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Historische Bruchlandung für NPD bei niedersächsischer Kommunalwahl

Die gestrige Kommunalwahl in Niedersachsen verschärft die Krise der NPD. Eine Woche nach dem Verlust ihrer Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern gewann die extrem rechte Partei auf Kreisebene nur noch ein Mandat, während die AfD aus dem Stand 177 kommunale Sitze erringen konnte. Allerdings verfehlte die selbsternannte Alternative mit 7,8 Prozent ihr Ziel, ein zweistelliges Ergebnis einzufahren, deutlich.

NPD Thüringen blutet aus

Vor zehn Jahren trauten Beobachter der thüringischen NPD zu, die damalige „Erfolgsgeschichte“ der Partei fortschreiben zu können. Mittlerweile steht der Landesverband am Abgrund, die Niederlage bei der vergangenen Landtagswahl im September 2014 ist längst nicht verdaut. Hinter den Kulissen fliegen noch immer die Fetzen, führende Aktivposten wie Ex-Organisationsleiter David Köckert gehen auf Distanz oder wechseln direkt zur Konkurrenzpartei die Rechte wie der Erfurter Stadtrat Enrico Biczysko.

Kommunalwahl Hessen: AfD dort stark, wo sie antritt

Nach dem vorläufigen Zwischenergebnis erzielte die Alternative für Deutschland bei den gestrigen Kommunalwahlen in Hessen 13,2 Prozent. Damit wäre die AfD hinter CDU und SPD drittstärkste Kraft, wobei sie nur in 18 von 426 Gemeinden antrat. Die angeschlagene NPD kam mancherorts auf hohe Zustimmungswerte, in Wetzlar gewann sie fast zehn Prozent der Stimmen. Die Partei war genauso wie die REP dort erfolgreich, wo die AfD auf eine Kandidatur verzichtete.

Gefälschte Unterschriften hieven Mann unfreiwillig auf NPD-Listen

Skurriler Vorfall in Wetzlar: Dort meldete sich ein Bürger, der laut offiziellen Unterlagen bei den anstehenden Kommunalwahlen für die NPD antreten sollte, beim zuständigen Wahlleiter und bestritt, die hierfür nötigen Unterschriften jemals geleistet zu haben. Später gab ein weiterer Kandidat zu, diese gefälscht zu haben. Auf dem Wahlschein wird der unfreiwillige NPD-Kandidat trotzdem stehen.