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Kommunalwahl Sachsen: NPD kommt mit einem blauen Auge davon

Während die NPD in Mecklenburg-Vorpommern bei den Kreistagswahlen am vergangenen Sonntag ein folgenreiches Debakel erlebt, konnte der sächsische Landesverband den Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen. Zwar verloren die „Kameraden“ in der Vorzeigegliederung an Rückhalt, angesichts eines landesweiten Zuspruchs von 4,6 Prozent können sich Szymanski, Schimmer, Gansel & Co. aber Hoffnungen auf einen erneuten Landtagseinzug am 30. August machen.

Dokumentation: Die NPD-Kandidaten zur Kommunalwahl in Sachsen

Mit ihrer Kandidatenaufstellung für die Kommunalwahlen am 25. Mai versucht die NPD in Sachsen, der Öffentlichkeit ihre vermeintliche regionale Verankerung zu zeigen. Für die Wahlen der Kreistage in den Landkreisen stellte die NPD insgesamt 176 Kandidaten auf und ist somit flächendeckend vertreten. Bei den Kreistagswahlen 2008 konnten die Rechtsextremen noch 224 Anhänger mobilisieren, sich zur Wahl zu stellen.

NPD-Basis bröckelt: Erfolglose Kandidatensuche zur Kommunalwahl über Facebook

Ende 2013 machte die vermeintliche Bürgerinitiative „Schneeberg wehrt sich“ durch rassistische Demonstrationen auf sich aufmerksam. Jetzt suchte ihr Initiator, NPD-Funktionär Stefan Hartung, über deren Facebook-Auftritt neue Kommunalpolitiker für seine Partei und drohte, die Seite abzuschalten, falls sich keine Kandidaten finden. Doch die Drohung blieb heiße Luft.

Übermacht an Gegendemonstranten verdirbt Flüchtlingsheim-Gegnern Kundgebung in Leipzig

Die Köpfe hinter der Initiative „Leipzig steht auf“ erhofften sich von der Demonstration am Montagabend in Leipzig einen ähnlichen Erfolg, wie ihn die NPD Ende des vergangenen Jahres in Schneeberg hatte. Dieser Plan ging nicht auf; die 80 Rechtsextremen sahen sich einer Übermacht von 700 Gegendemonstranten gegenüber. Nach weniger als einer Stunde zogen die Flüchtlingsheim-Gegner wieder ab.

Nach Schneeberg ist vor Schneeberg

Das dritte Aufeinandertreffen von Asylgegnern und Befürwortern im sächsischen Schneeberg ist passé. Zwar fanden sich erstmals mehr Gegendemonstranten vor Ort ein, doch konnten unter NPD-Führung erneut über 1.000 Anhänger mobilisiert werden. Da derzeit ganz Deutschland auf die Kleinstadt schaut, dürften Strategen der rechtsextremen Partei derzeit gezielt überlegen, wie sich das Modell auch auf andere Regionen übertragen lässt.