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Es liegen 23 Ergebnisse für "Thorsten Hinz" vor.

Die Reisen nach Jerusalem: Ein Geschäft auf Gegenseitigkeit

Für Andreas Thierry, Autor des rechtsextremen Szenemagazins „Volk in Bewegung“, muss es ein innerer Vorbeimarsch gewesen sein: Anfang Dezember 2010 besuchten verschiedene Vertreter europäischer Rechtsparteien Israel und verabschiedeten die „Jerusalemer Erklärung“. Damit schien nun endgültig „sichtbare Gestalt“ angenommen zu haben, wovor Thierry seit langem warnt: vor der Selbstunterwerfung europäischer Rechtspopulisten unter den Zionismus.

Prekäre Partystimmung bei der Jungen Freiheit

Als Ende August die Debatte um Thilo Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab" ihren Anfang nahm, war erwartungsgemäß sofort die rechte Zeitung Junge Freiheit (JF) zur Stelle, um den Thesen des damaligen Bundesbankers voller Begeisterung zuzustimmen. Auch in den folgenden Wochen berauschte sich die JF freudetrunken an Sarrazins nationalistischen und sozialdarwinistischen Einlassungen. Dabei versäumte es das Blatt freilich nicht, durch allerlei groteske Deutungsversuche ihr Scherflein zur Sarrazin-Debatte beizutragen. Unter anderem träumte die Zeitung wieder einmal ihren Traum von einer neuen Partei rechts von der Union. Auch weil es mit der Verwirklichung dieses Traums bislang nicht so richtig vorangeht, droht dem Blatt nach der Party der Absturz in die Katerstimmung. Beitrag nach CC-Lizenz übernommen von redok.de

„Seelisch krankes Herzland“? – Thorsten Hinz über die „deutsche Mentalität“

Bereits im Januar 2010 hatte Thorsten Hinz in einem Artikel der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) am Beispiel Ernst Blochs auf die bemerkenswerte Tatsache aufmerksam gemacht, dass Singularitäts- wie Alleinschuldthese in Deutschland keinesfalls erst Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs sind. Den Ursachen für eine aus seiner Sicht viel tiefer liegende „deutsche Mentalität“ geht er nun in dem neuen lesenswerten Buch „Psychologie der Niederlage“ (2010) nach.

Ein "ganz alltäglicher Ort" - Peter Eisenmann über sein Holocaust-Mahnmal in Berlin

Es gilt als das politisch vielleicht bedeutendste Bauwerk neuerer Zeit in der Bundeshauptstadt. Während sich mit dem "Holocaustmahnmal" mitten im Berliner Regierungsbezirk für Vertreter des linken politischen Spektrums die ewige Mahnung an die deutsche Politik verbindet, eine Wiederholung des Abschlachtens von Menschen nie wieder zuzulassen, sehen Kritiker von rechts darin nichts anderes als den letzten Nagel im Sarg der "Psychologie der Niederlage". Beiden macht nun in einem bemerkenswerten Interview mit der rechtskonservativen Wochenzeitung "Junge Freiheit" (35/10) der Architekt, der amerikanische Jude Peter Eisenmann, einen Strich durch die Rechnung. Für ihn ist das Mahnmal ein "ganz alltäglicher Ort".

Türkiser Appell für eine Tendenzliteratur von rechts – Hinz über die „Schuldkolonie“

Thorsten Hinz gehört nicht nur zu den Stammautoren der neu-rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF), sondern ist auch das beste Pferd im Kaplaken-Stall. Sein Text „Zurüstung zum Bürgerkrieg“ (2008) ist nach Angaben seines Verlegers Götz Kubitschek das „erfolgreichste der Reihe“ und wird bald in vierter Auflage erscheinen. Kein Wunder also, dass Kubitschek mit „Literatur aus der Schuldkolonie“ (2010) erneut einen umfangreicheren Text Hinz’ verlegt.

„Historikerstreit“ in der „Jungen Freiheit“

Wieviele Opfer forderten die alliierten Bomberangriffe zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Dresden? Eine von der Stadt eingesetzte Historikerkommission sollte diese Frage klären. Maximal 25.000 Menschen seien dem Bericht zufolge durch die Angriffe umgekommen. In der „Jungen Freiheit“ kommt ein beteiligter Historiker zu Wort und verteidigt die Zahl, die zuvor von Thorsten Hinz in Frage gestellt wurde.

Von der "Holocaust-Religion" zum "Schoah-Kult": Über eine bemerkenswerte Begegnung zwischen "Junge Freiheit" und "taz"

Als JF-Autor Thorsten Hinz vor ziemlich genau einem Jahr gegen die "Holocaust-Religion" in den publizistischen Krieg zog, vermeldeten Deutschlands Kliniken in den "Abteilungen für akute Schnappatmung" Bettennot. Man mag sich daher gar nicht vorstellen, was für eine Behandlungswelle in den nächsten Tagen auf das deutsche Gesundheitssystem zurollt, nachdem nun ausgerechnet auch die "taz" vor dem "Schoah-Kult" warnt.

Warum die falsche Seite die falsche bleibt – Nachbetrachtungen zu Dresden im Februar 2010

Kenner der deutschen rechten Szene konnten am 13. Februar 2010 in Dresden eine bemerkenswerte Beobachtung machen: „Im Pulk der Völkischen fanden sich überraschend auch Ellen Kositza und Götz Kubitschek (...). Hier in Dresden mischten sie sich unter vorbestrafte Neonazis (...) Der Anlass verbindet.“ (Andrea Röpke) Doch wenn man böswillig wäre, könnte man den Spieß natürlich auch einfach umdrehen.