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Verdacht auf Zuhälterei: Neonazi-Spitzel auf der Anklagebank

Die Anklageschrift weist 157 Fälle auf, die Tino Brandt zur Last gelegt werden. Die Staatsanwaltschaft Gera hat den früheren Kopf des militanten Neonazi-Netzwerkes „Thüringer Heimatschutz“ wegen sexuellen und schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen sowie Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger angeklagt. Einen Teil der Vorwürfe soll Brandt eingeräumt haben.

Verdacht auf sexuellen Missbrauch eines Kindes: Staatsanwaltschaft ermittelte 2001 gegen NPD-Wieschke

Eine Woche vor der richtungsweisenden Landtagswahl in Thüringen sorgt eine Ermittlungsakte gegen NPD-Spitzenkandidat Wieschke aus den Jahren 2001 und 2002 für Wirbel: Wie am Freitag öffentlich wurde, ermittelte die Staatsanwaltschaft 2002 gegen ihn u. a. wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauchs eines 12-jährigen Mädchens. Das Verfahren wurde jedoch eingestellt, Wieschke nicht verurteilt.

Bericht zeigt Verbindungen von NSU-Unterstützern zu Burschenschaften auf

Die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion ist erst wenige Wochen alt. Die Behörden gingen, so heißt es dort, nur von vereinzelten Kontakten von Burschenschaften zur extremen Rechten aus. Der Abschlussbericht des Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses hingegen zeichnet ein anderes Bild: Einige der zehn genannten Unterstützer der Terrorgruppe verfügen über eine burschenschaftliche Vergangenheit. Erstmals wurde zudem die Mitgliedschaft des Vizechefs des militanten „Thüringer Heimatschutzes“ in einer Bayreuther Verbindung offiziell bestätigt.

Neonazi mit hoher krimineller Energie – früherer Chef des „Thüringer Heimatschutzes“ wegen Verdachts auf Kindesmissbrauch in U-Haft

Während seiner „aktiven“ Zeit in der Neonazi-Szene baute Tino Brandt – nach eigener Aussage mit Geldern des Verfassungsschutzes – die Straßenkämpfer-Truppe des „Thüringer Heimatschutzes“ auf, in der auch die mutmaßlichen NSU-Terroristen aktiv waren. Zuletzt machte der frühere V-Mann vor allem mit seiner kriminellen Energie Schlagzeilen. Gestern wurde der 39-Jährige verhaftet: Verdacht auf Kindesmissbrauch.

Bestärkte V-Mann Tino Brandt die NSU-Terroristen in ihrem militanten Kurs?

Nachdem der NSU-Prozess vor dem Münchner Oberlandesgericht in den letzten Wochen dahinplätscherte, gab gestern ein befragter BKA-Beamter interessante Details preis. Offenbar hatte der langjährige V-Mann des Thüringer Verfassungsschutzes und Ex-NPD-Führungskader, Tino Brandt, die drei mutmaßlichen Terroristen in ihrer Haltung zur Gewalt bestärkt. Fast zeitgleich wurde bekannt, dass der frühere bayerischen Innenminister Günther Beckstein weitere NSU-Mittäter vermutet, die nicht vor Gericht stehen.

Verfassungsschutzspitzel im NSU-Umfeld kassierte mehr als 20.000 DM

Der Skandal um im Bundesamt für Verfassungsschutz vernichtete Akten zur Thüringer Neonazi-Szene, zu der die späteren NSU-Terroristen gehörten, weitet sich aus. Denn im Gegensatz zur offiziellen Darstellung könnte es sich bei den eingesetzten V-Leuten nicht nur um Mitläufer gehandelt haben. Das jedenfalls legen jetzt aufgetauchte Zahlungen offen, nach denen die Neonazi-Informanten jährlich zwischen 6.000 und 9.000 DM kassiert haben sollen.