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Demo Identitäre Berlin 05

Aufmarsch der Identitären endet mit Blockade

Weit kamen die Identitären am gestrigen Samstag in Berlin nicht – nach wenigen Hundert Metern war aufgrund einer Blockade Schluss. Nachdem sich die Teilnehmer rund zwei Stunden die Beine in den Bauch standen, wurde die Demonstration vorzeitig aufgelöst. In Folge kam es zu kurzzeitigen Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Dresden: Gleich zwei Neonazi-Demos am kommenden Wochenende?

Im Vorfeld des Jahrestages der Bombardierung Dresdens sind am Samstag zwei Neonazi-Demonstrationen in der Dresdner Innenstadt zu erwarten. Aufgrund von Streitigkeiten wird innerhalb der Szene um die Besetzung des Tages konkurriert. Viel mehr mediale Aufmerksamkeit als die bevorstehenden Demonstrationen erhalten unterdessen die Proteste gegen die Enthüllung der Skulptur „Monument“ auf dem Dresdner Neumarkt.

Pegida-Rede von Akif Pirinçci: Geldstrafe wegen Volksverhetzung

Anlässlich des Jahrestages von Pegida trat der umstrittene Autor Akif Pirinçci in Dresden auf und trug ein Manuskript vor, dass später in die Leitmedien als „KZ-Rede“ einging. Minutenlang hetzte Pirinçci gegen muslimische Einwanderer – nun verhängte das Amtsgericht Dresden wegen Volksverhetzung eine Geldstrafe von fast 12.000 Euro.

AfD, Pegida und Identitäre mobilisieren zu Kundgebung vor Kanzleramt

Keine 48 Stunden nach dem Terroranschlag in Berlin mobilisieren Rechte zu zwei Aktionen in Berlin, teils nur wenige Hundert Meter vom Breitscheidplatz entfernt. Dort mobilisieren Rechtsextreme zu einer Demonstration, auch die NPD ruft dazu auf. Vor das Kanzleramt wollen zeitgleich mehrere AfD-Politiker ziehen, darunter Björn Höcke und Alexander Gauland, Unterstützung kommt von den Identitären und Pegida.

Lutz Bachmann unter Aufsicht? – „Bastarde“ und Volksverhetzung aus Posting gelöscht

Erst am Mittwoch wurde Lutz Bachmann, seines Zeichens „Pegida-Kopf“, Exilant und Wiederholungstäter, vom Dresdner Landgericht wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt. Zwei Tage später bezeichnet er britische Protagonisten einer selbsterklärten „Sitten-Polizei“ als „geisteskranke Bastarde“ und unterstellt: „Sharia Law, das ist, was Moslems wollen […]“ Wenige Minuten später ist der Text entschärft. Steht Lutz Bachmann unter Aufsicht?

„Viehzeug“, „Gelumpe“ und „Dreckspack“: Pegida-Bachmann zu Geldstrafe verurteilt

Da Pegida-Kopf Lutz Bachmann mittlerweile eingeräumt hat, im September 2014 auf Facebook Ausländer als „Viehzeug“, „Gelumpe“ und „Dreckspack“ beschimpft zu haben, verurteilte ihn das Dresdner Landgericht heute zu einer Geldstrafe von fast 10.000 Euro. In einen vorangegangenen Prozess vor dem Amtsgericht hatte der einschlägig verurteilte Bachmann die Äußerungen noch bestritten.

Pegida-Geburtstag: Platzprobleme, Besucherschwund und "Raucherpause"

Am Sonntag feierte Pegida ihren zweiten Jahrestag. Trotz populärer Redner blieben die Teilnehmerzahlen hinter den Erwartungen zurück. Auch die Anzahl der Protestler blieb überschaubar. Für Montag sind ein Bürgerfest und eine Demonstration von „Dresden für alle“ geplant.

Hass und Beschimpfungen werden zum Tag der Deutschen Einheit ausgeschüttet

Die Zeitungsmeldungen einen Tag später reichen von „Dresden hat ein ehrliches Gesicht gezeigt“ (DNN) über eine „gemischte Bilanz“ und bis hin zu „Fratzen“, die unter den „unterschiedlichen Gesichtern“ (Süddeutsche Zeitung) zu sehen waren. Fest steht: Die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober in Dresden waren getrübt – und daran hat nicht allein das Wetter Schuld.

Sprengstoffanschläge in Dresden: Polizei vermutet fremdenfeindliches Motiv

Dresden wird von zwei Sprengstoffanschlägen erschüttert. Die Auswahl der beiden Ziele – eine Moschee und das „Internationale Congress Centrum“ – ließen möglicherweise auf einen extrem rechten Hintergrund schließen, heißt es aus Ermittlerkreisen. Das Operative Abwehrzentrum hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Pegida-Bachmann versucht sein Glück auf Teneriffa

Pegida-Frontmann Lutz Bachmann bestätigte gestern die Gerüchte über seine Aktivitäten auf der spanischen Insel Teneriffa. Derzeit nimmt der 43-Jährige nur sporadisch an den „Spaziergängen“ seiner „Patrioten“ teil. Tatjana Festerling, bis vor wenigen Monaten eine enge Vertraue von Bachmann, hatte die Gerüchteküche mit einem Facebook-Kommentar erneut angeheizt. Die beiden früheren Weggefährten liegen seit Längerem im Dauerclinch.

Gewalteskalation in Bautzen

In der Nacht zum Donnerstag gab es eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Rechtsextremer und Asylbewerbern in Bautzen. Eine gewaltbereite Menschenmenge verfolgte die Flüchtlinge zu ihrer Unterkunft und belagerte diese. Auch Polizeibeamte und ein Rettungswagen wurden Opfer der Attacken. Während sich Politiker entsetzt zeigen, feiern Rechte die Geschehnisse im Internet.

„Keine Rapefugees“: Wird NPD-Werbeplakat ein Fall für den Staatsanwalt?

Nicht zum ersten Mal sorgt ein provokantes Plakat der NPD für Wirbel. Beschäftigte einst das berüchtigte „Geld für die Oma statt für Sinti und Roma“-Banner deutschlandweit die Behörden, steht im Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern ein „Keine Rapefugees“-Motiv in der Kritik. Die Initiative „Rostock nazifrei“ hat Anzeige erstattet – wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

Rechter Rand splittert weiter: Pegida-Frontmann Bachmann gründet neue Partei

Die Ankündigung ist fast ein Jahr alt – nun hat es Lutz Bachmann offenbar getan. In Dresden verkündete der Pegida-Frontmann gestern die Gründung der „Freiheitlich Direktdemokratischen Volkspartei“ (FDDV). Erfolgsaussichten werden der neuen Organisation kaum eingeräumt.

vk.com: Deutsche Hetze auf russischen Servern

Rechtsextreme nennen das Internet zwar „Weltnetz“, nutzen die Vorteile sozialer Netzwerke aber geschickt. Von Facebook jedoch verabschieden sich viele von ihnen. Ihr Ziel liegt ausgerechnet in Russland.

Anzeigenwelle gegen Sachsens rechte Köpfe

Seit vielen Monaten machen die Pegida-Organisatoren Lutz Bachmann und Tatjana Festerling mit immer neuen und radikaleren Parolen auf sich aufmerksam. Während beide von ihren Anhängern dafür gefeiert werden, versuchen andere über den Rechtsweg die Absichten hinter den Pegida-Botschaften klären zu lassen. Zu einer Abkehr des hetzerischen Auftretens führt das aber nicht. Auch AfD-Chefin Frauke Petry ist nun mit einer Anzeige wegen des Verdachts eines Meineides konfrontiert.

Überraschung oder Krawalle mit Ansage? Hooligan-Randale in Leipzig

„Völlig unvermittelt“ seien die gewalttätigen Hooligans gestern laut dpa in den Leipziger Stadtteil Connewitz eingefallen. Dabei werden immer mehr Hinweise bekannt, dass sich die Szene anlässlich des Legida-Aufmarsches in den Sozialen Medien zu den gezielten Angriffen verabredet haben könnte. Dort ist etwa von einem „Sturm auf Leipzig“ die Rede.

Pegida droht Verbot

Seit geraumer Zeit ist ein zunehmend aggressiver Ton der Redner auf den wöchentlichen Pegida-Demonstrationen zu vernehmen, der jetzt zu Ermittlungen wegen Volksverhetzung führte. Parallel stellt der sächsische Verfassungsschutz einen Höchststand der Teilnehmerzahl auf rechtsextremen Veranstaltungen fest. Nun prüft der Dresdner Oberbürgermeister ein Verbot der Pegida-Aufzüge.

Pegida und die Ableger: Von extrem rechten Parteien unterwandert

Seit Pegida im Oktober 2014 zum ersten Mal auf die Straße ging, registrierten die Behörden im Zusammenhang mit den selbsternannten Verteidigern des Abendlandes und ihren Ablegern fast 1.000 Straftaten. 255 davon lag eine extrem rechte Motivation zugrunde. Bei mindestens sechs regionalen Gruppierungen haben einschlägige Parteien darüber hinaus ihre Finger im Spiel.

Verleumdung, Volksverhetzung und Aufruf zu Straftaten? Drei Ermittlungsverfahren gegen Pegida-Frontfrau Festerling

Vor einigen Monaten feierte sie in Dresden noch einen Wahlerfolg, nun füllt sie mehrere Ermittlungsakten: Tatjana Festerling. Die Staatsanwaltschaft hat die frühere AfD-Politikerin in gleich drei unterschiedlichen Zusammenhängen auf dem Zettel. Der Pegida-Aktivistin werden Verleumdung, Volksverhetzung und Aufruf zu Straftaten vorgeworfen.

Warnung: Dieses Spiel gefährdet die geistige Unbedarftheit besorgter Bürger

Die Zeiten für Populisten waren selten so fruchtbar wie heute. Abendliche Spaziergänge locken viel zu viele Menschen an, bei denen man zu Recht daran zweifeln darf, dass die Ideale der Aufklärung auch nur ansatzweise erreicht wurden. Der Populist versorgt diese Spaziergänger mit den nötigen Phrasen, sich einer aufgeklärten Weltsicht tapfer zu widersetzen. Die ideale Zeit also, ein Brettspiel zum Thema zu veröffentlichen: das „Bullshit Quiz“.

Dresden Herz statt Hetze Pegida-20

Pegida radikaler denn je: Ausschreitungen nach Geburtstagskundgebung

Am Montag gingen rund 30.000 Menschen in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden auf die Straße. Etwa die Hälfte feierte den ersten Geburtstag von Pegida und störte sich scheinbar nicht an der heftigeren Tonlage. Am Rande der Kundgebungen kam es zu heftigen Ausschreitungen. ENDSTATION RECHTS. war vor Ort – hier schildern wir unsere Eindrücke.

Gestiegene Flüchtlingszahlen: Sächsische NPD und AfD legen in Wählergunst zu

Im Gegensatz zu Gesamtdeutschland profitieren in Sachsen die Parteien des rechten Randes von den gestiegenen Flüchtlingszahlen. In einer aktuellen Umfrage kommt die AfD auf einen Rekordwert, selbst die gebeutelte NPD würde wieder in den Landtag einziehen. 60 Prozent der Befragten gaben an, die Zahl der neuen Flüchtlinge mache ihnen Angst.

Pegida will nun doch Partei gründen

Bei ihrem „Spaziergang“ am Montag verkündete Pegida-Chef Lutz Bachmann seine nächsten Pläne. Er wolle nun doch eine Partei gründen, weil es angeblich keine Alternative zur Wahl gebe. Ob dies eine weitere Ankündigung ist, deren Umsetzung nie statt findet und der „Bewegung“ nur wieder mehr Aufmerksamkeit bescheren soll, wird sich frühestens nächstes Jahr zeigen.

Demo in Dresden: AfD steigt in „Kampf um die Straße“ ein

Nachdem Pegida seit Monaten in Dresden gegen Asylbewerber mobil macht und das ohnehin angespannte Klima weiter anheizt, will nun auch die AfD von der aktuellen Thematik profitieren und hat für kommenden Mittwoch eine Demonstration angemeldet.

Pediga-Sommertour mit mäßigem Erfolg

Unter dem Titel „Geblieben um zu Siegen (sic!)“ meldete Lutz Bachmann für Montag einen „Abendspaziergang“ in Chemnitz an. Indes sprach er selbst in München und überließ die Verantwortung lokalen Akteuren, die mehr oder weniger erfolgreich versuchten, 400 Demonstrationsteilnehmer aus ganz Sachsen zu begeistern.

NPD, AfD und Pegida in M-V: Alles oder nichts

Gleich drei Gruppierungen am rechten Rand wollen im kommenden Jahr um die Gunst der Wählerstimmen in Mecklenburg-Vorpommern buhlen. Bei der NPD geht es um eine Schicksalswahl, die AfD will ein weiteres Parlament im Osten erobern und Pegida kündigt eigene Kandidaten an. Doch am Ende könnten alle ihr Ziel verfehlen.

Flüchtlingshelfer in Freital: Von Baseballschlägern und Jagdszenen

Der Ort Freital steht seit Tagen wie kein anderer Ort für das „hässliche Deutschland“. Dutzende Asylgegner mobilisieren massiv zu Protesten, wenige Aktivisten halten dagegen. Eine junge Frau, die anonym bleiben möchte, berichtet von der Lage vor Ort.

Widerstand Ost-West Frankfurt 16

Patriotische Großdemo floppt in Frankfurt

Viel Aufwand bei minimalem Ertrag. Das ist die Bilanz der ersten „Großdemo“ der neuen Organisation „Widerstand Ost/West“ um einige Pegida-abtrünnige Islamhasser. Nur knapp 200 Anhänger erschienen beim mit viel Tamtam angekündigten Aufzug. Begleitet wurde die Veranstaltung von vielen Gegendemonstranten und etlichen Pleiten und Pannen auf Seiten der Nationalisten und Rassisten.

„Aufpasser“ sollen erfolglose Pegida-Ableger retten

„Agenda 2017“ nennt Pegida ihre neue Kampagne. Ein wichtiger Bestandteil: Die verschiedenen „Giden“ an die Kandare zu nehmen und ihnen eine „Betreuung“ zur Seite zu stellen. Radikale Ableger wie die mit Neonazis durchsetzte Mvgida könnte diese Entwicklung in die Bredouille bringen.

NPD verzichtet auf Dresden - und unterstützt Pegida-OB-Kandidatin

Zu den Dresdner Oberbürgermeisterwahlen am 7. Juni wird die NPD keinen eigenen Bewerber ins Rennen schicken. Stattdessen ruft die Partei ihre Anhänger auf, die Pegida-Kandidatin Tatjana Festerling zu unterstützen. Was die Parteiführung als „möglichst kraftvolles Zeichen“ verkaufen möchte, dürfte sich bei genaueren Hinsehen vielmehr als ein weiteres Indiz für die anhaltende Schwächephase der sächsischen NPD entpuppen.

Pegida floppt trotz Wilders

Am Montagnachmittag fand in Dresden die seit langem geplante Pegida-Veranstaltung mit dem Rechtspopulisten Geert Wilders statt. Jedoch blieben die Teilnehmerzahlen weit hinter den Erwartungen zurück. Gegen die Islamkritiker demonstrierten rund 3.000 Menschen.

Sächsische AfD umschmeichelt Pegida

Die sächsische AfD verstärkt ihre Bemühungen um die Pegida-„Bewegung“. Die von den selbsternannten „Verteidigern des Abendlandes“ aufgegriffenen Forderungen seien in die Programme der „Alternative“ eingeflossen, heißt es in einer wohlwollenden Erklärung. Derweil kühlt das Verhältnis zum starken Mann der Pegida, Lutz Bachmann, weiter ab. AfD-Fraktionschef Frauke Petry attestierte ihm „mangelnde Glaubwürdigkeit“.

Sachsen – ein Biotop für Rechte?

Die verschreckte Mittelschicht zieht sich von den Pegida-Umzügen zurück. Damit reduzieren sich die Demonstrationen zunehmend auf radikale Gruppen, Neonazis und Hooligans. Sie finden in Sachsen einen besonders nationalistischen Nährboden vor.

Pegida will Kandidaten zur Dresdner Oberbürgermeisterwahl aufstellen

Erneut gingen am Montagabend Anhänger der Pegida in drei großen sächsischen Städten auf die Straße. Wie auch in der letzten Woche konnten sie aber nur mäßige Teilnehmerzahlen für sich verbuchen. Lutz Bachmann sieht daher den Ausweg in einer politischen Karriere seiner Organisation und kündigte die Kandidatur eines Vereinsmitgliedes bei der kommenden Oberbürgermeisterwahl an.

Nach der Spaltung: Pegida am Ende?

Am Montagabend gingen sowohl in Dresden als auch in Chemnitz Anhänger von Pegida auf die Straße. Es waren deutlich weniger Anhänger als vor dem Austritt Kathrin Oertels und anderer Pegida-Organisatoren. Auch Leipzig erlebte einen angespannten Abend, nachdem Legida-Anhänger das Demonstrationsverbot ignorierten.

Mvgida auf dem absteigenden Ast

Die Krise der Pegida-„Bewegung“ hat mittlerweile auch Mecklenburg-Vorpommern mit voller Härte getroffen. Die Teilnehmerzahlen des dortigen Ablegers Mvgida sind massiv eingebrochen. Gestern versammelten sich in Schwerin rund 250 selbsternannte Patrioten – darunter die Spitze der Landes-NPD mit ihrem Chef Stefan Köster und dem Fraktionsvorsitzenden Udo Pastörs.

AfD beleidigt andere Parteien

In der sächsischen Plenardebatte am Mittwoch und Donnerstag drehte sich noch einmal alles um das Demonstrationsverbot vor zwei Wochen in Dresden. Die AfD nutzte dies um auch für mehr Stellen bei der Polizei zu streiten und beantragte eine Debatte zur Wertschätzung der Polizei. Ihr Antrag zur Evaluierung von Lehrerkrankheitstagen wurde als überflüssig angesehen.

Schock für Pegida: Die Christianisierung des Abendlandes schreitet voran

Die Woche läuft schlecht für die Patriotischen Europäerinnen und Europäer, die sich gegen die vermeintliche Islamisierung des Abendlandes landauf und landab zu abendlichen Spaziergängen zusammenfinden. Erst stolpert der Pegida-Fremdenfeindlichkeitssympathisanten-Führer Lutz Bachmann über eine missglückte Hitlerimitation, dann ziehen sich Teile des Vorstandes des Vereins aus – offiziell – persönlichen Gründen zurück. Der Dresdner Spaziergang am 2. Februar: abgesagt. Und nun auch noch die Feststellung, dass nach Berechnungen von ENDSTATION RECHTS. muslimische Zuwanderung in Deutschland nur eine untergeordnete Rolle spielt. Aber der Reihe nach.

Pegida Dresden und Gegenproteste-15

Pegida erstmals mit weniger Zulauf

Es war die erste Pegida-Demonstration seit der Terrorwarnung und dem Rücktritt Bachmanns. Nun soll Kathrin Oertel weiter als Gesicht der Bewegung etabliert werden – doch als Rednerin blieb sie in Dresden farblos. Die Teilnehmerzahlen waren zudem erstmals rückläufig.

„Lügenpresse“ als Legida-Angriffsziel

Am Mittwoch verschärfte sich die Situation zwischen Anhängern der Legida und Gegendemonstranten. Es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, zu Angriffen auf Journalisten und mehreren Brandanschlägen. Ein „friedlicher Abendspaziergang“ voller Gewalt.

Rechtsextremismusforscher: „Pegida wurde in Sachsen zu Beginn unterschätzt“

Über Pegida wird viel geredet und geschrieben - trotzdem sind die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ eine große Unbekannte. ENDSTATION RECHTS. unterhielt sich mit dem Soziologen Johannes Kiess über die Protestbewegung, die Einstellungen ihrer Anhänger und ihre mögliche Entwicklung. Außerdem war auch die Frage, warum Pegida ausgerechnet in Sachsen reüssiert, Thema unseres Interviews.

Terrorwarnung gegen Pegida – Demo in Dresden abgesagt

Es sollte der mittlerweile 13. „Spaziergang“ der Pegida in Dresden werden – doch nun haben die Organisatoren den Marsch abgeblasen. Laut Polizei bestehe eine konkrete Bedrohungslage gegen ein Mitglied des Teams. Am Montag wollen Bachmann & Co. dazu eine Pressekonferenz (!) geben.

Legida verschiebt Aufmarsch - und hofft auf Unterstützung aus Dresden

Während sich in Chemnitz ein neuer Pegida-Ableger formiert, gibt es an anderen Standorten Probleme. So verkündeten die Leipziger Organisatoren nach einem Streit mit dem Ordnungsamt, dass ihr islamfeindlicher „Spaziergangs“ nun am kommenden Mittwoch stattfinden. Dem Dresdner Lutz Bachmann droht ein neues Gerichtsverfahren – anderen Organisatoren der Parteiausschluss.

Pegida kann Dresden-Erfolg in Leipzig nicht wiederholen

Zum zwölften Mal fand am Montag Abend in Dresden der sogenannte Abendspaziergang der Pegida statt, an dem rund 25.000 Menschen teilnahmen. Zur wesentlich radikaleren Legida-Demo in Leipzig kamen nicht mal 5.000 Menschen, aber einer Übermacht an Gegendemonstranten sendete ein deutliches Zeichen aus der Messestadt.

Das Zeichen von Dresden: „Wir lassen uns durch Hass nicht spalten“

In der sächsischen Hauptstadt versammelten sich am Samstag ca. 35.000 Bürger und Bürgerinnen, um ihre Solidarität mit Asylbewerbern, Flüchtlingen und Migranten zu zeigen. Gleichzeitig protestierten sie gegen die montäglichen Pegida-Demonstrationen. Deren Organisatoren trafen sich in der vergangenen Woche zum Meinungsaustausch mit der sächsischen AfD-Fraktion.

Die Pegida-Demonstrationen als neues Phänomen für Fremdenfeindlichkeit

Seit Ende Oktober demonstrieren jeden Montag in Dresden „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida), wobei die Anzahl der Teilnehmer kontinuierlich anstieg und kurz vor Weihnachten rund 17.500 Personen umfasste. Die folgenden Thesen formulieren eine Einschätzung aus demokratietheoretischer Perspektive.

Pegida, HoGeSa & Co.: Wenn die „gute“ Mitte rebelliert

Das Jahr 2014 war weniger von der parteipolitischen (extremen) Rechten geprägt, eine tragende Rolle spielten vielmehr die rassistischen und fremdenfeindlichen Proteste, die mancherorts freilich von Neonazis organisiert wurden und werden.

Aggressivere Töne von der Pegida in Dresden

An der letzten Demo der Asylkritiker in diesem Jahr konnte die Pegida erneut mehr Teilnehmer verzeichnen. Diese beteiligten sich zwar nur spärlich am weihnachtlichen Gesang, jubelten aber bei Beleidigungen für Politiker und Hetze gegen die Medien. In Sicht- und Hörweite setzten mehrere Tausend Menschen ein Zeichen gegen Rassismus.

Pegida und kein Ende

Im Laufe der vergangenen Woche erhielten die Pegida-Anhänger so viel Aufmerksamkeit wie noch nie. Neben dem inzwischen veröffentlichten Positionspapier der Organisation wurde vor allem über die Motivation der Teilnehmer diskutiert. In der Folge steigerte sich die Anzahl der Demonstranten auf 15.000.

Pegida: Fast 20.000 Menschen legen Dresdner Innenstadt lahm

In der Dresdner Innenstadt demonstrierten am Montagabend rund 10.000 Pegida-Anhänger und über 9.000 Gegendemonstranten. Beide politischen Lager verzeichneten somit erneut mehr Teilnehmer als in der Woche zuvor. Erstmals verzichteten die Islamkritiker auf ihren sogenannten Spaziergang und hielten lediglich eine Kundgebung ab. Am Rande der Demonstrationen kam es zu kleineren Auseinandersetzungen.

Dresden: Pegida-Anhänger von Gegendemonstranten gestoppt

Am Montag fand in Dresden erneut eine Antiislam-Demo statt, an der mehr Menschen als bisher teilnahmen. Aber auch der Widerstand formiert sich. So gelang es einer breiten Protestbewegung, den Tross zum Umkehren zu zwingen. Unterdessen sorgt die Vergangenheit des Pegida-Wortführers für Aufmerksamkeit.

Über 5.000 schließen sich Antiislam-Demo in Dresden an

Dem sechsten Aufruf der Dresdner Antiislam-Initiative Pegida folgten erneut mehrere Tausend Menschen. Neben besorgten Bürgern sind unter den Teilnehmern auch bekannte Gesichter der rechtsextremen Szene zu sehen. Die Zahl der Gegendemonstranten ist gestiegen, bleibt aber in der Unterzahl.