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Es liegen 19 Ergebnisse für "TW Extremismus" vor.

Die Totalitarismustheorie – Anmerkungen zu Geschichte, Renaissance und Potenzial eines kontroversen Forschungsansatzes – Teil 2

Nachdem Christoph Weckenbrock im ersten Teil seines Beitrages zur Totalitarismustheorie auf unterschiedliche Konzeptionen und klassische Vertreter des Konzeptes eingegangen ist, befasst er sich im zweiten und letzten Teil mit der Rezeption der Theorie während des Kalten Krieges und danach, bevor er die Frage nach ihrem Nutzen in der heutigen Zeit zu klären versucht.

Die Totalitarismustheorie – Anmerkungen zu Geschichte, Renaissance und Potenzial eines kontroversen Forschungsansatzes – Teil 1

Der Begriff des „Totalitarismus“ gilt als ähnlich umstritten wie der Begriff des „Extremismus“. Dabei kann ersterer auf eine noch  längere Tradition zurückblicken. Der Politikwissenschaftler Christoph Weckenbrock stellt in diesem ersten Teil einen kurzen Abriss der Geschichte des Begriffes dar. Im zweiten Teil wird er sich mit der Rezeption befassen.

„Mir ist bewusst, dass der Begriff Rechtsextremismus auch nicht optimal ist.“ – Im Gespräch mit Miro Jennerjahn (Die Grünen)

Der Sächsische Landtagsabgeordnete Miro Jennerjahn (Die Grünen) hat sich in jüngerer Vergangenheit zwar einerseits vehement gegen die Extremismustheorie und die Neuausrichtung der Extremismusbekämpfung durch die Bundesregierung positioniert, aber dennoch andererseits betont, dass es „ein berechtigtes Anliegen (sei), auch gegen Linksextremismus und Islamismus vorzugehen.“ Wir suchten daher das Gespräch mit ihm. Dabei dürften sich beide Seiten in der Feststellung wieder finden, dass in diesem Gespräch eine echte Verständigung nicht gelungen ist. Wir haben daher auch auf eine Kürzung des Textes verzichtet und bitten unsere LeserInnen hierfür um Verständnis.

„Wir hätten uns mit dem Verfassungsschutzbericht am liebsten unsere Zimmer tapeziert“ – Im Gespräch mit Hannes Gießler

 

Hannes Gießler, u.a. Autor für die Monatszeitschrift Cee Ieh (i.e. Conne Island Newsflyer), hat in der jüngeren Vergangenheit als überzeugter Sozialist zugleich mit differenzierten antitotalitaristischen Argumenten auf sich aufmerksam gemacht. Er pädiert für eine unaufgeregte Debatte über den "Extremismus" und vor allem dafür, die bürgerlichen Freiheitsrechte auch gegen Angriffe von links zu verteidigen.

Christoph Weckenbrock: Politikwissenschaftliche, verfassungsrechtliche und administrative Perspektiven des Extremismusbegriffs

Was ist Extremismus? Nur wenige Debatten in der Politikwissenschaft werden ähnlich leidenschaftlich geführt wie diejenige um Bedeutung und Nutzen dieses viel befehdeten Begriffs. So ist es kaum verwunderlich, dass schon der politikwissenschaftliche Diskurs zum Extremismus allein durch eine Fülle von einander widerstreitenden Meinungen und Ansätzen charakterisiert ist. Und die Debatte wird nicht übersichtlicher, wenn man sich die Unterschiede und Gemeinsamkeiten eines politikwissenschaftlichen, verfassungsrechtlichen und administrativen Extremismusbegriffs im Rahmen der streitbaren Demokratie vergegenwärtigt.

Mit „Terror“ und „Erziehungsdiktatur“ zum „neuen Menschen“? Über Totalitarismus in der 68er-Bewegung

Dass es auch einen Extremismus bzw. Totalitarismus von links geben kann, hat das 20. Jahrhundert ausreichend bewiesen. Dabei muss man gar nicht immer wieder den Diktator Stalin bemühen, um derartige Dinge zu belegen. Totalitaristische Motive finden sich selbst in der jüngeren Geschichte der deutschen Linken – z.B. in der legendären 68er-Bewegung.