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Es liegen 65 Ergebnisse für "Sezession" vor.

Morddrohungen gegen den Sohn von Ralf Stegner

SPD-Vize Ralf Stegner zieht aufgrund seiner klaren Haltung gegen Rechts den Hass der Szene auf sich. Nun sind Morddrohungen gegen seinen Sohn aufgetaucht.

„Bürgerliche Scharfmacher“ – ein journalistisches Buch über AfD, Pegida & Co.

Der Fachjournalist Andreas Speit legt mit „Bürgerliche Scharfmacher. Deutschlands neue rechte Mitte – von AfD bis Pegida“ ein Buch über die Entwicklung der im Untertitel genannten Akteure vor. Einerseits beeindruckt es durch die vielen Detailkenntnisse des Autors, andererseits fehlt es ihm an Analyse und Deutung.

Pegida-Geburtstag: Platzprobleme, Besucherschwund und "Raucherpause"

Am Sonntag feierte Pegida ihren zweiten Jahrestag. Trotz populärer Redner blieben die Teilnehmerzahlen hinter den Erwartungen zurück. Auch die Anzahl der Protestler blieb überschaubar. Für Montag sind ein Bürgerfest und eine Demonstration von „Dresden für alle“ geplant.

„Nun sag, wie hast du´s mit…“ – Die Höcke-Frage spaltet die Neue Rechte

Björn Höcke ist der wohl streitbarste AfD-Politiker der letzten Monate. Ob nun mit Deutschlandfahne bei Günther Jauch oder mit Theorien zum unterschiedlichen Reproduktionsverhalten von Afrikanern und Europäern, Höcke versteht es zu polarisieren. Das gelingt immer besser, so dass die Risse mittlerweile quer durch das neurechte Lager gehen.

Gut gemeint, aber nicht gut gelungen. Ein Buch über die „neue Rechte“

Die Journalisten Liane Bednarz und Christoph Giesa wollen in ihrem Buch „Gefährliche Bürger. Die neue Rechte greift nach der Mitte“ von der Gefahr „rechter Intellektueller“ warnen. Leider kennen sie sich nicht sonderlich gut mit der Materie aus, wodurch ein eher fragmentarisch und oberflächlich gehaltenes Werk entstanden ist – gut gemeint, aber nicht gut gelungen.

„Zwischentag“ in Erlangen: Vernetzungstreffen der Neuen Rechten

Verglichen mit früheren Auflagen des neurechten „Zwischentages“ müssen die Organisatoren um Felix Menzel mittlerweile kleinere Brötchen backen. Die für den 4. Juli in Erlangen unter dem Rahmenthema „Geopolitik und Einwanderung“ stehende „Freie Messe“ wird mit ihrem abgespeckten Programm nichtsdestoweniger eine Vielzahl an Personen des rechten Randes abseits von NPD und Freien Kameradschaften anziehen.

Pegidas Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit

Im Internet kursieren Gerüchte über eine Sommerpause von Pegida ab Anfang Juni. Während die Ableger gescheitert sind, gehen bei der Mutterorganisation die Teilnehmerzahlen seit Wochen weiter zurück. Für die Gründer angeblich kein Grund, die Spaziergänge einzustellen.

„Lügenpresse“ als Legida-Angriffsziel

Am Mittwoch verschärfte sich die Situation zwischen Anhängern der Legida und Gegendemonstranten. Es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, zu Angriffen auf Journalisten und mehreren Brandanschlägen. Ein „friedlicher Abendspaziergang“ voller Gewalt.

Nach Ausstieg: Andreas Molau als neuer Prügelknabe der Szene

Das „Aussteiger-Thema“ bestimmt weiter die politische Agenda. In rechten und rechtsextremen Kreisen stößt die schwierige Situation einiger Aussteiger, die oft weiterhin mit einer Ablehnung der Gesellschaft konfrontiert sind, auf Genugtuung. Dort wird die gesellschaftliche Skepsis in eine Bestätigung der eigenen Weltanschauung umgedeutet, wie jüngst in einem offenen Brief der „Jungen Freiheit“ geschehen, der sich an Andreas Molau richtet. Auch die NPD tritt kräftig nach. 

Nach dem Tod von Daniel S.: Neonazis tarnen sich als „Bürgerinitiative“

Weyhe kommt nicht zur Ruhe. In regelmäßigen Abständen strömen Neonazis in die kleine niedersächsische Stadt, um an den mutmaßlich von einem jugendlichen Migranten ermordeten Daniel S. zu erinnern. Federführend ist dabei die Partei Die Rechte, die tatkräftige Unterstützung von einer „Bürgerinitiative gegen das politisch korrekte Wegschauen“ erhält, die ihrerseits Wurzeln tief im braunen Geflecht hat.  

Der Mordfall Daniel S.: Wie Neonazis aus einer Tragödie politisches Kapital schlagen wollen

Am letzten Wochenende wurde der 25-jährige Daniel S. bei einer Auseinandersetzung getötet. Gegen den Hauptverdächtigen, einen jungen Migranten, wurde Haftbefehl erlassen. Wie die Aasgeier stürzten sich Rechtsextremisten auf den Vorfall, um ihrem Hass freien Lauf zu lassen. Allen voran: die NPD. Aber auch die Bild-Zeitung ist mit an Bord und nutzt die Tragödie, um Schlagzeile zu machen und Vorurteile zu schüren. 

Intellektueller Rechtsextremismus in Deutschland

Wie einflussreich ist der intellektuelle Rechtsextremismus momentan? Und wie tritt er in Erscheinung? Eine Analyse von Uwe Backes.

Die Identitären - Strohfeuer oder neue Jugendbewegung?

Mit wenigen öffentlichkeitswirksamen Aktionen und einem guten viralen Marketing hat es die identitäre Bewegung geschafft, europaweit auf sich aufmerksam zu machen und für die Überlegungen des Ethnopluralismus zu werben. Die Frage, die Gegner wie Unterstützer gleichermaßen umtreibt: Handelt es sich um ein Strohfeuer oder sind die Identitären in der Lage, entscheidend Einfluss auf das öffentliche Meinungsbild zu nehmen?

Resignation: "Sezession" stellt Netztagebuch ein

Es war der 2. Februar 2009, als Götz Kubitschek verkündete, mit dem Blog der Theoriezeitschift "Sezession" der "wahren, guten und schönen Rechten ein Tagebuch" schaffen zu wollen. Knapp zwei Jahre später ist dem anfänglichen Elan nun allerdings die Ernüchterung gewichen. Das Netztagebuch der "Sezession" wird ab sofort auf Kernfunktionen eingedampft.

Ellen Kositza über die Machtfrage zwischen Mann und Frau sowie Frauen in der Neuen Rechten

Während die ältere Generation der „Neuen Rechten“ sich auf die Bewältigung der Vergangenheit und die daraus entstehenden bundesdeutschen Probleme konzentrieren, beschäftigt sich die nachwachsende Generation mit dem Frauenmangel der Neuen Rechten. Dies wird deutlich an einem Interview, das die Redaktion der „Blauen Narzisse“ mit der neurechten Publizistin Ellen Kositza führte.

Das Judentum und der kausale Nexus – Siegfried Gerlich über „Antisemitismus“

Einst sprach Ernst Nolte im Historikerstreit von einem „kausalen Nexus“, der zwischen dem Gulag-System und Auschwitz bestehe. Demnach müsse Auschwitz als chronologisch nachfolgende, „überschießende Reaktion“ auf den Bolschewismus verstanden werden. Der Nolte-Kenner und -Schüler Siegfried Gerlich geht nun in der aktuellen „Sezession“ (Nr. 37, August 2010) noch einen Schritt weiter. Demnach sei auch der Antisemitismus nicht ohne die jüdischen Selbstbilder verstehbar.

Vom Tontaubenschießen: Wie Götz Kubitschek versucht, die Frontlinien zu verschieben

Am 8. März 2010 rieben sich einige verwundert die Augen: Prompt als die Nachricht die Runde gemacht hatte, dass Erich Vad zum General befördert werden soll, wies Götz Kubitschek im Netztagebuch der „Sezession" auf die Tatsache hin, dass eben dieser zu den ersten Autoren der eigenen Zeitschrift gehörte. Ein wenig sah es danach aus, als ob er die Antifa-Arbeit zumindest im Bereich „Recherche" nun selbst übernehmen wollte.

Warum die falsche Seite die falsche bleibt – Nachbetrachtungen zu Dresden im Februar 2010

Kenner der deutschen rechten Szene konnten am 13. Februar 2010 in Dresden eine bemerkenswerte Beobachtung machen: „Im Pulk der Völkischen fanden sich überraschend auch Ellen Kositza und Götz Kubitschek (...). Hier in Dresden mischten sie sich unter vorbestrafte Neonazis (...) Der Anlass verbindet.“ (Andrea Röpke) Doch wenn man böswillig wäre, könnte man den Spieß natürlich auch einfach umdrehen.

Paradoxer geht's nimmer: Prof. Michael Wolffsohn im Interview mit "Zuerst!"

In der ersten Ausgabe der rechten Monatszeitschrift "Zuerst!" wimmelte es noch vor etablierten Autoren der rechtskonservativen Wochenzeitung "Junge Freiheit" (JF). Dass dies dem Chef am Hohenzollerndamm, Dieter Stein, kaum geschmeckt haben dürfte, liegt auf der Hand. Doch mit dem "Autorentausch" ist nun offenbar wieder Schluss. Dafür steht nun in der zweiten Ausgabe von "Zuerst!" ausgerechnet der Historiker Michael Wolffsohn Rede und Antwort.

Der wesentliche Mensch – Über den „Waldgang“ im Jahre 1933

„Der Waldgang“ (1951) von Ernst Jünger gilt echten Konservativen noch heute als politischer Schlüsseltext. Dass Jünger dabei seinerzeit mehr als eine konservative Nachkriegsstimmung, sondern das ambivalente Verhältnis der Konservativen zu Moderne und Massengesellschaft zum Ausdruck gebracht hat, belegt ein Blick auf Hans Zehrer und das Jahr 1933.

Ein „Hauch von denunziatorischem Eifer“ – Nachrichtenmagazin „Zuerst!” spaltet Deutschlands Rechte

Bereits im Dezember 2009 kam die erste Nummer des künftig monatlich erscheinenden Nachrichtenmagazins „Zuerst!“ (01/2010) auf den Markt. Es überflügelt mit einer Auflage von 86.000 Stück und etwa 10.000 Verkaufsstellen die Breitenwirkung aller relevanten Publikationsorgane von rechts – und führt genau dort wie auf Knopfdruck zu heftigen Abgrenzungsritualen.

Der Moritz Schwarz der 'Sezession'? Umstrittener Jungjournalist wird Kubitscheks Chef-Interviewer

Pünktlich zum Jahreswechsel macht sich Götz Kubitschek in der aktuellen Ausgabe der "Sezession" Gedanken über die Zukunft seiner "metapolitische(n) Zeitschrift von rechts". Er kündigt dabei nicht nur eine Erweiterung der Redaktion, sondern auch die Etablierung einer Interviewrubrik an. Diese soll dabei in Zukunft vom umstrittenen Nachwuchsautor Martin Böcker gespeist werden.

Konflikt zwischen Stein und Kubitschek angeblich „offen ausgebrochen“

Angelika Willig gibt in der aktuellen Ausgabe des NPD-Organs „Deutsche Stimme“ eine Episode der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt wieder. Offenbar ist es zum Bruch zwischen den „Neuen Rechten“ und der „höchstens ,national-konservativen‘“ „Jungen Freiheit“ (JF) gekommen. Anders als in den Vorjahren speisten die Mannen um Dieter Stein dieses Jahr daher angeblich auch getrennt von Kubitschek und Co.

A-Faschismus: Karlheinz Weißmann mit einer „Klarstellung“ von rechts

Im März 2009 veröffentlichte der Historiker Karlheinz Weißmann auf der Internetseite der Zeitschrift „Sezession“ eine Serie zum „Faschismus“. Vor wenigen Tagen wurden diese Texte in gesammelter Form in der Reihe „Kaplaken“ der „Edition Antaios“ veröffentlicht – nur „leicht überarbeitet und um Zitatnachweise ergänzt“, wie der Autor in einem Vorwort anmerkt.

Begriffe setzen: Von Schnellroda aus sollen die rechten Gedanken geordnet werden

Seit geraumer Zeit befindet sich das rechtskonservative Spektrum der Bundesrepublik in erheblicher diskursiver Bewegung. Von einem einheitlichen ideologischen Standpunkt ist man ebenso weit entfernt wie von einer gemeinsam getragenen Strategie. Das betrifft nicht nur den anhaltenden Zwist zwischen der Wochenzeitung "Junge Freiheit" (JF) und dem "Institut für Staatspolitik" (IfS) über Fragen der Selbstbezeichnung, sondern auch die Akteure rund um das Rittergut Schnellroda selbst. Nun soll eine Reihe mit dem Titel "Kleines Staatspolitisches Lexikon" im eigenen Lager für gedankliche Ordnung sorgen und zugleich den politischen Gegner präziser konturieren.

Alles fließt? BN-Autor Marco Reese schreibt neuerdings für NPD-Postille

Während sich führende Akteure der deutschen „Neuen Rechten“ stets um ein antinazistisches Image bemühen, kommt es in den eigenen Reihen an den Rändern offenbar immer wieder zu unliebsamen Ausfransungen. Hiervon betroffen ist neuerdings ausgerechnet die neurechte Jugendzeitschrift „Blaue Narzisse“. Autor und Kommentator Marco Reese veröffentlichte einen Artikel über Kuehnelt-Leddihn in der Juli-Ausgabe der NPD-Parteizeitung „Deutsche Stimme“.

Broder light – Von einem, der unbedingt ein Buch schreiben musste

Als „Erkundung der linken Lebenswelten“ wird das Buch des „Spiegel“-Redakteurs Jan Fleischhauer angepriesen. In „Unter Linken“ will er seine Wandlung vom Sohn aus sozialdemokratischem Elternhaus zum überzeugten Konservativen nacherzählen. Am Ende wird es eine Gesellschaftskritik á la Henryk M. Broder, die in ein biografisches Korsett gepresst wurde.

Twitteralarm: NPD zwitschert sich ab sofort auch einen

Seit einigen Tagen ist die deutsche Rechte technisch ganz aus dem Häuschen: Immer mehr Autoren des neurechten Spektrums legen sich einen Twitter-Account zu und behelligen die Öffentlichkeit mit Kurznachrichten, deren substanzieller Gehalt nur schwer messbar ist.

Die DVU als „Neue Rechte“? – Molau arbeitet an DVU-Design und klaut links und rechts

Die verjüngte DVU scheint sich nun auch grafisch ein neues Image zulegen zu wollen. Deutlich wird das neue Logo dabei an die Linkspartei angelehnt. Und auch verbal kündigt DVU-Pressesprecher Andreas Molau an, die DVU als „Gegenpol zur Linken“ etablieren zu wollen. Der Name: „Die Neue Rechte“.

Baal Müller über den „Vorsprung der Besiegten“

Als „wichtiges Buch“ preist Verlagsherr Götz Kubitschek das vor kurzem in seinem Antaios-Verlag erschienene Kaplakenbändchen von Baal Müller an. Er befasst sich mit der „Identität nach der Niederlage“ und legt das inhaltlich wohl gehaltvollste Buch der aktuellen Staffel vor.

4. konservativ-subversive Aktion: Kubitschek und Menzel verhaftet

Die vierte konservativ-subversive Aktion scheint eine richtige Sponti-Veranstaltung zu sein:  Die Aktivisten, unter anderem Götz Kubitschek und Felix Menzel, sollen in dem Berufsschulzentrum, in dem heute das Wandbild Benjamin Jahn Zschockes übermalt werden soll, versucht haben dies zu verhindern. Dabei soll es zu Festnahmen gekommen sein. Seit zehn Uhr sind sie wieder auf freiem Fuß.

Vor der Demokratie kommt der Staat – Karlheinz Weißmann über „Postdemokratie“

Dass die Demokratie auch in der westlichen Welt in der Legitimationskrise steckt, pfeifen die Spatzen von den Dächern: die politische Klasse verliert an Ansehen, die Wahlbeteiligung sinkt, im Osten werden die politischen Ränder stark. Bereits im Jahr 2003 veröffentlichte Colin Crouch in diesem Kontext das viel beachtete Buch „Postdemocrazia“. Der neurechte Publizist Karlheinz Weißmann versucht nun mit seinem Kaplakenbändchen „Postdemokratie“ (2009) das Thema für das eigene Milieu aufzubereiten.

 

Aufgegeben: Angelika Willig streicht die Segel als Chefredakteurin von „hier&jetzt"

Vor einem Jahr kündigte der frühere Chefredakteur der rechtsextremen Theoriezeitschrift "hier&jetzt" der sächsischen Jungen Nationaldemokraten, Johannes Nagel, seinen Rückzug an. Ersetzt wurde Nagel durch die ehemalige Mitarbeiterin der Wochenzeitung "Junge Freiheit" (JF), die Philosophin Dr. Angelika Willig. Nach nur einem Jahr gibt nun auch Willig ihren Posten wieder ab.

„Rechtskonservativ“ – Ein Vorschlag vom anderen Ufer zur Beilegung eines sinnlosen Streits

Die Wogen scheinen geglättet: Während es zwischen „Junge Freiheit“ (JF) und dem „Institut für Staatspolitik“ (IfS) noch vor Wochen in der Kiste so richtig rappelte, redet man nun wieder gepflegt miteinander. Jüngst erschien gar ein Gespräch zwischen dem JF-Herausgeber Dieter Stein und dem IfS-Chefdenker Dr. Karlheinz Weißmann. Indes offenbart der Fortgang der Debatte mehr substanzielle Probleme als Lösungen.

Parabel: Und was machte der Junge mit der Flöte? Er pfiff drauf.

Seit mehreren Wochen wird in Deutschlands Neuer Rechter über Begrifflichkeiten und die eigene Identität gestritten. Zu den Höhepunkten dieser Auseinandersetzung zählten einseitige Beiträge der rechtschristlichen Wochenzeitung "Junge Freiheit", in denen nicht selten unverhohlen in Richtung Rittergut Schnellroda geätzt wurde. Mittels Parabel schaltet man sich nun von dort süffisant in Debatte und Berichterstattung ein. Wir dokumentieren's.

Viva la provocación – Die Neue Rechte bläst zum begrifflichen Guerilla-Krieg

Karlheinz Weißmann im Gespräch mit Dieter Stein, moderiert von Götz Kubitschek – diese Runde hätte wohl schon viel früher zusammenkommen sollen, um über den Begriff „Neue Rechte“ zu debattieren. Auf der Internetseite der „Sezession“ erschien nun jüngst ein autorisiertes Interview.

Kubitscheks eigene Internetbude ab sofort unter www.sezession.de online

Die „Sezession“, Hausmagazin des "Institut für Staatspolitik" (IfS), wird zu einem Blog-ähnlichen Internetprojekt ausgebaut. Maßgeblich daran beteiligt ist Götz Kubitschek, der nach den Internetquerelen im Blog der „Blauen Narzisse“ nun selbst eine bessere „Internetbude“ bieten will.

Themen-Woche(n) „Neue Rechte“ beendet

Das war dann doch mehr, als wir gedacht hatten. Aus der Themenwoche wurden Themenwochen. Das lag allerdings nicht allein an uns. Auch die "Junge Freiheit" setzte sich in ihren letzten beiden Ausgaben mit dem Begriff "Neue Rechte" auseinander. Zum Ende vergangener Woche erklärte sich das "Institut für Staatspolitik" (IfS) lediglich intern in der Gretchenfrage.

Dialogisierter Monolog – „Unsere Zeit kommt“

Die Würze eines Gesprächs sind die unterschiedlichen Positionen ihrer Teilnehmer, die gibt es im als Buch veröffentlichten Gespräch zwischen Karlheinz Weißmann und Götz Kubitschek nicht. So bleibt es ein fader Einheitsbrei mit großteils wiedergekäuten Allgemeinheiten, die in breiteren Kreisen bereits hinlänglich bekannt sein dürften.

Das Institut für Staatspolitik – „wichtigste Denkfabrik der ‚Neuen Rechten’ in Deutschland“

Das Institut für Staatspolitik (IfS) bezeichnet sich selbst als die „wichtigste Denkfabrik der ‚Neuen Rechten’“. Seine Spitzenstellung untermauert das Institut mit regelmäßigen Seminaren, seiner Hauszeitschrift und auch den in ihrem Umfeld herausgegebenen Büchern.

Ellen Kositza: Das widerborstige Leben einer rechten Glucke

Den zum Festsaal umgestalteten Innenhof eines alten Gebäudes mit roten Backsteinmauern und Kopfsteinpflaster betreten unter den zarten Tönen von klassischer Musik festlich gekleidete Menschen. An den Außenwänden hängt ein Banner in den Farben Schwarz, Rot, Gold und dem Schriftzug der Veranstaltung: „Gerhard-Löwenthal-Preis“.

Mimetische Rivalität: Das rechtskonservative Wochenblatt „Junge Freiheit" und seine Gegner

Quelle: Berliner Republik 1/2008 Im Jahr 1986 erscheint – noch als Schülerzeitung – mit 400 Exemplaren die erste Ausgabe des Blattes „JUNGE FREIHEIT“ (JF) unter der Chefredaktion des damals knapp 20jährigen Dieter Stein. Geplant ist zunächst eine zweimonatige Erscheinungsweise mit acht Seiten je Heft. Schnell mausert sich das Blatt.

„Blaue Narzisse“ über die normative Kraft des Faktischen

Nachdem die „Blaue Narzisse“ sich die unterschiedlichen Positionen im Streit um den Begriff „Neue Rechte“ angehört hatte, gibt sie nun auch ihren Standpunkt bekannt. Wenig originell ist sie der Meinung, dass es sich bei „Neue Rechte“ quasi um eine Marke handele und man daher an dem Begriff festhalten solle.

Von der NPD zur ANR zum IfS – Kleine Entstehungsgeschichte der deutschen Neuen Rechten

Kontakt zwischen „Nouvelle Droite“ in Frankreich und „Neuer Rechter“ in Deutschland gab es sehr früh: Bereits 1966 – zu einem Zeitpunkt also, als Wahlerfolge der „alten Rechten“ gerade einsetzten – nahm der junge Publizist Henning Eichberg an einem deutsch-französischen Jugendaustausch teil, der ihn in ein Zeltlager mit jungen französischen Nationalisten in die Provence führte. 

Vor dem Zeitgeist kapitulieren: Der neu-rechte Publizist Dieter Stein will von einer „Neuen Rechten" nichts wissen

Wer noch Zweifel daran hatte, dass an dem Streit um eine "Neue Rechte", die seit einigen Wochen auf der Website einer rechten Szenezeitschrift geführt wird, auch Dieter Stein persönlich beteiligt war, kann sich nun genau davon überzeugen lassen. In der aktuellen Ausgabe seiner Wochenzeitung "Junge Freiheit" verteidigt Stein seine Position, warum "der Begriff der 'Neuen Rechten' in eine politische Sackgasse" führe.  

Kulturrevolution von Rechts: Mit der Metapolitik an die Macht?

Spätestens nachdem der Vordenker der Neuen Rechten, Alain de Benoist, im Jahr 1985 sein Buch „Kulturrevolution von Rechts“ veröffentlicht hatte, begannen auch in der deutschen Neuen Rechten vermehrt intensive Debatten über die richtige Strategie zur Eroberung der politischen Macht. Der Franzose berief sich mit seinen Studien dabei ausgerechnet auf den italienischen Kommunisten Antonio Gramsci (1891-1937).

Achterbahn des Denkens – Michael Böhm über Alain de Benoist

Erstmalig stieß Böhm im Jahr 2000 während eines längeren Frankreichaufenthaltes auf den Namen des französischen Philosophen Alain de Benoist und war von den „vielen Brüche[n]“ (7) in dessen intellektueller Biografie fasziniert. Den „Lebensweg dieses Denkens“ (8) wollte er nachzeichnen, stieß universitär aber auf Hindernisse – vor allem die „ängstlichen Erwartungen der Betreuer“ machten ihm zu schaffen. Seine Promotion schrieb er trotzdem über das Denken Alain de Benoists. „Frei von universitären Zwängen“ ging er diesem Denken im Buch „Alain de Benoist – Denker der Nouvelle Droite“ nun erneut nach.

Nun offiziell: Ellen Kositza erhält Gerhard-Löwenthal-Preis

Die Spatzen pfiffen es seit Wochen von den Dächern, nun folgte die offizielle Bekanntgabe: Ellen Kositza erhält den mit 5.000 Euro dotierten Gerhard-Löwenthal-Preis. Den undotierten Ehrenpreis erhält der Publizist Peter Scholl Latour.

Götz Kubitschek: Der Faschist vom Rittergut Schnellroda?

Vor wenigen Wochen trat Götz Kubitschek, Initiator der konservativ-subversiven Aktion (KSA), erstmals mit einer Videobotschaft an die Öffentlichkeit, um seine und die Motive seiner Anhänger zu erklären. Ebenso wichtig wie die Bedeutung seiner Worte war jedoch der „kalte Stil“, in dem Kubitschek seine Botschaft vortrug. Armin Mohler wird wohl einst solche Persönlichkeiten gemeint haben, als er über den „faschistischen Stil“ schrieb.

Ellen Kositza - Trägerin des Gerhard-Löwenthal-Preises der „Jungen Freiheit" 2008?

Wie das "Institut für Staatspolitik" (IfS) in der aktuellen Ausgabe seiner Institutszeitschrift "Sezession" mitteilt, soll die rechtskonservative Publizistin Ellen Kositza die Trägerin des Gerhard-Löwenthal-Preises für Journalisten 2008 sein.

Kubitschek über rechte Avantgarde (jetzt mit Video)

Im Interview mit der rechtskonservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) spricht Götz Kubitschek über die Übergabe der Geschäftsführung des Institut für Staatspolitik (IfS) an Erik Lehnert, die Zukunft der Konservativ-subversiven Aktion (KSA), moderne Konservative und Veränderungen in der Redaktion der "Sezession".

Flucht vor dem Dilemma? Kubitschek räumt den Vorsitz des IfS

Vom 4. bis zum 7. September fand die Sommerakademie des Instituts für Staatspolitik (IfS) statt und endete mit einer mittleren Überraschung: Götz Kubitschek, bislang Geschäftsführer des IfS, zieht sich aus der „inhaltlichen und planerischen“ Arbeit zurück. Seine Nachfolge soll nach Berichten von „Blaue Narzisse“ der promovierte Philosoph Erik Lehnert übernehmen.

Götz Kubitschek kündigt Änderungen beim IfS an

Bereits im Juli dachte der bisherige Geschäftsführer des neurechten "Institut für Staatspolitik" (IfS), Götz Kubitschek, öffentlich über eine Neuordnung der Arbeitsstrukturen nach. Heute nun kündigte er konkrete Schritte an.

Publizistischer Bandscheibenvorfall: Die „Blaue Narzisse

Mit der neunten Ausgabe von „Blaue Narzisse" (September 2008) widmet sich die rechtskonservative Jugendzeitschrift aus Chemnitz mit der „Postmoderne" einem publizistischen Schwergewicht. Allerdings dürfte das weder dem angepeilten Publikum noch der Redaktion so recht bekommen.

„Wir und die anderen" - Versuch eines Berichts zum Berliner Kolleg des IfS vom 12. Juli 2008

Um an den Kollegs und Akademien des neurechten „Institut für Staatspolitik“ (IfS) teilnehmen zu dürfen, muss man aus besonderem Holze geschnitzt sein. Sonst bleibt einem der Zutritt verwehrt. Dies musste jüngst auch die „Zeit“-Journalistin Marie von Mallinckrodt erfahren.

Verachtung der Massen: Zur aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Sezession" (Juni 2008)

Wer auf der elitären Akademie des neurechten „Institut für Staatspolitik“ (IfS) im März 2008 zum Thema „Masse“ nicht dabei sein konnte oder durfte, hat seit wenigen Wochen wenigstens die Möglichkeit, sich in der hauseigenen Theoriezeitschrift „Sezession“ über die wichtigsten Beiträge zu informieren.

Götz Kubitschek: Die Neue Rechte hat ihren Che Guevara (Achtung: ebay-Auktion!)

Eigentlich kämpft Götz Kubitschek, Inhaber des Verlages "Edition Antaios", Mitherausgeber der neurechten Theoriezeitschrift "Sezession" und Geschäftsführer des "Institut für Staatspolitik" (IfS), seit mehreren Jahren an der Front der Gedanken. Sein Ziel: Die Herausbildung eines rechtskonservativen intellektuellen Milieus, das sich gegen die "harmlosen Zeiten" richtet. Doch seit einigen Monaten entwickelt sich Kubitschek zu einem Che Guevara von rechts.  

„Willst Du meine Muschi streicheln?" - Spreadshirt und die Political Correctness

Wer in den letzten Tagen ENDSTATION RECHTS. aufmerksam gelesen hat, dem dürfte nicht entgangen sein, dass wir ausführlich über den Internetshop „Reconquista" berichtet haben, der vergangene Woche vom Netz genommen wurde, da er „inakzeptablen Extremismus kommuniziere", so der Anbieter "Spreadshirt". Nun meldete sich der Shop-Betreiber bei uns und beklagte, dass mit zweierlei Maß gemessen würde.

JN-Theorieorgan „Hier&Jetzt" mit neuer Chefredakteurin

Bereits in der letzten Ausgabe des Theoriemagazins „Hier&Jetzt“ der Jungen Nationaldemkraten (JN) Sachsen kündigte deren bisheriger Chefredakteur, Johannes Nagel, den Rückzug von dem Posten an. Mit der aktuellen zehnten Ausgabe ist nun klar, dass mit Angelika Willig eine promovierte Philosophin das ambitionierte Projekt fortsetzen soll.

Hier&Jetzt: Anti-Antisemitismus im Umfeld der NPD?

Seit dem Auftauchen der „Nationalen Sozialisten für Israel“ wird rechts wie links heftig über das Verhältnis von Rechtsextremisten zum Antisemitismus diskutiert. Es geht jedoch auch ohne. Ein Beispiel hierfür bot unlängst die Redaktion des Theorieorgans der sächsischen Jungen Nationaldemokraten (JN) - „Hier&Jetzt“.

Konservative Subversion: Provokation gegen '68 erhält mit Kubitschek und Menzel ungebetene Gesichter

Am 2. Mai startete an der Humboldt-Universität in Berlin ein 68er-Kongress. Organisatorisch getragen wurde die Veranstaltung vor allem von der Linkspartei und ihren Jugendorganisationen, darunter der SDS (Sozialistisch-demokratischer Studierendenverband). Nachdem Götz Kubitschek, einer der Leiter des “Institut für Staatspolitik” (IfS), in jüngerer Vergangenheit viel über “Provokationen” geschrieben hat, ging es heute in Berlin um provokative Praxis.

Post von Dieter Stein: JF-Kampagne gegen Stephan Braun (SPD) geht in neue Runde

Heute erhielten die Landtagsabgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern Post von der rechtskonservativen Wochenzeitung "Junge Freiheit" (JF). Und offenbar nicht nur sie. Auch im Bundestag soll eine Massenpostwurfsendung eingetroffen sein. In einem Brief nebst beigelegter Broschüre erneuert Chefredakteur Dieter Stein Vorwürfe gegen den SPD-Landtagsabgeordneten Stephan Braun aus Baden-Württemberg.   

Provokation zum Aufbruch - Rezension zu einem neuen Buch von Götz Kubitschek

Der Geschäftsführer des „Institut für Staatspolitik“ und Inhaber des Verlages „Edition Antaios“, Götz Kubitschek, hat in seiner kleinen und bibliophilen Reihe „Kaplaken“ nunmehr auch sich selbst verlegt. „Provokation“ heißt der Text und lässt auf fast 80 Seiten in das Innerste eines der wichtigsten Rechtsintellektuellen Deutschlands blicken

Junge Freiheit 2.0 - Das jung-konservative Projekt www.blauenarzisse.de

Im Jahr 1986 gründete Dieter Stein die Schülerzeitung „Junge Freiheit" (JF) und hat sie bis heute zu einer auflagenstarken, rechtskonservativen Wochenzeitung entwickelt. In dessen Fußstapfen steigt seit 2004 der Chemnitzer Felix Menzel. Auch er gründete mit „Blaue Narzisse" eine Schülerzeitung für Gymnasiasten und baute diese in Zeiten des www zu einem viel beachteten, rechtsgerichteten Internetprojekt aus.

Flaig-Debatte erreicht „Junge Freiheit" - Ein redaktioneller Kommentar

Gegen Ende des Jahrs 2007 berichteten wir über einen im "Merkur" erschienenen Artikel von Prof. Flaig (Universität Greifswald), der sich mit der Interpretation des Holocaust auseinander setzte. Zu Beginn des Jahres 2008 veröffentlichten wir hierzu außerdem ein Interview mit Flaig. Diese Debatte hat mit Ausgabe 04/08 nun auch die rechtskonservative Wochenzeitung "Junge Freiheit" erreicht.