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Montag, 29. Mai 2017

Auslöschung der „weißen Rasse“ durch Juden - Wie Parteifunktionäre Horst Mahler huldigen

Weitgehend unter sich blieben Neonazis, Polizei, Fachjournalisten und antifaschistisch motivierte Gegendemonstranten bei einer Veranstaltung von Die Rechte und NPD für den Holocaust-Leugner. Dieser sei, so ein Redner, ein glühendes Vorbild. In von dem derzeiten in Ungarn festsitzenden Mahler eingespielten Statements wurde antisemitischen Aussagen Tür und Tor geöffnet.

Donnerstag, 20. April 2017

Zur Aktualität der identitären Ideologie

Rechtspopulistische Bewegungen machen sich zur Zeit in vielen westlichen Staaten zum Sprachrohr angeblich bisher unterdrückter Bevölkerungsgruppen und Meinungen. Die identitäre Bewegung entwickelt diesen Ansatz weiter zu einem Projekt der autoritären Staatlichkeit gegen Multikulturalismus, Islam und Einwanderung. Dabei verbindet sie ihre Kampagne für einen ethnisch geschlossenen Nationalstaat mit der Kritik an der kapitalistischen Globalisierung. Mit einem Sprachduktus, der Politik emotionalisiert, wird durch «geistige Verschärfung» das Programm eines defensiven Ethnonationalismus entfaltet. Dieser beruft sich auf Traditionsbestandteile eines völkischen Antimodernismus und eine von dem russischen Philosophen Alexander Dugin entworfene eurasische Geopolitik.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Migrationsbericht 2013 – Kaum passende Zahlen für Pegida-Jünger dabei

Jährlich im Januar veröffentlicht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Auftrag der Bundesregierung den Migrationsbericht für Deutschland. Aktuell dürfte die Aufmerksamkeit für den Bericht durch die fremdenfeindlichen Pegida-Demonstrationen und durch die insgesamt steigenden Zuzugszahlen deutlich höher ausfallen als in anderen Jahren. Dabei liefert die Publikation eher Zahlen, die gegen die Aktivitäten der Pegida sprechen.

Montag, 07. April 2014

Parlamentswahl in Ungarn: Ein Fünftel der Wähler stimmt für rechtsextremistische Jobbik-Partei

Bei den ungarischen Parlamentswahlen legte die rechtsextremistische Jobbik rund fünf Prozentpunkte zu und wird damit drittstärkste Kraft. Im neuen, nun 199 Mitglieder umfassenden Abgeordnetenhaus, werden die Antisemiten mit 23 Anhängern vertreten sein. Klarer Wahlsieger ist Ministerpräsident Viktor Orban, der sich mit seiner rechtsnationalen Fidesz-Partei eine Zwei-Drittel-Mehrheit sicherte.