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Es liegen 17 Ergebnisse für "Mobile Beratung" vor.

„Der erneute Anstieg rassistischer Gewalt um ein Drittel ist Besorgnis erregend“

782 Fälle politisch rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland und Berlin – Unabhängige Opferberatungsprojekte veröffentlichen gemeinsame Statistik für 2014 – Anstieg rassistischer Gewalt ist Besorgnis erregend

Zwei rechte Angriffe pro Tag

Im vergangenen Jahr ist die Zahl rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Straftaten in Berlin und den neuen Bundesländern wieder deutlich angestiegen. So wurden für 2013 insgesamt 737 politisch rechts motivierte Angriffe mit mindestens 1.086 direkt Betroffenen dokumentiert. Statistisch gesehen passieren somit in Ostdeutschland etwa zwei rechte Angriffe pro Tag.

Thüringen: NPD und freie Szene verzeichnen Zulauf an Mitgliedern

Im heute vorgestellten Verfassungsschutzbericht für Thüringen wurde im Gegensatz zum Bundestrend deutlich: Sowohl die parteifreie Szene als auch die NPD konnten Anhänger dazugewinnen. Zudem wird befürchtet, die rechtsextreme Partei könne zunehmend über einen Tarnverein agieren.

Thüringen: Rechtsextreme Gewalt gehört zum Alltag

Rechtsextremistisch motivierte Übergriffe befinden sich in Thüringen auf einem Rekordwert. Alleine in Erfurt verzeichnete die Opferberatung im vergangenen Jahr 57 Fälle. Damit gehört rassistische und antisemitische Gewalt im „NSU-Kernland“ zur Tagesordnung.

MBT: Band IV von `Einblicke´ erschienen

Dieser vierte Band der „Einblicke“ ist zum 20-jährigen Jubiläum der mobilen Beratung zu den Themen Fremdenfeindschaft und Rechtsextremismus im Land Brandenburg erschienen und soll als „Werkstattbuch“ grundsätzliche Überlegungen und Sachthemen vermitteln, mit denen sich das Mobile Beratungsteam (MBT) befasst. Er verbindet wissenschaftliche Analyse mit Erfahrungen aus der Beratungspraxis im Arbeitsfeld des MBT: Förderung des demokratischen Gemeinwesens und zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindschaft.

Mit der NPD im Regen auf der Hüpfburg: Bericht vom „Eichsfeldtag“

Bereits zum zweiten Mal hat der mehrfach verurteilte Neonazi und NPD-Politiker Thorsten Heise im thüringischen Leinefelde seinen „Eichsfeldtag“ durchgeführt. Die gestiegene Zahl der Besucher spricht dafür, dass es ihm gelungen ist, eine weitere extrem rechte Musikveranstaltung in Thüringen zu etablieren. Bereits letztes Jahr zog die Musikveranstaltung zahlreiche Neonazis in das Eichsfeld. Mit freundlicher Genehmigung des „blick nach rechts“ übernommen.

Neue Broschüre für Gastwirte: „Rechtsextremisten nicht auf den Leim gehen“

Häufig mieten Rechtsextremisten Räume unter dem Deckmantel privater Feiern an. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) und das mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus bringen nun die Broschüre „Rechtsextremisten nicht auf den Leim gehen: ein Ratgeber für die Gastronomie“ heraus, um Gastwirte vor einem bösen Erwachen zu bewahren.

NPD-Funktionär als Fußball-Trainer - Verein gibt Rückendeckung

Der Druck auf den kleinen sachsen-anhaltinischen Fußballverein BSC 99 Laucha wächst zunehmend. Nicht nur, dass der rechtsextreme Nachwuchstrainer Lutz Battke für die NPD im Stadtrat und Kreistag sitzt, ein 20-jähriger Spieler des Vereins soll im April auch an einem antisemitischen Übergriff beteiligt gewesen sein. Die ersten Sponsoren sind bereits abgesprungen.

Neues Projekt geht online: Neonazis in Thüringer Kommunalparlamenten

Die Initiative "Mobile Beratung in Thüringen für Demokratie - gegen Rechtsextremismus" (Mobit) hat ein neues Projekt ins Leben gerufen, um Aktivitäten von Rechtsextremen in den Kommunalparlamenten dokumentieren.

„Ladenschluss Jetzt“ - Umgang mit rechtsextremer Infrastruktur

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) stellt ihre neue Handreichung: „Ladenschluss Jetzt! Kommunale Handlungsstrategien im Umgang mit rechtsextremer Infrastruktur“ der Öffentlichkeit zur Verfügung.

„...dein Leben interessiert uns brennend...“ - Anonyme verschicken Drohbriefe an Unterzeichner des „Dresden Nazifrei“-Aufrufs

Wie die Berliner „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ am Montag mitteilte, haben mehrere Antifaschisten in den vergangenen Tagen anonyme Drohbriefe in ihren privaten Briefkästen gefunden. Darin stand: „...dein Leben interessiert uns brennend...“. Den Briefen lag jeweils ein Streichholz bei. Als Absender war ein „Kommando 13. Februar“ angegeben, das auf Angehörige der rechtsextremen Szene deutet. Analoge Drohbriefe gingen in drei Geschäftsstellen der Berliner Linkspartei ein.

Karl-Georg Ohse zum Extremismusprogramm der Bundesregierung: 'Unterschiede berücksichtigen!'

Vor kurzem äußerte sich Karl-Georg Ohse, Leiter des Regionalzentrums für demokratische Kultur Westmecklenburg, zu den Plänen der Bundesregierung, künftig die Programme gegen Rechtsextremismus auch auf den Linksextremismus und Islamismus auszuweiten. Im Interview mit ENDSTATION RECHTS. plädiert Ohse für eine an den regionalen Bedürfnissen orientierte Vergabepolitik und appelliert an die Politik, die Extremismusbekämpfung nicht zum Spielball von Parteipolitik werden zu lassen.

NPD tritt flächendeckend zur Landtagswahl in Thüringen an

Die Mobile Beratung Thüringen (Mobit) zeigt sich „überrascht“, dass die NPD zur Landtagswahl flächendeckend Kandidaten aufstellt. Dies sei nach den Kommunalwahlen „nicht unbedingt“ zu erwarten gewesen, so Mobit-Sprecher Stefan Heerdegen.

Thüringen: NPD tritt doch nicht flächendeckend an

Die NPD wird in Thüringen nun doch nicht flächendeckend antreten, so wie sie es ursprünglich geplant hatte, berichtet „Freies Wort". In insgesamt 11 der 23 Kreise und kreisfreien Städte wird sie jedoch Bewerber für die Kommunalwahl stellen.

Thüringenweit wolle die NPD laut eigenen Angaben 73 Kandidaten stellen. Zudem seien weitere Kandidaten aus dem rechten Spektrum zu erwarten.

Obwohl die Partei in weniger als der Hälfte der möglichen Kreise und kreisfreien Städte zur Wahl antritt, warnt die Mobile Beratung Thüringen (Mobit) davor, diese Tatsache zu unterschätzen. Der Einzug in einige Kommunalparlamente sei möglich, zumal es die Fünf-Prozent-Hürde nicht mehr gäbe. Des Weiteren appelliert Mobit an alle demokratischen Parteien, einen gemeinsamen Wahlaufruf zu starten, wie der MDR berichtet. Je höher die Wahlbeteiligung, desto geringer die Chancen der NPD auf Mandate in den Kommunalparlamenten, da das Mobilisierungspotenzial der Partei seine Grenzen habe.

 

 

Thüringische Landesregierung lehnt Programm gegen Rechtsextremismus ab

Als einziges ostdeutsches Bundesland hat Thüringen kein Landesprogramm gegen Rechtsextremismus. Laut einer Studie sollen 15 Prozent der Einwohner eine rechtsextreme Einstellung haben, trotzdem bläst Aktionen gegen Rechtsextremismus ein kräftiger Wind entgegen.

Neue Broschüre der Mobilen Beratung gegen Rechstextremismus

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) hat jüngst eine Broschüre zum Umgang mit Anmietungsversuchen von öffentlichen Veranstaltungsräumen durch Rechtsextreme veröffentlicht.

Postlow: Armutszeugnis eines Bürgermeisters (Kommentar)

Postlow, ein kleiner Ort in Mecklenburg-Vorpommern. Bekannt wurde er, als bei der Landtagswahl 2006 ganze 38,2 Prozent der Einwohner der NPD ihre Stimme gaben. Fast ein Jahr nach der Wahl hat die taz bei Bürgermeister Norbert Mielke nachgefragt. Dieser stellt sich als politisch Verantwortlicher prompt ein Armutszeugnis aus.