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Dienstag, 26. Mai 2015

Gericht stellt Neonazi-Feuerwehrchef das Wasser ab

Der Fall hatte hohe Wellen geschlagen: In Postlow wählte die Freiwillige Feuerwehr einen Neonazi an ihre Spitze. Der Gemeinderat bestätigte anschließend das frühere Mitglied der Rechtsrock-Band „Wiege des Schicksals“ in seinem Amt – trotz des „Radikalenerlasses“ von Innenminister Lorenz Caffier. In der vergangenen Woche kippte das zuständige Verwaltungsgericht die Entscheidung.

Freitag, 25. April 2014

Löschender Neonazi-Rocker kandidiert wieder als Gemeinderat

Auf seinem Posten als Chef der Freiwilligen Feuerwehr von Postlow hat es sich Ralf Städing bequem eingerichtet. Einen Einspruch des Amtes Anklam-Land gegen die Wahl des Neonazi-Rockers hat der Gemeinderat kürzlich zurückgewiesen – trotz des sogenannten Radikalenerlasses, der eigentlich Antidemokraten als Wahlbeamte verhindern soll. Damit nicht genug: Am 25. Mai peilt Städing eine weitere Amtszeit als Gemeindevertreter des nicht einmal 350 Einwohner zählenden Dörfchens an.

Freitag, 07. März 2014

„Verleumdungskampagne der Medien“: Bürgermeister von Postlow stärkt Neonazi-Feuerwehrchef den Rücken

Die Wogen in Vorpommern schlagen weiter hoch. Die Kandidatur des NPD-Mannes Kristian Belz als Bürgermeister in Pasewalk sowie die Wahl des Neonazi-Musikers Ralf Städing zum Chef der Freiwilligen Feuerwehr in Postlow sorgen für Aufregung. Gestern wurde bei einer Diskussionsrunde der Postlower Bürgermeister Norbert Mielke vor die Tür gesetzt, er hatte Berichte über die Aktivitäten seines Gemeinderatskollegen Städing als „Lüge“ bezeichnet. Derselbe Kommunalpolitiker hatte vor einigen Jahr geäußert, er könne sich durchaus vorstellen, auch einmal für die NPD zu stimmen. Eine erdrückende Aufnahme der Stimmung vor Ort.

Freitag, 28. Februar 2014

Kaum Verständnis: Medien und ein Dorf in MV

Der Bürgermeister sieht seinen Ort durch den Dreck gezogen, ein Journalist sieht sich bedroht. In Postlow geht es um die Abgrenzung nach rechts. Der Dialog darüber fällt schwer. Siehe auch: „Ich habe da keinerlei Bedenken“ - Neonazi-Musiker soll Feuerwehr-Chef werden Ein Beitrag des Medienmagazins ZAPP. In einem weiteren Beitrag geht es um Schleswig-Holsteins braunes Zeitungserbe.  Der Beitrag ist im Video ab Minute 19:20 zu sehen.

Mittwoch, 19. Februar 2014

„Ich habe da keinerlei Bedenken“ - Neonazi-Musiker soll Feuerwehr-Chef werden

„Die Presse lügt“, „Germanien“ oder „Bunt statt braun“ heißen einige Titel der aus Vorpommern stammenden Rechtsrock-Band „Wiege des Schicksals“. Der Bassist der Hasskapelle steht vor dem Sprung an die Spitze der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, vermutlich wird das Gemeindeparlament seine Ernennung heute Abend absegnen. Kein Problem für die Dorfgemeinschaft.

Dienstag, 07. Januar 2014

„Wiege des Schicksals“ - Wenn Neonazi-Musiker Kommunalpolitik machen

„Wiege des Schicksals“ gehört zu den umtriebigen Neonazi-Bands in Mecklenburg-Vorpommern. Die Aktivitäten der Mitglieder beschränken sich nicht nur auf die Verbreitung von Hassparolen in Liedform – mindestens ein Musiker soll Medienberichten zufolge auch kommunalpolitisch und in der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr aktiv sein. Das bestätigt die Antwort des Innenministeriums auf eine kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten Barbara Borchert. Jedoch ohne Ross und Reiter zu nennen.

Montag, 16. Dezember 2013

Vorschau auf die Landtagswoche in Sachsen: NPD fordert Einschränkung der europäischen Freizügigkeit

In der letzten Plenardebatte dieses Jahres am kommenden Dienstag und Mittwoch beteiligt sich die NPD mit zwei fremdenfeindlichen Anträgen. Einerseits fordert sie die Beschränkung der doppelten Staatsbürgerschaft in Deutschland. Andererseits will die Truppe um Holger Apfel durch die Beschränkung der europäischen Freizügigkeit verhindern, dass Rumänen und Bulgaren nach Deutschland kommen.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Eine Nummer zu groß: Borussia Dortmund lässt Neonazi-Wahlwerbung mit „SS-Siggi“ verbieten

Der bereits vor einigen Wochen gestartete Kommunalwahlkampf der Splitterpartei Die Rechte erhält einen ersten Dämpfer. Vor dem Oberlandesgericht Hamm erwirkte Borussia Dortmund eine einstweilige Verfügung, die den Neonazis die Nutzung ihres bisherigen Werbemotivs untersagt. Die Wahlwerbung verwende Elemente, mit der die bekannte Fußballmannschaft identifiziert werde.

Donnerstag, 08. August 2013

Im Osten nichts Neues? Verfassungsschutzbericht 2012 ohne neue Erkenntnisse

Wie im Vorjahr gehört Mecklenburg-Vorpommern zu den letzten Bundesländern, die ihren Verfassungsschutzbericht vorstellen. Neuigkeiten über bereits bekannte Fakten hinaus liefern die 118 Seiten indes nicht. Während die Verbindungen des NSU an die Ostsee im Dunkeln bleiben, widmen die Geheimdienstler der linken Punkband „Feine Sahne Fischfilet“ eineinhalb Seiten.