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Es liegen 30 Ergebnisse für "Rechtsterrorismus" vor.

NSU-Untersuchungsausschuss: „Alle Fragen müssen auf den Tisch“

Am Mittwoch nahm der zweite NSU-Untersuchungsausschuss seine Arbeit auf. „Wir erhoffen uns Antworten auf die noch offenen Fragen“, sagt Ausschuss-Mitglied Susann Rüthrich – und beklagt, dass rechte Straftaten in Deutschland oft verharmlost werden.

Nach dem Attentat von Köln: Wer war die FAP?

Die Ermittler sind sich mittlerweile ziemlich sicher. Das Attentat auf die Kölner Oberbürgermeister-Kandidatin Henriette Reker erfolgte aus einer politischen Motivation heraus. Dem mutmaßlichen Attentäter wird eine einschlägige Vergangenheit in der Neonazi-Szene der Domstadt nachgesagt. Offenbar gehörte er zum Sympathisanten-Kreis der verbotenen FAP – gemeinsam mit der ebenfalls verbotenen SRP wahrscheinlich die radikalste extrem rechte Partei der Nachkriegsgeschichte.

Stralsund und Rostock: Blut und Ehre – Buchlesungen zum Rechtsterrorismus

Die beiden Journalisten Andrea Röpke und Andreas Speit veröffentlichten vor Kurzem einen Sammelband über Rechtsterrorismus in Deutschland. Für Buchlesungen mit anschließendem Gespräch kommen die beiden Autoren nun nach Norddeutschland.

Ältere journalistische Arbeiten zum Rechtsextremismus in Deutschland

Der Journalist Anton Maegerle legt in seinem Buch „Vom Obersalzberg bis zum NSU: Die extreme Rechte und die politische Kultur der Bundesrepublik 1988-2013“ über siebzig frühere Veröffentlichungen von ihm in gebündelter Form vor. Nicht alle Texte lohnen heute noch die Lektüre, gleichwohl liefert der Band einen interessanten Rückblick auf Recherchen zum Thema, wobei manche prognostische Dimension besondere Beachtung verdient.

Geschichte und Gegenwart rechtsextremistischer Gewalt

Die Fachjournalisten Andrea Röpke und Andreas Speit legen mit „Blut und Ehre. Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland“ eine Gesamtdarstellung sowohl zur historischen Entwicklung des Rechtsterrorismus wie zum aktuellen Wissen um die NSU-Serienmorde vor. Die Beiträge des Sammelbandes beeindrucken durch akribische Faktenkenntnis und genaue Recherche, ihnen fehlt aber mitunter eine stärker analytische Dimension zur Einordnung der geschilderten Ereignisse. 

Innenministerkonferenz: V-Mann-Register soll kommen

In Hannover kommen heute die Innenminister von Bund und Ländern zusammen, um über eine Reform der Verfassungsschutzbehörden zu beraten: Ganz oben auf der Agenda steht der Umgang mit szeneinternen Spitzeln, den V-Leuten. Überschattet wird die Konferenz von einem Fernsehbericht, der neues behördliches Versagen zu offenbaren scheint.

„Gnade Gott dem Islam in Deutschland“ – Wie eine Debatte außer Kontrolle gerät

In der rechten Szene herrscht Einigkeit bei der Analyse diverser terroristischer Machenschaften. Viele Medien übernehmen diese Denkmuster, ebenso wie große Teile der Gesellschaft, die dann Muslime unter Generalverdacht stellt. Wie sehr sich die Menschen unbewusst von rechten Demagogen leiten lassen – und so unsere Demokratie wirklich gefährden. Ein Kommentar.

Im Umfeld des Rechtsterrorismus – eine journalistische Darstellung

Der Journalist Patrick Gensing beschreibt und kommentiert in seinem Buch „Terror von rechts“ die aktuelle Entwicklung im Rechtsextremismus, was mitunter aber etwas zu emotional und unstrukturiert geschieht. Gleichwohl enthält das Werk hier und da immer wieder interessante analytische Deutungen, ein Mehr davon hätte ihm gut getan.

Kann und soll man die NPD verbieten? 30 Thesen zu juristischen und politischen Aspekten

Angesichts ihrer verfassungsfeindlichen Grundpositionen fordern viele Demokraten ein Verbot der NPD: Welche Argumente sprechen dafür? Welche Argumente sprechen dagegen? Und: Wie steht es um die juristische Dimension des Problems? Dazu positionieren sich die folgenden 30 Thesen.

Die Lehren aus der Nichterkennung der NSU-Serienmorde: Plädoyer für eine Reform der Verfassungsschutzarbeit hin zu mehr Analyse

Durch die Nichterkennung der NSU-Mordserie steht der Verfassungsschutz in der Kritik. Der folgende Artikel wendet sich einerseits gegen die pauschalen Forderungen nach einer Auflösung der Behörden, wird dabei doch nicht die Singularität der rechtsterroristischen Zelle berücksichtigt. Andererseits fordert der Text eine Reform in Richtung von mehr Analyse, erklären doch diesbezügliche Defizite die Nichterkennung der mörderischen Untaten.

Radikale Milieus als soziales Umfeld terroristischer Gruppen

Die beiden Sozialwissenschaftler Stefan Malthaner und Peter Waldmann präsentieren in ihrem Sammelband „Radikale Milieus. Das soziale Umfeld terroristischer Gruppen“ ihr Konzept zum Thema und lassen es anschließend in Fallstudien von Experten zu bestimmten terroristischen Gruppen testen. Herausgekommen ist dabei ein sowohl in Darstellung wie Analyse überaus interessantes Werk, das der Terrorismusforschung innovative Perspektiven bringt.

NSU-Anklageerhebung gegen Zschäpe und Wohlleben steht kurz bevor

Ein Jahr nach Aufdecken des NSU soll die Bundesanwaltschaft nun Anklage gegen Beate Zschäpe erhoben haben. Auch dem ehemaligen NPD-Funktionär Ralf Wohlleben und drei weiteren Personen steht ein Prozess bevor.  

Rechtsextremistische Gewalt anhand von beispielhaften Fällen

Der Journalist Olaf Sundermeyer legt mit „Rechter Terror in Deutschland. Eine Geschichte der Gewalt“ einen Reportageband zum Thema vor, welcher insbesondere der Darstellung bekannter und weniger bekannter Fälle der letzten Jahre über die NSU-Serienmorde hinaus große Aufmerksamkeit schenkt.

Eine Chronologie der Ereignisse um die rechtsterroristischen NSU-Serienmorde

Die beiden Journalisten Maik Baumgärtner und Marcus Böttcher legen mit ihrem Buch „Das Zwickauer Terror Trio“ eine Chronologie der Ereignisse um die NSU-Serienmorde vor – mitunter allzu sehr beschreibend, dafür aber auch ohne Polemik und Verschwörungstheorien.

Ein Reportagenband zu aktuellen Entwicklungen im Rechtsextremismus

Die Journalisten Toralf Staud und Johannes Radke legen mit „Neue Nazis. Jenseits der NPD: Populisten, Autonome Nationalisten und der Terror von rechts“ einen Reportagenband zu aktuellen Entwicklungen im Rechtsextremismus vor.

Soziale Netzwerke als “Nährboden für rechtsextreme Gewalt und Rechtsterrorismus”

Immer öfter nutzen Neonazis soziale Netzwerke, um ihre Aktionen zu koordinieren und zu hetzen, zu diesem Ergebnis kommt der Bericht „Rechtsextremismus Online“, der am Mittwoch bei einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. Die Nazi-Szene im Netz zeige sich „subversiv, provokant und immer radikaler“. Artikel zuerst veröffentlicht beim Störungsmelder.

„Das Kompetenzwirrwarr blockierte zielführende Ermittlungen“

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Eva Högl ist Mitglied des Untersuchungsausschusses „Terrorgruppe NSU“, in dem die Verbrechen der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle lückenlos aufgeklärt werden sollen. Im Interview mit ENDSTATION RECHTS. erklärt sie, dass bereits jetzt feststeht, dass Behörden versagt haben und eine Zusammenarbeit kaum stattfand.

Combat 18 und der Rechtsterrorismus – Eine Darstellung aus Großbritannien

Der Journalist Nick Lowels beschreibt in „White Riot. Die Combat 18-Story: Aufstieg und Untergang einer Nazi-Terror-Gruppe“ die Entwicklung einer bekannten gewalttätigen rechtsextremistischen Gruppe in Großbritannien.

Extremismuskonferenz in Riesa: SPD-Landesvorsitzender Dulig sagt seine Teilnahme aus Protest ab

Am 20. Juni findet auf Einladung des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) in Riesa eine Extremismuskonferenz statt. Da Martin Dulig von der Veranstaltung erwartet, dass die „bisherige Untätigkeit und Konzeptionslosigkeit der Staatsregierung“ nicht kritisch hinterfragt werde, sagte er am Freitag seine Teilnahme ab.

Sachsen: Streit um Starttermin für NSU-Ausschuss

Der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, Patrick Schreiber (CDU), möchte die erste Sitzung des NSU-Ausschusses erst für Ende April ansetzen. Einige Abgeordnete der SPD, der Grünen und der Linken werfen der CDU nun eine Verzögerungstaktik vor.

„Draußen bleiben?“ – Antirassistische Aktionswochen starten in Rostock

Bereits zum neunten Mal findet in Rostock eine Antirassistische Aktionswoche statt – Anlass ist der Internationale Tag zur Überwindung von Rassismus. Während der Aktionstage, die noch bis zum 30. März andauern, soll nach Angaben der Organisatoren kontrovers, öffentlich und aus verschiedenen Perspektiven über Rassismus diskutiert werden.

Fehler und Fehlwahrnehmungen des Verfassungsschutzes – Kritische Anmerkungen zu einigen Zerrbildern in den Medien

Der Verfassungsschutz hat zur Zeit eine schlechte Presse: Da ist vom „völligen Versagen“, „einer Gefahr für die Verfassung“, „der Kumpanei des Verfassungsschutzes mit Neonazis“ und einer „Verflechtung von Sicherheitsbehörden und Rechtsterroristen“ die Rede. Einen Grund für dieses Negativ-Bild gibt es sehr wohl: Mehr als 13 Jahre konnte eine Neonazi-Kleingruppe im Untergrund wirken und dabei mindestens zehn Menschen ermorden. 

Konkurrenz für Heß: Wird das Grab des NSU-Mörders Böhnhardt zum Neonazi-Wallfahrtsort?

Die Stadt Jena hat Angst um ihren Ruf. Nicht nur die drei NSU-Terroristen stammen aus der thüringischen Stadt, sondern auch viele ihrer Unterstützer. Nun fürchten die Stadtoberen, das Grab des vor wenigen Tagen beerdigten Uwe Böhnhardt könnte zur neuen Pilgerstädte für Neonazis aus ganz Deutschland werden.

Der Ruf nach dem Verbot, Teil 2

Im ersten Teil unserer Serie hatte der Politikwissenschaftler Christoph Weckenbrock aufgezeigt, welchen Reflex rechtsextremisische Gewalttaten bei Politikern meist auslöst: Den Ruf nach einem NPD-Verbot. Außerdem führte er dessen Rechtmäßigkeit vor Augen. Nun widmet er sich der Machbarkeit und der Zweckmäßigkeit eines eventuellen Verbots und beschließt damit seine Analyse.

Der Ruf nach dem Verbot, Teil 1

Am Horizont zieht unaufhaltsam ein neues NPD-Verbotsverfahren auf, die Innenminister der Länder und des Bundes haben beschlossen, Materialien zu sammeln und Kriterien aufzustellen. Aber was bringt ein Verbot? Für ENDSTATION RECHTS. untersuchte der Politikwissenschaftler Christoph Weckenbrock die Rechtmäßigkeit, die Machbarkeit und die Zweckmäßigkeit dieser Maßnahme.

Der Rechtsterrorismus im Verborgenen. Versuch einer Antwort auf zehn Fragen

„Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU): Obwohl viele Details des Handelns sowohl der Mörder wie des Nicht-Handelns der Sicherheitsbehörden noch nicht bekannt sind, soll hier eine Antwort auf einige der kursierenden Fragen aus der Perspektive der politikwissenschaftlichen Extremismus- und Terrorismusforschung versucht werden.

Landtagsdebatte zur NSU: NPD fragt nach „Nutzen der Morde“

In seiner heutigen Sitzung des Sächsischen Landtags stand die Erklärung des Innenministers Markus Ulbig zum Sachstand der NSU auf der Tagesordnung. Während alle demokratischen Fraktionen die Taten verurteilten, fragte die NPD nach dem „Nutzen der Morde“ und prangerte den „Missbrauch der Morde für parteipolitische Zwecke“ an.  

Themenwoche: Die Verstrickungen und Versäumnisse des Verfassungsschutzes in die aktuelle Terrorserie des „NSU“

Die größte rechtsextremistische Terrorwelle in Deutschland seit 30 Jahren weitet sich immer mehr zu einem Skandal über die Arbeit der Verfassungsschutzbehörden aus. Warum konnte das Neonazi-Trio über Jahre morden, ohne aufzufliegen?

Auftakt zur Themenwoche: Neonazi-Trio „NSU“ mordet sich quer durch die Republik – Eine Chronologie

Die Bundesrepublik erschüttert eine mysteriöse rechtsextremistische Terrorserie bisher ungekannten Ausmaßes. Neonazis aus Thüringen und Niedersachsen sind wahrscheinlich für mindestens zehn Morde, zahlreiche Banküberfälle und mehrere Sprengstoffattentate verantwortlich, bei denen Menschen teils schwerst verletzt worden sind.

Rechtsextremismus in Europa: Heute Schweden

Nächster Teil unserer Serie zum Thema Rechtsextremismus in Europa. Bis zur Europawahl am 7. Juni soll in 31 Ländern die rechtsextreme sowie rechtspopulistische Szene beleuchtet werden. Die einzelnen Beiträge stammen aus der Broschüre „Europa im Visier der Rechtsextremen". Diese wurde von der Grünen-Europaabgeordneten Angelika Beer Anfang 2009 veröffentlicht. Themenland heute: Schweden.