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Donnerstag, 25. August 2016

Die Neue Rechte - National, patriotisch, gefährlich?

In Deutschland wächst der Unmut über die politische Elite. Die sogenannte schweigende Mehrheit erhebt ihre Stimme. Der Katalysator – die Flüchtlingskrise.Die Politik hat nach Überzeugung vieler Bürger den Bezug zur Realität verloren. Die Mainstream-Medien seien nur Erfüllungsgehilfen der Regierung. Die einzige Partei, die den Mut habe, die Probleme zu benennen, sei die AfD. Neuer deutscher Zeitgeist mit fatalen Folgen? Der rechtsintellektuelle Publizist und Verleger Götz Kubitschek ist seit Jahren einer der führenden Köpfe der "Neuen Rechten", einer national orientierten Strömung. Er gibt das rechte Debattenblatt "Sezession" heraus und ist Mitbegründer des "Instituts für Staatspolitik", der zentralen Denkfabrik der rechten Szene. Er steht ein für die Rückbesinnung auf das national-konservative Gedankengut der Weimarer Republik und fordert, die EU zurückzuführen in eine bloße Wirtschaftsgemeinschaft. Die "Neue Rechte" eint, dass sie die NS-Nostalgie ablehnt - allerdings auch Pluralität, Multikulti oder Feminismus. Was alle verbindet: der Kampf gegen Immigranten und Islamisierung. Ein Gedankengut, das mit der Flüchtlingskrise an Popularität gewinnt - vor allem in der Mitte der Gesellschaft. Den Film gibt es in der ZDF-Mediathek. 

Montag, 07. September 2015

Gut gemeint, aber nicht gut gelungen. Ein Buch über die „neue Rechte“

Die Journalisten Liane Bednarz und Christoph Giesa wollen in ihrem Buch „Gefährliche Bürger. Die neue Rechte greift nach der Mitte“ von der Gefahr „rechter Intellektueller“ warnen. Leider kennen sie sich nicht sonderlich gut mit der Materie aus, wodurch ein eher fragmentarisch und oberflächlich gehaltenes Werk entstanden ist – gut gemeint, aber nicht gut gelungen.

Donnerstag, 11. Juni 2015

„Zwischentag“ in Erlangen: Vernetzungstreffen der Neuen Rechten

Verglichen mit früheren Auflagen des neurechten „Zwischentages“ müssen die Organisatoren um Felix Menzel mittlerweile kleinere Brötchen backen. Die für den 4. Juli in Erlangen unter dem Rahmenthema „Geopolitik und Einwanderung“ stehende „Freie Messe“ wird mit ihrem abgespeckten Programm nichtsdestoweniger eine Vielzahl an Personen des rechten Randes abseits von NPD und Freien Kameradschaften anziehen.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Nach Ausstieg: Andreas Molau als neuer Prügelknabe der Szene

Das „Aussteiger-Thema“ bestimmt weiter die politische Agenda. In rechten und rechtsextremen Kreisen stößt die schwierige Situation einiger Aussteiger, die oft weiterhin mit einer Ablehnung der Gesellschaft konfrontiert sind, auf Genugtuung. Dort wird die gesellschaftliche Skepsis in eine Bestätigung der eigenen Weltanschauung umgedeutet, wie jüngst in einem offenen Brief der „Jungen Freiheit“ geschehen, der sich an Andreas Molau richtet. Auch die NPD tritt kräftig nach.