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Es liegen 8 Ergebnisse für "Neue Ordnung" vor.

NS-Propaganda im bundesdeutschen Rechtsextremismus

Der "Lassaner Bote" ist eine mehrmals im Jahr erscheinende Flugschrift örtlicher neonazistischer "freier Kameradschaften" in Mecklenburg-Vorpommern, die ihrerseits vielfältige Verbindungen zur dortigen NPD aufweisen. Das Blättchen wird kostenlos über Briefkästen verteilt. Es verbirgt seinen rechtsextremen Hintergrund nicht, ist aber auf Breitenwirkung angelegt und relativ seriös gestaltet. Das Sommerheft 2015 thematisiert fast ausschließlich das, was im neonazistischen und rechtsextremen Lager als "Überfremdung" und "Volkstod" bezeichnet wird. Der Politik wird in verschiedenen Beiträgen vorgeworfen, Deutsche zu vertreiben und deutschen Familien zu schaden, andererseits aber den Zuzug von Asylbewerbern und anderen Einwanderern zu befördern. Unter anderem wird ein Foto gezeigt, laut Bildunterschrift eine "Mauerparole in Berlin im Mai 1945" mit dem Text "Wir kämpfen für die Zukunft unserer Kinder!" Ein weiterer Beitrag thematisiert den Geburtenrückgang. Daneben steht ein Textkasten folgenden Inhalts: "Die Arbeit ehrt die Frau und den Mann. Das Kind adelt die Mutter."

NSU-Nachfolge? Organisation „Neue Ordnung“ ruft zum Kampf auf

Die Organisation „Neue Ordnung“ hat zum Ziel die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland abzuschaffen, notfalls mit Gewalt. Nun wird gegen fünf ihrer Mitglieder wegen Bildung einer bewaffneten Vereinigung ermittelt. Trotz eindeutig formulierter Ziele findet die Gruppe im Verfassungsschutzbericht keine Erwähnung.

Polizei untersagt die Auftritte von vier Rechtsrock-Bands beim NPD-„Preussentag“

Der „Preussentag“ der brandenburgischen NPD gehört zu den größten Veranstaltungen des Landesverbandes. Ob dieses Jahr aber Stimmung aufkommen wird, ist indes fraglich: Denn die Polizeibehörde hat die Auftritte der angekündigten Rechtsrock-Bands verboten. Die Veranstalter möchten dagegen klagen.

Ausländischer Neonazi nach volksverhetzender Rede in Deutschland verurteilt

Constant Kusters, Vorsitzender der neonazistischen Nederlandse Volks-Unie wurde wegen volksverhetzender Äußerungen von einem Gericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verurteilt. Der Neonazi soll die Strafe zwischenzeitlich bezahlt haben.

Ferdinand Frieds „Die soziale Revolution“: Nationaler Sozialismus als Grundlage der Volksgemeinschaft

Nachdem der konservative Publizist Ferdinand Fried bereits im Vorfeld der Machtergreifung durch die Nazis zu einem der Stichwortgeber der Autarkie-Bewegung geworden war, arrangierte er sich nach 1933 schließlich mit dem NS-Regime. In diesem Zusammenhang entstand auch die im Jahr 1942 veröffentlichte Schrift "Die soziale Revolution". Sie kann als eine Rechtfertigung eines "nationalen Sozialismus" gelesen werden, die sich allzu konkreter Vorschläge und Erörterungen allerdings bewusst enthielt.

„Volk in Bewegung" über die "Israel-Connection" und das NPD-Führungschaos

In der aktuellen Ausgabe der rechtsextremen Zeitschrift „Volk in Bewegung“ meldet sich der radikale Flügel ausführlich zur Personaldebatte in der NPD zu Wort und kritisiert scharf die Erneuerungs- und Öffnungsdiskussionen gegenüber neuen Wählerschichten der vergangenen Wochen.

Dokumentation: Das Manifest der ANR

Das Manifest der ANR wird als erster Schlüsseltext einer "Neuen Rechten" betrachtet. Wir dokumentieren im Folgenden dieses Manifest, das wir der ersten Ausgabe der Zeitschrift "Junges Forum" des Jahres 1972 entnommen haben. Seinerzeit hieß es: "Das Jahr 1972 begann für die 'Neue Rechte' mit einem spektakulären Auftakt: Der Formierung der "AKTION NEUE RECHTE" durch ehemalige Aktivisten der NPD unter Führung von Dr. Siegfried Pöhlmann. Wir nehmen dies zum Anlaß, unsere Dokumentation mit der Grundsatzerklärung der ANR zu beginnen". Das Junge Forum öffnete sich mit der Veröffentlichung des Manifests erstmals der praktischen Politik.

 

Zwei Rechtsextremisten verlieren Kommunalmandate

Wie der „Tagesspiegel“ berichtete, müssen die beiden Neonazis Mario Schulz und Matthias Wirth ihre Mandate im Kreistag Prignitz und in der Stadtverordnetenversammlung Wittstock/Dosse räumen.