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Es liegen 35 Ergebnisse für "Stolpersteine" vor.

Neonazis die Stirn bieten: „Karneval der Demokratie“ in Vorpommern

Das Bündnis „Vorpommern: weltoffen, demokratisch, bunt!“, gegründet anlässlich des Pressefestes der NPD-Parteipostille Deutsche Stimme, feiert sein einjähriges Bestehen am kommenden Samstag mit einem großen Festprogramm. Zum „Karneval der Demokratie“ hat sich eine illustere Gästeschar angekündigt, darunter die „Prinzessinnen gegen Nazis“ und Satirevogel Storch Heinar. Aber auch die Information soll nicht zu kurz kommen.

Nach Einschüchterungsversuch gegen Stolperstein-Aktivistin: Erneut Mahnmale in Berlin geschändet

In Berlin-Friedenau haben Unbekannte in der letzten Nacht in einer konzertierten Aktion bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen zahlreiche Stolpersteine geschändet. Längst haben es die Antisemiten aber nicht nur auf die Mahnmale abgesehen: Petra Fritsche, deren ganzes Engagement den Stolpersteinen gilt, ist zur Zielscheibe geworden.

Der ENDSTATION RECHTS. Jahresrückblick. Teil 3.

Ein brauner Schatten lag über Deutschland in diesem Jahr – der Schatten des rassistisch motivierten Terrors. Kaum eine Woche verging, in der nicht neue Meldungen über die Schlamperei und Unfähigkeit der Behörden im Zuge der Ermittlungen gegen den NSU über die Ticker gingen. Die Aktivitäten der Neonazis und ihr Vorgehen gegen demokratische Institutionen wurden dadurch allerdings kaum beeinträchtigt.

Braunes Schlaraffenland M-V?

In gleich mehreren Städten M-Vs haben Neonazis erneut Parteibüros und öffentliche Einrichtungen beschädigt. Die Aktion war koordiniert, zudem hinterließen die Täter eine Art Bekennerschreiben. Die Fahndungserfolge der Sicherheitsbehörden bleiben aus – und die Szene agiert zunehmend selbstbewusster.

Nach "Stolpersteine-Diebstahl": Über 1.000 Euro Spenden für neue Mahnmale

Dieser Schuss dürfte nach hinten losgegangen sein: Am 9. November entfernten unbekannte Täter alle Stolpersteine aus der Greifswalder Innenstadt. Die Gedenktafeln erinnern an die jüdischen Opfer der nationalsozialistischen Terrorherrschaft. Die Polizei vermutet einen rechtsextremistischen Hintergrund.

Jahrestag der Pogramnacht: Unbekannte entfernen Stolpersteine in Greifswald

Im Bereich der Innenstadt und der Fleischervorstadt wurden in der vergangenen Nacht alle Stolpersteine entfernt, wie die Hansestadt Greifswald heute Mittag meldete. Die Gedenktafeln sind vor mehreren Häusern im Boden eingelassenen und erinnern an ehemalige Jüdische Bürger, die darin gewohnt haben und in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden.

Demokratinnen und Demokraten schließen Reihen gegen Neonazi-Aufmarsch in Wismar

In Wismar herrscht diesen Samstag Ausnahmezustand. Die NPD-Nachwuchsorganisation Junge Nationaldemokraten mobilisiert zu einer Demonstration, der sich ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis entgegenstellt. 400 Polizeibeamte sollen unterdessen die Gruppen trennen.

Brandenburg: Zahl rechtsextremer Straftaten steigt

Wie das Potsdamer Innenministerium am Donnerstag verkündete, ist die Zahl der rechtsextrem motivierten Straftaten im Vergleich zum Jahr 2011 gestiegen. Polizeipräsident Arne Feuring kündigte nun einen verschärften Kurs an, den er mithilfe des LKA umsetzen will.

Konzertierte Aktion: Stolpersteine in Wismar mutmaßlich durch Neonazis geschändet

In einer konzertierten Aktion haben Unbekannte in der Nacht zu Samstag alle in der Wismarer Innenstadt verlegten Stolpersteine mit Stahlplatten, auf denen die Lebensdaten von Wehrmachts- und Waffen SS-Soldaten eingraviert sind, überklebt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Verunglimpfung von Opfern des Holocausts. Die Initiatoren der Stolpersteine sehen die Beschädigungen als Ansporn, zukünftig rechtsextremem Gedankengut noch energischer die Stirn zu bieten. 

Bernd Meier mit Johannes-Stelling-Preis ausgezeichnet

Bereits seit 2006 zeichnet die SPD-Landtagsfraktion Personen, die sich couragiert gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit engagieren, mit dem Johannes-Stelling-Preis aus. Er geht an diesem Jahr an Bernd Meier von der Insel Usedom.

Stolpersteine in Neustrelitz beschädigt

Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg in einer Pressemitteilung vor dem Wochenende bekannt gab, sind in der Glambecker Straße in Neustrelitz sogenannte Stolpersteine, die erst am 30. April im Gedenken an die durch die Nationalsozialisten verfolgten Bürgerinnen und Bürger der Stadt verlegt worden waren, beschädigt worden.

Was geht ab am 13. und 18. Februar in Dresden? Der ENDSTATION RECHTS.-Überblick

In diesem Jahr müssen Neonazis in Dresden kleinere Brötchen backen. Im Gegensatz zu den letzten Jahren, als weit über 6.000 braune Demonstranten durch die Stadt an der Elbe zogen, erwarten Sicherheitskreise für dieses Jahr nur 1.500 bis 2.000 Aktivisten. Kein Grund für Demokraten, die Hände in den Schoss zu legen. 

Neonazi wegen Anstiftung zur Brandstiftung zu mehrjähriger Gefängnisstrafe verurteilt

Der Fall machte bundesweit Schlagzeilen: Ende Januar 2010 ging das „Haus der Demokratie“ in Zossen in Flammen auf – in Brand gesteckt von einer Gruppe Neonazis. Nun stand der mutmaßliche Anstifter vor Gericht.

Hakenkreuze an Leichenhalle

Mutmaßliche Rechtsextremisten haben am vergangenen Wochenende einen Friedhof mit Parolen beschmiert. Neben dem Glockenturm der Kirche wurden sogar an die Leichenhalle Hakenkreuze gesprüht.

Hakenkreuz an Wahlkreisbüro der Linken

Erneut ist ein Wahlkreisbüro der Linken mit rechtsextremen Parolen beschmiert worden. Und auch sogenannte Stolpersteine wurden in Anklam verunstaltet.

„Stolpersteine“ werden in Anklam verlegt

Am 21. August sollen die ersten vier „Stolpersteine“ zur Erinnerung an jüdische NS-Opfer verlegt werden. Nach einem Bericht der „Ostseezeitung“ wird der bundesweite Initiator des Projekts Gunter Demnig die Gedenksteine an den Stellen einlassen, an denen die einstigen Wohnhäuser der Opfer standen. 

Europas größtes Rechtsrock-Festival - Gegenbündnis plant Blockade

Am morgigen Sonnabend ist es erneut soweit: Die NPD ruft zum „Rock für Deutschland“ ins ostthüringische Gera. Das Festival, das bereits zum achten Mal stattfindet, hat sich zu einem der größten Neonazi-Veranstaltungen in Europa entwickelt. Im vergangenen Jahr kamen etwa 4.000 Rechtsextremisten, die Anzahl der Gegendemonstranten war eher gering. Dieses Jahr sind hingegen bereits 15 Gegendemonstrationen angemeldet, Ziel des größten Gegenbündnisses: „stoppen – blockieren – verhindern“.  

Wenn das Adorno wüsste... – Iris Hanika „Das Eigentliche“

„Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“, meinte Adorno. In Iris Hanikas Roman „Das Eigentliche“ gibt es sogar ein Kinderlied über Auschwitz. Es ist aber nicht der einzige Punkt der Erinnerungskultur, der in dem Roman in Frage gestellt wird.

Zossen kommt nicht zur Ruhe: Erneute Morddrohung

Die in Zossen ansässige Bürgerinitiative „Zossen zeigt Gesicht“ kommt nicht zur Ruhe. Nachdem im Januar ein 16-jähriger Rechtsextremist das „Haus der Demokratie“ niedergebrannt hatte, haben mutmaßliche Neonazis in der Nacht zu Sonntag eine Morddrohung gegen ein Mitglied der Bürgerinitiative an eine Wand geschrieben und zudem mehrere Gebäude mit Hakenkreuzen beschmiert.

Vergangenheit, die nicht vergeht: Jüdische Gemeinde wehrt sich gegen Gedenkstätte

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Das bekommen dieser Tage die Initiatoren des Projekts „Freiburg braucht eine Mahn- und Gedenkstätte“ zu spüren. Die Jüdische Gemeinde Freiburg wirft ihnen eigenes Profilierungsstreben vor. Und stellt die gesamte deutsche Gedenkkultur in Frage. Man brauche mehr Begegnungsstätten als Mausoleen. 

„Die Linke“ verleiht ihren „Courage-Preis“

Der von der Landtagsfraktion der Linken im Jahr 2007 ins Leben gerufene „Courage-Preis“ wurde heute zum zweiten Mal im Schweriner Haus der Kulturen vergeben. Diesjähriger Preisträger des mit 2.500 Euro dotierten Preises ist der ehrenamtliche Geschäftsführer des Lübtheener Sportvereins „Concordia“, Hans-Dieter Karczewski.

NPD-„Mahnwache“ in Berlin verboten

Eine von der NPD in Berlin angemeldete „Mahnwache“ am Holocaust-Gedenktag ist von der Polizei verboten worden. Unter dem gleichen Motto wie in Berlin wollen Neonazis nun im brandenburgischen Zossen aufmarschieren.

Zossen: Autonome Nationalisten stören Shoa-Gedenken

Am Mittwochabend versammelten sich über 250 Bürger aller demokratischer Schattierungen auf dem Marktplatz der brandenburgischen Kleinstadt Zossen, um gegen antisemitische und rechtsextreme Umtriebe zu demonstrieren. Sie folgten dem spontanen Aufruf der CDU-Stadtverordneten Susanne Michler zu einer Schweigeminute, die damit "ein Zeichen der Erinnerung an Vertreibung und Mord an Zossener Bürgern und gegen die Verleugnung des Holocaust" setzen wollte.

Waren: Unbekannte stören Pogrom-Gedenken mit israelfeindlichen Parolen

Nach einem Bericht des "Nordkurier" überschattete der Aufzug jugendlicher Extremisten die gestrige Gedenkveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages der Reichspogromnacht. Die Rechtsextremisten störten die Verlegung so genannter Stolpersteine mit israelfeindlichen Parolen.

Landesweites Gedenken an Reichspogromnacht

In Mecklenburg-Vorpommern wird es am kommenden Sonntag, dem 70. Jahrestag der Novemberpogrome, zu zahlreichen Veranstaltungen von Gedenkkonzerten über Lesungen bis zur Stolpersteinverlegung kommen, so der „Nordkurier“.

Stolpersteine sollen an Greifswalder Opfer des Nazi-Terrors erinnern

In der Universitäts- und Hansestadt Greifswald werden am 10. Juli 2008 erstmals "Stolpersteine" verlegt. Sie sollen an Greifswalder Bürgerinnen und Bürger erinnern, die zwischen 1933 und 1945 verfolgt und ermordet wurden. Die meisten der Greifswalder Opfer des Nazi-Terrors sind bisher weitgehend vergessen.

Rostock aktiv gegen Rechts - 8. - 13. Mai 2008

Die Initiative ENDSTATION RECHTS. präsentiert in der Zeit vom 8. bis 13. Mai 2008 in Rostock die Veranstaltungsreihe "Rostock aktiv gegen Rechts". Zahlreiche, ganz unterschiedliche Veranstaltungen bieten eine Woche lang die Möglichkeit, sich über neue Entwicklungen in der rechten Szene zu informieren, neue Einblicke zu gewinnen, mögliche Gegenstrategien zu diskutieren und selber aktiv zu werden.

29. Landtagssitzung: Lüssow will ECC-Kameraden retten

Auf seiner 29. Sitzung beschäftigte sich der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern heute mit drei Anträgen der NPD. Zunächst ging es um die Rettung rechter Bekleidungsgeschäfte (Drucksache 5/983), dann um Zwangsadoptionen in der DDR und schließlich um ein öffentliches Programm zur Verlegung von Stolpersteinen für SED-Opfer (Drs. 5/985).

Nächste Landtagssitzungen: Der sanfte Revisionismus des Udo Pastörs (NPD)

Ab morgen ist wieder Landtagssitzung. Hierbei steht eine Änderung der Landesverfassung im Vordergrund, die von allen demokratischen Fraktionen einstimmig eingebracht wurde und ein Bekenntnis des Landes gegen rechtsextremistische Bestrebungen formulieren soll. Auch die NPD hat wieder einige Anträge eingebracht. Jedoch hält sich deren Brisanz diesmal stark in Grenzen - abgesehen von einem Antrag.

Erinnerung an Naziopfer in Pasewalk fortgesetzt

Was im Jahre 2005 mit der Verlegung der ersten sieben Stolpersteine in Mecklenburg-Vorpommern begann, ist inzwischen schon zur Tradition geworden. Und so konnten aufgrund intensiver Patensuche auch in diesem Jahr wieder acht Stolpersteine verlegt werden.

Weitere Stolpersteine erinnern an jüdische Bewohner

Auch dieses Jahr werden durch Gunter Demnig auf Initiative des Museumsfördervereins der Stadt Pasewalk wieder sieben Stolpersteine zum Gedenken jüdischer Bewohner der Stadt Pasewalks verlegt.

 

Stolpersteine in Schwerin und Parchim

Nach Pasewalk, Garz auf Rügen und Rostock sollen bald auch in Schwerin und Parchim "Stolpersteine" an Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Der Kölner Künstler Gunter Demnig werde am 16. Juni an fünf Orten in der Landeshauptstadt die ersten 14 "Stolpersteine" verlegen, teilte der Schweriner Jugendring am Freitag mit. Zuvor ist auf dem Markt eine Feierstunde geplant,bei der auch der Landesrabbiner William Wolf sprechen wird.

Stolpersteine in Lübtheen / NPD-Aufmarsch angemeldet

Am Freitag, dem 16. Juni werden in Lübtheen in zwei Straßen insgesamt fünf Gedenk-Stolpersteine zur Erinnerung an jüdische Opfer des Holocausts verlegt. An der „Stolperstein“-Verlegung nimmt auch Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust teil, aus dessen Familie vier der Opfer stammen, an denen an diesem Tag stellvertretend für die zahllosen Opfer des Nazi-Regimes gedacht wird. Lübtheen gilt als eine Hochburg der Neonazis und ist Wohnort des NPD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 17.September, Udo Pastörs. Es ist also mit Reaktionen der rechtsextremen Szene zu rechnen. Die neonazistische NPD hat, im gleichen Ort, eine Auftaktveranstaltung für den Landtagswahlkampf angemeldet, die nur zwei Tage später, am 18. Juni, stattfinden soll.

Stolpersteine in Rostock

Die Stolpersteinaktion wurde 2001 nach langjährigen Planungen vom Max-Samuel-Haus ins Leben gerufen. Aber was sind Stolpersteine?

Enthüllung eines Stolpersteins

Mahnnung wider das Vergessen - Stolperstein erinnert an Irma Borchardt

An die Rostocker Opfer des Holocaust erinnern „Stolpersteine“ auf den Gehwegen. Mehr als ein Dutzend dieser Gedenktafeln sind mittlerweile in Gehwege der Stadt eingelassen. Die „Stolpersteine“ markieren damit den Wohnort der Rostocker Bürgerinnen und Bürger, die während der Nazizeit aufgrund ihres jüdischen Glaubens ermordet wurden. Wir spenden einen Stolperstein zum Gedenken an eine in Auschwitz ermordete Rostocker Jüdin.Er soll künftig an das kurze Leben und den grausamen Tod von Irma Borchardt erinnern. Sie wurde hochschwanger mit einem Kind in ihrem Bauch in Ausschwitz ermordet.