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Staatsanwaltschaft ermittelt: Neonazi will „Mein Kampf“ veröffentlichen

Kritiker hatten davor gewarnt – nun scheint es Realität zu werden. Ein in Leipzig ansässiger Verlag kündigt für den Sommer einen „unveränderten Nachdruck“ für Adolf Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“ an. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge habe die Staatsanwaltschaft Bamberg deshalb Ermittlungen eingeleitet.

„Opa war in Ordnung!“ – Funktionen rechtsextremistischer Geschichtsmanipulationen

Der von den Politikwissenschaftlern Hans-Peter Kilguss und Martin Langebach herausgegebene Sammelband „’Opa war in Ordnung!’ Erinnerungspolitik der extremen Rechten“ enthält Beiträge zu den unterschiedlichsten Aspekten rechtsextremistischer Geschichtsmanipulation. Dabei werden anschaulich die konkreten Funktionen aufgezeigt und Anregungen zum pädagogischen Umgang gegeben, womit man es mit einer „runden Sache“ zu tun hat.

NS-Propaganda im bundesdeutschen Rechtsextremismus

Der "Lassaner Bote" ist eine mehrmals im Jahr erscheinende Flugschrift örtlicher neonazistischer "freier Kameradschaften" in Mecklenburg-Vorpommern, die ihrerseits vielfältige Verbindungen zur dortigen NPD aufweisen. Das Blättchen wird kostenlos über Briefkästen verteilt. Es verbirgt seinen rechtsextremen Hintergrund nicht, ist aber auf Breitenwirkung angelegt und relativ seriös gestaltet. Das Sommerheft 2015 thematisiert fast ausschließlich das, was im neonazistischen und rechtsextremen Lager als "Überfremdung" und "Volkstod" bezeichnet wird. Der Politik wird in verschiedenen Beiträgen vorgeworfen, Deutsche zu vertreiben und deutschen Familien zu schaden, andererseits aber den Zuzug von Asylbewerbern und anderen Einwanderern zu befördern. Unter anderem wird ein Foto gezeigt, laut Bildunterschrift eine "Mauerparole in Berlin im Mai 1945" mit dem Text "Wir kämpfen für die Zukunft unserer Kinder!" Ein weiterer Beitrag thematisiert den Geburtenrückgang. Daneben steht ein Textkasten folgenden Inhalts: "Die Arbeit ehrt die Frau und den Mann. Das Kind adelt die Mutter."

"Wir wollen den Zünder ausbauen"

Millionenfach wurde Adolf Hitlers "Mein Kampf" bis 1945 in Deutschland unters Volk gebracht. Seither war hierzulande jede Neuauflage untersagt. Nun veröffentlicht das Münchner Institut für Zeitgeschichte eine wissenschaftlich kommentierte Ausgabe – um die kritische Auseinandersetzung mit der Propagandaschrift zu fördern.

Pegida floppt trotz Wilders

Am Montagnachmittag fand in Dresden die seit langem geplante Pegida-Veranstaltung mit dem Rechtspopulisten Geert Wilders statt. Jedoch blieben die Teilnehmerzahlen weit hinter den Erwartungen zurück. Gegen die Islamkritiker demonstrierten rund 3.000 Menschen.

„Mein Kampf“ noch nicht zu Ende

In gut einem Jahr soll es soweit sein: Das Münchner Institut für Zeitgeschichte (IfZ) wird seine kommentierte Ausgabe von Adolf Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“ auch ohne die Unterstützung der bayerischen Staatsregierung in die Verkaufsregale wuchten. Das Mammutwerk wird mehr als 2.000 Seiten umfassen. Unkommentierte Fassungen sollen nach dem Willen der Justizminister indes verboten bleiben.

Urheberrechtswegfall – Können oder dürfen wir Hitlers „Mein Kampf“ veröffentlichen?

Das politisch-ideologische Hasspamphlet „Mein Kampf“ von Adolf Hitler entstand während seiner Haftzeit im Jahr 1924 und wurde erstmals 1925 veröffentlicht. Es erschien in zwei Bänden. Inhaltlich beschreibt es einen Gegenentwurf zum marxistischen System. Darüber hinaus sollte es die Bürger der Weimarer Republik auf die nationalsozialistische Ideologie einschwören und das Feindbild vom Judentum transportieren. Ende 2015 laufen die Urheberrechte des Buches aus. Ist es nun möglich, das Werk zu veröffentlichen und wenn ja, in welchem Umfang und in welchem rechtlichen Rahmen?

„`Deutschland den Deutschen - Ausländer raus!´ – Das ist noch heute die Quintessenz nationaler Politik“

In der Neonazi-Szene Thüringens war er jahrelang aktiv: als Kameradschafts-Kader, Mitglied einer Rechtsrock-Band und später bei den Autonomen Nationalisten. Nach ersten Zweifeln machte Christian Ernst Weißgerber seinen Ausstieg später öffentlich und berichtet derzeit anhand einer YouTube-Serie aus dem Innenleben der rechtsextremen Szene. Wir haben uns mit dem ehemaligen Neonazi über seine Vergangenheit und aktuelle Themen wie die Montagsdemos unterhalten.

Tagebuch von Hitlers „Chefideologen“ nach Odyssee im Internet gelandet

Rund 60 Jahre lang war es verschollen, das Tagebuch von Adolf Hitlers „Chefideologen“ Alfred Rosenberg. Das noch in den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen verwendete Dokument wurde im Juni dieses Jahres nach umfangreichen Ermittlungen von Mitarbeitern der Heimatschutzbehörde in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware sichergestellt. Am Dienstag wurde das aus mehreren Kladden bestehende Tagebuch durch die US-Zollbehörde an das Washingtoner „United States Holocaust Memorial Museum“ (USHMM) offiziell übergeben. Das USHMM machte es in dieser Woche im Internet der Öffentlichkeit vollständig zugänglich.

Deutschland soll „Mein Kampf“-freie Zone bleiben

Nach dem Willen der bayerischen Staatsregierung bleibt Hitlers „Mein Kampf“ im Giftschrank. Die Arbeiten an einer kommentierten Fassung, die 2015 erscheinen sollte, werden gestoppt – obwohl bereits rund eine halbe Million Euro in das Projekt geflossen sind. Verlagen, die nach dem Auslaufen der Urheberrechte mit eigenen Editionen auf den Buchmarkt drängen, droht das CSU-Kabinett mit Strafanzeigen.

Lachen über … oder gar mit Hitler?

1998 veröffentlichte der für seinen derben Humor bekannte Walter Moers den Comic „Adolf“. Nun liegt mit „Er ist wieder da“ von Timur Vermes eine die Bestsellerlisten anführende Satire vor, die erneut die Frage aufwirft, ob man über den für Rassenwahn, Völkermord und den Zweiten Weltkrieg verantwortlichen Diktator lachen kann. Ein Gastbeitrag.

„Bayern betreibt ängstliche Verhinderungspolitik“

Er hat die Satirefigur „Storch Heinar“ mitentwickelt, um damit ein in der rechtsextremen Szene beliebtes Modelabel zu karikieren, jetzt ist er der oberste Chef aller Geschichtslehrer: Der Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Matthias Brodkorb, fordert im Cicero-Interview die Veröffentlichung von Hitlers „Mein Kampf“.

„Mein Kampf“: Kommentierte Ausgabe und Schulbuch kommen 2015

In drei Jahren ist es soweit: Der Freistaat Bayern bringt 2015 eine kommentierte Version und ein Schulbuch von Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“ in die Buchläden. Damit soll einem eventuellen Missbrauch und kommerziellen Geschäften vorgebeugt werden.

Piraten kämpfen weiter mit „rechten“ Tendenzen

Die stark wachsende und auf einer breiten Erfolgswelle schwimmende Piratenpartei kommt nicht zur Ruhe. Nachdem eine Debatte über parteiinternen Sexismus und Rassismusvorwürfe die Gemüter aufwühlte, sorgt nun eine Forderung nach Straffreiheit für Holocaustleugnungen und den Verkauf von Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“ für Zoff in den eigenen Reihen.

„Mein Kampf“ und kein Ende: „Zeitungszeugen“-Macher verklagt Bayern auf 2,6 Millionen Euro

Die Auseinandersetzung zwischen dem britischen Verleger Peter McGee und dem Freistaat Bayern geht in die nächste Runde. McGee legte Widerspruch gegen eine einstweilige Verfügung ein und verklagte das Bundesland außerdem auf Schadensersatz für eine rechtswidrige durchgeführte Beschlagnahmungsaktion aus dem Jahr 2009.

Gerichtsurteil: Verkauf von „Mein Kampf“ untersagt

Wer heute eine Ausgabe der „Zeitungszeugen“ erwerben möchte, wird sich wundern: Die groß angekündigte auszugsweise Veröffentlichung von „Mein Kampf“ wird unleserlich erscheinen. Die Justiz hat dem umstrittenen Projekt einen Riegel vorgschoben.

Platzt die auszugsweise Veröffentlichung von „Mein Kampf“ in letzter Sekunde?

Die geplante Veröffentlichung von Hitlers „Mein Kampf“ im Rahmen des Projektes „Zeitungszeugen“ des britischen Verlegers Peter McGee wirbelte ordentlich Staub auf. Jetzt will der bayerische Finanzmister Markus Söder den Plänen einen Riegel vorschieben.  

„Mein Kampf“ – Britischer Verleger bringt Hitlers Werk an deutsche Kioske

Schon in der kommenden Woche soll Hitlers „Mein Kampf“ in deutschen Kiosken zu finden sein. Der britische Verleger Peter McGee will das Buch auszugsweise veröffentlichen – als kommentierte Fassung. Gegen einen Nachdruck der Gesamtausgabe wehrt sich weiterhin das bayerische Finanzministerium.

Sächsisches Verfassungsgericht bestätigt NPD: „Asylschmarotzer“ sind keinen Ordnungsruf wert

Am gestrigen Donnerstag erzielten die beiden sächsischen NPD-Vorzeigeideologen Holger Apfel und Jürgen Gansel vor dem sächsischen Verfassungsgericht einen Teilerfolg. Zwei gegen sie verhängte Ordnungsrufe des Landtagspräsidiums seien nicht rechtens, urteilten die Richter.

Themenwoche: Die Parlamentsflegel - NPD ist Spitzenreiter bei den Ordnungsrufen

In der alltäglichen Arbeit des Parlaments hat sich durch die Anwesenheit der NPD nur wenig geändert – vor allem auch deshalb, weil sie den Demokraten kaum Anstrengungen abverlangt, sich mit ihnen fachlich auseinanderzusetzen. In den Ausschüssen leistete die NPD nahezu keine Sacharbeit, weil sie sich nicht ins „Hamsterrad“ der parlamentarischen Niederungen begeben will.

Themenwoche: Hetzer – Kriminelle – Antidemokraten – Die NPD-Fraktion im Porträt

7,3 Prozent der Zweitstimmen bei der Landtagswahl 2006 bedeuteten auch sechs Sitze für die NPD im Schweriner Schloss, die damit in Fraktionsstärke im Parlament vertreten war. Sechs Abgeordnete, die unterschiedlicher kaum sein konnten.

Reflexhafte Hysterie – Norwegen und die Folgen in Deutschland

Der Doppelanschlag von Norwegen erschüttert ganz Europa. Während aber in Norwegen noch nach den Hintergründen gefragt wird, fordern Politiker hierzulande ein erneutes NPD-Verbot und finden im gesamten rechten Spektrum vermeintliche „geistige Brandstifter“ der Tat.

Im Namen der „Nationalen Revolution“ – Rassismus und Staat in Russland

Als eine öffentlich wahrgenommene Erscheinung formierten sich die Rechtsextremisten im Jahr 1994, nachdem der Präsident Boris El'cin im September und Oktober 1993 die geltende Verfassung außer Kraft setzte, das Parlament auflöste und das Weiße Haus mit Panzern umstellte. Dem Staatsstreich folgte die „Periode des Ausnahmezustands“ in der Hauptstadt: In den Straßen herrschte Polizeiterror, der schnell einen rassistischen Charakter annahm.

Tino Müller – die Lebensversicherung der NPD bei der Landtagswahl

Der für die NPD vermutlich wichtigste Kandidat kommt aus dem Osten. Der Ferdinandshofer (Landkreis Uecker-Randow) Tino Müller fährt nicht nur regelmäßig die besten Wahlergebnisse ein, er ist für den NPD-Landesverband die bedeutendste Person, sorgt er doch wie kein Zweiter für den Schulterschluss mit den Kameradschaften in Vorpommern.

Gedenken an den Hitler-Putsch auf Usedom

Vergleiche mit der NSDAP weist die NPD meist brüsk von sich. Auf der Internetseite, für die sich der NPD-Landtagsabgeordnete Tino Müller verantwortlich zeichnet, berichtet man nun allerdings stolz vom Gedenken an die Toten des Marsches auf die Feldherrnhalle am 9. November 1923. Es war der erste Versuch Hitlers, die Macht in Deutschland an sich zu reißen.

NPD-Kreistagsmitglied als Holocaustleugner geoutet

Erneut hat die „Autonome Antifa Freiburg“ zugeschlagen. Nachdem sie im Juni bereits eine Moderatorin des Thiazi-Forums, der größten deutschen Neonazi-Community, outeten, haben sie diesmal offenbar einen NPD-Kreistagsabgeordneten ausfindig gemacht, der auf der Plattform seinem rassistischen Gedankengut freien Lauf lässt und nebenbei den Holocaust leugnet.

Vom Neonazi zum Transsexuellen

Maria hieß vor vier Jahren noch Henning. Und war ein Neonazi. Henning hasste Juden und Ausländer. Maria ist froh, endlich das zu sein, als das sie sich immer fühlte: eine Frau.

"Zur Judenfrage": War Karl Marx ein Antisemit? Teil II

Der zweite, nur wenige Seiten umfassende Teil von Marxens Schrift "Zur Judenfrage" aus dem Jahre 1843 hat es in sich. Auf ihn berufen sich zahlreiche Autoren, die Marx des Antisemitismus überführen wollen. Dem wenig überzeugenden Hinweis, dass Marx selbst jüdischer Abstammung war und folglich kein Antisemit gewesen sein konnte (Hirsch/Schuder 1999: 70), muss man dabei gar nicht mit dem Verweis auf einen ominösen "jüdischen Selbsthass" (Theodor Lessing) begegnen. Denn Marx mag zwar "jüdischer Abstammung" gewesen sein, mit dem Judentum verband ihn geistig und kulturell jedoch nichts.

Russland verbietet Verkauf von Hitlers „Mein Kampf“

Russland hat Adolf Hitlers „Mein Kampf“ offiziell verboten. Die russische Generalstaatsanwaltschaft setzte das Buch heute wegen ihres extremistischen Inhalts auf den Index.

„Restriktiv“ – Bayerisches Finanzministerium untersagt jüdischem Journalisten Dreharbeiten im „Führerbunker“

Wenn es um die quellenkritische Aufarbeitung der NS-Vergangenheit ging, hatte sich das bayerische Finanzministerium wiederholt quergestellt. Nun untersagt sie einem jüdischen Journalisten auch die Drehgenehmigung für einen Dokumentarfilm über Hitlers persönlichen Bunker auf dem Obersalzberg.

Historiker Wolfgang Benz lehnt Veröffentlichung von Hitlers „Mein Kampf“ ab

Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA), lehnt die geplante Veröffentlichung von Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“ entschieden ab. Es handele sich bei dem Buch nicht um eine „Blaupause des Dritten Reiches“, sondern um „die persönlichen Hasstiraden eines Besessenen ohne weiteren Erkenntniswert“, sagte der Historiker in einem Interview von SWR 2.

Hitler als Judenfreund? Reuth über „Hitlers Judenhass"

Ralf Georg Reuth, bekannt geworden insbesondere als der Herausgeber der Tagebücher von Joseph Goebbels, hat sich mit seinem Buch "Hitlers Judenhass. Klischee und Wirklichkeit" (2009) erneut einen führenden Nazi vorgeknöpft. Einen wird's ganz besonders freuen: Denn über weite Strecken liest sich der Text des Hillgruber-Schülers Reuth als eine Apologie des umstrittenen Historikers Ernst Nolte.

„Mein Kampf“-Comic soll japanischen Kindern deutsche Literatur näher bringen

Gut 45.000 Exemplare des Mangas, der Hitlers „Mein Kampf“ zur Vorlage hat, sollen bereits in Japan verkauft sein. Nun plant der Verlag angeblich auch den Vertrieb in anderen asiatischen Ländern.

Herr Seehofer, geben Sie endlich Hitlers "Mein Kampf" frei!

Wenigstens für ein paar Tage durfte das Münchener "Institut für Zeitgeschichte" (IfZ) Hoffnung schöpfen. Der FDP-Wissenschaftsminister Heubisch sprach sich dafür aus, eine wissenschaftliche Ausgabe von "Mein Kampf" zu ermöglichen. Doch das bayerische Finanzministerium - oder wohl besser: die Staatskanzlei - widersprach. Und dabei liegen die Gründe, die für eine Ausgabe des wichtigsten Werkes Adolf Hitlers sprechen, so glasklar auf der Hand.

Bayerisches Finanzministerium will von „Mein Kampf“-Ausgabe nichts wissen

Hieß es kürzlich noch, es gebe ein „konstruktiven Dialog“ zwischen dem Institut für Zeitgeschichte aus München, das eine historisch-kritische Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“ plant und dem bayerischen Finanzministerium, das die Rechte an dem Hass-Schinken hält, so will man mittlerweile davon nichts mehr wissen.

Wissenschaftler bereiten Hitlers „Mein Kampf“ zur Veröffentlichung vor

Die Urheberrechte für Hitlers mein Kampf liegen immer noch beim bayerischen Finanzministerium. Doch spätestens 2016 ist es mit dem Dornröschenschlaf vorbei. Dann kann jeder „Mein Kampf“ veröffentlichen. Höchste Zeit also für eine historisch-kritische Ausgabe. In München fängt das Institut für Zeitgeschichte bereits mit den Vorarbeiten an. In gut sechs Jahren soll die Edition fertig sein, berichtet die „Welt“.

Bayerns Wissenschaftsminister fordert kritische Neuauflage von „Mein Kampf“

Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) hat eine historisch-kritische Neuauflage von Hitlers "Mein Kampf" gefordert, so die Frankfurter Rundschau.

Hitlers Zweites Buch: Mit den europäischen Nationen gegen amerikanische Globalisierung?

Dass Hitler der Autor des zweibändigen Machwerks "Mein Kampf" ist, dürfte allgemein bekannt sein. Weniger bekannt hingegen ist die Tatsache, dass er im Laufe seines Lebens nicht nur zahlreiche Reden gehalten, sondern noch ein zweites Buch geschrieben hat. Dies wurde allerdings zu seinen Lebzeiten nicht mehr veröffentlicht. Erst im Jahre 1961 konnte der Text durch das "Institut für Zeitgeschichte" in Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Mit dem Hitlergruß in den Knast - Sylvia Stolz muss für 39 Monate hinter Gitter

Bekannt wurde Sylvia Stolz vor allem als Frau an der Seite des wegen Volksverhetzung verurteilten Rechtsanwalts Horst Mahler. Der sitzt seit einigen Monaten für insgesamt sechs Jahre hinter Gittern. Dorthin folgt ihm nun auch Sylvia Stolz. Zum Abschied zeigte sie ihrem Publikum den Hitlergruß.

„Zeitungszeugen“ darf NS-Zeitungen abdrucken

Das Landgericht München hat heute sein Urteil im Fall „Zeitungszeugen“ gesprochen: der Faksimile-Nachdruck historischer NS-Zeitungen ist erlaubt.

Aufruf zu geistiger Gewalt? Angeblich neue Ermittlungen gegen Udo Pastörs (NPD)

Die Kriminalpolizei Anklam prüft strafrechtliche Ermittlungen gegen den Fraktionsvorsitzenden der NPD-Landtagsfraktion Udo Pastörs.

Strafantrag gegen „Zeitungszeugen“

Das bayerische Finanzministerium will gegen das Projekt "Zeitungszeugen“ juristisch vorgehen.

Bayerisches Finanzministerium untersagt „Zeitungszeugen“ Nachdruck nationalsozialistischer Zeitungen

Das bayerische Finanzministerium hat dem Zeitungsprojekt „Zeitungszeugen“ untersagt, Nachdrucke von nationalsozialistischen Zeitungen zu veröffentlichen. Das Projekt wurde aufgefordert, eine entsprechende Unterlassungserklärung zu unterschreiben und bereits im Umlauf befindliche Exemplare der „Zeitungszeugen“ einzuziehen.

Rechtsextremes Musik-Netzwerk auf Last.fm - Spiegel-Online auf Distanz?

Nachdem „Spiegel-Online“ in der Vergangenheit wiederholt Schwierigkeiten mit rechtsextremen, antisemitischen und neonazistischen Inhalten auf ihrer Musikplattform lastfm.spiegel.de hatte, schaltete „Spiegel-Online“ das Angebot kürzlich offenbar erneut ab. Nachdem noch am 14. Juli 2008 eine Kooperation mit dem britischen Internetradio „Last.fm“ existierte, ist derzeit kein gemeinsamer Auftritt von „Spiegel-Online“ und „Last.fm“ mehr abrufbar. 

Karlheinz Weißmann: Das Hakenkreuz. Symbol eines Jahrhunderts (Edition Antaios, 2006)

Darf man der rechtskonservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) Glauben schenken, gehört ihr Zeichen-Kolumnist Karlheinz Weißmann zu den meistgelesen Autoren des Blattes – dies jedenfalls teilte die Redaktion ihren Lesern jüngst in einer Ausgabe mit. Seine Zeichenliebe baute Weißmann im Jahr 2006 gar zu einem ganzen Buch nur über „Das Hakenkreuz“ aus.

Brodkorb: Gebt Adolf Hitlers „Mein Kampf" frei

Wieder einmal wird in Deutschland über die Freigabe von Adolf Hitlers "Mein Kampf" diskutiert. Jüngst stellte auch der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, diese Forderung auf. In Mecklenburg-Vorpommern wurde diese Frage bereits im Jahr 2003 rund um das Jugendfestival "Prora 03" erörtert. Landtagsabgeordneter Mathias Brodkorb (SPD) forderte seinerzeit in "Hitlers langer Schatten" die Freigabe von "Mein Kampf" und las auf dem Jugendfestival aus dem Machwerk. Aus aktuellem Anlass dokumentieren wir einen jüngeren Beitrag Brodkorbs, den er zu diesem Thema am 11. April 2008 im Störungsmelder-Blog der "Zeit" veröffentlicht hat.

Hitlergruß: Sechs Monate Haft für Horst Mahler

In Abwesenheit des Angeklagten wurde am 23. November 2007 am Cottbuser Amtsgericht der einschlägig vorbestrafte Holocaustleugner und ehemalige NPD-Anwalt Horst Mahler wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer sechsmonatigen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt. 

Ex-NPD-Anwalt Horst Mahler wegen „Hitlergruß" vor Gericht

Vor dem Cottbuser Amtsgericht muss sich seit Dienstag (4. September 2007) der ehemalige NPD-Anwalt Horst Mahler wegen des "Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" verantworten.

Mythos Rudolf Heß - Zum 20. Todestag des Hitlerstellvertreters

In früheren Jahren traf sich in dem kleinen bayrischen Ort Wunsiedel die deutsche und europäische Neonazi-Szene. Dort fand alljährlich der Gedenkmarsch für den dort begrabenen Rudolf Heß, einst Stellvertreter von Adolf Hitler, statt. In den letzten Jahren wurde dieser Aufmarsch häufig verboten. Doch wer war dieser Mann, dem die Neonazis huldigen und den die NPD-Zeitung „Deutsche Stimme“ jüngst als „Friedensstifter“ charakterisierte?

Zum Umgang der Presse mit der NPD oder Adolf Hitler lässt grüßen!

Seit mehreren Monaten diskutieren auch Redakteure von hiesigen Regionalzeitungen die Frage: Wie soll man mit der NPD umgehen? Kritisch Bericht erstatten oder ignorieren? Da die meisten Menschen ohnehin keinen direkten Kontakt zu Politikern und damit auch nicht zu Abgeordneten der NPD haben, spielen die Medien in der Tat eine wichtige Rolle. Sie sind der Vermittler zwischen Politik und Wählern und entscheiden daher über Zustand und Ausgestaltung des öffentlichen Raumes mit.