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Mittwoch, 04. Januar 2017

Wiedergutmachung und Prävention: Brandenburg schützt Neonazi-Opfer vor Abschiebung

Neue Wege im Umgang mit abgelehnten Asylbewerbern, die Opfer von rechtsextremen Gewalttaten wurden, geht jetzt das Land Brandenburg. In einem Erlass (08/2016), den das SPD-geführte Innenministerium kurz vor Weihnachten veröffentlicht hat, wird geregelt, dass bei dieser Personengruppe von Ermessensentscheidungen zur Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis oder eine Duldung konsequent Gebrauch gemacht werden soll. Dies hatte der brandenburgische Landtag im April vorigen Jahres beschlossen.

Mittwoch, 08. Juli 2015

Hass auf Asylbewerber: Sachsen droht Rekordwert bei Anschlägen auf Unterkünfte

Vor wenigen Tagen brannte es in noch leerstehenden Flüchtlingswohnungen in Meißen, im rund 20 km entfernten Freital rotten sich allabendlich aggressive Asyl-Gegner zusammen, um gegen die dortige Unterkunft anzuschreien. Längst sind Menschen auf der Flucht zum Hassobjekt geworden. In Sachsen zählten die Behörden in diesem Jahr bereits 52 Anschläge auf Asylbewerberheime – rund jeden dritten Tag also.

Samstag, 30. Mai 2015

NPD-Stadtvertreter vermummt: Neonazi-Attacke auf Flüchtlings-Demo vereitelt

Das mecklenburgische Güstrow kommt nicht zur Ruhe: Nach zahlreichen Neonazi-Demos und jüngst der Gründung einer selbsternannten „Bürgerwehr“, konnte heute eine rechtsextreme Attacke auf eine stattfindende Flüchtlings-Kundgebung nur knapp verhindert werden. Rund 15 bis 20 Neonazis – darunter ein NPD-Stadtvertreter – erschienen teils vermummt am Versammlungsort der Refugees. Als Anwesende das Vorrücken der Neonazis verhindern wollten, bewaffneten diese sich mit dem Mobiliar eines angrenzenden Cafés.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Wie Pegida das Land verändert

Migranten und Flüchtlinge aus Dresden, selbst die schon lange in der Stadt leben, berichten von einem Klima aus Hass und Gewalt, welches ihnen oft entgegen schlägt. REPORT MAINZ ist deshalb der Frage nachgegangen, ob Pegida das Klima gegen Ausländer bundesweit verändert hat. Dazu wurden Presse- (Fernsehen, Hörfunk und Zeitungen) und Polizeiberichte sowie Zahlen der Opferberatungsstellen aufwendig ausgewertet. Verglichen wurde der Dreimonatszeitraum vor Pegida mit dem Vierteljahr seit dem Pegida marschiert (erste Demo 20.102014). Ergebnis: Seit Pegida gibt es eine Steigerung fremdenfeindlicher Angriffe um 130 Prozent. Pegida habe ein Klima entfesselt, das Gewalt will, bewertet der Rechtsextremismus-Forscher, Prof. Hajo Funke, diese Entwicklung. Zum Beitrag von Report Mainz, auch die "Zeit" berichtet.