Suchergebnisse

Ihre Suche ergab insgesamt 85 Treffer.
Montag, 23. Mai 2016

Rat- und planlos

Seit Jahren zeigt die Erfolgskurve der NPD beharrlich nach unten. Nach einem Einbruch stagnieren die Mitgliederzahlen auf niedrigem Niveau, Wahlerfolge liegen in weiter Ferne, verschiedene Flügel stehen sich unversöhnlich gegenüber, einst führende Kader werfen das Handtuch. Dazu die finanzielle Schieflage und das Verbotsverfahren. Der amtierende Vorsitzende Frank Franz wirkt rat- und planlos, seine „Visionen“ erschöpfen sich in alten Konzepten, Durchhalteparolen und Verschwörungstheorien.

Dienstag, 10. November 2015

„Deutlich freundlicheres Erscheinungsbild“: NPD-Chef Franz zieht nach einem Jahr Bilanz

Es ist ein bekanntes Szenario – die NPD interviewt sich gerne selbst. Wenige Wochen vor ihrem Bundesparteitag im baden-württembergischen Weinheim steht mit Frank Franz der Bundeschef der Parteizeitung Deutsche Stimme Rede und Antwort. Unter seiner Führung habe sich die NPD ein „deutlich freundlicheres Erscheinungsbild“ zugelegt.

Montag, 27. April 2015

Ex-NPD-Chef Apfel auf Mallorca abgestĂĽrzt

Auf Mallorca wollte Holger Apfel nach seinem spektakulären Abgang als NPD-Chef einen Neuanfang wagen. Nach einem Jahr als Kneipier scheint ihn das Glück verlassen zu haben. Probleme mit Geschäftspartnern, Angestellten und seiner Familie sorgten auf der Sonneninsel für Gesprächsstoff. Außerdem soll der einstige Spitzenfunktionär seinen Führerschein verloren haben – nach einer Fahrt unter Alkoholeinfluss.

Donnerstag, 23. April 2015

Verfassungsschutzbericht in Sachsen vorgestellt: JN profitiert von Distanzierung von NPD

In dieser Woche wurde der sächsische Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2014 präsentiert. Bemerkenswert im Bereich Rechtsextremismus sind der Anstieg des gewaltbereiten Personenpotenzials und der Gewaltdelikte. Während die von Krisen geschüttelte NPD weitere Mitgliederverluste hinnehmen muss, gewinnt die JN, als Auffangbecken für Aktivisten der freien Kräfte, an Bedeutung.

Donnerstag, 06. November 2014

Neonazis, Identitäre, Salafisten – Eine Nachbetrachtung der eskalierten Kölner Hooligan-Demonstration

Am 26. Oktober 2014 eskalierte in Köln eine von der Initiative „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) unter erheblicher Beteiligung von Rechtextremisten durchgeführte Kundgebung. Sie forderte 49 verletzte Polizisten und führte zu einer intensiven Presseberichterstattung, welche die sich aus dem rechtsextremistischen Engagement in der Fußballgewaltszene ergebende Gefahr thematisierte. Nach dem Abflauen der ersten Aufregung bietet sich auf der Basis eines Erlebnisberichts eine Nachbetrachtung zu den sich darüber hinaus ergebenden Aspekten an.