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Mittwoch, 14. Dezember 2016

Wer ist die Neue Rechte?

Nach der Absage einer Podiumsdiskussion am Theater Magdeburg, an der neben dem Innenminister Sachsen-Anhalts, Holger Stahlknecht, auch der neurechte Autor und Verleger Götz Kubitschek teilnehmen sollte, wird über die Fragen diskutiert: Wie umgehen mit der Neuen Rechten? Wie viel Raum sollen Demokraten neurechten Akteuren in Talkrunden oder auf öffentlichen Plätzen überlassen? Wo liegen die Grenzen des Dialogs mit Fundamentalisten? Der Beitrag kann hier angehört werden.

Donnerstag, 08. September 2016

Demokratie: Zwischen Engagement und Entfremdung

Immer mehr Politiker in Deutschland bekommen Hassmails oder Morddrohungen. Im Internet sind Gewaltaufrufe an der Tagesordnung, ohne strafrechtliche Konsequenzen nach sich zu ziehen. Eine Diskussion über die Verrohung im politischen Diskurs kann beim Deutschlandfunk angehört werden. Zu den Teilnehmern gehört u. a. der Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, und der CDU-Politiker Ruprecht Polenz.

Donnerstag, 01. September 2016

AfD in MV: Wahlhilfe mit Zeitung

Das "Extrablatt" hat es in sich: Ein populistischer Stimmungsmacher im Zeitungslayout zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Etwa 90 Prozent aller Haushalte bekamen die Zeitung des "Vereins zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten" mit der Post. Die Themen drehen sich um einen "Staat vor dem Versagen", um Begriffe wie "Asylmissbrauch" und "Masseneinwanderung". Das NDR-Magazin "Zapp" auf Spurensuche. 

Donnerstag, 25. August 2016

Die Neue Rechte - National, patriotisch, gefährlich?

In Deutschland wächst der Unmut über die politische Elite. Die sogenannte schweigende Mehrheit erhebt ihre Stimme. Der Katalysator – die Flüchtlingskrise.Die Politik hat nach Überzeugung vieler Bürger den Bezug zur Realität verloren. Die Mainstream-Medien seien nur Erfüllungsgehilfen der Regierung. Die einzige Partei, die den Mut habe, die Probleme zu benennen, sei die AfD. Neuer deutscher Zeitgeist mit fatalen Folgen? Der rechtsintellektuelle Publizist und Verleger Götz Kubitschek ist seit Jahren einer der führenden Köpfe der "Neuen Rechten", einer national orientierten Strömung. Er gibt das rechte Debattenblatt "Sezession" heraus und ist Mitbegründer des "Instituts für Staatspolitik", der zentralen Denkfabrik der rechten Szene. Er steht ein für die Rückbesinnung auf das national-konservative Gedankengut der Weimarer Republik und fordert, die EU zurückzuführen in eine bloße Wirtschaftsgemeinschaft. Die "Neue Rechte" eint, dass sie die NS-Nostalgie ablehnt - allerdings auch Pluralität, Multikulti oder Feminismus. Was alle verbindet: der Kampf gegen Immigranten und Islamisierung. Ein Gedankengut, das mit der Flüchtlingskrise an Popularität gewinnt - vor allem in der Mitte der Gesellschaft. Den Film gibt es in der ZDF-Mediathek. 

Donnerstag, 11. August 2016

ZEIT-Serie zur Landtagswahl: 30 Tage oben rechts

In Mecklenburg-Vorpommern könnte die Alternative für Deutschland (AfD) bei den Wahlen am 4. September erstmals stärkste Partei in einem Landtag werden. Ihr Programm schreit Pathos und Protest: für Heimat und Vaterland, gegen die etablierten Parteien. Ein Reporter-Team der ZEIT reist 30 Tage durch Städte und Provinz, spricht mit Fischern und Heimatvertriebenen, Discogängern und Polen, fragt und hört zu. Die Recherche wurde ermöglicht durch ein Crowdfunding des gemeinnützigen Recherchezentrums Correctiv.org. Die einzelnen Artikel können hier nachgelesen werden.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Studie: "Die enthemmte Mitte" Wie weit rechts ist Deutschland?

Muslimen die Zuwanderung nach Deutschland verbieten, wollen 40 Prozent der Befragten einer neuen Studie. Und: Jeder Zehnte in Deutschland findet, Juden hätten einen zu großen Einfluss. Diese Zahlen bezögen sich auf alle gesellschaftlichen Schichten, sagt der Leiter der Untersuchung. Im Deutschlandradio Kultur spricht Oliver Decker über seine Mitte-Studie.  Aber es gibt auch kritische Stimmen, etwa von Klaus Schröder, der ebenfalls im Deutschlandradio Kultur die Methodik der Studie hinterfragt.