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Dienstag, 26. Mai 2015

Gericht stellt Neonazi-Feuerwehrchef das Wasser ab

Der Fall hatte hohe Wellen geschlagen: In Postlow wählte die Freiwillige Feuerwehr einen Neonazi an ihre Spitze. Der Gemeinderat bestätigte anschließend das frühere Mitglied der Rechtsrock-Band „Wiege des Schicksals“ in seinem Amt – trotz des „Radikalenerlasses“ von Innenminister Lorenz Caffier. In der vergangenen Woche kippte das zuständige Verwaltungsgericht die Entscheidung.

Dienstag, 12. Mai 2015

Nach Demo-Absage in Waren: "Wenn die Bullen was wollen, denn knallt es eben"

Seit einigen Monaten überzieht die rechtsextreme Szene das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit Aufmärschen und anderen öffentlichen Aktionen. In Waren sollte am kommenden Wochenende eine Demonstration am Rande einer Großveranstaltung stattfinden – wurde nun aber untersagt. Im Internet wird gefordert, dass dennoch eine Aktion durchgeführt werden soll, zur Not unter Anwendung von Gewalt.

Dienstag, 24. Juni 2014

Ersatzkonzert auf Mülldeponie? Neonazi-Großevent in Nienhagen verboten

„Willkommen in der Braunzone“ – der Refrain von „Kommando Skin“, die am kommenden Sonnabend bei einem der größten Rechtsrock-Konzerte des Jahres in Nienhagen (Sachsen-Anhalt) auftreten sollen, bleibt im Ohr. „Willkommen“ sind die Neonazis in dem kleinen Dorf allerdings nicht, und ob es eine „Braunzone“ geben wird, ist derzeit fraglich. Für den angedachten Auftrittsort ist ein Verbot erlassen worden. Derzeit laufen außerdem Prüfungen, ob das vom Veranstalter angemeldete Ersatzgelände – eine ehemalige Mülldeponie – überhaupt für einen Großevent geeignet ist.

Freitag, 21. März 2014

Verfassungsschutz M-V nimmt sieben neue Neonazi-Gruppierungen ins Visier

Auch im zweiten Halbjahr 2013 legte die Neonazi-Szene Mecklenburg-Vorpommerns ein beachtliches Aktivitätspensum an den Tag. Mehr als 50 Vorfälle registrierte das zuständige Innenministerium, wie aus einer kleinen Anfrage der Linken-Fraktion hervorgeht, die ENDSTATION RECHTS. vorliegt. Außerdem tauchten sieben neue Gruppierungen auf, die bislang noch nicht in Erscheinung getreten waren.

Mittwoch, 19. Februar 2014

„Ich habe da keinerlei Bedenken“ - Neonazi-Musiker soll Feuerwehr-Chef werden

„Die Presse lügt“, „Germanien“ oder „Bunt statt braun“ heißen einige Titel der aus Vorpommern stammenden Rechtsrock-Band „Wiege des Schicksals“. Der Bassist der Hasskapelle steht vor dem Sprung an die Spitze der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, vermutlich wird das Gemeindeparlament seine Ernennung heute Abend absegnen. Kein Problem für die Dorfgemeinschaft.

Dienstag, 07. Januar 2014

„Wiege des Schicksals“ - Wenn Neonazi-Musiker Kommunalpolitik machen

„Wiege des Schicksals“ gehört zu den umtriebigen Neonazi-Bands in Mecklenburg-Vorpommern. Die Aktivitäten der Mitglieder beschränken sich nicht nur auf die Verbreitung von Hassparolen in Liedform – mindestens ein Musiker soll Medienberichten zufolge auch kommunalpolitisch und in der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr aktiv sein. Das bestätigt die Antwort des Innenministeriums auf eine kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten Barbara Borchert. Jedoch ohne Ross und Reiter zu nennen.

Montag, 04. November 2013

Zwei Mal verhindert, ein Mal nicht: Die Neonazi-Konzert-Bilanz der letzten drei Wochen in Viereck

Trotz einer baurechtlichen Einschränkung, dass der „Schweinestall“ in Viereck bei Pasewalk nicht für Veranstaltungen genutzt werden darf, geben sich auf dem Gelände Neonazis weiter munter die Klinke in die Hand. Drei Konzerte – zwei davon wurden von der Polizei verhindert – waren alleine in den letzten drei Wochen anberaumt. Bei der erfolgreichen Durchführung machte sich die Szene dabei den Einsatz der Beamten bei einem Spiel von Hansa Rostock zunutze.