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Neonazi mit hoher krimineller Energie – früherer Chef des „Thüringer Heimatschutzes“ wegen Verdachts auf Kindesmissbrauch in U-Haft

Während seiner „aktiven“ Zeit in der Neonazi-Szene baute Tino Brandt – nach eigener Aussage mit Geldern des Verfassungsschutzes – die Straßenkämpfer-Truppe des „Thüringer Heimatschutzes“ auf, in der auch die mutmaßlichen NSU-Terroristen aktiv waren. Zuletzt machte der frühere V-Mann vor allem mit seiner kriminellen Energie Schlagzeilen. Gestern wurde der 39-Jährige verhaftet: Verdacht auf Kindesmissbrauch.

Posse um V-Leute: NPD will Einsicht in Verfassungsschutz-Akten

Die NPD kämpft in diesen Tagen an vielen Fronten. Neben den Wahlkämpfen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen bindet das laufende Verbotsverfahren Personal und Geld, das die Partei nicht hat. Gestern forderte die versammelte NPD-Prominenz auf einer Pressekonferenz in Berlin die Einstellung des Verfahrens. Die Partei könne „konkrete Indizien“ vortragen, dass „weiterhin V-Männer auf Vorstandsebene“ aktiv seien. Eine faire Auseinandersetzungen sei nicht gegeben.

Verfassungsschutzspitzel im NSU-Umfeld kassierte mehr als 20.000 DM

Der Skandal um im Bundesamt für Verfassungsschutz vernichtete Akten zur Thüringer Neonazi-Szene, zu der die späteren NSU-Terroristen gehörten, weitet sich aus. Denn im Gegensatz zur offiziellen Darstellung könnte es sich bei den eingesetzten V-Leuten nicht nur um Mitläufer gehandelt haben. Das jedenfalls legen jetzt aufgetauchte Zahlungen offen, nach denen die Neonazi-Informanten jährlich zwischen 6.000 und 9.000 DM kassiert haben sollen.