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Montag, 10. März 2014

„Swoboda“ – Freiheit à la Ukraine?

Klirrende Kälte, schwarze Rauchwolken verdichteten sich über der ukrainischen Hauptstadt, der Geruch ausgebrannter Autoreifen machte sich breit. Seit Ende November strömten etwa drei Monate lang Zehntausende, teilweise mit gelb-blauen Flaggen, Stahlstangen, Motorradhelmen sowie Gasmasken ausgerüstete Menschen in das Kiewer Zentrum. Beim Anbruch der Dunkelheit ereigneten sich im Februar martialische Szenen – auf den Barrikaden tanzten Vermummte, Molotov-Cocktails und Steine flogen auf die angespannten Polizeieinheiten, welche mit sofortigem Einsatz von Tränengas, Wasserwerfern oder gar scharfer Munition reagierten. Rund 100 Todesopfer forderte bislang die einst friedlich begonnene Protestbewegung.

Mittwoch, 08. Januar 2014

Innenminister Caffier verbietet Rockerclub mit Wurzeln im Neonazi-Milieu

Der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, hat heute morgen den Rockerverein „Schwarze Schar MC Wismar“ verboten. Die von der Gruppierung verfolgten Zwecke und Tätigkeiten stünden im Widerspruch zu den Strafgesetzen. Die Führungsfiguren der Outlawrocker sind seit vielen Jahren in der Hansestadt aktiv – früher jedoch als bekennende Neonazis.

Samstag, 14. April 2012

Vom „Happy Holocaust“-Grill und des Motorradclubs „Schwarze Schar“

Für das „Vice“-Magazin war eine ZDF-Reporterin in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs, um sich mit dem NPD-Landesvorsitzenden Stefan Köster und Mitgliedern des Motorradclubs „Schwarze Schar“ zu unterhalten, die bis vor wenigen Jahren noch in der rechten Szene aktiv waren. Das Interview mit Stefan Köster wurde bereits im September 2011 publik. Die Journalistin hatte den NPD-Landtagsabgeordneten zu einen Grill auf dem Gelände des Thinghauses befragt, in den der Schriftzug „Happy Holocaust“ eingestanzt ist. Köster reagierte seinerzeit sichtlich nervös. Letztendlich hätte sich dies laut Köster jedoch die „politische Klasse zuzurechnen, weil hier einfach Meinungen unterdrückt werden“. Im zweiten Teil des Berichts geht es um den Wismarer Motorradclub „Schwarze Schar“. Einige der jetzigen Mitglieder waren früher in rechtsextremen Kameradschaften aktiv und unterstützten aktiv die NPD vor Ort. Mittlerweile seien die Mitglieder der „Schwarzen Schar“ nach eigenen Aussagen jedoch „reifer“ geworden und hätten überlegt, ob sie damit noch weiter kämen im Leben. Mittlerweile seien sie in der rechten Szene nicht mehr aktiv.