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Alles nur Protest?

Im Nachgang der Bundestagswahl vom 24. September war viel über den Protest der AfD-Anhänger zu lesen, die dieser Partei ein Ergebnis 12,6 Prozent der Stimmen bescherten. Eine bequeme Antwort, die hohe Zustimmung zu erklären, die allerdings die Richtung des Protests ausblendet. Die absolute Mehrheit der blauen Sympathisanten steht unserer Demokratie skeptisch gegenüber und vertritt anti-liberale, nationalistische und reaktionäre Ansichten.

Warum demonstrieren?

Der 13. Februar, Jahrestag der Bombardierung von Dresden, ist seit vielen Jahren ein Pflicht-Termin. Für Neonazis aus ganz Europa, die den Tag für die Verharmlosung der Verbrechen des Nazi-Regimes nutzen. Und für Demokraten, die ihnen nicht die Stadt überlassen wollen. Auch ich bin jedes Jahr nach Dresden gefahren. Dieses Jahr fahre ich in den Urlaub. Warum eigentlich? Warum bin ich müde zu demonstrieren, obschon ich überzeugt bin, dass es wichtig ist?

NS-Propaganda im bundesdeutschen Rechtsextremismus

Der "Lassaner Bote" ist eine mehrmals im Jahr erscheinende Flugschrift örtlicher neonazistischer "freier Kameradschaften" in Mecklenburg-Vorpommern, die ihrerseits vielfältige Verbindungen zur dortigen NPD aufweisen. Das Blättchen wird kostenlos über Briefkästen verteilt. Es verbirgt seinen rechtsextremen Hintergrund nicht, ist aber auf Breitenwirkung angelegt und relativ seriös gestaltet. Das Sommerheft 2015 thematisiert fast ausschließlich das, was im neonazistischen und rechtsextremen Lager als "Überfremdung" und "Volkstod" bezeichnet wird. Der Politik wird in verschiedenen Beiträgen vorgeworfen, Deutsche zu vertreiben und deutschen Familien zu schaden, andererseits aber den Zuzug von Asylbewerbern und anderen Einwanderern zu befördern. Unter anderem wird ein Foto gezeigt, laut Bildunterschrift eine "Mauerparole in Berlin im Mai 1945" mit dem Text "Wir kämpfen für die Zukunft unserer Kinder!" Ein weiterer Beitrag thematisiert den Geburtenrückgang. Daneben steht ein Textkasten folgenden Inhalts: "Die Arbeit ehrt die Frau und den Mann. Das Kind adelt die Mutter."

Adolf Hitler als „Spiegel der Gesellschaft“? Filmkritik zu „Er ist wieder da“

2014 – Deutschland ist Fussball-Weltmeister, PEGIDA organisiert radikal-rechte Aufmärsche mit teils weit mehr als zehntausend Teilnehmern. Das Hooligan-Bündnis HoGeSa randaliert in Köln, rechtsradikale und rechtspopulistische Parteien fahren mitten in Europa Wahlerfolge in bisher ungeahnten Dimensionen ein. Die ersten Flüchtlingsunterkünfte brennen. Und Adolf Hitler ist auch wieder da.

„Saubere Wehrmacht“: Und woran die AfD-Anhänger noch glauben

Wie die Anhänger der Alternative für Deutschland ticken, ist aus Mitgliederbefragungen und Analysen der Wahlforscher hinlänglich bekannt; islamfeindliche Einstellungen und Fremdenhass sind keine Seltenheit. Eine neue Forsa-Umfrage zeigt jetzt eine geringe Distanz der AfD-Unterstützer zum historischen Nationalsozialismus – die Grenzen zur extremen Rechten verschwimmen immer mehr.