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Freitag, 29. November 2013

Ex-NPD-Chef Voigt will den Buchmarkt aufmischen: Die Leichen bleiben im Keller

Kaum eine andere Veröffentlichung hat die rechtsextreme Szene in jüngster Zeit mit derart großer Spannung erwartet, wie das seit Längerem angekündigte Buch des ehemaligen NPD-Vorsitzenden Udo Voigt. Wirklich neue Erkenntnisse bleibt der 61-Jährige aber schuldig. Er nutzt die rund 400 Seiten vielmehr, um sich im parteiinternen Kampf um die Spitzenkandidatur zur Europawahl im kommenden Mai in Stellung zu bringen.

Montag, 07. Februar 2011

Die Reisen nach Jerusalem: Ein Geschäft auf Gegenseitigkeit

Für Andreas Thierry, Autor des rechtsextremen Szenemagazins „Volk in Bewegung“, muss es ein innerer Vorbeimarsch gewesen sein: Anfang Dezember 2010 besuchten verschiedene Vertreter europäischer Rechtsparteien Israel und verabschiedeten die „Jerusalemer Erklärung“. Damit schien nun endgültig „sichtbare Gestalt“ angenommen zu haben, wovor Thierry seit langem warnt: vor der Selbstunterwerfung europäischer Rechtspopulisten unter den Zionismus.

Samstag, 06. November 2010

Prekäre Partystimmung bei der Jungen Freiheit

Als Ende August die Debatte um Thilo Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab" ihren Anfang nahm, war erwartungsgemäß sofort die rechte Zeitung Junge Freiheit (JF) zur Stelle, um den Thesen des damaligen Bundesbankers voller Begeisterung zuzustimmen. Auch in den folgenden Wochen berauschte sich die JF freudetrunken an Sarrazins nationalistischen und sozialdarwinistischen Einlassungen. Dabei versäumte es das Blatt freilich nicht, durch allerlei groteske Deutungsversuche ihr Scherflein zur Sarrazin-Debatte beizutragen. Unter anderem träumte die Zeitung wieder einmal ihren Traum von einer neuen Partei rechts von der Union. Auch weil es mit der Verwirklichung dieses Traums bislang nicht so richtig vorangeht, droht dem Blatt nach der Party der Absturz in die Katerstimmung. Beitrag nach CC-Lizenz übernommen von redok.de