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Die Rechte wirbt für Hool-Demo

Rund 70 Neonazis kamen am Dienstagabend zu einer von der Partei die Rechte organisierten „Mahnwache“ in Dortmund. Unterdessen bereitet sich die Polizei auf eine weitere rechtsextreme Aktion in der Ruhrgebietsstadt vor, die deutlich größer ausfallen dürfte.

Gerichtsentscheidung: Dortmunder Neonazi-Kameradschaft bleibt verboten

Das Verbot des „Nationalen Widerstandes Dortmund“, einer der seinerzeit aktivsten Kameradschaften, bleibt bestehen. Das Bundesverwaltungsgericht habe eine Beschwerde zurückgewiesen, berichtet ein Szeneblog. Nun planen die Neonazis den Gang vor das Bundesverfassungsgericht und den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Mit neuem Landeschef: Neonazi-Partei kandidiert zur Landtagswahl in NRW

Am vergangenen Wochenende stellte sich mit dem nordrhein-westfälischen Landesverband die aktivste Gliederung der Neonazi-Partei die Rechte neu auf. An der Spitze steht mit Sascha Krolzig ein langjähriger Kader. Außerdem wählten die Delegierten des Parteitages die Landesliste für die Landtagswahl im bevölkerungsreichsten Bundesland im nächsten Jahr.

„Tag der deutschen Zukunft“: Dortmund erwartet Neonazi-Großdemonstration

Nach Einschätzung der Behörden steht Dortmund am kommenden Samstag der bislang größte extrem rechte Aufmarsch des Jahres bevor. Zum „Tag der deutschen Zukunft“ werden 1.000 Neonazis erwartet. Der zivilgesellschaftliche Protest ist vielfältig, er wird indes durch die Strategie der Polizei, keine Informationen zum Streckenverlauf zu veröffentlichen, erschwert. Dagegen klagt ein Journalist.

Drei Jahre nach NWDO-Verbot: Dortmunder Neonazis mobilisieren zu Demonstration

In sechs Tagen jährt sich das Verbot des „Nationalen Widerstandes Dortmund“, der „Kameradschaft Aachener Land“ und der „Kameradschaft Hamm“ zum dritten Mal. Anhänger der Gruppierungen wollen deshalb am kommenden Sonntag auf die Straße gehen. Aufgerufen zu der Demonstration hat die Neonazi-Partei Die Rechte, in der sich zahlreiche frühere Kameradschafts-Aktivisten sammeln. Derweil gibt es unterschiedliche Meinungen, ob die Verbotsmaßnahmen von Innenminister Ralf Jäger als Erfolg zu werten sind.

Schüsse auf Büro der Piraten in Dortmund: Waren es Neonazis?

Es vergeht kaum ein Tag, an dem die Dortmunder Neonazi-Szene keine Schlagzeilen produziert. Neuester Höhepunkt: In der Nacht auf Dienstag wurde auf ein Büro der Piraten geschossen. Die Partei vermutet einen gezielten Anschlag aufgrund ihres Engagements gegen Rechtsextremismus. Eine Bekenner-E-Mail, deren Absender auf den verbotenen „Nationalen Widerstand Dortmund“ hindeute, sei bei den Piraten eingegangen.

Fünf Mann in Gewahrsam: Polizei verhindert Neonazi-„Besuch“ in Dortmunder Flüchtlingscamp

In Dortmund versuchten gestern Abend 25 Neonazis um Michael Brück zu einem Protestcamp syrischer Flüchtlinge vor der Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zu gelangen. Da die Gruppe den Anweisungen der Polizei nicht Folge leisten wollte, verbrachten fünf von ihnen die Nacht in Gewahrsam.

Dortmunder Neonazis fahnden nach Flüchtlingen im Kirchenasyl

In Dortmund gewährt eine evangelische Gemeinde einer Flüchtlingsfamilie Kirchenasyl. Für die lokale Neonazi-Szene eine willkommene Gelegenheit, um zur Hatz auf die vermeintlichen „Wirtschaftsflüchtlinge“ zu blasen. Mit Plakaten und Flugblättern soll das Geheimnis um den Aufenthaltsort der Familie gelüftet werden.

Stühlerücken bei Der Rechten

Dass die Neonazi-Partei Die Rechte kein wirkliches Interesse an tatsächlicher parlamentarischer Arbeit hat, ist sattsam bekannt. Nach nur neun Monaten streicht ihr Kader Dennis Giemsch, der seinerseits für den berüchtigten Siegfried Borchardt nachgerückt war, im Dortmunder Stadtrat die Segel. Fortan soll sein „Kamerad“ Michael Brück das Parlament mit entlarvenden Anfragen überziehen.

Dortmunder Neonazi-Kameradschaft bleibt verboten

Die Klage von sechs Personen gegen das Verbot der militanten Neonazi-Kameradschaft „Nationaler Widerstand Dortmund“ ist vor dem Oberverwaltungsgericht Münster gescheitert. Nach Ansicht der zuständigen Kammer hätten sämtliche Mitglieder gemeinschaftlich klagen müssen. Die Neonazis kündigten unterdessen an, vor das Bundesverwaltungsgericht ziehen zu wollen.

Neonazi-Partei Die Rechte nimmt Menschen mit jüdischem Glauben ins Visier

Als die Neonazi-Partei Die Rechte im Sommer 2012 gegründet wurde, strebte ihr Gründer Christian Worch ein „gemäßigtes“ Image an. Diese Ausrichtung ist längst in der Schublade verschwunden, mittlerweile versucht die Straßenkämpfer-Truppe, nur noch mit Krawall-Aktionen wie einer Bürgerwehr, Aufmerksamkeit zu erhaschen. Ihr neuster Tiefpunkt: In Dortmund erkundigte sich das Die Rechte-Ratsmitglied Dennis Giemsch nach der Zahl der Menschen jüdischen Glaubens in der Stadt, um „einen angemessen Umgang zu finden“.

„Lunikoff“ bei Der Rechten

Zuletzt war es verhältnismäßig ruhig um die Neonazi-Partei Die Rechte. Gestern aber fanden sich nach Parteiangaben rund 100 „Kameraden“ zusammen, um einem Liederabend des Ex-„Landser“-Sängers Michael Regener beizuwohnen. Außerdem stellte sich der Vorstand des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen derweil der Wiederwahl – und wurde erwartungsgemäß bestätigt.

Niederlage für Die Rechte: Die Straße bleibt für die „Gelben Bataillone“ gesperrt

Die Neonazi-Partei Die Rechte kassierte gestern eine Niederlage vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Ihrer einstweiligen Anordnung gegen das gemeinschaftliche Tragen ihrer gelben „T-Hemden“ in der Öffentlichkeit bei einer Demonstration oder als „Bürgerwehr“ gaben die Richter nicht statt. Damit stehen die „gelben Bataillone“ vorerst still.

Militante Dortmunder Neonazis wollen unweit des CSD demonstrieren

Die Neonazi-Partei Die Rechte sieht ihren politischen Schwerpunkt auf der Straße. Womöglich nicht ganz freiwillig, denn die Bürgerinnen und Bürger zeigen den Hobbypolitikern an der Wahlurne oder schon bei der Sammlung von Unterstützungsunterschriften regelmäßig die rote Karte. Für den 23. August hat der Dortmunder Kreisverband eine Demonstration gegen das Verbot seiner vermeintlichen Vorläuferorganisation, einer Kameradschaft, angekündigt. Derweil ruft ein lokales Bündnis zu einer Blockade der Neonazi-Kundgebung auf.

Dortmunder Neonazis gründen Bürgerwehr in SA-Manier

Mit provokanten Aktionen fordert die Neonazi-Partei Die Rechte weiterhin die Zivilgesellschaft und den Staat heraus. Der Dortmunder Kreisverband stellte eigenen Angaben zufolge eine Partei-nahe Bürgerwehr auf die Beine. Die Aufgabe der entlarvend betitelten Hilfssheriffs sei u. a. die „Unterstützung bei Fahndungen“ oder der „Personen und Objektschutz […] im Umfeld von Asylantenheimen“.

„SS-Siggi“ tritt ab – Die Rechte-Spitzenkader Giemsch rückt in Dortmunder Stadtrat nach

Die Dortmunder Spatzen hatten es schon lange von den Dächern gezwitschert, nun ist es es eingetroffen. Der erst am 25. Mai in den Rat der gut 570.000 Einwohner zählenden Stadt gewählte bekannte Neonazi Siegfried Borchardt legt „aus gesundheitlichen Gründen“ zum Monatsende sein Mandat nieder. Nachrücken wird mit Dennis Giemsch ein brauner Hardliner mit bestem Szenenetzwerk.

Gruppenstatus bahnt sich an: Ab sofort sind „Die Rechte“ und die NPD in Dortmund „ziemlich beste Freunde”

Beim Geld hört bei den meisten Menschen die Freundschaft auf. Bei NPD und der Partei „Die Rechte“ ist das anders: Da fängt sie offensichtlich beim Geld gerade erst an. Bei der konstituierenden Sitzung des Rates der Stadt Dortmund zeichnet sich schon eine Gruppenbildung ab.

1. Mai: Neonazis dürfen in Dortmund marschieren

Der Jubel innerhalb der bedeutungslosen Splitterpartei Die Rechte ist groß: Gestern hob das Oberverwaltungsgericht Münster das vom Dortmunder Polizeipräsidenten verhängte Verbot des 1. Mai-Aufmarsches in der Ruhrpott-Stadt endgültig auf – eine Revision wurde nicht zugelassen. Schnell hatten die Organisatoren eine zusätzliche Rednerin bei der Hand: Maria Fank. Zeit hat die Berliner NPD-Aktivistin, hat doch der dortige Verband gestern seine Demonstrations-Anmeldung für den „Arbeiterkampftag“ zurückgezogen.

Borussia Dortmund schmeißt Neonazi-Kader Michael Brück aus dem Verein

Die Führung von Borussia Dortmund macht weiterhin ernst und geht gegen rechtsextremistische Tendenzen in ihrem Verein vor. Jüngstes Resultat: Gegen den bekannten Neonazi-Aktivisten Michael Brück wurde ein Ausschlussverfahren eingeleitet.

Demonstrationen gegen politische Gegner: Dortmunder Neonazis bauen Drohkulisse auf

Bereits seit Monaten plant die Neonazi-Splitterpartei Die Rechte ihr Vorgehen. Wie im Vorjahr wollen ihre Aktivisten am Tag vor Heiligabend in der Nähe der Wohnungen von vier Dortmunder Politikern aufmarschieren. Die perfide Aktion dient vor allem einem Zweck: eine Drohkulisse aufzubauen, um politische Gegner einzuschüchtern.

„Feindesliste“ des „Nationalen Widerstandes Berlin“: Anklage gegen Die Rechte-Spitzenfunktionär Giemsch

Die Ermittlungen gegen die Hintermänner des „Nationalen Widerstandes Berlin“ haben zu einem ersten Erfolg geführt. Der NRW-Landeschef der Rechten, Dennis Giemsch, steht im Verdacht, die Webseite der Gruppierung, auf der eine „Feindesliste“ geführt wurde, gehostet zu haben. Auch dem Berliner NPD-Chef Schmidtke droht weiterer Ärger.

Dortmund verdirbt Neonazi-Hooligan Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt den Geburtstag

Die Stadt Dortmund macht den Plänen der Neonazi-Partei Die Rechte kurzfristig einen Strich durch die Rechnung. Deren Dortmunder Kreisverband wollte heute den Kommunalwahlkampf mit einem Rechtsrock-Konzert einläuten und gleichzeitig den 60. Geburtstag ihres Chefs Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt begehen. Grund sei ein nicht geeigneter Veranstaltungssaal.

„Wir müssen draußen bleiben“ – Neonazi-Solidaritätskonzert ohne NPD

Am kommenden Samstag ist „im Ruhrgebiet“ ein weiteres Rechtsrock-Konzert angesetzt. Ziel der Veranstaltung sei „Solidarität“ mit der verbotenen Neonazi-Kameradschaft „Nationaler Widerstand Dortmund“ zu signalisieren, verspricht ein Flyer. Damit fügt sich der Musikevent in eine Gesamtstrategie ein, zu der auch eine Großdemonstration am 31. August in Dortmund gehört. Freilich sind nicht alle Aktivisten willkommen – NPD-Anhänger sollen vor der Tür bleiben.   

Ein Jahr Die Rechte: Der private Feldzug des Christian W.

Die Partei Die Rechte existiert nun ein Jahr; Zeit, Bilanz zu ziehen. Und die ist mehr als durchwachsen. Außerhalb ihres Kernlandes Nordrhein-Westfalen schafft es die zu einem Sammelbecken militanter Neonazis verkommende Organisation auf keinen grünen Zweig. Für Parteigründer Christian Worch erfüllt sie dennoch ihren Zweck: Denn sie könnte die aktuelle NPD-Strategie durchkreuzen.   

Wahlkampf aus dem Knast: Neonazi Sven Skoda als Spitzenkandidat "Der Rechten" für die Europawahl nominiert

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hielt die rechtsextreme Kleinstpartei Die Rechte am Samstag „im Ruhrgebiet“ ihren Parteitag ab. Neben einigen Personalentscheidungen wählten die Delegierten die Liste für die kommende Europawahl: Als Spitzenkandidat wird der inhaftierte Neonazi Sven Skoda um Wählerstimmen kämpfen.

Nordrhein-Westfalen: Neonazis wollen in den Bundestag

Überraschend setzt die Splitterpartei „Die Rechte“ die Segel in Richtung Bundestagswahl. Über ein parteinahes Portal lies die Worch-Truppe mitteilen, dass der nordrhein-westfälische Landesverband eine Liste gewählt habe. Auf der geben sich ehemalige Kameradschaftsaktivisten die Klinke in die Hand.  

SS-Siggis Erben

Von wegen ostdeutsches Problem: Auch bei Westklubs gehören Nazis auf den Rängen zum Inventar, zahllose Übergriffe und Straftaten sind dokumentiert. Die rechte Szene drängt zurück an die Macht.

Bundesligabeginn ohne Neonazis: Werder Bremen verhängt Stadionverbote gegen braune BVB-Anhänger

Gespannt warten die Fußballfans in Deutschland auf den Start der Bundesliga-Rückrunde am heutigen Freitag. Acht Fans des Deutschen Meisters Borussia Dortmund, die der rechtsextremen Szene angehören sollen, können sich den Weg zum Auswärtsspiel indes sparen – Werder Bremen verhängte ein Stadionverbot gegen sie.

Keine Ermittlungen gegen „die Rechte“ NRW: Partei keine Ersatzorganisation für verbotene Neonazi-Kameradschaft

Das Parteiprivileg schützt politische Parteien – auch die braune Splittertruppe von Parteichef Worch. Deshalb wird es keine Ermittlungen gegen den NRW-Landesverband „der Rechten“ wegen der vermuteten Fortführung einer Neonazi-Kameradschaft geben. Den vermeintlichen Sieg konnte der Bundesverband indes nicht verkünden: Seit einigen tagen ist die DR-Internetseite offline.

Zoff in der Szene: NPD geht gegen „die Rechte“-Vize Brück vor

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Eigentlich. Doch in der braunen Szene herrscht nicht „Eitelsonnenschein“, wie ein aktuelles Beispiel aus Dortmund zeigt. Dort geht die NPD gegen den rechtsextremistischen „Antisem“-Versand vor, der Propagandamaterial der Apfel-Truppe vertrieben hatte. Das Pikante: Der Onlinevertrieb wird von Michael Brück, Vizechef „der Rechten“ in Nordrhein-Westfalen, betrieben.

Borussia Dortmund, der Rechtsextremismus und die Medien

Zukünftige Fans des BVB werden bei der Betrachtung der Vergangenheit das Jahr 2012 als ein sportlich ruhmreiches Jahr der Vereinsgeschichte bewerten. Andererseits wird sich der ein oder andere Anhänger an die kurveninternen Querelen über den Protest gegen das DFL-Sicherheitskonzept sowie an eine weitere Eintrübung erinnern: Der Entfaltung rechtsextremistischer Aktivitäten sowie deren Thematisierung durch die Medien. Ein Gastbeitrag.

Nach Dortmunder 1. Mai-Randale: Neonazis sollen 30.000 Euro Schadensersatz berappen

Obwohl die beiden Neonazis Dennis Giemsch und Alexander D. vom Vorwurf des Landfriedensbruchs freigesprochen worden waren, könnte der 1. Mai 2009 sie teurer zu stehen kommen: Die Dortmunder Polizei fordert nach der Randale einer größeren Gruppe Rechtsextremisten rund 30.000 Euro Schadensersatz für demolierte Einsatzwagen.

Nach Neonazi-Kameradschaftsverboten: Zahl der Szeneaussteiger in NRW verdoppelt

Offenbar haben die repressiven Maßnahmen des nordrhein-westfälischen Innenministeriums gegen die Neonazi-Szene gefruchtet. Immer mehr Anhänger der braunen Ideologie scheinen ihr den Rücken zuzukehren – die Zahl der Aussteiger hat sich binnen eines Jahres verdoppelt.

Hat der BVB ein Neonazi-Problem?

Bereits seit über 30 Jahren kämpft Borussia Dortmund mit einem ernstzunehmenden Problem – neonazistischen Hooligangruppierungen. Doch in den letzten Wochen mehrten sich die Vorkommnisse, sodass die Geschäftsführung des Vereins nun gezwungen war, zu reagieren. Verabschiedet wurde ein Paket an Maßnahmen, die das zunehmende Problem mit rechtsextremen Fans eindämmen sollen.

Der ENDSTATION RECHTS. Jahresrückblick. Teil 2.

Ein brauner Schatten lag über Deutschland in diesem Jahr – der Schatten des rassistisch motivierten Terrors. Kaum eine Woche verging, in der nicht neue Meldungen über die Schlamperei und Unfähigkeit der Behörden im Zuge der Ermittlungen gegen den NSU über die Ticker gingen. Die Aktivitäten der Neonazis und ihr Vorgehen gegen demokratische Institutionen wurden dadurch allerdings kaum beeinträchtigt.

Dortmund: Staatsanwaltschaft hat weiter "Die Rechte" im Visier

Die nach Erkenntnissen der Bundesregierung weniger als 100 Mitglieder umfassende Partei „Die Rechte“ steht weiterhin im Fokus der Behörden. Besonders ihre Praxis, nach dem Verbot dreier militanter Kameradschaften in Nordrhein-Westfalen deren ehemaligen Aktivisten ein neues Organisationsdach bereitzustellen, könnte ihr Ärger einbringen.

Brauner Strukturaufbau – Splitterpartei „Die Rechte“ wildert in NPD-Gefilden

„Totschweigen“ lautet die Parole. Die NPD-Führung gibt sich im Bezug auf die Partei „Die Rechte“ wortkarg. Dabei wird sie zum echten Problem: In NRW baut die Worch-Partei ihre Strukturen aus und meldet eine Konkurrenzveranstaltung am 1. Mai an. Und in Niedersachsen laufen die ersten kommunalen NPD-Mandatsträger über.

Ein Jahr Aussteigerhilfe Bayern – Rückblick, Analyse, Perspektive

Vor genau einem Jahr, am 1. November 2011, gründete sich der „Verein zur Bewältigung neonazistischen Gedankenguts und zur Förderung einer toleranten Gesellschaft- Aussteigerhilfe Bayern e.V.“. So richtig wusste niemand, was aus diesem Projekt wird. Aus der Zivilgesellschaft eine Hilfsorganisation für Aussteiger*innen aus der rechten Szene anzubieten und durch öffentliche Aufklärungsarbeit und inhaltliche Auseinandersetzung zu den bisherigen vermeintlichen Hauptinformanten, nämlich V-Leuten, eine echte Alternative zu werden – damit hat man sich viel vorgenommen. Zeit für eine Bilanz.

Militante Aufrüstung: Neonazi-Hooligan „SS-Siggi“ Borchardt heuert bei der „Rechten“ an

Nach außen gibt sich die von dem bekannten Neonazi Christian Worch gegründete Partei „Die Rechte“ bürgerlich, die Systemfrage stellt sie in ihrem behutsam formulierten Programm nicht. Ihr Personal lässt aber nur einen Schluss zu: Hier sind Wölfe im Schafspelz am Werk. Mit ihrem neuesten Zugang, dem berüchtigten Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt, zeigt sich, wes Geistes Kind sie ist.   

Borussia Dortmund: Stadionverbot für acht Neonazis

Der Fußballverein Borussia Dortmund (BVB) schließt die Reihen gegen Rechtsextreme. In einer jüngsten Aktion sind insgesamt acht Personen, die einer verbotenen rechtsextremen Vereinigung aus Dortmund angehören, mit Stadionverboten belegt worden.

Krasse Fehleinschätzung der Justiz – Gericht lässt gewalttätigen Neonazi aus verbotener Kameradschaft frei

Das Dortmunder Landgericht hat den mehrfach vorbestraften rechtsextremen Gewalttäter Sven K. auf freien Fuß gesetzt, weil es in ihm keinen Wiederholungstäter sieht. Der Neonazi, der unter anderem 2005 in einer Dortmunder U-Bahn-Station einen Punker erstochen hatte, muss sich nun vor dem Gericht wegen eines Angriffs auf zwei türkischstämmige Jugendliche auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt verantworten.

Splitterpartei „Die Rechte“ wird zum Sammelbecken militanter Neonazis

Eigentlich ist es eine kaum bemerkenswerte Mitteilung, die die Partei „Die Rechte“ am Wochenende auf ihrer Webseite einstellte. Dort berichtet die Worch-Truppe, in Nordrhein-Westfalen habe sich ein Landesverband gegründet. Doch die Personen, die zukünftig im Vorstand der Gliederung sitzen werden, bieten einigen Sprengstoff. Einige von ihnen stammen aus den kürzlich verbotenen militanten Neonazi-Organisationen und waren zuvor selbst bei der NPD abgeblitzt.

Nach NRW-Verboten: Gewalttätige Neonazis vor Gericht

Drei Neonazis aus Essen und Dortmund sind vor dem Amtsgericht Dortmund angeklagt, weil sie zusammen mit weiteren unbekannt gebliebenen Rechten mit einem Messer, mit Baseballschlägern, Steinen und Glasflaschen auf eine Gruppe junger Erwachsener im Dortmunder Stadtteil Wellinghofen losgegangen sind und ihre Opfer mit dem Tode bedroht haben. Der Fall ereignete sich bereits im Juli 2011 und kommt nun vor Gericht. Zwei der drei Täter waren Mitglied der im August verbotenen Neonazivereinigung „Nationaler Widerstand Dortmund“ (NWDO).