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Es liegen 65 Ergebnisse für "Thilo Sarrazin" vor.

Zur Aktualität der identitären Ideologie

Rechtspopulistische Bewegungen machen sich zur Zeit in vielen westlichen Staaten zum Sprachrohr angeblich bisher unterdrückter Bevölkerungsgruppen und Meinungen. Die identitäre Bewegung entwickelt diesen Ansatz weiter zu einem Projekt der autoritären Staatlichkeit gegen Multikulturalismus, Islam und Einwanderung. Dabei verbindet sie ihre Kampagne für einen ethnisch geschlossenen Nationalstaat mit der Kritik an der kapitalistischen Globalisierung. Mit einem Sprachduktus, der Politik emotionalisiert, wird durch «geistige Verschärfung» das Programm eines defensiven Ethnonationalismus entfaltet. Dieser beruft sich auf Traditionsbestandteile eines völkischen Antimodernismus und eine von dem russischen Philosophen Alexander Dugin entworfene eurasische Geopolitik.

NPD schaltet in Flüchtlingsdebatte auf Angriff

Es schien, als habe die NPD auf die Gelegenheit gewartet. Übte sich ihr Fraktionschef Udo Pastörs bei der Aktuellen Stunde in verhältnismäßiger Leisetreterei, polterte er beim NPD-eigenen Antrag mit zuletzt selten gesehener Phrasendrescherei los. Den demokratischen Abgeordneten empfahl der vorbestrafte 63-Jährige einen „Spaziergang durch Neukölln mit dem Neonazi in SPD-Uniform, Thilo Sarrazin“.

Gut gemeint, aber nicht gut gelungen. Ein Buch über die „neue Rechte“

Die Journalisten Liane Bednarz und Christoph Giesa wollen in ihrem Buch „Gefährliche Bürger. Die neue Rechte greift nach der Mitte“ von der Gefahr „rechter Intellektueller“ warnen. Leider kennen sie sich nicht sonderlich gut mit der Materie aus, wodurch ein eher fragmentarisch und oberflächlich gehaltenes Werk entstanden ist – gut gemeint, aber nicht gut gelungen.

NPD-„Fantasieveranstaltung“ mit Sarrazin und Buschkowsky soll lahmen Wahlkampf ankurbeln

Die NPD-Propaganda-Maschine schlägt wieder zu. Öffentlichkeitswirksam lädt Pressesprecher Frank Franz zu einer Podiumsdiskussion mit Thilo Sarrazin, Heinz Buschkowsky und dem Vorsitzenden des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose. Der Grund: Nach der wahrscheinlichen Absage der Gäste möchte sich die angeschlagene Partei in der bekannten Opfer-Rolle suhlen.

Diskutiert Ex-NPD-Chef Udo Voigt bald bei Frank Plasberg?

Nach dem Fall der Drei-Prozent-Hürde, zu dem die NPD mit ihrer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht einen Beitrag geleistet hat, haben die Rechtsextremisten Blut geleckt. Als nächsten Coup planen sie offenbar, sich in Talkshows des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einzuklagen. Bislang war mit dem früheren Bundeschef und aktuellen Spitzenkandidaten zur Europawahl, Udo Voigt, nur ein NPD-Vertreter in einer Fernsehsendung zu Gast – mit überschaubarem Erfolg.

Millionen-Bestseller-Autor als Opfer fehlender Meinungsfreiheit?

Thilo Sarrazin legt mit „Der neue Tugendterror. Über die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland“ ein neues Buch vor, worin er die Debatte um seinen Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ kommentiert. Hierbei beklagt der Autor des millionenfach verkauften Werks eine Einschränkung seiner Meinungsfreiheit und „widerlegt“ so kaum ernsthaft in der Debatte vertretene Auffassungen zu unterschiedlichen Aspekten von gesellschaftlicher Gleichheit.