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Es liegen 26 Ergebnisse für "Shoah" vor.

Auslöschung der „weißen Rasse“ durch Juden - Wie Parteifunktionäre Horst Mahler huldigen

Weitgehend unter sich blieben Neonazis, Polizei, Fachjournalisten und antifaschistisch motivierte Gegendemonstranten bei einer Veranstaltung von Die Rechte und NPD für den Holocaust-Leugner. Dieser sei, so ein Redner, ein glühendes Vorbild. In von dem derzeiten in Ungarn festsitzenden Mahler eingespielten Statements wurde antisemitischen Aussagen Tür und Tor geöffnet.

Rassistische Demo Sonneberg 10

Rassenkunde auf getarnter Thügida-Demonstration in Sonneberg

Rechtsextreme mobilisierten am Sonntag zu einer Veranstaltung gegen eine geplante Erstaufnahmeeinrichtung im thüringischen Sonneberg. Etwa 700 Personen schlossen sich nach kruden rassistischen Reden einem „Spaziergang“ an.

4.000 gegen Pegida in Stuttgart

Nach Kundgebungen in Karlsruhe und Villingen-Schwenningen versuchten sich die Islamhasser von Pegida am Sonntag erstmals an einer zentralen Veranstaltung für Baden-Württemberg in der Landeshauptstadt. Gerade einmal 200 Anhänger standen mehreren tausend Gegendemonstranten gegenüber.

Abkehr von der Opfer-Perspektive

Peter Menasse, Chefredakteur des jüdischen Magazins NU in Österreich, formuliert in seinem Essay eine Kritik an der Instrumentalisierung des Antisemitismus-Vorwurfs und des Selbstverständnisses als Opfer. Sein damit einhergehender Appell an eine Neupositionierung jüdischer Identität wird leider beleglos, formal unstrukturiert und inhaltlich zugespitzt – eben essaystisch – vorgetragen.

Aufsätze und Interviews über Antisemitismus, Nahost-Konflikt und Zionismus

Der israelische Historiker Moshe Zuckermann veröffentlicht in „Wider den Zeitgeist. Bd. I“ seine – so der Untertitel „Aufsätze und Gespräche über Juden, Deutsche, den Nahostkonflikt und Antisemitismus“. Dabei kritisiert der Autor die Instrumentalisierung des Antisemitismusvorwurfs zur Immunisierung vor Kritik, berücksichtigt aber nicht intensiv genug die Existenz von antisemitischen Mentalitäten hinter bestimmten Einwänden.

Ohne den „Führer“ läuft nichts: Die Janusköpfigkeit der NPD

Trotz des neuen Kurses der „seriösen Radikalität“ soll die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel heute bei einer Veranstaltung der Leipziger NPD sprechen – an Adolf Hitlers Geburtstag.  

Faschismus und Radikalfaschismus III - Ein Streitgespräch über Ernst Nolte

Vor 25 Jahren tobte in Deutschland der so genannte "Historikerstreit" zwischen dem Historiker Ernst Nolte und dem Philosophen Jürgen Habermas über die Singularität von Auschwitz. Der Historiker Frank Sobich und Mathias Brodkorb führten unlängst ein Streitgespräch über zentrale Thesen Noltes, das aus diesem aktuellen Anlass in mehreren Teilen veröffentlicht wird. (Teil 3)

Faschismus und Radikalfaschismus II - Ein Streitgespräch über Ernst Nolte

Vor 25 Jahren tobte in Deutschland der so genannte "Historikerstreit" zwischen dem Historiker Ernst Nolte und dem Philosophen Jürgen Habermas über die Singularität von Auschwitz. Der Historiker Frank Sobich und Mathias Brodkorb führten unlängst ein Streitgespräch über zentrale Thesen Noltes, das aus diesem aktuellen Anlass in mehreren Teilen veröffentlicht wird. (Teil 2)

Sozialrevolutionäre Positionen in der NPD auf dem Vormarsch?

Vollkommen neue Töne konnte man dieser Tage von der NPD vernehmen. Der Hamburger Landesverband richtete sich mit einem Gesprächsangebot an die antiimperialistische Linke. Akzeptiere man das Existenzrecht des deutschen Volkes, wolle man mit den Linken in den Dialog treten. Auch wenn die das Angebot deutlich zurückwiesen, scheinen sozialrevolutionäre Positionen in der NPD in letzter Zeit an Bedeutung zu gewinnen.

Wenn das Adorno wüsste... – Iris Hanika „Das Eigentliche“

„Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“, meinte Adorno. In Iris Hanikas Roman „Das Eigentliche“ gibt es sogar ein Kinderlied über Auschwitz. Es ist aber nicht der einzige Punkt der Erinnerungskultur, der in dem Roman in Frage gestellt wird.

Kabelbrand im Hauptverteiler: Integrationsminister Laschet (CDU) verlangt von Einwanderern Bekenntnis zum "Tätervolk"

Man muss sich schon etwas anstrengen, um sich überhaupt noch daran erinnern zu können: Vor gut 10 Jahren trat Friedrich Merz (CDU) eine Debatte über eine angebliche "deutsche Leitkultur" los. Der Integrationsminister von NRW, Armin Laschet (CDU), nimmt diesen Faden nun in einem Interview mit der "Jüdischen Zeitung" wieder auf und fordert selbst von Einwanderern ein Bekenntnis - ja, wozu eigentlich, zum Holocaust?

Schimon Peres warnt vor dem "schwarzen Loch" der Shoah und Kommunistin Wagenknecht sorgt für "Eklat"

Am 27. Januar 2010, dem Holocaustgedenktag, sprach der Präsident des Staates Israel, Schimon Peres, vor dem Deutschen Bundestag. In seiner Rede widmete er sich weniger der Vergangenheit als einer gemeinsamen Zukunft von Deutschen und Israelis. Insbesondere dürfe die Shoah nicht zu einem "schwarzen Loch" werden, das "das Licht schluckt und die Vergangenheit gemeinsam mit der Zukunft verschlingt", so Peres.

„SIE dürfen das sagen!“ –Alfred Grosser plädiert für eine Normalisierung der deutsch-israelischen Beziehungen

Texte jüdischer Autoren, die die Dominanz des Shoah-Diskurses in Deutschland wie Israel kritisieren, haben derzeit Konjunktur. Zu ihnen gehört u.a. der französische Publizist und Politologe Alfred Grosser. Er übt nicht nur scharfe Kritik an der israelischen Palästina-Politik, sondern sieht Deutschland gar einem „übertriebenen, masochistischen Schuldbewusstsein“ (170) ausgesetzt.

Von "Singularität" und "Judenhass": In der Sparring-Arena von Henryk M. Broder

Kennen Sie Broders "Sparring-Arena"? Da darf man Fragen stellen und wird dann zünftig rhetorisch verdroschen. Ich fragte Broder nichts, sondern er mich. Veröffentlicht hat er ihn trotzdem, diesen nicht zur Veröffentlichung angezeigten Kontakt - und natürlich, um mich zu verdreschen. Aber selber schuld, man hätte es ahnen müssen. Foto: Sven Teschke, Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die "Kritische Theorie" frisst ihre Kinder - Antisemitismusforscher Wolfgang Benz ist plötzlich selbst ein Antisemit

Man weiß kaum, was in Deutschland schlimmer ist: ob als Schwerverbrecher oder als Antisemit zu gelten. Letzteres ist nun ausgerechnet dem Leiter des "Zentrum für Antisemitismusforschung" (ZfA) der TU Berlin, Prof. Dr. Wolfgang Benz, geschehen. Bei genauerem Hinsehen erweist er sich jedoch lediglich als das konsequente Opfer der inneren Widersprüche der "Kritischen Theorie".

'Hitler hat gewonnen' – Avraham Burg über den „israelischen ‚Traumawettbewerb’“

Kritik am Staate Israel oder an Aspekten der israelischen Gesellschaft sieht sich auch heute noch zumindest in Deutschland dem Verdacht des Antisemitismus ausgesetzt. Dies gilt selbst dann, wenn sich diese Kritik von links gegen den zugespitzten Zionismus, also den nationalistisch ausgerichteten Flügel der jüdischen Rechten richtet. Etwas schwieriger wird es mit dem Antisemitismusverdacht allerdings, wenn sich selbst israelische Linke diesen Zionismus zur Brust nehmen, wie in dem Buch „Hitler besiegen“ von Avraham Burg mit großer Angriffslust geschehen.

„Der Holocaust ist nichts Einmaliges, sondern findet ständig neue Opfer“

Avraham Burg, Sohn des deutschen Holocaust-Überlebenden und Mibetgründers des Staates Israel, Josef Burg, gab der „Jungen Freiheit“ (JF) ein Interview. Anlass ist die jüngste Übersetzung seines Buches „Hitler besiegen – Warum sich Israel endlich vom Holocaust lösen muss“. Burg kritisiert in dem Gespräch, dass die Shoah mittlerweile zu „einer der wichtigsten theologischen Stützen jüdischer Identität geworden“ und in „ein Instrument gewöhnlicher Politik verwandelt“ worden sei.

Seht nicht beim Juden!

Eine Gruppe linker Antisemiten hat am vergangenen Sonntag gewaltsam die Vorführung eines Filmes über Israel verhindert. Bei der Blockade des Kinos sollen Beschimpfungen wie "Judenschweine" gefallen sein. Der Hamburger Verband der Partei "Die Linke" veröffentlichte eine Rechtfertigung der Aktion, mit der die Vorführung eines "zionistischen Propaganda-Films" verhindert worden sei. Ein nach Creative Commons-Lizenz übernommener Beitrag des Infoportals "redok".

Jörg Fischer im Interview über haKadima und die Schnittmengen von Rechtsextremisten und Islamisten

„haKadima“ – „Der Vorwärts“ heißt der Verein, dem der Nazi-Aussteiger Jörg Fischer-Aharon vorsitzt. Als jemand, der den Absprung geschafft hat, will er  nun anderen ebenfalls beim Ausstieg helfen. Dabei stehen aber nicht nur Rechtsextremisten im Fokus. ENDSTATION RECHTS. sprach mit ihm.

Salonfähigkeit der neuen Rechten? Über den „sekundären Antisemiten“ Clemens Heni und den „völkischen Beobachter“ Henning Eichberg

Wissenschaft, so die weit verbreitete normative Wunschvorstellung, soll die möglichst vorurteilsfreie Analyse eines Gegenstandes auf der Suche nach der Wahrheit über eben diesen sein. Wirft man einen Blick auf die bittere Realität so mancher geisteswissenschaftlicher Praxis, ist von dieser Wunschvorstellung in der Realität häufig kaum etwas zu spüren. Das zeigte nun auf fast 500 Seiten auch der Politikwissenschaftler Clemens Heni, indem er den neurechten Vordenker Henning Eichberg als einen „völkischen Beobachter“ entlarven wollte.

Papst: „Holocaustleugnung ist untragbar und inakzeptabel“

Bei einem Spitzentreffen von Papst Benedikt XVI. und jüdischen Vertretern bezeichnete der Papst die Leugnung des Holocausts als untragbar und inakzeptabel, berichtet die „Welt“. Zudem habe er die Vergebungsbitte, die sein Vorgänger Johannes Paul II. im Jahr 2000 an der Klagemauer von Jerusalem formuliert hatte, wörtlich wiederholt.

Hausverbot für vom Papst rehabilitierten Holocaustleugner

Gegen den britischen Bischof der Piusbruderschaft, Richard Williamson, hat der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller ein Hausverbot ausgesprochen. Dieses gelte für alle Kirchen und Einrichtungen der Diözese, berichtet die Onlineausgabe des „Bayerischen Rundfunk“. Papst Benedikt hat mit seiner Aufhebung der Exkommunizierung von vier erzkonservativen Priestern der Bruderschaft St. Pius X. aus dem Jahr 1988 eine Welle der Empörung und Proteste ausgelöst. Richard Williamson, einer der vier Bischöfe, hatte erst vor kurzem in einem Fernsehinterview, welches in Regensburg aufgezeichnet wurde, den Massenmord an Juden abgestritten.

Holocaust-Leugner Krusche zu Geldstrafe verurteilt

Der einschlägig vorbestrafte Holocaust-Leugner Klaus Krusche wurde, einem Bericht von „redok.de“ zufolge, zu einer Geldstrafe verurteilt.

"Multikulturalismus führt in den Bürgerkrieg" - Gespräch mit Prof. Flaig III

Am 30. April 2008 trafen wir uns mit Prof. Flaig in Rostocks Weinwirtschaft, um über zentrale Aspekte hiesiger Erinnerungskultur und Geschichtspolitik zu diskutieren. Im Folgenden veröffentlichen wir den dritten Teil des Gesprächs unter dem Titel "Multikulturalismus führt in den Bürgerkrieg".

„Der Revisionismus gehört zum Kernbestand der Aufklärung " - Gespräch mit Prof. Dr. Egon Flaig I

Am 30. April 2008 trafen wir uns mit Prof. Flaig in Rostocks Weinwirtschaft, um über zentrale Aspekte hiesiger Erinnerungskultur und Geschichtspolitik zu diskutieren. Im Folgenden veröffentlichen wir den ersten Teil des Gesprächs. Wie angekündigt ist es am Ende des Beitrags möglich, einen Kommentar zu veröffentlichen. Wir behalten uns jedoch vor, in die Kommentare nach Maßgabe der Gesetze, wegen fremdenfeindlicher oder beleidigender Äußerungen sowie mangels rationaler Argumente einzugreifen.   

Identifizierung mit den Massenmördern? Erinnerungen von Rechts an den 8. Mai 1945

Der 8. Mai 1945 markiert das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. Dieser Krieg kostete über 60 Millionen Menschen das Leben und offenbarte ein bis dahin unbekanntes Ausmaß menschlicher Brutalität. Auf ihrem Rückzug hinterließ die deutsche Wehrmacht Millionen von Toten und in Osteuropa verbrannte Erde.