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Dienstag, 24. Juni 2014

Ersatzkonzert auf Mülldeponie? Neonazi-Großevent in Nienhagen verboten

„Willkommen in der Braunzone“ – der Refrain von „Kommando Skin“, die am kommenden Sonnabend bei einem der größten Rechtsrock-Konzerte des Jahres in Nienhagen (Sachsen-Anhalt) auftreten sollen, bleibt im Ohr. „Willkommen“ sind die Neonazis in dem kleinen Dorf allerdings nicht, und ob es eine „Braunzone“ geben wird, ist derzeit fraglich. Für den angedachten Auftrittsort ist ein Verbot erlassen worden. Derzeit laufen außerdem Prüfungen, ob das vom Veranstalter angemeldete Ersatzgelände – eine ehemalige Mülldeponie – überhaupt für einen Großevent geeignet ist.

Montag, 06. Januar 2014

Vertonter Hass - Neonazi-Bands werden indiziert

Für die Nachwuchsgewinnung spielt Musik für Neonazis eine gewichtige Rolle. Deshalb strengen die Behörden immer mehr Verfahren an, um Veröffentlichungen von Hassbands zu indizieren oder sogar zu verbieten. Als besonders eifrig hat sich dabei das brandenburgische Landeskriminalamt erwiesen, das in zehn Jahren 530 Tonträger aus dem offiziellen Verkehr ziehen konnte. Im letzten Jahr wurden 28 Verfahren gegen Neonazi-CDs erfolgreich abgeschlossen. Darunter befindet sich mit der „Liebenfels Kapelle“ auch eine bekanntere Formation aus Mecklenburg-Vorpommern.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Brauner Konzert-Sumpf trockengelegt: Altkleider statt Rechtsrock

In den letzten Monaten entwickelte sich das Gasthaus „Rössle“ in Rheinmünster-Söllingen (Landkreis Rastatt) zu einem Hotspot der Neonazi-Konzert-Szene im Süden der Republik. Der Wirt stellte seine Räumlichkeiten braunen Konzertveranstaltern zur Verfügung. Aus finanziellen Gründen, wie er sagte. Ab kommendem Januar hat das braune Treiben nun ein Ende – der Landkreis hat den Saal selbst angemietet.