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Thüringen: Saisonauftakt für Neonazi-Konzerte

Erst vor wenigen Tagen prägte Thüringen die Berichterstattung zum 1. Mai – in Weimar sprengten Neonazis eine DGB-Veranstaltung, in Saalfeld marschierten gut 700 höchst aggressive Teilnehmer durch die Stadt, da werfen die nächsten Ereignisse ihre Schatten voraus. Bereits an diesem Wochenende soll die extrem rechte Hooligan-Band „Kategorie C“ in Kloster Veßra auftreten, bevor am 23. Mai in Hildburgshausen das „Rock für Meinungsfreiheit“ über die Bühne gehen soll. Mittendrin: Neu-Gastronom Tommy Frenck.

Geheimes Neonazi-Konzert als Wahlkampf der Partei "Die Rechte"? – Polizei löst Veranstaltung auf

Am vergangenen Samstag stürmte die Polizei ein konspirativ organisiertes Rechtsrock-Konzert im nordrhein-westfälischen Herne. Laut einem Flyer handelte es sich um eine Solidaritätsveranstaltung für die verbotene Kameradschaft „Nationaler Widerstand Dortmund“. Organisatoren der Partei „Die Rechte“ behaupten, es handelte sich um eine Wahlkampfveranstaltung.

„Wir müssen draußen bleiben“ – Neonazi-Solidaritätskonzert ohne NPD

Am kommenden Samstag ist „im Ruhrgebiet“ ein weiteres Rechtsrock-Konzert angesetzt. Ziel der Veranstaltung sei „Solidarität“ mit der verbotenen Neonazi-Kameradschaft „Nationaler Widerstand Dortmund“ zu signalisieren, verspricht ein Flyer. Damit fügt sich der Musikevent in eine Gesamtstrategie ein, zu der auch eine Großdemonstration am 31. August in Dortmund gehört. Freilich sind nicht alle Aktivisten willkommen – NPD-Anhänger sollen vor der Tür bleiben.   

Braunes Feierwochenende: Neonazikonzert mit „Burn Down“ und „Kinderzimmer-Terroristen“ in Finowfurt

Mit Rechtsrock lassen sich Millionen Euro umsetzen. Nach einem Stück von diesem Kuchen greift auch die Splitterpartei Die Rechte. Am kommenden Samstag soll auf dem Grundstück des Chefs des Brandenburger Landesverbandes, Klaus Mann, der zweite braune Großevent innerhalb weniger Wochen stattfinden. Auch die NPD-Fraktion Sachsen plant ein Sommerfest.

Thüringer Neonazi-Festival bleibt hinter den Erwartungen zurück

Nicht einmal die Plätze auf den Bierbänken in den ersten Reihen waren gefüllt. Gut 160 Neonazis kamen am Wochenende zum „Thüringentag der nationalen Jugend“ in Kahla zusammen. Die zeigten sich jedoch von ihrer entlarvenden Seite und trugen ihre Sympathie mit dem mutmaßlichen NSU-Unterstützer Ralf Wohlleben zur Schau. Rund 600 Neonazi-Gegner demonstrierten gegen die Veranstaltung.

Der braune Musiksommer beginnt in Thüringen: Neonazi-Feier mit „Sleipnir“ und „Words of Anger“

Der Sommer naht und damit die Open Air-Saison. Wie in den letzten Jahren wollen auch Neonazis ihr Stück von diesem Kuchen abbekommen. Den Anfang macht in knapp drei Wochen der von dem Neonazi Thorsten Heise organisierte „Eichsfeldtag“. Neben den Rechtsrock-Bands „Sleipnir“ und „Words of Anger“ wird in der thüringischen Provinz der ehemalige NPD-Chef Udo Voigt erwartet.