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„Maden am Knochen der NPD“ – Thüringer Funktionär tritt aus Partei aus

Die NPD verliert mit David Köckert einen weiteren umtriebigen Kader. Der Thüringer verkündete in einer Videobotschaft, die NPD mit sofortiger Wirkung zu verlassen, zahlreiche Parteimitglieder würden ihm folgen. Der Rechtsextreme nutzt den Austritt für eine Abrechnung mit seiner alten Partei und spricht von „Maden, die am Knochen der NPD nagen würden.“

NPD Thüringen wählt Neonazi Heise zum Landeschef

Die NPD Thüringen hat einen neuen Chef – und kaum jemanden interessiert es. Seit vergangenem Wochenende steht der mehrfach vorbestrafte Neonazi Thorsten Heise an der Spitze des Verbandes. Die zuletzt vergleichsweise gemäßigte Gliederung setzt ein Zeichen in Richtung Radikalisierung, worauf auch ein verabschiedeter Antrag zum „Abstammungsprinzip“ deuten könnte.

NPD Thüringen blutet aus

Vor zehn Jahren trauten Beobachter der thüringischen NPD zu, die damalige „Erfolgsgeschichte“ der Partei fortschreiben zu können. Mittlerweile steht der Landesverband am Abgrund, die Niederlage bei der vergangenen Landtagswahl im September 2014 ist längst nicht verdaut. Hinter den Kulissen fliegen noch immer die Fetzen, führende Aktivposten wie Ex-Organisationsleiter David Köckert gehen auf Distanz oder wechseln direkt zur Konkurrenzpartei die Rechte wie der Erfurter Stadtrat Enrico Biczysko.

Kurz vor dem Verbotsverfahren: Neonazi Köckert zieht sich aus NPD-Landesvorstand zurück

Heute Morgen teilte der NPD-Landesverband Thüringen mit, dass ihr Organisationsleiter David Köckert zurückgetreten sei. Damit verliert die Partei im Freistaat ihren wohl wichtigsten „Motor“. Über die Gründe darf spekuliert werden, schließlich beginnt am Dienstag das Verbotsverfahren gegen die Partei vor dem Bundesverfassungsgericht.

Der ENDSTATION RECHTS.-Jahresrückblick: Als der Hass auf Flüchtlinge eskalierte

2015 erreichten die Zahl der nach Deutschland kommenden geflüchteten Menschen einen noch vor wenigen Jahren kaum für möglich gehaltenen Wert. Während sich Abertausende in der Flüchtlingshilfe engagierten, drehte sich die Spirale aus Demonstrationen und Gewalt gegen Asylbewerber immer weiter. Die NPD hingegen verlor zunehmend an Boden.

AfD-Demo mit Neonazis

Bereits zum dritten Mal in Folge hat die Thüringer AfD in Erfurt einen Aufmarsch gegen „Asylmissbrauch und ungesteuerte Einwanderung“ organisiert. Unter den Teilnehmern waren zahlreiche Neonazis, am Rand kam es erneut zu gewalttätigen Übergriffen auf Gegendemonstranten.

Thüringer NPD bleibt auch mit Einspruch gegen Landtagswahl erfolglos

Die thüringische NPD gibt sich als schlechte Verliererin. Nach dem desaströsen Abscheiden bei der letzten Landtagswahl legte sie erfolglos Beschwerde gegen das Ergebnis ein. Der neue Landeschef Tobias Kammler erweist sich derweil als Strohmann. Als neuer „starker Mann“ zieht Organisationsleiter David Köckert die Fäden.

Braune Hassmusik im Eichsfeld

Rechtsrock mit Wurzeln im militanten „Blood&Honour“-Netzwerk, rassistische Reden und Hetze gegen Migranten – der als „Familienfest“ getarnte „Eichsfeldtag“ im thüringischen Leinefelde hat erneut die Anziehungskraft des Rechtsrock für alte und junge Neonazis gezeigt.

Ex-NPD-Landeschef unter Verdacht: Wieschke an Neonazi-Angriff auf Diskobesucher beteiligt?

Bereits in der Nacht zum 6. Juni sollen Neonazis Medienberichten zufolge im thüringischen Eisenach eine Gruppe Diskobesucher angegriffen haben, mindestens zwei der Opfer hätten dabei das Bewusstsein verloren. Unter den Angreifern könnte sich möglicherweise der Ex-Chef der NPD, Patrick Wieschke, befunden haben. Jedenfalls ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn.

NPD-Demo-Erfurt-18

1. Mai in Erfurt: Auch „Kameraden“ schämen sich fremd

Die Generalprobe für den neuen thüringischen NPD-Landesvorstand um Tobias Kammler verlief bescheiden. Die Demonstration der Partei zog in Erfurt nur 200 Anhänger an – weitaus weniger als der Dritte Weg im 60 km entfernten Saalfeld. Außerdem hielten sich die Teilnehmer nicht an die Empfehlungen ihrer Führung, ein Redner packte schärfste Hetze aus. Die selbsternannten Neonazi-Barden „A3stus “ wären mit ihrer Darbietung von jeder anderen Bühne gebuht worden.

1. Mai: NPD darf in Erfurt nicht marschieren

Nach derzeitigem Stand darf die NPD am 1. Mai nicht durch Erfurt marschieren. Die Verwaltung genehmigte nur eine stationäre Kundgebung vor dem Hauptbahnhof. Derweil sorgen die von der Partei erlassenen Verhaltenshinweise unter Hardlinern für Ärger – einige davon dürften in die Arme der Konkurrenz getrieben werden.

Wieschke aussortiert

Der NPD-Landesverband Thüringen hat einen neuen Vorsitzenden: Tobias Kammler. Der bisherige Landesgeschäftsführer tritt in die Fußstapfen von Patrick Wieschke, der nicht für eine weitere Amtszeit kandidiert hatte. Intern dürfte der Wechsel an der Landesspitze mit Erleichterung aufgenommen werden, machen doch nicht wenige Anhänger den langjährigen Spitzenkader für das Scheitern bei der Landtagswahl im September verantwortlich.

„Die Ärzte“ fordern Unterlassungserklärung von der NPD

Helene Fischer, „Wir sind Helden“, die „Höhner“ und nun „Die Ärzte“ – die Liste der Bands und Künstler, die gegen die NPD vorgehen, wird immer länger. Da die Partei bislang eine Unterlassungserklärung der „Ärzte“ nicht unterzeichnet habe, prüfen die Berliner, ob sie die Justiz einschalten. Aber auch szeneintern gerät die NPD und ihr Spitzenkandidat Patrick Wieschke unter Druck.

„Höhner“ erwirken einstweilige Verfügung gegen NPD

Nach Helene Fischer und „Wir sind Helden“ hat nun auch die Kölner Band „Höhner“ ihre Anwälte gegen die NPD in Stellung gebracht. Das Landgericht Erfurt erließ eine einstweilige Verfügung, die den Rechtsextremisten das Abspielen ihrer Titel untersagt. Im Falle von Fischer hatte der Erfolg allerdings nur eine kurze Halbwertszeit – das selbe Gericht hob nach einer mündlichen Verhandlung die einstweilige Verfügung der Schlagersängerin auf.

Thüringer Radiosender verweigert Ausstrahlung von NPD-Wahlspots

Die Thüringer NPD hat weiterhin Schwierigkeiten, ihre hasserfüllten Botschaften in den Medien unterzubringen. Nach Parteiangaben weigerten sich „Antenne Thüringen“ und das Jugendradio „TOP40“ die Radio-Spots der Rechtsextremisten zu senden. Grund sei u. a. die Verhöhnung von Politikern der Grünen. Der NPD möchte die Ausstrahlung durch einen Eilantrag beim Landgericht Erfurt erzwingen.

Hoffen auf Landtagseinzug: Thüringer NPD tauscht Straßenkampf-Outfit gegen Anzug und Krawatte

Vor etwas mehr als zehn Jahren stiftete er „Kameraden“ an, einen Sprengstoffanschlag auf einen Döner-Imbiss zu verüben, nun möchte er im zukünftigen Thüringer Landtag die NPD-Fraktion führen: Patrick Wieschke. Ihm zur Seite steht mit Thorsten Heise ein einschlägig vorbestrafter Gewalttäter und Volksverhetzer. Ob sich die braunen Straßenkämpfer aber tatsächlich ins „parlamentarische Hamsterrad“ begeben, ist fraglich: In ihrem Wahlkampfbudget klafft ein großes Loch.

Weißes Hemd mit Flecken: NPD-Anhänger stören Flüchtlingsprotestmarsch

In Thüringen haben NPD-Kommunalpolitiker Teilnehmer des Flüchtlingsprotestmarschs in Erfur provoziert. Die Bemühungen der Parteispitze, sich als  „normale“ Partei zu zeigen, werden immer wieder unterlaufen. Mit freundlicher Genehmigung des Blick nach rechts.

Neonazi Patrick Wieschke neuer NPD-Chef in Thüringen

Die Delegierten des Landesparteitages der Thüringer NPD wählten gestern erwartungsgemäß den vorbestraften NPD-Organisationsleiter Patrick Wieschke an die Spitze ihres Verbandes. Da auch der bundesweit bekannte, ebenfalls mehrfach vorbestrafte Neonazi Thorsten Heise zukünftig Führungsverantwortung tragen wird, unterstrich die Gliederung ihre Zugehörigkeit zum radikalen Parteiflügel. 

300 Neonazis zu Thüringentag am 12. Juni erwartet

Am kommenden Samstag findet in Pößneck der „9. Thüringentag der nationalen Jugend“ unter dem Motto „Die Demokraten bringen uns den Volkstod – Stoppen wir sie!" statt. Neben mehreren Musikgruppen soll auch der Neonazi Thomas „Steiner“ Wulff als Redner auftreten.

NPD: Schlammschlachten unter Parteifreunden

Die innerparteilichen Schlammschlachten in der NPD haben sich vor allem in zwei Bundesländern zum offenen Schlagabtausch entwickelt. In Thüringen konnte die derzeitige Chefetage die Übernahme der Parteiführung durch eine radikale Opposition gerade noch abwehren, in Bayern werden mittlerweile weitere führende Parteifunktionäre persönlich attackiert. Der "Frankentag" der NPD-internen Opposition soll in einem früheren Kloster in der Nähe von Gräfenberg stattfinden.