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Es liegen 111 Ergebnisse für "Pro NRW" vor.

Im Schatten der AfD: Rechte Splitterparteien bei NRW-Wahl chancenlos

Am 14. Mai sind die Bürgerinnen und Bürger des bevölkerungsreichsten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Neben dem Platzhirsch am rechten Rand, der AfD, treten die NPD, die REP und Die Rechte an. Realistische Chancen, die wichtige Ein-Prozent-Hürde zu überspringen, räumen Beobachter keiner dieser Splitterparteien ein. Pro NRW verzichtet sogar auf eine Kandidatur.

Köln: Gefährliche neue Bündnisse – Hooligans, Türsteher und Rechtsrextremisten organisieren Übergriffe auf „Fremde“

Die Übergriffe in der Silvesternacht im Umfeld des Kölner Hauptbahnhofs haben zu einem besorgniserregenden Erstarken rechtsextremer Kreise im liberalen Köln geführt. Nach dem Mordversuch an der inzwischen als Oberbürgermeisterin amtierenden Henriette Reker – durchgeführt von einem Aktivisten mit langjähriger rechtsextremer Vergangenheit – hatte es zunächst so ausgesehen, als sei die rechtsextreme Szene eingeschüchtert. Offensichtlich haben die Übergriffe nun dazu beigetragen, die „Bewegung“ zusammenzuschweißen und zu radikalisieren.

KÖGIDA-Marsch mit Hooligans und Mohammed-Karikatur

Am 5. Januar hatten mehrere tausend Gegendemonstranten einen ersten Aufmarschversuch der PEGIDA-Kopie „Köln gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (KöGIDA) verhindert. Obwohl die Islamfeinde mehr als 500 Anhänger mobilisiert hatten, kam es zu einem internen Streit, der zur Trennung von Original und Kopie führte. Trotzdem konnte die radikaler ausgerichtete Kopie am 14. Januar einen eigenen Marsch in der Kölner Innenstadt durchsetzen.

Demonstration einer Pegida-Kopie in Köln blockiert

Seit Oktober 2014 organisieren in Dresden die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) Demonstrationen, an denen sich bis zu 18.000 Personen beteiligten. Deren beständig anwachsender Zuspruch erregte nicht nur das Interesse der Medien, sondern rief auch in anderen Städten Kopien hervor. So dockte am Abend des 5. Januar eine Vereinigung „Köln gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Kögida) an die Erfolge der Dresdener Demonstrationen an.

Neonazis, Identitäre, Salafisten – Eine Nachbetrachtung der eskalierten Kölner Hooligan-Demonstration

Am 26. Oktober 2014 eskalierte in Köln eine von der Initiative „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) unter erheblicher Beteiligung von Rechtextremisten durchgeführte Kundgebung. Sie forderte 49 verletzte Polizisten und führte zu einer intensiven Presseberichterstattung, welche die sich aus dem rechtsextremistischen Engagement in der Fußballgewaltszene ergebende Gefahr thematisierte. Nach dem Abflauen der ersten Aufregung bietet sich auf der Basis eines Erlebnisberichts eine Nachbetrachtung zu den sich darüber hinaus ergebenden Aspekten an.