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Rudolf Heß-Gedenkmarsch und Gegenaktionen 45

Berlin: Rudolf Heß-Marsch mehrfach blockiert

Über 800 Neonazis reisten am Samstag nach Berlin-Spandau, der Todestag vom Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß jährte sich zum 30. Mal. Doch einen Marsch vorbei am ehemaligen Kriegsverbrechergefängnis verhinderten Gegendemonstranten, die geplante Route musste aufgrund von Blockaden massiv verkürzt werden. In der rechtsextremen Szene gibt es offenbar Überlegungen, den Marsch alljährlich durchzuführen.

Im Schatten der AfD: Rechte Splitterparteien bei NRW-Wahl chancenlos

Am 14. Mai sind die Bürgerinnen und Bürger des bevölkerungsreichsten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Neben dem Platzhirsch am rechten Rand, der AfD, treten die NPD, die REP und Die Rechte an. Realistische Chancen, die wichtige Ein-Prozent-Hürde zu überspringen, räumen Beobachter keiner dieser Splitterparteien ein. Pro NRW verzichtet sogar auf eine Kandidatur.

Neonazi-Block im Hörsaal? Podiumsdiskussion an Universität geplatzt

Zu einer Podiumsdiskussion, an der auch ein AfD-Vertreter teilnehmen sollte, hatte am Donnerstagabend das Schwulenreferat der Universität Dortmund geladen. Doch auch 20 Neonazis, darunter Kader der Rechten, waren vor Ort. Nach langer Diskussion musste die Veranstaltung schließlich abgebrochen werden, bevor sie überhaupt begonnen hatte.

Die Rechte wirbt für Hool-Demo

Rund 70 Neonazis kamen am Dienstagabend zu einer von der Partei die Rechte organisierten „Mahnwache“ in Dortmund. Unterdessen bereitet sich die Polizei auf eine weitere rechtsextreme Aktion in der Ruhrgebietsstadt vor, die deutlich größer ausfallen dürfte.

Mit neuem Landeschef: Neonazi-Partei kandidiert zur Landtagswahl in NRW

Am vergangenen Wochenende stellte sich mit dem nordrhein-westfälischen Landesverband die aktivste Gliederung der Neonazi-Partei die Rechte neu auf. An der Spitze steht mit Sascha Krolzig ein langjähriger Kader. Außerdem wählten die Delegierten des Parteitages die Landesliste für die Landtagswahl im bevölkerungsreichsten Bundesland im nächsten Jahr.

"Gegen linke Gewalt und Asylmissbrauch" – Hooligans organisieren Aufmarsch in Magdeburg

An einer von rechten Hooligans organisierten Versammlung hatten sich am Samstagnachmittag in Magdeburg zwischen 500 und 600 Personen aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: „gegen linke Gewalt und Asylmissbrauch“ und bestand aus zwei Kundgebungen und einem Marsch durch das Zentrum der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt.

Dortmunder „Rathaussturm“: Neonazi zu 22 Monaten Gefängnis verurteilt

Für seine Beteiligung an zwei gewalttätigen Auseinandersetzungen schickt das Schöffengericht Dortmund einen Bezirksvertreter der Splitterpartei Die Rechte für 22 Monate ins Gefängnis. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass Daniel Grebe beim sogenannten Rathaussturm einen Politiker mit einem Flaschenwurf verletzt hatte, außerdem habe er nur wenige Monate vorher gezielt Böller auf Polizisten geworfen.

Dortmunder Rathaussturm: Erster Neonazi zu 800 Euro Strafe verurteilt

Vor dem Dortmunder Amtsgericht erging gestern das erste Urteil im sogenannten Rathaussturm-Prozess. Der Richter sprach einen der beteiligten Neonazis wegen Körperverletzung und versuchter Nötigung schuldig. Der einschlägig bekannte 31-Jährige hatte einen Kameramann zu Boden gedrückt; die Vorwürfe, sein Opfer getreten zu haben, wurden hingegen fallen gelassen.

Stühlerücken bei Der Rechten

Dass die Neonazi-Partei Die Rechte kein wirkliches Interesse an tatsächlicher parlamentarischer Arbeit hat, ist sattsam bekannt. Nach nur neun Monaten streicht ihr Kader Dennis Giemsch, der seinerseits für den berüchtigten Siegfried Borchardt nachgerückt war, im Dortmunder Stadtrat die Segel. Fortan soll sein „Kamerad“ Michael Brück das Parlament mit entlarvenden Anfragen überziehen.

Hogesa-Demo schrumpft zusammen

Die nach den Ausschreitungen in Köln mit Spannung erwartete Hogesa-Demonstration in Hannover ist vorüber. Lediglich 3.000 Hooligans waren am Samstag in die Landeshauptstadt gereist – und damit deutlich weniger als erwartet. Die Standkundgebung nahm der Veranstaltung jegliche Dynamik, Hunderte Teilnehmer reisten vorzeitig ab.

Neonazis, Identitäre, Salafisten – Eine Nachbetrachtung der eskalierten Kölner Hooligan-Demonstration

Am 26. Oktober 2014 eskalierte in Köln eine von der Initiative „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) unter erheblicher Beteiligung von Rechtextremisten durchgeführte Kundgebung. Sie forderte 49 verletzte Polizisten und führte zu einer intensiven Presseberichterstattung, welche die sich aus dem rechtsextremistischen Engagement in der Fußballgewaltszene ergebende Gefahr thematisierte. Nach dem Abflauen der ersten Aufregung bietet sich auf der Basis eines Erlebnisberichts eine Nachbetrachtung zu den sich darüber hinaus ergebenden Aspekten an.

Neonazi-Hooligans planen weitere Machtdemonstrationen in Hamburg und Berlin

Sie macht ihre Drohung wahr: Die mit Neonazis durchsetzte Gruppierung „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) mobilisiert für den 15. November zu zwei Großdemonstrationen nach Hamburg und Berlin. Außerdem haben sich für den 9. November – dem Jahrestag der Reichspogromnacht – HoGeSa-Anhänger auf einer Kundgebung der Reichsbürger vor dem Berliner Kanzleramt angesagt.

Dortmunder Neonazis stören Fußballspiel mit antisemitischer Provokation

Der im Gaza-Streifen ausgetragene Krieg zwischen der terroristischen Hamas und der israelischen Armee führte in verschiedenen europäischen Ländern zu antisemitischen Ausschreitungen. So stürmten während einer in Österreich ausgetragenen Fußballpartie zwischen Maccabi Haifa und dem französischen Klub OSC Lille augenscheinlich arabischstämmige Gewalttäter mit einer palästinensischen Fahne auf das Spielfeld und griffen die israelischen Sportler an. In Deutschland hingegen nutzten Dortmunder Neonazis ein an sich wenig bedeutendes Jugendspiel für ihre Agitation.

Gaza-Konflikt bringt die extreme Rechte in Erklärungsnot

In diesen Tagen schaut die ganze Welt mit angehaltenem Atem auf den Nahen Osten. Blutige Auseinandersetzungen fordern Opfer auf beiden Seiten. Längst ist der Konflikt hierzulande angekommen und findet seinen Niederschlag in zahlreichen Demonstrationen. Für die Neonazi-Szene eine willkommene Gelegenheit, um ihrem antisemitischen Weltbild freien Lauf zu lassen. Über das „Wie“ allerdings gibt es Unstimmigkeiten.

„SS-Siggi“ tritt ab – Die Rechte-Spitzenkader Giemsch rückt in Dortmunder Stadtrat nach

Die Dortmunder Spatzen hatten es schon lange von den Dächern gezwitschert, nun ist es es eingetroffen. Der erst am 25. Mai in den Rat der gut 570.000 Einwohner zählenden Stadt gewählte bekannte Neonazi Siegfried Borchardt legt „aus gesundheitlichen Gründen“ zum Monatsende sein Mandat nieder. Nachrücken wird mit Dennis Giemsch ein brauner Hardliner mit bestem Szenenetzwerk.

Neonazi-Partei Die Rechte setzt in Dortmund weiterhin auf Einschüchterung des politischen Gegners

Gestern fanden in Dortmund die ersten Ratssitzungen nach der Kommunalwahl statt. Noch am Wahlabend hatte ein brauner Mob versucht, in das Rathaus der Ruhrpott-Stadt einzudringen. Danach hatte die Stadtverwaltung Hausverbote für gut zwei Dutzend Anhänger der Partei Die Rechte ausgesprochen. Die wiederum ruft ihre Sympathisanten auf einem parteinahen Internetportal dazu auf, bei den Treffen der Volksvertreter „vorbeizuschauen“.

Wahlkampfauftakt Der Rechten mit der „Lunikoff Verschwörung“

Die Kommunalwahl in Dortmund im nächsten Mai wirft ihre Schatten voraus. Bereits jetzt bewirbt Die Rechte ihre Auftaktveranstaltung; ein Konzert mit vier Neonazi-Bands. Da gleichzeitig der 60. Geburtstag des bekannten Aktivisten Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt begangen werden soll, dürften sich zahlreiche Szenegrößen ein Stelldichein geben.

Ungleiches Duell: Neonazi-Hooligan Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt versus Borussia Dortmund

Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt ist ein Urgestein der Dortmunder Neonazi-Hooligan-Szene. Unlängst hat der mehrfach Vorbestrafte die Kampfmontur gegen das Politikerdress getauscht – im nächsten Mai möchte er sogar in den Stadtrat einziehen. Auf seinen Werbeplakaten verwendet er die Farben schwarz-gelb und eckt damit bei Borussia Dortmund an, die nach Informationen seiner Partei rechtlich gegen die Neonazis vorgehen wollen.

SS-Siggis Erben

Von wegen ostdeutsches Problem: Auch bei Westklubs gehören Nazis auf den Rängen zum Inventar, zahllose Übergriffe und Straftaten sind dokumentiert. Die rechte Szene drängt zurück an die Macht.

Borussia Dortmund, der Rechtsextremismus und die Medien

Zukünftige Fans des BVB werden bei der Betrachtung der Vergangenheit das Jahr 2012 als ein sportlich ruhmreiches Jahr der Vereinsgeschichte bewerten. Andererseits wird sich der ein oder andere Anhänger an die kurveninternen Querelen über den Protest gegen das DFL-Sicherheitskonzept sowie an eine weitere Eintrübung erinnern: Der Entfaltung rechtsextremistischer Aktivitäten sowie deren Thematisierung durch die Medien. Ein Gastbeitrag.

Hat der BVB ein Neonazi-Problem?

Bereits seit über 30 Jahren kämpft Borussia Dortmund mit einem ernstzunehmenden Problem – neonazistischen Hooligangruppierungen. Doch in den letzten Wochen mehrten sich die Vorkommnisse, sodass die Geschäftsführung des Vereins nun gezwungen war, zu reagieren. Verabschiedet wurde ein Paket an Maßnahmen, die das zunehmende Problem mit rechtsextremen Fans eindämmen sollen.