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„Opa war in Ordnung!“ – Funktionen rechtsextremistischer Geschichtsmanipulationen

Der von den Politikwissenschaftlern Hans-Peter Kilguss und Martin Langebach herausgegebene Sammelband „’Opa war in Ordnung!’ Erinnerungspolitik der extremen Rechten“ enthält Beiträge zu den unterschiedlichsten Aspekten rechtsextremistischer Geschichtsmanipulation. Dabei werden anschaulich die konkreten Funktionen aufgezeigt und Anregungen zum pädagogischen Umgang gegeben, womit man es mit einer „runden Sache“ zu tun hat.

NS-Propaganda im bundesdeutschen Rechtsextremismus

Der "Lassaner Bote" ist eine mehrmals im Jahr erscheinende Flugschrift örtlicher neonazistischer "freier Kameradschaften" in Mecklenburg-Vorpommern, die ihrerseits vielfältige Verbindungen zur dortigen NPD aufweisen. Das Blättchen wird kostenlos über Briefkästen verteilt. Es verbirgt seinen rechtsextremen Hintergrund nicht, ist aber auf Breitenwirkung angelegt und relativ seriös gestaltet. Das Sommerheft 2015 thematisiert fast ausschließlich das, was im neonazistischen und rechtsextremen Lager als "Überfremdung" und "Volkstod" bezeichnet wird. Der Politik wird in verschiedenen Beiträgen vorgeworfen, Deutsche zu vertreiben und deutschen Familien zu schaden, andererseits aber den Zuzug von Asylbewerbern und anderen Einwanderern zu befördern. Unter anderem wird ein Foto gezeigt, laut Bildunterschrift eine "Mauerparole in Berlin im Mai 1945" mit dem Text "Wir kämpfen für die Zukunft unserer Kinder!" Ein weiterer Beitrag thematisiert den Geburtenrückgang. Daneben steht ein Textkasten folgenden Inhalts: "Die Arbeit ehrt die Frau und den Mann. Das Kind adelt die Mutter."

Urheberrechtswegfall – Können oder dürfen wir Hitlers „Mein Kampf“ veröffentlichen?

Das politisch-ideologische Hasspamphlet „Mein Kampf“ von Adolf Hitler entstand während seiner Haftzeit im Jahr 1924 und wurde erstmals 1925 veröffentlicht. Es erschien in zwei Bänden. Inhaltlich beschreibt es einen Gegenentwurf zum marxistischen System. Darüber hinaus sollte es die Bürger der Weimarer Republik auf die nationalsozialistische Ideologie einschwören und das Feindbild vom Judentum transportieren. Ende 2015 laufen die Urheberrechte des Buches aus. Ist es nun möglich, das Werk zu veröffentlichen und wenn ja, in welchem Umfang und in welchem rechtlichen Rahmen?

„`Deutschland den Deutschen - Ausländer raus!´ – Das ist noch heute die Quintessenz nationaler Politik“

In der Neonazi-Szene Thüringens war er jahrelang aktiv: als Kameradschafts-Kader, Mitglied einer Rechtsrock-Band und später bei den Autonomen Nationalisten. Nach ersten Zweifeln machte Christian Ernst Weißgerber seinen Ausstieg später öffentlich und berichtet derzeit anhand einer YouTube-Serie aus dem Innenleben der rechtsextremen Szene. Wir haben uns mit dem ehemaligen Neonazi über seine Vergangenheit und aktuelle Themen wie die Montagsdemos unterhalten.

Tagebuch von Hitlers „Chefideologen“ nach Odyssee im Internet gelandet

Rund 60 Jahre lang war es verschollen, das Tagebuch von Adolf Hitlers „Chefideologen“ Alfred Rosenberg. Das noch in den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen verwendete Dokument wurde im Juni dieses Jahres nach umfangreichen Ermittlungen von Mitarbeitern der Heimatschutzbehörde in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware sichergestellt. Am Dienstag wurde das aus mehreren Kladden bestehende Tagebuch durch die US-Zollbehörde an das Washingtoner „United States Holocaust Memorial Museum“ (USHMM) offiziell übergeben. Das USHMM machte es in dieser Woche im Internet der Öffentlichkeit vollständig zugänglich.

Deutschland soll „Mein Kampf“-freie Zone bleiben

Nach dem Willen der bayerischen Staatsregierung bleibt Hitlers „Mein Kampf“ im Giftschrank. Die Arbeiten an einer kommentierten Fassung, die 2015 erscheinen sollte, werden gestoppt – obwohl bereits rund eine halbe Million Euro in das Projekt geflossen sind. Verlagen, die nach dem Auslaufen der Urheberrechte mit eigenen Editionen auf den Buchmarkt drängen, droht das CSU-Kabinett mit Strafanzeigen.