.

„Verleumdungskampagne der Medien“: Bürgermeister von Postlow stärkt Neonazi-Feuerwehrchef den Rücken

Die Wogen in Vorpommern schlagen weiter hoch. Die Kandidatur des NPD-Mannes Kristian Belz als Bürgermeister in Pasewalk sowie die Wahl des Neonazi-Musikers Ralf Städing zum Chef der Freiwilligen Feuerwehr in Postlow sorgen für Aufregung. Gestern wurde bei einer Diskussionsrunde der Postlower Bürgermeister Norbert Mielke vor die Tür gesetzt, er hatte Berichte über die Aktivitäten seines Gemeinderatskollegen Städing als „Lüge“ bezeichnet. Derselbe Kommunalpolitiker hatte vor einigen Jahr geäußert, er könne sich durchaus vorstellen, auch einmal für die NPD zu stimmen. Eine erdrückende Aufnahme der Stimmung vor Ort.

„Ich habe da keinerlei Bedenken“ - Neonazi-Musiker soll Feuerwehr-Chef werden

„Die Presse lügt“, „Germanien“ oder „Bunt statt braun“ heißen einige Titel der aus Vorpommern stammenden Rechtsrock-Band „Wiege des Schicksals“. Der Bassist der Hasskapelle steht vor dem Sprung an die Spitze der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, vermutlich wird das Gemeindeparlament seine Ernennung heute Abend absegnen. Kein Problem für die Dorfgemeinschaft.

„Wiege des Schicksals“ - Wenn Neonazi-Musiker Kommunalpolitik machen

„Wiege des Schicksals“ gehört zu den umtriebigen Neonazi-Bands in Mecklenburg-Vorpommern. Die Aktivitäten der Mitglieder beschränken sich nicht nur auf die Verbreitung von Hassparolen in Liedform – mindestens ein Musiker soll Medienberichten zufolge auch kommunalpolitisch und in der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr aktiv sein. Das bestätigt die Antwort des Innenministeriums auf eine kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten Barbara Borchert. Jedoch ohne Ross und Reiter zu nennen.

Wahlkampfauftakt Der Rechten mit der „Lunikoff Verschwörung“

Die Kommunalwahl in Dortmund im nächsten Mai wirft ihre Schatten voraus. Bereits jetzt bewirbt Die Rechte ihre Auftaktveranstaltung; ein Konzert mit vier Neonazi-Bands. Da gleichzeitig der 60. Geburtstag des bekannten Aktivisten Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt begangen werden soll, dürften sich zahlreiche Szenegrößen ein Stelldichein geben.

„Die Lunikoff-Verschwörung“, „Deutsch. Stolz. Treue.“ oder „Die Zillertaler Türkenjäger“: Rechtsrock-Größen geben sich in Mecklenburg-Vorpommern die Klinke in die Hand

Vielen Beobachtern gelten Sachsen-Anhalt und Thüringen als braune Konzerthochburgen, da dort die großen Sommerfestivals stattfinden. Doch längst ist Mecklenburg-Vorpommern dabei, ihnen den Rang abzulaufen. Eine vitale rechtsextreme Szene und eine gut ausgebaute Infrastruktur locken viele Szenebands an die Ostsee – unter ihnen die radikalsten wie „Die Zillertaler Türkenjäger“ oder „Deutsch. Stolz. Treue.“. Organisiert werden die Hasskonzerte auch von den „Hammerskins“.

1. Mai-Aufmärsche – NPD, Die Rechte und freie Kräfte ziehen durch fünf Städte

Neben der NPD wollen in diesem Jahr auch Die Rechte und die freie Szene am Tag der Arbeit aufmarschieren – gleich fünf Demonstrationen stehen bevor. Doch in Berlin veröffentlichte die Polizei erstmals vorab die Route und auch in den anderen Städten steht den Rechtsextremen ein wenig erfolgreicher Tag bevor.

Aus Angst vor „Eskalation“: Behörden verschweigen Neonazi-Konzert in Riesa

Bis vor wenigen Tagen nahmen nur wenige Beobachter die Planungen für ein Rechtsrock-Konzert im NPD-Verlag Deutsche Stimme wahr, zu dem an diesem Samstag 600 Neonazis erwartet werden. Ein Grund: Die Stadt hatte in Absprache mit der Polizei die Informationen geheim gehalten. Es heißt, um eine Eskalation zu verhindern.

Mit Freibier in die Pleite: Abschiedsparty mit der „Lunikoff Verschwörung“ für den Chef des NPD-Propagandaversandes

Die Sanierung des angeschlagenen NPD-Parteiverlages Deutsche Stimme scheint schiefgelaufen. Jedenfalls nimmt der Geschäftsführer Eckart Bräuniger am Samstag seinen Hut. Den Abschied versüßt man ihm mit einer Party: Neben 200 Litern Freibier werden Rechtsrockbands wie „Die Lunikoff Verschwörung“ oder „Sachsonia“ den Gästen in Riesa einheizen. Vielleicht zum letzten Mal.

Braunes Konzert-Paradies Mecklenburg-Vorpommern?

Mecklenburg-Vorpommern zählte bislang nicht zur ersten Adresse für Rechtsrock-Konzerte. Mehr und größere Veranstaltungen fanden anderswo statt. Doch das könnte sich jetzt ändern, zumal die Polizei in den letzten beiden Jahren nur zwei Neonazi-Treffen verhindern konnte.

NPD-Feier im Schweinestall – „Deutsche Stimme“-Pressefest kommt nach M-V

Nachdem das Pressefest des NPD-Parteiorgans „Deutsche Stimme“ kaum noch an frühere Erfolge anknüpfen konnte, wird nun versucht, neue Wege zu gehen. Die Veranstaltung, die Anfang August auf einem ehemaligen Schweinestall stattfinden soll, wurde erstmals nach Mecklenburg-Vorpommern verlegt. In den NPD-Hochburgen hofft man auf hohe Besucherzahlen.  

Konspirative Strukturen – „Hammerskins“ mit Verbindungen zur NPD?

„Hammerskins“ in Mecklenburg-Vorpommern sind im Besitz wichtiger Szene-Treffpunkte. Sie ziehen bei verborgenen Geschäften die Fäden. Avancieren sie auch zur Hintergrund-Drahtziehern der NPD? Übernommen mit freundlicher Genehmigung des „blick nach rechts“.

Flächendeckende Aktionen – NPD & Co. erschließen M-V

NPD & Co. dürften sich im Vorfeld der Landtagswahl am 4. September zunehmend auf bisher unerschlossene Regionen in Mecklenburg konzentrieren – in Teterow wollen sie am morgigen Samstag für einen „baldigen“ politischen Wechsel auf die Straße gehen. Artikel mit freundlicher Genehmigung übernommen vom Blick nach Rechts.

Europas größtes Rechtsrock-Festival - Gegenbündnis plant Blockade

Am morgigen Sonnabend ist es erneut soweit: Die NPD ruft zum „Rock für Deutschland“ ins ostthüringische Gera. Das Festival, das bereits zum achten Mal stattfindet, hat sich zu einem der größten Neonazi-Veranstaltungen in Europa entwickelt. Im vergangenen Jahr kamen etwa 4.000 Rechtsextremisten, die Anzahl der Gegendemonstranten war eher gering. Dieses Jahr sind hingegen bereits 15 Gegendemonstrationen angemeldet, Ziel des größten Gegenbündnisses: „stoppen – blockieren – verhindern“.  

Wolgast: Getarnte Veranstaltungen Rechtsextremer früh erkennen und verhindern

Die Stadt Wolgast will offenbar eine Art Frühwarnsystem installieren, um getarnte Veranstaltungen von Rechtsextremisten zu verhindern. Wie der „Usedom-Kurier“ berichtet, kündigte das Bürgermeister Stefan Weigler (parteilos) gestern Abend vor der Stadtvertretung an.