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Mittwoch, 06. Februar 2013

Die „Junge Freiheit“ als Kronzeugin: Frei.Wild doch „rechts“?

Frei.Wild haben es geschafft. Mit ihren fragwürdigen Botschaften verkaufen sie tausende CDs und füllen große Konzertsäle. Dabei hat die Debatte in den Medien über ihre politische Ausrichtung nicht geschadet – im Gegenteil, sie sicherte der umstrittenen Band hohe Aufmerksamkeit. Dass sich nun die neurechte „Junge Freiheit“ in die Diskussion einschaltet und die Gruppe für ihren Zickzack-Kurs heftig attackiert, kommt einigermaßen überraschend.

Donnerstag, 29. November 2012

Die Identitären - Strohfeuer oder neue Jugendbewegung?

Mit wenigen öffentlichkeitswirksamen Aktionen und einem guten viralen Marketing hat es die identitäre Bewegung geschafft, europaweit auf sich aufmerksam zu machen und für die Überlegungen des Ethnopluralismus zu werben. Die Frage, die Gegner wie Unterstützer gleichermaßen umtreibt: Handelt es sich um ein Strohfeuer oder sind die Identitären in der Lage, entscheidend Einfluss auf das öffentliche Meinungsbild zu nehmen?

Donnerstag, 18. August 2011

Auf dem Rittergut – Eine Begegnung mit Deutschlands Neuen Rechten

Kritiker nennen ihn einen "Salonfaschisten", für viele Rechte ist er ein Vorbild: Götz Kubitschek ist derzeit der wohl erfolgreichste neurechte Verleger Deutschlands und der prominenteste Vertreter der Neuen Rechten, einer Bewegung die seit Anfang der 1990er Jahre stetig Zulauf hat und gut vernetzt ist. Auf Kubitscheks Rittergut laufen die Fäden zusammen. Von hier aus betreibt der 40-Jährige einen Verlag und beliefert seine gut gebildete Kundschaft mit rechter Literatur und einer Zeitschrift. Ein Video-Beitrag von "3sat"

Donnerstag, 14. April 2011

Endstation Brodkorb

Am 30. März 2011 mobilisierte die Rosa Luxemburg Stiftung (RLS) bundesweit zu einem Workshop mit dem Titel "Endstation Brodkorb", an dem schließlich ca. 20 Personen teilnahmen.Wem diese Ehre nicht zuteil wurde, kann sich nun über den Inhalt der Veranstaltung ein Bild machen. Die FAZ nämlich berichtet in ihrer heutigen Ausgabe unter dem Titel "Der will ja immer diskutieren!".Der JF-Autor Martin Lichtmesz durfte an der Veranstaltung nicht teilnehmen und hat bereits vor einigen Tagen auch darüber ein paar Zeilen verloren.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Warum die falsche Seite die falsche bleibt – Nachbetrachtungen zu Dresden im Februar 2010

Kenner der deutschen rechten Szene konnten am 13. Februar 2010 in Dresden eine bemerkenswerte Beobachtung machen: „Im Pulk der Völkischen fanden sich überraschend auch Ellen Kositza und Götz Kubitschek (...). Hier in Dresden mischten sie sich unter vorbestrafte Neonazis (...) Der Anlass verbindet.“ (Andrea Röpke) Doch wenn man böswillig wäre, könnte man den Spieß natürlich auch einfach umdrehen.

Montag, 14. Dezember 2009

Der Moritz Schwarz der 'Sezession'? Umstrittener Jungjournalist wird Kubitscheks Chef-Interviewer

Pünktlich zum Jahreswechsel macht sich Götz Kubitschek in der aktuellen Ausgabe der "Sezession" Gedanken über die Zukunft seiner "metapolitische(n) Zeitschrift von rechts". Er kündigt dabei nicht nur eine Erweiterung der Redaktion, sondern auch die Etablierung einer Interviewrubrik an. Diese soll dabei in Zukunft vom umstrittenen Nachwuchsautor Martin Böcker gespeist werden.

Samstag, 05. September 2009

Wehrmachtsverherrlichung bei der Jungen Freiheit? Eine Replik.

Vor wenigen Tagen stellte Dr. Stefan Kubon einen Widerspruch in der Arbeit der Redaktion der "Jungen Freiheit" (JF) fest. Einerseits den Hitler-Attentäter Stauffenberg verehren, andererseits die hitlertreue Wehrmacht "verherrlichen" - das passe einfach nicht zusammen. Da müsse man ja am Ende befürchten, dass "sich in den Redaktionsräumen der JF bald solche Szenen abspielen könnten wie im Bendlerblock am Abend des 20. Juli 1944." Doch einen Widerspruch kann hier nur entdecken, für wen auch Grau ein Widerspruch zwischen Weiß und Schwarz ist.